Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 12. Juni 2018
  • Deutschland

    Deutlich mehr Fälle von Wirtschaftskriminalität

    Die Wirtschaftskriminalität in Deutschland hat 2017 sprunghaft angezogen. 74.070 Fälle wurden nach Angaben des Bundeskriminalamtes (BKA) erfasst und damit 28,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Zugleich sei dies der höchste Stand der vergangenen fünf Jahre, teilte die Behörde in Wiesbaden mit. Auch der entstandene Schaden lag mit 3,74 Milliarden Euro um gut ein Viertel über dem Vorjahreswert (2,97 Milliarden Euro). "Das Internet schafft neue und vielfältige Tatgelegenheiten", erklärten die Ermittler. Dass die Zahlen von 2016 auf 2017 so deutlich nach oben schnellten, lag jedoch auch an großen Einzelfällen. (dpa)

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  • Montag, 22. Oktober 2018
  • Autobau
    Leoni kappt die Prognose

    In der deutschen Autoindustrie setzt sich die Serie an Gewinnwarnungen fort. Zu Wochenbeginn korrigierte auch der Zulieferer Leoni seine Ziele für das laufende Jahr nach unten. Belastet von einer schwächeren Entwicklung des Automarktes in China und internationalen Handelskonflikten rechnet das Unternehmen nur noch mit einer leichten Umsatzsteigerung auf rund 5,0 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis (Ebit) sieht Leoni nun in etwa auf dem Niveau des bereinigten Vorjahreswertes von 196 Millionen Euro. Bisher hatte das SDax-Unternehmen den Umsatz bei mindestens 5,1 Milliarden Euro gesehen. Beim Ebit hatten die Nürnberger eine Summe in der unteren Hälfte der Bandbreite von 215 Millionen bis 235 Millionen Euro in Aussicht gestellt. (DJ)

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  • Unternehmen
    Philips verdient weniger

    Der niederländische Elektronik- und Medizintechnik-Konzern Philips hat zuletzt weniger stark zulegen können als von Experten erwartet. Der Umsatz kletterte im dritten Quartal um 4 Prozent auf 4,3 Milliarden Euro, wie das Unternehmen in Amsterdam mitteilte. Auch auf vergleichbarer Basis - also ohne Währungseinflüsse sowie Zu- und Verkäufe - betrug das Plus 4 Prozent und damit weniger als vorher von Analysten geschätzt. Vor allem das Geschäft mit Diagnose- und Behandlungsgeräten lief besser als im Vorjahr, wohingegen die Datensparte weniger Geschäft machte.

    Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwert-Abschreibungen legte um 6,8 Prozent auf 568 Millionen Euro zu. Auch das war etwas weniger als erwartet. Unterm Strich ging der Gewinn um knapp 31 Prozent auf 292 Millionen Euro zurück, vor allem wegen des Verkaufs von großen Teilen des Lichtgeschäfts, Philips hält noch rund 18 Prozent an der ehemaligen Tochter Signify. Seine mittelfristigen Ziele bestätigte der Konzern. (dpa)

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