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100-Millionen-Dollar-VergleichEx-AIG-Chef soll zahlen

07.09.2008, 13:44 Uhr

Der Firmenpatriarch des US-Versicherungsriesen, Maurice R. Greenberg, soll einem Zeitungsbericht zufolge mindestens 100 Mio. Dollar Strafe zahlen. Diese Summe sei im Gespräch bei den Vergleichsverhandlungen mit der New Yorker Staatsanwaltschaft, die gegen Greenberg wegen des Vorwurfs der Bilanzmanipulation ermittele, heißt es. Greenberg muss sich entscheiden. Die Zeit drängt.

Dem Firmenpatriarchen des amerikanischen Versicherungsriesen AIG, Maurice R. Greenberg (83), droht laut einem Zeitungsbericht eine Strafzahlung von mindestens 100 Mio. US-Dollar.

Die Summe sei im Gespräch bei den Verhandlungen über einen Vergleich mit der New Yorker Staatsanwaltschaft, die gegen Greenberg wegen des Vorwurfs der Bilanzmanipulation ermittele, schrieb das "Wall Street Journal" am Samstag unter Berufung auf informierte Personen. Die Vergleichsverhandlungen könnten kommende Woche abgebrochen werden; dann komme es zu einer eidesstattlichen Aussage, mit der es kaum noch Aussichten auf eine außergerichtliche Einigung gebe, hieß es.

Greenberg, der über Jahrzehnte AIG aufgebaut und geprägt hatte, musste 2005 im Zuge von Ermittlungen über Bilanzunregelmäßigkeiten gehen. Der Konzern zahlte im Jahr 2006 bereits 1,64 Mrd. US-Dollar in einem Vergleich mit den Behörden. Ein Teil der Vorwürfe gegen Greenberg blieb aber im Raum. Der Manager hatte sie stets zurückgewiesen.