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Karstadt-Häuser Neue Eigner wollen verkaufen

Vor dem Hintergrund der Krise des Karstadt-Mutterkonzerns Arcandor sollen einem Pressebericht zufolge einige Firmen-Immobilien verkauft werden. Die neuen Eigner der Immobilien des Essener Warenhausunternehmens wollten sich zügig von Teilen des Pakets wieder trennen, berichtete die "Financial Times Deutschland". Bis zu ein Drittel der Objekte stünden zur Disposition, hieß es unter Berufung auf "informierte Kreise". Darunter befänden sich kleinere, weniger rentable Warenhäuser, aber auch Parkhäuser und Bürogebäude.

Der Arcandor-Konzern war durch Verhandlungen mit Banken über dringend benötigte Kredite unter Druck geraten. Am Montag bekam der Konzern eine Finanzspritze über eine Kapitalerhöhung. Die Kölner Privatbank Sal. Oppenheim hatte durch die Kapitalerhöhung im Gegenzug einen Anteil von zehn Prozent an Arcandor übernommen und erklärt, den Anteil auf bis zu 29,5 Prozent aufstocken zu wollen.

Karstadt ist Mieter der Warenhäuser. Besitzer der Immobilien sind mit 51 Prozent Whitehall, ein Immobilienfonds von Goldman Sachs und ein Konsortium aus der Deutsche Bank-Tochter Rreef, dem italienischen Immobilienunternehmen Pirelli Re, Generali und der Borletti Group.

Quelle: ntv.de