Wirtschaft

Erwartungen übertroffen Telekom erntet Sparfrüchte

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(Foto: picture alliance / dpa)

Die Deutsche Telekom verzeichnet im abgelaufenen Quartal einen ordentlichen Gewinnanstieg. Grund ist ein Sparkurs, mit dessen Hilfe die Kosten gesenkt werden. Stabilisiert wird das Geschäft auch durch das gute Ergebnis im Systemgeschäft. Das Dax-Unternehmen bestätigt die Prognose für das Geschäftsjahr 2011.

Die Deutsche Telekom hat dank eines harten Sparkurses ihren Gewinn überraschend gesteigert. Der Überschuss stieg im dritten Quartal um 15 Prozent auf 1,07 Milliarden Euro. Analysten hatten mit lediglich 820 Millionen Euro gerechnet.

Entscheidend zu dem Gewinnplus beigetragen habe, dass die Kosten seit Jahresanfang um 1,5 Milliarden Euro gedrückt werden konnten, erklärte der Bonner-Dax-Konzern.     

Der Konzernumsatz ging im abgelaufenen Vierteljahr inklusive des US-Geschäfts um sechs Prozent auf 14,67 Milliarden Euro zurück. In diesem Jahr erwartet die Telekom unverändert ein bereinigtes Betriebsergebnis (Ebitda) von 19,1 Milliarden Euro. Der Free Cashflow soll bei mindestens 6,5 Milliarden Euro liegen.        

Zugleich bestätigte die Telekom die Prognose für das Geschäftsjahr 2011, wonach beim bereinigten Ebitda ohne US-Geschäft 14,9 Milliarden Euro erreicht werden sollen. Die Ebitda-Marge erhöhte sich um 0,5 Prozentpunkte, was die Telekom dem Erfolg der Kostensenkungsmaßnahmen zuschrieb.

Systemgeschäft läuft ordentlich

Stabilisiert wurde das Geschäft durch das gute Ergebnis im Systemgeschäft. Der Geschäftsbereich T-Systems verzeichnete ein Umsatzwachstum von 2,3 Milliarden Euro. Allerdings drückten hier Kosten für Maßnahmen zur Qualitätssicherung auf das Ergebnis. Das bereinigte Ebitda ging daher auf 200 Millionen Euro zurück.

"In unseren Anstrengungen dürfen wir nicht nachlassen, da die Herausforderungen noch wachsen werden", sagte der Telekom-Chef René Obermann.

Quelle: n-tv.de, wne/rts/DJ

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