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Umgang mit der Krise Zoff bei Opel

Im Betriebsrat des Autobauers Opel ist ein handfester Streit um den Umgang mit der Finanz- und Wirtschaftskrise entbrannt. Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz warnte in der "Frankfurter Rundschau" vor unseriöser Panikmache. Jetzt Zahlen über Produktionskürzungen zu nennen, schade der Marke.

Franz reagierte damit auf Äußerungen des Betriebsratschefs des Bochumer Opel-Werks, Rainer Einenkel. Dieser hatte der "Rheinischen Post" gesagt, dass die Produktion in den europäischen Astra-Werken im kommenden Jahr um bis zu 30 Prozent zurückgefahren werden müsse.

Franz nannte es fahrlässig, Produktionskürzungen und Einbußen für die Belegschaft herbeizureden. Niemand wisse, wie sich der Markt im nächsten Jahr entwickle. Sollte die Bundesregierung ein Konjunkturprogramm auflegen, sehe die Situation vielleicht völlig anders aus. Franz mahnte zu Geschlossenheit unter den Arbeitnehmervertretern. Diese würden kommende Woche auch mit den Kollegen des Europäischen Arbeitnehmerforums von General Motors Europe zusammenkommen, um über Auswege aus der Krise zu beraten.

Quelle: ntv.de