Tiefschlag für YahooGoogle zieht sich zurück
Nach Bedenken der Wettbewerbshüter gibt der Internetkonzern Google die geplante Werbe-Partnerschaft mit Yahoo auf. Damit fallen für Yahoo Zusatzeinnahmen aus dem Anzeigengeschäft weg. Das US-Justizministerium habe angekündigt, die Kooperation zu blockieren, erklärt Yahoo. Google ergänzt, auch bei Werbekunden habe es Vorbehalte gegeben.
Nach massiven Bedenken der Wettbewerbshüter gibt der Internet-Konzern Google die geplante Werbe-Partnerschaft mit dem Konkurrenten Yahoo auf. Die Vereinbarung werde beendet, gab Google bekannt. Der Konzern wolle damit einer langen juristische Auseinandersetzung aus dem Weg gehen.
Yahoo wollte auf einigen seiner Websites von Google verkaufte Anzeigen einblenden. Der Konzern hoffte so auf dringend benötigte hunderte Millionen Dollar an zusätzlichem Umsatz im Jahr. Dagegen hatten Werbekunden und Wettbewerber wie Microsoft protestiert.
Das US-Justizministerium habe angekündigt, die Kooperation zu blockieren, erklärte Yahoo. Google ergänzte, gegen die geplante Zusammenarbeit gebe es auch Vorbehalte bei Werbekunden. Ein Festhalten an dem Projekt einer gemeinsamen Online-Werbung hätten längere Rechtsstreitigkeiten und eine Schädigung der Beziehungen zu Kunden zur Folge haben können.
Google und Yahoo beherrschen zusammen rund 80 Prozent des Suchmaschinenmarktes in den USA. Deshalb hatten die Behörden offenbar Bedenken gegen die Allianz der beiden Marktführer.