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Rätsel gelöstWarum wir die Arme schwenken

29.07.2009, 09:37 Uhr

Dass wir beim Laufen die Arme mitschwingen, geht - anders als bisher angenommen - nicht auf unsere vierbeinigen Vorfahren zurück. Vielmehr hat die Bewegung etwas mit dem Energiehaushalt zu tun.

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Ein Gang, der Kraft spart: Wer die Arme schwingt, entlastet die Beinmuskulatur. (Foto: picture-alliance/ dpa)

Drei Forscher haben eine Antwort auf eine Frage gefunden, mit der sich die Wissenschaft bereits seit langem beschäftigt: warum Menschen beim Gehen die Arme schwenken. Dazu haben die Forscher aus den USA und den Niederlanden zehn Freiwillige rekrutiert, die auf verschiedene Art gehen mussten - mit Armeschwingen in die normale Richtung, mit Schwingen in die entgegengesetzte Richtung sowie mit Armen, die vor der Brust gekreuzt waren oder fest an der Seite des Körpers lagen.

Dabei wurde ihr Verbrauch an Sauerstoff und ihr CO2-Ausstoß gemessen, wie die britische Royal Society in ihrem Wissenschaftsmagazin "Proceedings of de Royal Society B" berichtet. Demnach verbrauchten die menschlichen Versuchskaninchen, die ihre Arme im Gleichschritt mit den Beinen schwangen, weniger Energie als die anderen.

Die Forscher erklärten dies unter anderem damit, dass das Armeschwingen die Auf-und-Ab-Bewegung beim Gehen abfedert. Dadurch würden die Beinmuskeln weniger beansprucht und benötigten weniger Energie. Bisher hatten viele Wissenschaftler angenommen, das Armeschwingen der heutigen Menschen sei ein Überbleibsel aus der Zeit unserer Vorfahren, die noch auf allen Vieren gingen.

Quelle: AFP