Trotz MilliardendesastersUBS schafft schwarze Zahlen
Die UBS schneidet wohl im dritten Quartal besser ab als erwartet. Trotz des Milliardenverlusts durch illegale Geschäfte eines Händlers in London wird die Schweizer Bank nach Lage der Dinge in der Gewinnzone bleiben.
Trotz des Milliardenverlusts durch illegale Geschäfte eines Händlers in London wird die Schweizer Großbank UBS im dritten Quartal in der Gewinnzone bleiben. Man werde voraussichtlich einen moderaten Nettogewinn erzielen, teilte das Finanzinstitut seinen Aktionären mit.
Am 15. September war bekannt geworden, dass ein Londoner UBS-Händler der Bank durch illegale Geschäfte einen Verlust in Höhe von 2,3 Milliarden US-Dollar (rund 1,7 Milliarden Euro) eingebrockt hatte. Er sitzt derzeit in einem Londoner Gefängnis. UBS-Vorstandschef Grübel trat wenige Tage später zurück.
Die Bank sei weiterhin solide kapitalisiert und die Kapitalbasis per Quartalsende dürfte inklusive des angekündigten Milliardenverlustes ungefähr dem Bilanzstand per Ende des zweiten Quartals entsprechen, teilte die UBS weiter mit. Die Bank legt ihre Quartalszahlen am 25. Oktober vor. Bis dahin seine keine weiteren Updates zur Lage geplant, hieß es.