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Raumfrachter hebt Montag ab"Cygnus"-Start zur ISS wird verschoben

19.05.2018, 12:53 Uhr
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Beinahe startbereit: Der Frachter wird an Bord einer "Antares"-Rakete abheben. (Foto: imago/ZUMA Press)

Eigentlich hatte der Raumfrachter "Cygnus" bereits Sonntag zur Internationalen Raumstation aufbrechen sollen. Doch in der Hoffnung auf besseres Wetter verschiebt sich der Start. An Bord des Frachters: ein Labor, mit dem der kälteste Punkt im All geschaffen werden soll.

Der ursprünglich für Sonntag geplante Start des Raumfrachters "Cygnus" zur Internationalen Raumstation ISS ist auf Montag verschoben worden. So könnten weitere Inspektionen durchgeführt und auf besseres Wetter gehofft werden, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa mit.

Der Frachter solle nun am Montag um 10.39 Uhr MESZ an Bord einer "Antares"-Rakete von einem Weltraumbahnhof im US-Bundesstaat Virginia abheben. Es ist bereits der neunte Versorgungsflug des Frachters. Unter anderem hat er das "Cold Atom Laboratory" (CAL) an Bord, mit dem der kälteste Punkt im Universum geschaffen werden soll.

In dem vom Nasa-Team im kalifornischen Pasadena entwickelten und rund 83 Millionen Dollar (etwa 70 Millionen Euro) teuren Labor befinden sich Laser, eine Vakuum-Kammer und eine Art elektromagnetisches Messer. Damit sollen Gas-Partikel auf ein Milliardstel Grad über dem absoluten Nullpunkt bei rund minus 273 Grad Celsius heruntergefroren werden. Das ist kälter als in den Tiefen des Universums.

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