Wirtschaft

Eyjafjallajökull verdirbt Laune Lufthansa steht im Rauch

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Der Eyjafjallajökull ist noch immer nicht zur Ruhe gekommen.

(Foto: AP)

Die Aschewolke über Europa hat das Passagiergeschäft der Lufthansa im April stark beeinträchtigt. Die Zahl der Fluggäste ging im Vergleich zum Vorjahresmonat um 16,2 Prozent auf 3,98 Millionen zurück. Der Absatz sank um knapp elf Prozent. Vor allem Kurzstrecken seien stark betroffen gewesen. Die Aschewolke hatte nach dem Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull im April für mehrere Tage zu Flugausfällen in ganz Europa geführt.

Der Trend im Passagiergeschäft zeige dennoch nach oben, erklärte die Lufthansa. Bereinigt um die Folgen der Flugausfälle hätte die Lufthansa im Passagiergeschäft ein Absatzplus von rund zehn Prozent verzeichnet. Im Frachtgeschäft machten sich die Beeinträchtigungen dagegen nicht bemerkbar: Lufthansa Cargo steigerte den Absatz um 25 Prozent, die Auslastung der Maschinen verbesserte sich um 13,3 Prozentpunkte auf 72,3 Prozent.

Im gesamten Lufthansa-Konzern, also inklusive der Töchter Austrian Airlines, British Midland und Swiss, stieg die Zahl der Fluggäste um knapp vier Prozent auf 6,12 Millionen.

Auch TUI Travel hatte mit der Aschewolke zu kämpfen. Der Konzern, bei dem 175.000 Reisen ausgefallen waren, stellt sich deswegen auf hohe Ergebnisbelastungen ein. Bei Austrian Airlines ging die Zahl der Passagiere im April im Vergleich zum Vorjahresmonat um 5,2 Prozent auf 770.700 zurück.

Quelle: n-tv.de, rts

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23.04.09