Mittwoch, 03. April 2019Der Börsen-Tag

Heute mit Kai Stoppel
18:07 Uhr

Dax erklimmt neues Jahreshoch

An Europas Börsen haben Anleger ein kleines Kursfeuerwerk abgebrannt. Eurostoxx 50 und der Dax stiegen auf neue Jahreshochs. Für eine erhöhte Risikobereitschaft sorgen gute Wirtschaftsdaten aus China, die Wiederaufnahme der Handelsgespräche zwischen den USA und China sowie die Aussicht, dass die Briten einen harten Brexit offenbar vermeiden. Deutlich unter Druck stehen dagegen die Bundesanleihen. Etwas hinter den Erwartungen gebliebene US-Daten am Nachmittag belasten die Stimmung dagegen nicht.

Dax
Dax 12.489,96

Am Ende schloss der deutsche Leitindex Dax 1,5 Prozent fester bei 11.927 Punkten. Der Eurozonen-Leitindex Eurostoxx 50 legte um 0,9 Prozent auf 3427 Punkte zu.

Die zunehmende Risikobereitschaft der Anleger sorgt im Branchen-Index der Automobilwerte für ein Plus von 1,6 Prozent. Vor allem die Zulieferer steigen kräftig. Continental gewannen letztlich 3,0 Prozent. VW verteuerten sich um 1,9 Prozent und BMW um 2,1 Prozent.

Aber auch Halbleiteraktien stehen hoch im Kurs. Infineon sind mit einem Plus von 4,3 Prozent größter Dax-Gewinner. Händler verweisen hier auf Aussagen von Taiwan Semiconductor, wonach die Nachfrage von den Smartphone-Herstellern wieder anziehe. Verlierer sind erneut die Aktien aus dem defensiven Bereich - etwa Beiersdorf und Vonovia.

ProSieben kletterten um 5,9 Prozent. Angeblich ist die italienische Mediaset auf der Suche nach einem Übernahmeziel. ProSieben seien nach dem Kurssturz "ein attraktives Ziel", meint ein Händler.

Die Telekommunikationsunternehmen 1&1 Drillisch und United Internet gelten als Gewinner der Entwicklung um die Versteigerung der neuen Mobilfunkfrequenzen 5G. Beide Aktien gewinnen jeweils rund fünf Prozent. Die Auktion der Frequenzen für den künftigen Mobilfunkstandard in Deutschland könnte schon im Tagesverlauf zu Ende gehen.

17:12 Uhr

Spirituosen-Gigant setzt auf "grünere" Drinks

Pernod Ricard
Pernod Ricard 169,70

Der französische Spirituosenhersteller Pernod Ricard will mit einer neuen umweltfreundlicheren Strategie mehr junge Kunden und Investoren anziehen. Die weltweite Nummer zwei der Branche nach Diageo mit Marken wie Absolut Vodka und Mumm stellte am Mittwoch einen entsprechenden Plan bis zum Jahr 2030 vor. Dieser beinhaltet den Erhalt und die Pflege von Anbauflächen, Ziele zur Vermeidung von Müll und einem geringeren Wasserverbrauch sowie Maßnahmen zum Kampf gegen Alkoholmissbrauch.

Der Vorstoß sei Teil des Plans, die Umsätze und den Gewinn der Firma anzukurbeln, sagte Pernod-Managerin Vanessa Wright. Die französische Firma folgt damit einem branchenweiten Trend.

16:11 Uhr

Gutes Zeichen? Anleger verlassen "sicheren Hafen"

Wegen der nachlassenden Furcht vor einer weiteren Abkühlung der Weltwirtschaft wagen sich die Anleger wieder aus dem "sicheren Hafen" Bundesanleihen heraus. Dies hievte die Rendite der zehnjährigen Titel erstmals seit knapp zwei Wochen wieder über die Marke von null Prozent auf bis zu 0,010 Prozent.

Spekulationen auf einen Ausweg aus der Brexit-Sackgasse und auf eine baldige Lösung im Zollstreit zwischen den USA und China schürten die Risikofreude der Anleger, sagte LBBW-Analyst Elmar Völker. Hinzu kämen ermutigende Konjunkturdaten aus der Eurozone. "Sorgen vor einer fortgesetzten Konjunktureintrübung oder gar einer Rezession werden mithin gedämpft." Es sei allerdings noch zu früh, um die Trendwende auszurufen.

15:54 Uhr

Blue Apron schießen um 13,5 Prozent nach oben

Dow Jones
Dow Jones 26.837,93

Erneut gute chinesische Konjunkturdaten und Hoffnungen auf eine baldige Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China sorgen zur Wochenmitte für steigende Kurse an der Wall Street. Sowohl der S&P-500 als auch der Nasdaq-Composite sind zum Start auf neue Jahreshochs geklettert. Der Dow-Jones-Index verbessert sich um 0,2 Prozent auf 26.229 Punkte. Der S&P-500 steigt um 0,3 Prozent und der Nasdaq-Composite legt um 0,5 Prozent zu.

  • Bei den Einzelwerten stehen die Aktien von Intel und Qualcomm im Fokus. Der Halbleiter-Hersteller Intel hat mit George Davis einen neuen Finanzvorstand gefunden. Das Pikante daran: Davis war in den vergangenen sechs Jahren Finanzvorstand des Konkurrenten Qualcomm. Die Intel-Aktie legt um 1,1 Prozent zu, Qualcomm fallen dagegen um 0,3 Prozent.
  • Die Papiere von Blue Apron schießen um 13,5 Prozent nach oben. Der Kochboxen-Anbieter hatte mitgeteilt, dass CEO Brad Dickerson und Mitgründer und Technikckef Ilia Papas das mit Schwierigkeiten kämpfende Unternehmen verlassen werden. Geführt wird Blue Apron zukünftig von Linda Findley Kozlowski, bis zuletzt operative Chefin bei der E-Commerce-Webseite Etsy.
14:47 Uhr

Rolls-Royce-Managerin wechselt zu Babcock

BABCOCK INTL
BABCOCK INTL 5,87

Ein Wechsel an der Führungsspitze von Babcock International hat den Anlegern des britischen Industrie- und Militär-Dienstleisters gefallen. Die Aktien klettern an der Londoner Börse um bis zu 2,7 Prozent auf 517 Pence.

Die Rolls-Royce-Managerin Ruth Cairnie soll künftig den Verwaltungsrat von Babcock leiten. Sie wird den bisherigen Vorsitzenden Mike Turner Mitte Juli ablösen. Cairnie ist eine erfahrene Managerin und hatte bereits führende Positionen beim Ölmulti Royal Dutch Shell und der Primark-Mutter Associated British Foods inne.

13:50 Uhr

Online-Bank N26: "Haben kein Sicherheitsproblem"

Das aufstrebende deutsche Finanz-Startup N26 musste sich zuletzt Kritik an seinem Kundenservice gefallen lassen. Kunden sollen mehrere tausend Euro von ihren N26-Konten gestohlen worden sein - ein fehlender Telefonservice und lange Wartezeiten hätten die Aufklärung der Fälle erheblich verzögert, berichtete "Gründerszene.de".

N26-Mitgründer und Vorstandschef Valentin Stalf reagierte auf die Berichte und betonte gegenüber n-tv: "Wir haben heute bei N26 kein Sicherheitsproblem. In den letzten Wochen ist es zu Einzelfällen gekommen, wo durch eine Phishing-Attacke (…) einzelne Konten komprimentiert wurden."

Stalf räumt jedoch ein, dass "wir in dem ein oder anderen Fall hier zu langsam reagiert haben". In dem "einzelnen Fall", der in den letzten Wochen sehr oft in den Medien war, sei "das Geld auch heute schon wieder auf dem Konto."

13:13 Uhr

VW wagt ersten City-Test mit Roboter-Autos

Firmen wie die Google-Tochter Waymo sind da schon weiter: Jetzt will es auch der deutsche Autobauer VW wissen und startet den ersten Test von autonomen Autos im Verkehr der Innenstadt.

Die Wolfsburger stellten in Hamburg ein Projekt vor, bei dem mit Laserscannern, Kameras, Sensoren und Radar bestückte eGolfs auf einer drei Kilometer langen Teststrecke durch die viel befahrene Innenstadt rollen. Am Steuer der insgesamt fünf Versuchsfahrzeuge sitzen geschulte Testfahrer, die zur Not eingreifen können, sollte die Technik einmal versagen.

Alle großen Hersteller tüfteln derzeit an der Technik für selbstfahrende Autos. Besonders weit ist die Entwicklung in den USA, wo die Waymo mit Roboterautos schon viele Testkilometer gefahren hat.

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Für die Versuche mit dem eGolf von VW wurden in der Hansestadt nach Angaben der Verkehrsbehörde Ausnahmegenehmigungen erteilt.

(Foto: picture alliance/dpa)

 

12:26 Uhr

Burger King wagt den "unmöglichen" Burger

Restaurant Brands (Burger King)
Restaurant Brands (Burger King) 64,00

Burger King probt die Whopper-Revolution: Die zum börsennotierten Konzern Restaurant Brands International gehörende Fast-Food-Kette bietet in den USA seit dieser Woche eine fleischlose Variante seines jahrzehntealten Kassenschlagers an, die dem Original im Gegensatz zu früheren Veggie-Versionen zum Verwechseln ähneln soll. Mit dem "Impossible Whopper" ("Unmöglichen Whopper") will Burger King trotz des Verzichts auf Fleisch den Massengeschmack treffen.

Der Burger besteht dabei vor allem aus Proteinen aus Sojabohnen und Kartoffeln, Kokos- und Sonnenblumenöl sowie Häm, eine eisenhaltige Verbindung, die auch in roten Blutkörperchen vorhanden ist und im Burger Textur, Farbe und Geschmack von Fleisch simulieren soll.

Bislang ist der fleischlose Whopper nur in einigen dutzend Schnellrestaurants in St. Louis im US-Bundesstaat Missouri verfügbar. Möglichst schnell soll das Angebot dem Unternehmen zufolge aber ausgeweitet werden.

12:07 Uhr

PMI sendet Warnsignal für britische Wirtschaft

Für die Entwicklung der Konjunktur sind Einkaufsmanagerindizes (PMI) wichtige Hinweisgeber. In Großbritannien dürfte das heute nicht so gern gehört werden – dort ist der PMI für den Dienstleistungssektor überraschend unter die Schwelle von 50 Punkten gefallen. Das deutet auf ein Schrumpfen des Bereichs hin. Alles über 50 bedeutet Wachstum.

"Ein Rückgang der Service-Aktivitäten deutet darauf, dass das britische BIP im März geschrumpft ist", sagt IHS-Markit-Chefökonom Chris Williamson. "Wobei die Wirtschaft im ersten Quartal insgesamt ins Stocken geriet und Gefahr läuft, in den kommenden Monaten in einen sich vertiefenden Abschwung zu gleiten."

11:43 Uhr

Apotheken-Aktie schießt an Spitze des SDax

Shop Apotheke
Shop Apotheke 35,50

Im SDax setzt sich die Shop Apotheke mit einem satten Plus von fast sieben Prozent an die Spitze. Der Grund für die Zuversicht der Anleger: Die Online-Apotheke ist mit einem kräftigen Umsatzplus ins neue Jahr gestartet.

Im ersten Quartal legte der Umsatz um 33 Prozent auf 174 Millionen Euro zu. Die Zahl aktiver Kunden stieg den Unternehmensangaben zufolge um 41 Prozent auf 3,8 Millionen. Auch im Gesamtjahr soll der Umsatz um 30 Prozent auf 700 Millionen Euro anziehen, wie Shop Apotheke bekräftigte.

11:12 Uhr

Optimismus hievt Dax auf Sechs-Monats-Hochs

Dax
Dax 12.489,96

In der Hoffnung auf einen Wachstumsschub für die Weltwirtschaft steigen Anleger in die europäischen Aktienmärkte ein. Dax und Euro-Stoxx-50 steigen um jeweils etwa ein Prozent markieren mit 11.927 beziehungsweise 3433 Punkten neue Sechs-Monats-Hochs.

"Ein mögliches Handelsabkommen zwischen den USA und China soll zu 90 Prozent stehen, während die restlichen zehn Prozent nur noch logistische Fragen der Umsetzung und Kontrolle seien", sagte Analyst Jochen Stanzl vom Online-Broker CMC Markets. "Ist dem tatsächlich so und würde der Konflikt zwischen den beiden Wirtschaftsmächten beigelegt, wäre das wohl entscheidende Risiko der vergangenen Monate aus dem Markt."

 

10:46 Uhr

Weltgrößtes Ölfeld bereits überraschend leer

Es ist das größte bekannte konventionelle Ölfeld der Welt: Ghawar im Osten Saudi-Arabiens. Es hat eine dermaßen große Bedeutung, dass die USA einst in Erwägung zogen, es durch einen Militäreinsatz unter ihre Kontrolle zu bringen. Die Saudis wiederum hüteten es lange als Staatsgeheimnis.

Doch nun wird eine überraschende Neuigkeit bekannt: Ghawar geht offenbar langsam die Puste aus. Es wird deutlich weniger Öl hervorbringen, als die meisten erwartet hatten.

Am Markt war man bisher von einer Fördermenge von etwa 5 Millionen Barrel pro Tag ausgegangen. Denn diese Zahl hatte der saudische Ölkonzern Aramco im Jahr 2004 noch selbst genannt. Seit mindestens einem Jahrzehnt hole man so viel Öl aus dem Feld, hieß es damals in einer Präsentation in Washington.

Doch wie die am Montag von Aramco erstmals veröffentlichten Zahlen zu seinen Mega-Ölfeldern offenbarten, ist das mittlerweile anders, wie "Bloomberg" berichtet. Demnach kann Ghawar maximal 3,8 Millionen Barrel pro Tag liefern.

Einzelne Experten hatten schon vor Jahren prophezeit, dass Ghawar sich zu leeren beginnt. Dass dies jedoch der tatsächliche Grund für die um etwa ein Viertel gesunkene Födermenge ist, dazu sagte Aramco bisher nichts.

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10:17 Uhr

BMW fürchtet engen Pakt mit Daimler

BMW
BMW 64,99

Die beiden Autobauer Daimler und BMW wollen ihre geplante Kooperation einem Zeitungsbericht zufolge eingrenzen. Statt einer Zusammenarbeit für die gesamte Modellpalette werde nun über den Bau eines kompakten Elektroautos auf einer gemeinsamen Plattform verhandelt, das in China produziert werden soll, berichtet die "Süddeutsche Zeitung".

Ob es tatsächlich zu diesem gemeinsamen Projekt komme, sei aber noch völlig offen. Auch bei den Gesprächen über eine umfassende gemeinsame Architektur für künftige Modelle habe es vor allem auf Seiten von BMW erhebliche Bedenken geben, schreibt die "SZ". So sei bei den Münchnern die Angst groß, damit den eigenen Markenkern zu verwässern. BMW und Daimler wollte sich zu dem Artikel nicht äußern.

09:43 Uhr

Einbruch der türkischen Lira schadet russischer Bank

US-Dollar / Türkische Lira
US-Dollar / Türkische Lira 5,94

Für die Landeswährung der Türkei, der Lira, geht es zuletzt wieder steil nach unten – ärgerlich ist das für die russische Sberbank. Denn der Verkauf der türkischen Denizbank spült ihr damit weit weniger Geld in die Kassen als ursprünglich geplant. Die Bank Emirates NBD aus Dubai zahlt nun umgerechnet 2,8 Milliarden Dollar für die Denizbank statt der im Mai 2018 vereinbarten 3,2 Milliarden Dollar. Die Banken gaben eine entsprechende Anpassung des Kaufvertrags bekannt.

Die Denizbank ist die fünftgrößte türkische Bank und unter anderem auch in Deutschland und Österreich mit Filialen vertreten. Die Sberbank hatte die Denizbank 2012 für rund 3,5 Milliarden Dollar gekauft.

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Die Sberbank will sich nach der Veräußerung ihrer größten Auslandsbeteiligung stärker auf den Heimatmarkt konzentrieren.

(Foto: picture alliance / dpa)

 

09:15 Uhr

Hoffnung auf Ende des Handelskriegs - Dax steigt

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Es gibt neue Hoffnung unter den Anleger am deutschen Aktienmarkt. Mit einer Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China könnten die Weltwirtschaft einen Wachstumsschub bekommen. Und zuletzt gibt es Zeichen, dass es Fortschritte bei den Gesprächen zwischen den Konfliktparteien gibt. Der Dax legt zur Eröffnung 0,9 Prozent auf 11.855 Punkte zu.

"Zwar fehlt es weiterhin an konkreten Details", sagt Marktanalyst Milan Cutkovic vom Brokerhaus AxiTrader zu den Handelsgesprächen. "Der lang ersehnte Deal scheint jedoch näher als je zuvor." Der "Financial Times" zufolge haben sich die USA und China in den meisten strittigen Fragen geeinigt.

Guten Morgen, mein Name ist Kai Stoppel und ich begleite Sie heute durch den "Börsen-Tag". Bei Fragen, Anregungen und Kritik schreiben Sie mir doch einfach eine Nachricht an kai.stoppel(at)nachrichtenmanufaktur.de.

08:52 Uhr

Banken sehen Dax im Aufwind

Dax
Dax 12.489,96

Nach neuen US-Aussagen zu Fortschritten bei den Handelsgesprächen mit China dürfte der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge höher starten. Am Dienstag hatte er dank Spekulationen auf eine Erholung der Weltwirtschaft 0,6 Prozent im Plus bei 11.754,79 Punkten geschlossen.           

Genährt wurden die Hoffnungen auf eine Einigung im US-Zollstreit mit China vom Wirtschaftsberater von Präsident Donald Trump, Larry Kudlow, der von Fortschritten bei den Verhandlungen sprach. Die "Financial Times" berichtete zudem, die beiden Parteien hätten sich in den meisten strittigen Fragen geeinigt und näherten sich einem Abkommen.

08:18 Uhr

Volkswagen erzielt sattes Absatzplus in den USA

Deutsche Autobauer haben sich im März meist etwas besser als die Wettbewerber auf dem US-Markt geschlagen. Insbesondere Volkswagen hat weiter Fahrt aufgenommen.

  • VW steigerte seinen Absatz im März um 14 Prozent auf 37.092 Fahrzeuge. Es sei das beste erste Quartal seit 2014 gewesen und der beste März seit 2013, teilten die Wolfsburger mit.
  • Audi kam immerhin auf ein leichtes Plus von 1,1 Prozent.
  • Sportwagenhersteller Porsche verkaufte mit 4.779 Fahrzeugen 0,5 Prozent mehr.
  • BMW schaffte mit der Kernmarke ein Absatzplus von 2,9 Prozent, was die Bayern dem Erfolg der kleineren SUV X3 und X4 verdankten. Konzernweit schaffte BMW aber nur ein Absatzplus von 0,4 Prozent.
  • Einen Absatzrückgang musste dagegen Daimler hinnehmen. Mercedes-Benz meldete ein Minus von knapp 5 Prozent auf gut 27.000 Autos.
07:59 Uhr

Ölpreise setzen Aufwärtstrend fort

Die Ölpreise legen weiter zu: Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 69,75 US-Dollar. Das waren 38 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 24 Cent auf 62,82 Dollar.

Rohöl (Brent)
Rohöl (Brent) 58,90

Gestützt wurden die Ölpreise durch Spekulationen auf ein Ende des Zollstreits zwischen China und den Vereinigten Staaten.

Dagegen konnten jüngste Daten zur Entwicklung der Ölreserven in den USA die Preise nicht belasten. Am Vorabend war bekannt geworden, dass der Interessenverband American Petroleum Instutite (API) in der vergangenen Woche einen Anstieg der amerikanischen Lagerbestände an Rohöl um drei Millionen Barrel registriert hatte.

07:43 Uhr

Eurokurs zeigt sich erholt

Euro / US-Dollar
Euro / US-Dollar 1,10

Der Kurs des Euro ist leicht gestiegen. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1223 US-Dollar gehandelt und damit etwas höher als am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Dienstagnachmittag auf 1,1200 Dollar festgesetzt.

Marktbeobachter sprachen von einer Gegenbewegung beim Euro. In den vergangenen Handelstagen hatte noch eine Dollar-Stärke nach besser als erwartet ausgefallenen US-Konjunkturdaten belastet. Am Dienstag war die Gemeinschaftswährung unter 1,12 Dollar gefallen und erreichte zeitweise den tiefsten Stand seit fast vier Wochen.

07:22 Uhr

Ex-Automanager Ghosn will auspacken

Nissan Motor
Nissan Motor 5,55

Der ehemalige Chef von Renault und Nissan Motor, Carlos Ghosn, hat für den 11. April eine Pressekonferenz angekündigt. Dies ist der erste Pressetermin seit seiner Verhaftung im November vergangenen Jahres. Dem ehemaligen Autoboss wird unter anderem Veruntreuung von Firmengeldern vorgeworfen.

"Ich bin bereit, die Wahrheit darüber zu erzählen, was wirklich vorgefallen ist", teilte Ghosn über ein erst kürzlich erstelltes Twitter-Konto mit. Eine dem ehemaligen Manager nahestehende Person habe bestätigt, dass die Twitter-Nachricht von Ghosn stamme.

Junichiro Hironaka, der leitende Verteidiger von Ghosn, hatte am Dienstag mitgeteilt, dass sein Mandant sich demnächst an die Presse wenden werde. "Er denke sehr sorgfältig darüber nach, was er mitteilen wolle", so Hironaka.

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Carlos Ghosn war im November festgenommen worden. Ihm wird vorgeworfen, sein Einkommen bei Nissan als zu niedrig angegeben und private Verluste auf den Autobauer übertragen zu haben.

(Foto: dpa)

07:07 Uhr

Hoffnung auf Handelsstreit-Ende beflügelt Asiens Börsen

Nikkei
Nikkei 21.798,87

Hoffnungen auf eine Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China haben die Börsen in Asien gestützt.

  • Der 225 Werte umfassende Tokioter Nikkei-Index notierte 0,7 Prozent fester bei 21.647
  • Zählern.
  • Der breiter gefasste Topix-Index gewann 0,5 Prozent auf 1619 Punkte.

Die "Financial Times" hatte unter Berufung auf Insider berichtet, China und die USA näherten sich einem Abkommen im Handelsstreit.

Außerhalb Japans legten die Kurse ebenfalls zu. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans gewann 0,65 Prozent.