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Olympia-Aufträge in China Volle Bücher für Siemens

Große Sportereignisse im Jahr 2008 bringen dem Siemens-Konzern Aufträge in Milliardenhöhe ein. Die Vorbereitung der Olympischen Spiele in Peking habe Siemens Bestellungen im Wert von 1,1 Mrd. Euro beschert, sagte Peter van Gend, der bei dem Konzern die Planung von Großereignissen leitet, am Mittwochabend in München.

Die größten Posten entfielen dabei auf Bahntechnik, Energieversorgung und die Ausrüstung von Flughäfen. Für Infrastrukturprojekte für die Fußball-Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz habe Siemens Aufträge im Wert von 90 Mio. Euro verbucht. Über weitere Orders, etwa für Public Viewing, werde derzeit verhandelt.

Siemens bietet für Großgebäude oder Stadien 50 verschiedene Ausrüstungs-Module an, von Verkehrsleitung und Video-Überwachung über elektronische Zugangs- und Zahlungssysteme bis hin zu Videoleinwänden und Beleuchtung. Massenereignisse hätten in den vergangenen drei Jahren für einen Auftragseingang von 2,1 Mrd. Euro gesorgt, führte van Gend aus.

Wie viel Geld unterm Strich übrig blieb, wollte er nicht sagen. Das Geschäft sei aber profitabel. Der Konzern rechne dabei künftig mit einem jährlichen Auftragseingang von mindestens 400 Mio. bis 600 Mio. Euro. Wie van Gend weiter sagte, sieht Siemens bis 2014 Geschäftspotenzial bei 17 Großereignissen, darunter die Expo in Shanghai, Olympische Spiele in Vancouver, London und Sotchi und die Fußballweltmeisterschaft in Brasilien.

Quelle: ntv.de

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