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Nur der Kern ist gebliebenE-Type Lightweight - eine Tonne Fahrspaß

26.06.2020, 18:42 Uhr
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Nur knapp über 1000 Kilogramm soll der Lightweight GT wiegen. (Foto: Eagle)

Knapp 6,5 Millionen Euro hat vor drei Jahren ein besonders seltener Jaguar E-Type Lightweight auf einer Auktion erzielt. Der Restaurator Eagle bietet jetzt einen Restomod-Nachbau an, der deutlich günstiger ist und weitaus bessere Technik hat.

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275 km/h schnell soll der aufwendig umgebaute Eagle Lightweight GT werden. (Foto: Eagle)

Der auf E-Type-Umbauten spezialisierte Restaurator Eagle aus England hat jetzt mit dem Lightweight GT ein neues Umbauprojekt vorgestellt. Vorbild für das Restomod-Modell ist der im Jahr 1963 von Jaguar nur 12 Mal produzierte Rennwagen E-Type Lightweight. Der Nachbau von Eagle ist aber nur noch im Kern ein echter E-Type, der radikal umgebaut und verfeinert wurde.

Basis für den Lightweight GT sind E-Types der ersten Serie. Allerdings hat Eagle das historische Blechkleid entfernt und durch eine neue, in Handarbeit gefertigte Aluhaut ersetzt. Es kommt optisch dem Original sehr nahe, ist aber kein identisches Abbild. In einigen Details entschied man sich für Anpassungen wie etwa für ein größeres Heckfenster. Zudem steht das Fahrzeug auf größeren Räder mit 16 Zoll Durchmesser und breiteren Reifen.

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Der Reihensechszylinder mit seinem auf 4,7 Liter erweiterten Hubraum leistet 380 PS. (Foto: Eagle)

Darüber hinaus verwendet Eagle an mehreren Stellen Magnesium und Titanium, um das Gewicht zu drücken. Trotz Klimaanlage, isoliertem Innenraum und Sitzverstellungen beträgt das Gesamtgewicht nur knapp über eine Tonne.

Sportler für den Alltag

Auch beim Motor wurde Hand angelegt. Unter anderem sorgen eine Hubraumerweiterung des Reihensechsers auf 4,7 Liter und neue Vergaser für eine Leistungssteigerung auf 380 PS und für ein maximales Drehmoment von 508 Newtonmeter. Ein neues Getriebe mit fünf statt vormals vier Stufen leitet die Kraft an die mit Sperrdifferenzial bewaffnete Hinterachse. Der Standardsprint auf 100 km/h soll in gut fünf Sekunden gelingen, maximal sind rund 275 km/h möglich. Der Ur-Lightweight schaffte nur 259 km/h.

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Der Innenraum des Lightweight GT bietet deutlich mehr Annehmlichkeiten als das historische Original. (Foto: Eagle)

Darüber hinaus hat Eagle das Fahrwerk umfangreich modernisiert. So wurde eine neue Radaufhängung mit Dreieckslenkern in Kombination mit einstellbaren Öhlins-Dämpfern montiert, mit denen der GT ein sportliches und zugleich komfortables Fahren ermöglichen soll. Obwohl es sich beim Vorbild um ein Rennfahrzeug handelt, soll die straßenzugelassene Neuinterpretation auch als Alltagsauto einsetzbar sein.

Preise für den auch im Innenraum aufwendig renovierten Lightweight GT nennt Eagle nicht. Vergangene Umbauprojekte der E-Type-Spezialisten bewegten sich stets in hohen sechsstelligen Regionen. Entsprechend dürfte der Lightweight GT, in dem 8000 Stunden Handarbeit stecken sollen, ein sogar siebenstelliges Preisschild bekommen.

Quelle: ntv.de, hpr/sp-x

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