Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 23. Oktober 2014
  • Tarifkonflikt

    Piloten und Lufthansa sprechen wieder

    In dem festgefahrenen Tarifkonflikt zwischen der Lufthansa und den Piloten gibt es Fortschritte. Es habe einen ersten Kontakt gegeben, sagte Cockpit-Vorstand Markus Wahl. Zu Details, wie einem möglichen Verhandlungstermin, wollte er sich nicht äußern. "Wir brauchen jetzt etwas Geduld", erklärte Wahl. Grundsätzlich bleibe die Gewerkschaft aber streikbereit. Der Arbeitskampf zwischen Cockpit und der Airline schwelt seit Monaten. Erst Anfang dieser Woche hatten die Piloten erneut gestreikt, mehr als 1.500 Flüge fielen aus. (DJ)

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  • Montag, 16. Oktober 2017
  • Unternehmen
    Commerzbank verbucht hohen Einmaleffekt

    Die Neuausrichtung des Geschäfts mit Ratenkrediten zahlt sich für die Commerzbank aus. Durch die Auflösung des Gemeinschaftsunternehmens mit der französischen Großbank BNP Paribas verbucht das Frankfurter Geldhaus einen Einmalertrag von netto 132 Millionen Euro im zweiten Halbjahr 2017, wie die Commerzbank mitteilte. Bei der Vorstellung der Halbjahresbilanz Anfang August hatte Finanzchef Stephan Engels den positiven Effekt noch auf mehr als 80 Millionen Euro beziffert.

    Die Commerzbank und die BNP Paribas gehen im Geschäft mit Ratenkrediten seit August getrennte Wege. Die zuvor als Gemeinschaftsunternehmen geführte Commerz Finanz gehört seitdem ganz der französischen Großbank, die zuvor 50,1 Prozent an dem Joint Venture hielt. (rts)

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  • Autobauer
    PSA baut Jobs bei Vauxhall ab

    Der Autobauer PSA Peugeot Citroën will bis zu 400 Stellen in dem Werk seiner Marke Vauxhall im britischen Ellesmere Port streichen, weil die dortige Fertigung verringert wird. Der Stellenabbau soll im Zuge eines freiwilligen Programms erfolgen und bis Jahresende abgeschlossen sein, teilten die Franzosen mit. Im kommenden Jahr soll in dem Werk dann nur noch eine einzige Schicht gefahren werden. Das Werk in Ellesmere Port, das das Modell Astra fertigt, beschäftigt knapp 2000 Mitarbeiter. PSA hatte Vauxhall und die deutsche Schwestermarke Opel im Sommer von General Motors übernommen und will sie wieder profitabel machen. (DJ)

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  • Einzelhandel
    Real will mit Online-Lieferdienst punkten

    Die Supermarktkette Real will mit einem eigenen Lieferdienst für frische Lebensmittel Konkurrenten wie Amazon oder Rewe angreifen. Nach einem Modellversuch in Düsseldorf weite Real seinen Lieferdienst auf zehn deutsche Großstädte aus, sagte Real-Manager Henning Gieseke dem "Handelsblatt". Im kommenden Jahr sollten dann "bundesweit mehrere Millionen Haushalte" erreicht werden. Das Liefergebiet solle sich von Hamburg über Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg bis München erstrecken. Auch Berlin solle es umfassen. Dort ist bereits Amazon aktiv. Die Auslieferung der Bestellungen solle wie auch bei Amazon die Deutsche Post übernehmen. (rts)

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  • Arbeitsmarkt
    Industrie verzeichnet Personalrekord

    Die Zahl der Mitarbeiter in der deutschen Industrie ist auf einen Rekordwert gestiegen. Sie wuchs im Verarbeitenden Gewerbe im August um 97.000 oder 1,8 Prozent im Vergleich zum Vormonat und übertraf damit erstmals seit Beginn dieser Statistik im Januar 2005 die Marke von 5,5 Millionen, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Zudem wurde bereits den sechsten Monat in Folge ein neuer Höchststand ermittelt. Grund ist die gute Konjunktur: Die Produktion zog im August so kräftig an wie seit mehr als sechs Jahren nicht mehr, während die Industrie ihre Aufträge so deutlich steigerte wie zuletzt Ende 2016. (rts)

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  • Konjunktur
    Chinas Verbraucherpreise steigen langsamer

    Die Inflation der Verbraucherpreise in China hat sich im September wegen einer erneuten Schwäche der Nahrungsmittelpreise verlangsamt. Der Verbraucherpreisindex stieg im vergangenen Monat im Jahresvergleich um 1,6 Prozent, nachdem er im August um 1,8 Prozent zugelegt hatte, wie die Nationale Statistikbehörde mitteilte. Der Anstieg traf die Prognose der Ökonomen. Die Nahrungsmittelpreise gingen um 1,4 Prozent zurück. Im August lag der Rückgang lediglich bei 0,2 Prozent. Non-Food-Preise stiegen im September um 2,4 Prozent nach einem Plus von 2,3 Prozent im August. Gegenüber dem Vormonat legte der Verbraucherpreisindex um 0,5 Prozent zu, nachdem er im August auf Monatsbasis um 0,4 Prozent gesunken war. Die Regierung in Peking hat sich zum Ziel gesetzt, die Inflation in diesem Jahr bei unter 3 Prozent zu halten. (DJ)

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