Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 12. Juni 2018
  • Unternehmen

    Skoda erwägt Auftragsfertigung wegen starker Nachfrage

    Die tschechische Volkswagen-Tochter Skoda denkt wegen einer boomenden Nachfrage über eine Auftragsfertigung nach. "Um Auftragsspitzen abzudecken, gibt es verschiedenste Ansätze", teilte das Unternehmen mit. Der VW-Konzern verfüge über den intelligentesten Werksverbund der Branche. "Diese Maßnahmen reichen allerdings nicht aus. Deshalb prüfen wir weiterhin Alternativen, auch eine mögliche Auftragsfertigung". Skoda arbeitet in seinen tschechischen Werken an der Kapazitätsgrenze. 1,2 Millionen Autos produziere Skoda pro Jahr, bis zur Mitte des nächsten Jahrzehnts könnten es zwei Millionen werden. Auch 2018 übersteige die Nachfrage die Produktionskapazitäten. (rts)

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  • Donnerstag, 18. Oktober 2018
  • Konjunktur
    Japans Exporte überraschend gefallen

    Die japanischen Exporte sind im September überraschend zurückgegangen. Die Unternehmen verkauften 1,2 Prozent weniger Waren ins Ausland als vor einem Jahr, wie aus Daten des Finanzministeriums hervorging. Es war der erste Rückgang seit 22 Monaten. Von Reuters befragte Experten hatten mit einem Plus von 1,9 Prozent gerechnet. Im August hatte es noch ein Exportplus von 6,6 Prozent gegeben. Die Importe stiegen im September auf Jahressicht um sieben Prozent. (rts)

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  • Mittwoch, 17. Oktober 2018
  • Unternehmen
    Sonderbelastungen verhangeln Alcoa die Bilanz

    Der US-Aluminiumkonzern Alcoa hat wegen eines Sonderpostens das dritte Quartal mit einem Minus abgeschlossen. Der Nettoverlust betrug 41 Millionen Dollar nach einem Gewinn von 113 Millionen im Vorjahreszeitraum. Belastend wirkte sich ein Abschlag von 160 Millionen Dollar im Zusammenhang mit der Altersvorsorge aus. Ohne diesen lag der Gewinn bei 63 US-Cent je Aktie, während Experten 36 Cent erwartet hatten. Der Umsatz stieg um 14,4 Prozent auf 3,4 Milliarden Dollar. Die Alcoa-Aktie legte nachbörslich um drei Prozent zu. (rts)

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