Wirtschaft

Herber Rückschlag für Obama US-Jobmarkt krankt weiter

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Auf den US-Arbeitsämtern herrscht weiter Hochbetrieb.

(Foto: picture-alliance/ dpa)

Der Kampf von US-Präsident Obama um seine Wiederwahl wird nun noch schwieriger. In den Vereinigten Staaten springt der Jobmotor einfach nicht an. Im Gegenteil: Die Arbeitslosenquote steigt im Mai sogar.

Schlechte Nachrichten für US-Präsident Barack Obama im Kampf um seine Wiederwahl: Die Arbeitslosenquote stieg im Mai auf 8,2 Prozent, wie das Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Im Vormonat hatte die Quote bei 8,1 Prozent gelegen.

Die Zahl der Beschäftigten stieg im Mai demnach um lediglich 69.000, Experten hatten im Schnitt mit 150.000 neuen Stellen gerechnet. Das Arbeitsministerium korrigierte auch die Zahl der im April geschaffen neuen Stellen von 115.000 auf 77.000 herunter.

Die Lage am Arbeitsmarkt gilt als entscheidend für Obamas Chancen, im November für eine zweite Amtszeit wiedergewählt zu werden. Der Präsident und seine Demokraten im Kongress hatten mit milliardenschweren Konjunkturprogrammen versucht, die Wirtschaft nach der Krise wieder in Schwung zu bringen.

Die Republikaner sehen hohe Staatsausgaben dagegen als Hindernis für die Privatwirtschaft und prangern die horrende Staatsverschuldung an. Obamas Herausforderer Mitt Romney macht die "gescheiterte Politik" des Präsidenten für die schleppende Erholung der Wirtschaft verantwortlich.

Quelle: n-tv.de, AFP

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