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Trotz Fusion "Volksfürsorge" bleibt

Die Volksfürsorge soll nach der Fusion mit der AMB-Tochter Generali als Marke erhalten bleiben. "Wir werden den Vertrieb der Volksfürsorge in eine eigene Gesellschaft mit diesem Namen bringen, die dann als Finanzvertrieb aufgestellt ist", sagte AMB-Vorstandssprecher Dietmar Meister der "Financial Times Deutschland". Die Vertreter des Hamburger Versicherers sollten dann auch Policen für den Krankenversicherer Central, Advocard Rechtsschutz und die Bausparkasse Badenia verkaufen.

AMB hatte im Herbst eine Fusion der Münchener Generali mit der Volksfürsorge angekündigt. In der AMB-Holding, die 2009 von Aachen nach Köln umziehen soll, werde die Abteilung Vertrieb und Marketing aufgelöst, sagte Meister. "Wir wollen die Kosten der Holding bis 2010 um 18 Prozent senken", kündigte er an.

Die Belegschaft der Holding solle auf 200 von 226 Mitarbeitern reduziert werden. Die Vertreter der Aachen Münchener waren bereits 2007 in den Finanzvertrieb DVAG integriert worden. "Wir wollen dieses Geschäftsmodell für drei bis vier Jahre stabil halten", ergänzte Meister. Wachstum erwartet er vor allem aus eigener Kraft. "Wir beobachten den Markt, aber sehen zurzeit kaum Zukaufsmöglichkeiten", sagte der AMB-Chef.

Durch die Zusammenlegung der großen Töchter will die zur italienischen Generali gehörende AMB von 2009 an rund 100 Mio. Euro im Jahr sparen. Der Jahresüberschuss soll von erwarteten 400 Mio. Euro 2007 in jährlichen Schritten von 50 Mio. Euro steigen.

Quelle: ntv.de

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