Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 23. Oktober 2014
  • Tarifkonflikt

    Piloten und Lufthansa sprechen wieder

    In dem festgefahrenen Tarifkonflikt zwischen der Lufthansa und den Piloten gibt es Fortschritte. Es habe einen ersten Kontakt gegeben, sagte Cockpit-Vorstand Markus Wahl. Zu Details, wie einem möglichen Verhandlungstermin, wollte er sich nicht äußern. "Wir brauchen jetzt etwas Geduld", erklärte Wahl. Grundsätzlich bleibe die Gewerkschaft aber streikbereit. Der Arbeitskampf zwischen Cockpit und der Airline schwelt seit Monaten. Erst Anfang dieser Woche hatten die Piloten erneut gestreikt, mehr als 1.500 Flüge fielen aus. (DJ)

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  • Donnerstag, 25. August 2016
  • Unternehmen
    Fielmann-Gewinn klettert zweistellig

    Die Optikerkette Fielmann hat ihren Gewinn im zweiten Quartal kräftig gesteigert. Im Vergleich zum Vorjahr kletterte der Überschuss um 17 Prozent auf 44,6 Millionen Euro, wie Fielmann mitteilte. Grund dafür waren unter anderem niedrigere Kosten für Werbung. Der Brillenabsatz verbesserte sich um gut 6 Prozent auf 2,05 Millionen Brillen. Der Umsatz legte um gut 5 Prozent auf 344 Millionen Euro zu. In den Sommermonaten verkauft Fielmann besonders viele Sonnenbrillen, die aber nicht unbedingt alle Korrekturgläser besitzen. (dpa)

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  • Rüstungsindustrie
    Baupläne für U-Boote im Netz

    Um den Kauf der zwölf Unterseeboote der Australier für rund 50 Milliarden australische Dollar (33,7 Milliarden Euro) zeichnet sich ein Skandal ab: Mehr als 22.000 Seiten sensibler Bauunterlagen und Daten der französischen Staatswerft DCNS seien im Internet aufgetaucht, berichtet die FAZ. Sie würden vor allem den Bau von sechs indischen U-Booten der Scorpene-Klasse für rund 3 Milliarden Dollar betreffen, die gerade nach vier Jahren Verzögerung fertiggestellt werden. (rts)

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  • Banken
    Cryan: EZB-Politik schadet

    Die ultralockere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) verursacht nach Ansicht von Deutsche-Bank-Chef John Cryan mittlerweile mehr Schaden als Nutzen. Die EZB habe in der Finanz- und Staatsschuldenkrise viel dafür getan, Europa zu stabilisieren. "Inzwischen aber wirkt die Geldpolitik den Zielen entgegen, die Wirtschaft zu stärken und das europäische Bankensystem sicherer zu machen", sagte Cryan dem "Handelsblatt". (rts)

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  • Fusionen
    Linde könnte nach London ziehen

    Bei der Fusion des Gaseherstellers Linde mit dem US-Rivalen Praxair, über die gerade verhandelt wird, könnte der Hauptsitz verlagert werden. Im Gespräch ist London. Die Regierung des Freistaats ist alarmiert: "Linde ist mit Bayern gut gefahren, auch ein möglicher neuer Konzern wird von unseren Standortvorteilen profitieren können", sagte Wirtschaftsministerin Aigner. Die Rahmenbedingungen seien gut, es gebe eine "glänzende Infrastruktur und hochqualifizierte Fachkräfte". Noch ist nichts beschlossen. (rts)

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