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Beitrag zur Vertrauensbildung: Historiker schreiben deutsch-russisches Geschichtsbuch

Erstmals haben deutsche und russische Historiker gemeinsam ein Geschichtsbuch geschrieben. Unter dem Titel "Deutschland - Russland: Stationen gemeinsamer Geschichte - Orte der Erinnerung" geht es um die Entwicklung zwischen 1917/1918 bis zum Fall der Mauer.

Das Buch, der erste Band einer dreiteiligen Reihe, wende sich an eine breite geschichtlich interessierte Öffentlichkeit, teilte das Institut für Zeitgeschichte in München und Berlin mit. Kontroverse Themen wie der Hitler-Stalin-Pakt oder die Berlin-Krise 1948/49 würden aus verschiedenen Perspektiven dargestellt.

Herausgegeben wird die Reihe von der 1997 gegründeten Kommission für die Erforschung der deutsch-russischen Geschichte. Sie soll zu gegenseitiger Vertrauensbildung zwischen beiden Ländern beitragen. Die beiden Vorsitzenden, Prof. Alexander Tschubarjan und Prof. Horst Möller, wollten in Berlin erstmals die russische Ausgabe des ersten Bandes vorstellen.

Quelle: n-tv.de

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