Wirtschaft

Kurssturz in Vietnam Panik nach Banker-Festnahme

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Nguyen Duc Kien ist auch Fußballfan.

(Foto: REUTERS)

Sein Name ist hierzulande nahezu unbekannt, aber in Vietnam kennt Nguyen Duc Kien jeder. Er ist Mitgründer einer der größten Privatbanken des Landes und gehört zu den 20 reichsten Männern des Landes. Der Multimillionär pflegt Verbindungen bis in höchste politische Kreise. Seine Festnahme schlägt deshalb hohe Wellen, die Erschütterungen sind an der Börse zu spüren.

In Vietnam ist einer der reichsten Banker des Landes wegen "illegaler Geschäftspraktiken" festgenommen worden. Nguyen Duc Kien wurde am Montagabend festgenommen, teilte das Ministerium für öffentliche Sicherheit mit. Die Nachricht führte daraufhin zum größten Kurssturz an der Börse seit fast vier Jahren. Der VN-Index brach um 4,8 Prozent auf 416 Punkte ein.

"Die Händler waren schon in schlechter Stimmung", sagte Aktienhändlerin Nguyen Khai von der Firma FPT Securities in Hanoi. "Als die Nachricht von der Festnahme kam, ist Panik ausgebrochen."

Noch wenig Details

Der Multimillionär mit besten Verbindungen in Politik und Wirtschaft gehört zu den 20 reichsten Männern Vietnams. Er ist Mitgründer der Asia Commercial Joint Stock Bank, einer der größten privaten Banken Vietnams. Er besitzt zudem Beteiligungen an mehreren anderen Banken.

Duc Kien drohten Anklagen im Zusammenhang mit drei seiner Firmen, darunter die Hanoi-Asia Finance Company, sagte der Gouverneur der Zentralbank, Nguyen Van Binh, im Parlament. Genauere Angaben machte er allerdings nicht.

Quelle: ntv.de, dpa

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