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Vor allem auf der Langstrecke können sich die Deutschen vorstellen das Lenkrad aus der Hand zu geben.
Vor allem auf der Langstrecke können sich die Deutschen vorstellen das Lenkrad aus der Hand zu geben.(Foto: picture alliance / Arne Dedert/d)
Sonntag, 07. Januar 2018

Umfrage bestätigt es: Autonomes Fahren gewinnt an Akzeptanz

Deutsche Autofahrer haben zwar kaum Fahrassistenzsysteme in ihren Wagen - sie hätten aber gerne mehr. Und wenn es richtig autonom wird, haben sie auch schon eine klare Präferenz, was sie mit der gewonnenen Freizeit anfangen wollen.

Die Gewöhnung erhöht auch beim autonomen Fahren die Akzeptanz.
Die Gewöhnung erhöht auch beim autonomen Fahren die Akzeptanz.(Foto: picture alliance / Marijan Murat)

Der deutsche Autofahrer ist prinzipiell bereit, sein Lenkrad aus der Hand zu geben. Eine repräsentative Umfrage im Auftrag der Allianz-Versicherung zeigt, dass 60 bis 70 Prozent der Deutschen den Assistenzsystemen wie automatische Notbremse, Abstandsregel-Tempomat oder Spurhalteassistent vertrauen. Beim Parkassistenten sind es sogar rund 80 Prozent.

Gerade die letzte Zahl zeigt, wie stark der Faktor Gewöhnung für die Akzeptanz der Technik ist. Denn in den Fahrzeugen von einem Drittel der Befragten ist ein Parkassistent bereits eingebaut. Das zweithäufigste Assistenzsystem, der Notbremsassistent, kommt aber gerade einmal in 16 Prozent der Autos zum Einsatz. Mehr als die Hälfte der Deutschen haben überhaupt keinen Fahrassistenten in ihrem Auto.

Vollautonom auf der Langstrecke

Dennoch würden die meisten Befragten dem höchsten Ausbaustand dieser Technik sogar seelenruhig ihr Leben anvertrauen. 62 Prozent wünschen sich auf Langstreckenfahrten ein voll autonom fahrendes Auto. Und wenn sie so Fahrzeug hätten, würde mehr als die Hälfte der Befragten die gewonnene Zeit an Bord zum Entspannen, aus dem Fenster schauen oder schlafen nutzen. Mediennutzung und Essen folgen in der Beliebtheit. Immerhin 40 Prozent der voll autonom Fahrenden würden die gewonnene Zeit zum Arbeiten nutzen.

Die Mehrheit rechnet damit, dass sich in den kommenden zehn Jahren die autonome Technik auf deutschen Straßen durchsetzt. Rund ein Drittel der Befragten steht der Technik dennoch skeptisch bis ablehnend gegenüber - meist aus Angst, dass die Autos Fehler machen und der Fahrer nicht mehr eingreifen kann.

Quelle: n-tv.de