Marktberichte

Gute Stimmung Dollar zieht an

Aussagen des US-Finanzministers Timothy Geithner zum neuen Banken-Rettungspaket haben den Dollar am Montag steigen lassen. Der Euro verbilligte sich auf 1,3487 Dollar. Im frühen Geschäft war er noch um 1,3735 Dollar gehandelt worden, rund eineinhalb US-Cent mehr als im späten US-Geschäft am Freitag.

"Allein die Tatsache, dass es jetzt dieses neue Programm gibt, dürfte schon reichen, um Gewinne im Euro mitzunehmen", sagte Helaba-Analyst Ralf Umlauf. Sein Kollege Rainer Sartoris von HSBC sah das ähnlich und fügte hinzu: "Nach der rasanten Aufwärtsbewegung legt der Euro nun eine Verschnaufpause ein."

Die EZB legte den Euro-Referenzwert mit 1,3558 (1,3549) Dollar fest. Im Referenzkursverfahren der Banken stieg der Euro auf 1,3625 (1,3567) Dollar.

US-Daten machen Hoffnung

Für positive Stimmung sorgten zudem die Nachrichten vom US-Immobilienmarkt. In den USA wurden im Februar mehr Eigenheime verkauft als von Analysten erwartet. Aufs Jahr hochgerechnet legte die Zahl um rund fünf Prozent zu. "Die Zahlen sind ein kleiner Hoffnungsschimmer. Es ist aber noch zu früh, um Entwarnung zu geben", sagte Sartoris.

Renen im Fall

Am Rentenmarkt kam die Rally der vergangenen Woche zu einem Stopp. Die etwas bessere Stimmung am Aktienmarkt biete Anlegern eine willkommene Gelegenheit, beim Rentenmarkt Kasse zu machen, sagten Analysten. Der Bund-Future rutschte am Nachmittag um 24 Ticks auf 124,36 Punkte ab. Die zehnjährige Bundesanleihe rentierte bei 3,003 Prozent nach 2,978 Prozent vom Vortagschluss.

Die von der Bundesbank täglich errechnete Umlaufrendite öffentlicher Anleihen fiel auf 2,87 (2,88) Prozent.

Quelle: n-tv.de