Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Sonntag, 12. Oktober 2014
  • Agrar

    Schmidt: Sanktionen treffen Bauern bislang kaum

    Die russischen Sanktionen auf Lebensmittel aus westlichen Staaten haben für deutsche Bauern nach Angaben von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) kaum Auswirkungen. "In Gänze gesehen ist die deutsche Landwirtschaft nicht so hart betroffen", sagte Schmidt der "Bild am Sonntag". Nur 0,9 Prozent der deutschen Lebensmittelproduktion sei von den Sanktionen betroffen.

    Allerdings gebe es die Sorge, dass andere Länder ihre Ernte, die sie nicht in Russland absetzen könnten, nun verstärkt in Deutschland auslieferten. Russland hatte als Reaktion auf Strafmaßnahmen der EU im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt die Einfuhr von Fleisch, Fisch, Obst, Gemüse und Milchprodukten aus EU-Staaten sowie aus weiteren westlichen Ländern verboten. (AFP)

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  • Montag, 24. Juli 2017
  • Unternehmen
    Uber-Konkurrent bekommt Milliarden

    Während der Fahrdienst-Vermittler Uber nach jahrelanger aggressiver Expansion mit der Neuordnung seiner Führungsetage beschäftigt ist, befeuert der asiatischer Rivale Grab sein Wachstum mit einer Milliarden-Finanzspritze. In einem ersten Schritt investieren der chinesische Fahrdienst-Vermittler Didi Chuxing und der japanische Technologie-Konzern SoftBank zusammen zwei Milliarden Dollar (1,71 Mrd Euro). Die Finanzierungsrunde solle noch um weitere 500 Millionen Dollar ausgeweitet werden, teilte mit. Grab, gegründet 2012, ist der mit Abstand führende Fahrdienst in Südostasien und damit auch der wichtigste Konkurrent für Uber in der Region. (dpa)

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  • Unternehmen
    Deutsche Bahn erwartet Umsatzrekord

    Die Deutsche Bahn profitiert von der weltweit robusten Konjunktur und erhöht ihre Umsatz- und Gewinnziele für 2017. Der Konzern erwarte nun einen Rekordumsatz von 42,7 Milliarden, wie die Nachrichtenagentur Reuters am Montag aus dem Umfeld des Aufsichtsrats erfuhr. Bisher war der Staatskonzern von 41,5 Milliarden Euro ausgegangen. Auch beim Betriebsgewinn ist man demnach etwas optimistischer: Jetzt werden den internen Planungen zufolge 2,2 Milliarden Euro als Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) erwartet. Zuvor waren in der Planung gut 2,1 Milliarden verankert. Die Zuversicht fußt auf den Zahlen für das erste Halbjahr: So hat das Unternehmen den Angaben zufolge bis Ende Juni etwas über 21 Milliarden Euro erlöst und einen Betriebsgewinn von 1,18 Milliarden Euro erzielt. (rts)

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