Wirtschaft

Fiskus reibt sich die Hände Steuereinnahmen sprudeln

Finanzminister Schäuble kann sich freuen: Die Steuereinnahmen steigen sprunghaft an. Im ersten Quartal 2011 nimmt der Fiskus ohne die gesondert erfassten Gemeindesteuern bereits zwölf Milliarden Euro mehr ein als in den ersten drei Monaten 2010.

2uf52507.jpg8058261559020806839.jpg

Wolfgang Schäuble.

(Foto: dpa)

Der deutsche Fiskus hat im März offenbar deutlich mehr Steuern eingenommen als noch vor einem Jahr. Die Steuereinnahmen seien im Vergleich zum Vorjahresmonat um 16,5 Prozent angestiegen, berichtet das "Handelsblatt" und beruft sich dabei auf Regierungskreise.

Im ersten Quartal 2011 habe der Fiskus damit ohne die gesondert erfassten Gemeindesteuern bereits zwölf Mrd. Euro mehr eingenommen als in den ersten drei Monaten 2010. Das entspreche exakt dem Zuwachs, den die letzte Steuerschätzung im November für das Gesamtjahr 2011 vorhergesagt hatte.

Ähnliche Zuwachsraten habe es zuletzt 2007 gegeben, als die Umsatzsteuer um drei Prozentpunkte erhöht wurde, hieß es weiter. Bei fast allen relevanten Steuern seien erhöhte Einnahmen erzielt worden. Angesichts der hohen Gewinne der Wirtschaft sei das Körperschaftssteueraufkommen um knapp 50 Prozent angestiegen, auch das Lohn- und Umsatzsteueraufkommen habe kräftig zugelegt.

Bund und Länder hatte bereits im Februar im Vergleich zum Vorjahresmonat 9,7 Prozent mehr Steuern eingenommen. Das Finanzministerium begründete dies damit, dass das Steueraufkommen bedingt durch die Finanzkrise vor einem Jahr noch schwach war.

Quelle: n-tv.de, AFP/rts/dpa

Mehr zum Thema