Tirol

Hightech-Seilbahn und Design-Ikone Sölden setzt neue Maßstäbe

Spektakulär und spannend, vielseitig und überraschend: Der 38 Millionen Euro teure Neubau der beiden Seilbahnen am Gaislachkogl in Sölden kombiniert faszinierende Architektur mit innovativer Technik und bietet viel Komfort für die Skifahrer.

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Die Gaislachkoglbahn in Sölden: Atemberaubender Blick aus dem Panoramafenster.

(Foto: © Ötztal Tourismus/Ernst Lorenzi)

Am Gaislachkogl im Skigebiet von Sölden nahmen am 4. Dezember 2010 zwei neue Seilbahnen ihren Betrieb auf, die einige Superlative bieten. Besonders auffällig ist die extravagante Architektur der drei Stationen. Elegant geschwungene Stahlskelette, die von einer transparenten, reißfesten Kunststofffolie umgeben sind, ermöglichen einen Durchblick auf die Struktur und das aufwändig konstruierte Innenleben.

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Extravagante Architektur mit geschwungenen Stahlskeletten.

(Foto: © Ötztal Tourismus/Ernst Lorenzi)

Von der futuristisch gestalteten Talstation auf 1363 Metern Höhe fährt man in etwa 7 Minuten zur Mittelstation auf 2174 Metern Höhe und gleitet mit der achtsitzigen Gondel in das halbrunde durchsichtige Gebäude. Dort wechselt man auf die 3S-Bahn, deren Gondeln mit Platz für 30 Personen nach 5,5 Minuten die Bergstation auf 3040 Metern erreichen. Besonders eindrucksvoll ist die Fahrt mit der 3S-Bahn. 3S steht für die 3-Seil-Technik, bei der zwei Tragseile und ein Zugseil zum Einsatz kommen. Die 3S-Bahn ruht auf drei riesigen Stützen mit Abständen bis zu 1200 Metern. Bei der Fahrt in einer der neun Gondeln hat man das Gefühl, über den Gipfeln der Ötztaler Alpen zu schweben.

Stationen mit Durch- und Ausblick

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Bewegliche Stütze am Gaislachkogel.

(Foto: © Ötztal Tourismus/Ernst Lorenzi)

Der Entwurf des Innsbrucker Architekturbüros Johann Obermoser beeindruckt nicht nur mit seinem außergewöhnlichen Design. Dank modernster Seilbahntechnik von Doppelmayr werden die Transportkapazitäten in der ersten Sektion drastisch erhöht. 3600 Personen pro Stunde in der ersten und 1400 Personen pro Stunde in der zweiten Sektion lassen Wartezeiten vergessen.

Rund 38 Millionen Euro investieren die Bergbahnen Sölden in das neue Projekt. Für den Gast bedeutet es allerdings mehr als aufsehenerregende Architektur und deutlich gestiegene Transportkapazitäten. Mit dem kompletten Neubau der drei Stationen und der beiden Seilbahnen nützen die Söldener die Gelegenheit, zahlreiche eindrucksvolle Komfortinnovationen einzubauen.

Riesiges Panoramafenster

Der Weg zur Gondel wird am Gaislachkogl so bequem wie nie zuvor. Das beginnt bereits bei der Talstation. Hier erreicht man den Einstieg in die Gondeln über seitlich verlaufende Rolltreppen oder einen Lift. Wer an der Mittelstation auf die Piste will, fährt hier ganz entspannt auf einer leicht abschüssigen Rampe los. Vorher sollte man sich jedoch Zeit nehmen, das 190 Quadratmeter große Panoramafenster im Stationsgebäude mit grandiosem Blick auf die Stubaier Alpen zu erleben. Zur zweiten Sektion kommt man auf derselben Ebene und spart sich umständliche Treppen.

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Bergstation: Ausstieg in 3058 Metern Höhe.

(Foto: © Ötztal Tourismus/Ernst Lorenzi)

Wer dann oben in die futuristisch anmutende Bergstation schwebt, kommt mit wenigen Schritten direkt zum Bergrestaurant "TreMilla" und zur Big-3-Aussichtsplattform. Big-3 heißt die Plattform übrigens, weil Sölden als einziges Skigebiet Österreichs gleich drei Dreitausender als Skiberge bieten kann. Das Panorama mit Blick auf die Ötztaler Gipfelwelt und das Skigebiet mit seinen 150 Pistenkilometern ist jedenfalls eine längere Pause am Gaislachkogl wert.

Die beiden neuen Seilbahnen am Gaislachkogl mit ihrem Avantgarde-Design haben beste Aussichten, eine Art Wahrzeichen und Werbesymbol für Sölden zu werden und damit die Spitzenposition des Skigebiets zu unterstreichen.

Ausführliche Informationen:

Ötztal Tourismus, Gemeindestraße 4, A-6450 Sölden
Tel.: +43 (0) 57200 216, Fax: +43 (0) 57200 201
E-Mail: info@oetztal.com, Internet: www.oetztal.com

Quelle: ntv.de, Ötztal Tourismus

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