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1800 Stellen in Deutschland Jobabbau bei Nokia Siemens

Der neue Telefonnetzwerk-Anbieter Nokia Siemens Networks (NSN) will einem Zeitungsbericht zufolge in Deutschland und Finnland mehr als 3000 Stellen streichen. Das Gemeinschaftsunternehmen wolle bis 2010 jährlich 1,5 Milliarden Euro sparen, berichtete das finnische Blatt "Helsingin Sanomat" am Donnerstag.

Da es Überschneidungen in den beiden Ländern gibt, sollen dem Bericht zufolge in Deutschland mindestens 1800 Arbeitsplätze abgebaut werden. In Finnland sollen mehr als 1500 Jobs wegfallen. Details zu den Stellenstreichungen werde das Unternehmen noch im Mai veröffentlichen.

NSN war erst Anfang April an den Start gegangen. Die Schmiergeldaffäre der früheren Siemens-Telekommunikationssparte Com hatte den Zusammenschluss um drei Monate verzögert. Siemens hatte deswegen auch mehr Vermögenswerte in das Joint Venture eingebracht.

Der Münchener Technologiekonzern stellte 2,4 Milliarden Euro für NSN bereit, der finnische Mobilfunkkonzern Nokia nur 1,7 Milliarden Euro. NSN hatte im vergangenen Jahr zusammengerechnet 17,1 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftet.

Quelle: ntv.de

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