Wirtschaft
Niedergeschlagenheit an der Wall Street vor fünf Jahren.
Niedergeschlagenheit an der Wall Street vor fünf Jahren.(Foto: dpa)
Montag, 16. September 2013

Fünf Jahre nach dem Lehman-Crash: US-Regierung sieht noch Handlungsbedarf

Die Administration von US-Präsident Obama zieht fünf Jahre nach dem Zusammenbruch der Bank Lehman Brothers Bilanz. Natürlich klopft man sich in Washington auf die Schulter, aber es gibt noch viel zu tun. Zugleich wird aus dem Weißen Haus eine Warnung an den Kongress gesendet.

Die US-Regierung hat fünf Jahre nach dem Zusammenbruch der Investmentbank Lehman Brothers mit seinen schweren weltweiten Schockwellen die inzwischen erreichten Verbesserungen hervorgehoben. In Papier betonte das Weiße Haus zugleich, dass noch mehr zu tun sei. Das gelte vor allem für die Stärkung der Mittelklasse. "Wir sind noch nicht an dem Punkt angelangt, den wir erreichen müssen."

Das Papier galt als Vorausschau auf eine Erklärung, die US-Präsident Barack Obama heute im Rosengarten des Weißen Hauses zum fünften Jahrestag der Finanzkrise abgeben wollte. So rief das Weiße Haus den Kongress auf, die Wirtschaftserholung nicht durch eine Blockade der noch in diesem Jahr erneut anstehenden Anhebung der Schuldenobergrenze zu gefährden. "Das Letzte, was wir uns jetzt leisten können, ist eine Entscheidung des Kongresses, unsere Wirtschaft durch die Weigerung, die Rechnungen unseres Landes zu begleichen, in eine neue Krise zu stürzen."

In dem Report wurde auf die "raschen" und oft "harten" Entscheidungen verwiesen, die Obama getroffen habe - etwa zur Rettung der Autoindustrie und Regulierung der Banken. Als Ergebnis seien beispielsweise im Laufe der vergangenen dreieinhalb Jahre 7,5 Millionen neue Jobs geschaffen worden, die USA erzeugten mehr erneuerbare Energie als jemals zuvor, und die Exporte hätten ein Rekordhoch erreicht.

Quelle: n-tv.de

Empfehlungen