Der Börsen-Tag

Der Börsen-Tag US-Fluggesellschaften beginnen rigiden Stellenabbau

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(Foto: picture alliance / Tannen Maury/)

In der Corona-Krise hat die US-Regierung die schwer gebeutelte Luftfahrtbranche des Landes mit Milliardenhilfen unterstützt - und von den Unternehmen dafür eine Zusage zum Verzicht auf Stellenstreichungen erhalten. Dieses Versprechen galt allerdings nur bis Ende September. Die Fluggesellschaften American Airlines und United Airlines wollen nach Ablauf dieser Frist nun mit dem Abbau von Zehntausenden Arbeitsplätzen beginnen, weil neue Hilfen für die Konzerne im Kongress in Washington noch immer umstritten sind.

American-Airlines-Chef Doug Parker erklärte in einem Schreiben an die Mitarbeiter seines Unternehmens, heute werde der für den Oktober geplante Abbau von 19.000 Jobs beginnen. Beide Fluggesellschaften stellten jedoch in Aussicht, dass der Jobabbau rückgängig gemacht werden könnte, sollten sich die Republikaner von US-Präsident Donald Trump und die oppositionellen Demokraten doch noch auf ein neues Konjunkturpaket inklusive Hilfen für die Luftfahrtbranche einigen.

Quelle: ntv.de