Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Sonntag, 12. Oktober 2014
  • Agrar

    Schmidt: Sanktionen treffen Bauern bislang kaum

    Die russischen Sanktionen auf Lebensmittel aus westlichen Staaten haben für deutsche Bauern nach Angaben von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) kaum Auswirkungen. "In Gänze gesehen ist die deutsche Landwirtschaft nicht so hart betroffen", sagte Schmidt der "Bild am Sonntag". Nur 0,9 Prozent der deutschen Lebensmittelproduktion sei von den Sanktionen betroffen.

    Allerdings gebe es die Sorge, dass andere Länder ihre Ernte, die sie nicht in Russland absetzen könnten, nun verstärkt in Deutschland auslieferten. Russland hatte als Reaktion auf Strafmaßnahmen der EU im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt die Einfuhr von Fleisch, Fisch, Obst, Gemüse und Milchprodukten aus EU-Staaten sowie aus weiteren westlichen Ländern verboten. (AFP)

    +
  • Freitag, 01. Juli 2016
  • Unternehmen
    Milliarden-Zukauf bei Daimler

    Der Autobauer Daimler hat sein Geschäft mit dem Management von Firmen-Fuhrparks durch einen Zukauf etwa vervierfacht. Das niederländische Unternehmen Athlon Car Lease International werde für 1,1 Milliarden Euro übernommen, teilte Daimler in Stuttgart mit. Dabei geht es um die Bereitstellung und Verwaltung der Dienstfahrzeuge von Firmen - dies gilt als Wachstumsmarkt. Mit der Übernahme "erschließen wir uns neue Absatzpotenziale, sowohl für Fahrzeuge als auch für Mobilitätsangebote von Daimler", sagte Finanzchef Bodo Uebber. Künftig sind 340.000 Autos und Vans im Flottenmanagement des Stuttgarter Konzerns, bisher waren es nur 85.000. Auch Konkurrenten wie BMW oder VW wollen den Ausbau weiterer Dienstleistungen zu einer wichtigen Säule neben dem Autobau machen. (dpa)

    +
  • Arbeitsmarkt
    Arbeitslosigkeit in der Eurozone fällt

    Die Arbeitslosenquote im Euroraum ist im Mai auf 10,1 Prozent gesunken. Das ist ein Rückgang gegenüber dem Vormonat um 0,1 Punkte und der niedrigste Stand seit Juli 2011, wie die europäische Statistikbehörde Eurostat in Luxemburg mitteilte. 16,267 Millionen Menschen waren in den 19 Staaten mit der Gemeinschaftswährung zuletzt ohne Job. In der gesamten Europäischen Union mit ihren 28 Mitgliedsstaaten waren 21,084 Millionen Männer und Frauen arbeitslos. Das entspricht einer Quote von 8,6 Prozent. Die niedrigste Quote meldete Tschechien mit 4,0 Prozent, die höchste Griechenland (24,1 Prozent nach jüngsten Zahlen vom März). (dpa)

    +
  • Brexit
    S&P stuft EU wegen Brexit herunter

    Standard & Poor's hat das Rating für die Europäische Union auf AA von AA+ heruntergestuft. Die Bonität des Staatenverbunds hänge von der Fähigkeit und dem Willen der Mitgliedsländer ab, die EU zu unterstützen. Nach der Entscheidung der Briten, die EU zu verlassen, schätzt die Ratingagentur die Kohäsion innerhalb der EU mit Blick auf die Unterstützung der Bonität nur noch als neutral ein, wie S&P mitteilte. Bislang sei die Einschätzung hier positiv gewesen. Der Ausblick sei aber stabil, weil in den meisten der möglichen Szenarien das Rating auf dem niedrigeren Niveau Bestand haben werde. (DJ)

    +
  • Banken
    Commerzbank streicht Stellen in New York

    Die Commerzbank schrumpft ihr Investmentbanking in New York. Das Institut wolle sich aus einigen Finanzgeschäften zurückziehen und gut 100 Stellen abbauen, erklärte Kapitalmarkt-Vorstand Michael Reuther im Intranet des Konzerns. Die Bank setzt damit ihren Weg im Investmentbanking fort, Aufgaben an weniger Standorten zu bündeln und dadurch effizienter zu werden. So hatte das Institut bereits Ende 2014 Stellen von London nach Frankfurt verlagert. (dpa)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen