Marktberichte

Reserven gesunken US-Kältewelle verteuert Öl

RTX18I96.jpg

Auch in New York hat es aufgefrischt.

(Foto: REUTERS)

Teile der USA bibbern derzeit bei frostigen Temperaturen. Für warme Stuben heizen die Menschen ordentlich. Das fördert die Nachfrage nach Öl - und treibt den Preis.

Die Ölpreise haben erneut leicht zugelegt. Der kalte Winter in den USA stützt weiter die Nachfrage nach Heizöl. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete am Morgen 108,78 US-Dollar. Das waren zehn Cent mehr als am Vortag. Das Fass der US-Ölsorte WTI verteuerte sich um 50 Cent auf 100,43 Dollar. Damit überspringt er wieder die 100-Dollar-Marke.

Experten rechnen damit, dass die Reserven an Rohöl in den USA in der vergangenen Woche deutlich gesunken sind. Das Energieministerium wird am Nachmittag die entsprechenden Zahlen veröffentlichen. Vor allem die Destillate-Bestände - dazu zählen Heizöl und Diesel - gingen wegen der ungewöhnlichen Kälte zuletzt stark zurück. Die USA sind der größte Ölkonsument weltweit.

Quelle: ntv.de, jwu/rts/dpa

ntv.de Dienste
Software
Social Networks
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.
Nicht mehr anzeigen