Wirtschaft

Razzia bei Ex-BayernLB-Chef Schmidt wehrt sich

Der ehemalige Vorstandschef der Bayerischen Landesbank (BayernLB), Werner Schmidt, hat den von der Münchner Staatsanwaltschaft erhobenen Verdacht der Untreue zurückgewiesen.

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Die Durchsuchungen der Staatsanwaltschaft beschränkten sich nicht auf die Geschäftsräume der BayernLB, wie Werner Schmidt bestätigte.

(Foto: picture-alliance/ dpa)

Die Vorwürfe seien "fachlich und sachlich nicht haltbar", sagte Schmidt der "Süddeutschen Zeitung".

Die angeschlagene BayernLB soll 2007 wissentlich zu viel für den Kauf der Hypo Group Alpe Adria bezahlt haben. Im Zuge von deshalb eingeleiteten Ermittlungen gegen Schmidt ließ die Staatsanwaltschaft München I deshalb am Mittwoch Objekte in München, Österreich und Luxemburg durchsuchen.

Nach Informationen der Zeitung gab es auch Durchsuchungen bei Schmidt selbst. Schmidt sagte, diese seien sehr "sachlich und professionell" abgelaufen. Er wies zudem den Verdacht der Grünen im Bayerischen Landtag zurück, er könnte persönlich von diesem Geschäft profitiert haben.

Schmidt musste 2008 nach sieben Jahren an der Spitze der BayernLB abtreten, durch hochriskante Geschäfte hatte er die damals noch halbstaatliche Bank in eine gefährliche Schieflage gebracht. Die BayernLB konnte in der Finanzkrise nur durch ein zehn Mrd. Euro schweres Rettungspaket vor dem Zusammenbruch bewahrt werden.

Quelle: ntv.de, AFP

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