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Fahrradträger im ADAC-Test Einige Modelle schwächeln

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Wer mit vier Fahrrädern im Schlepptau in den Urlaub will, sollte genau auf die Zuladungsgrenzen achten.

Der ADAC testet elf Fahrradträger für die Anhängerkupplung, auf denen drei Räder Platz haben und die auch den Transport von E-Bikes erlauben. Das Fazit: Das teuerste Modell ist das beste - dennoch muss ein guter Träger nicht die Welt kosten.

Es gibt viele Möglichkeiten, Fahrräder mit dem Auto zu transportieren. Wenn es auf große Fahrt gehen soll, sind jedoch Fahrradträger für die Anhängerkupplung besonders beliebt. Der ADAC hat elf dieser Heckträger - zu Preisen zwischen knapp 200 bis rund 700 Euro - auf ihr Verhalten beim Crashtest sowie auf Eigen- und Belastungsgewicht als auch Sicherheit und Handhabung getestet. Ein Fazit: Zwar muss ein guter Träger nicht teuer sein, doch für die beiden günstigsten Exemplare reichte es nur für ein "ausreichend".

Neben diesen beiden Testverlierern hat der ADAC fünf Modelle mit "gut" sowie vier mit "befriedigend" benotet. Testsieger mit einer 1,9 ist der mit 700 Euro auch teuerste Kandidat Uebler i31, für den es in den Kategorien Handhabung und Gestaltung jeweils Bestnoten gab. Als insgesamt Zweitplatzierter (2,0) und im Crashtest mit Abstand Bester im Testumfeld empfiehlt sich der VeloSpace XT3 von Thule, der im günstigsten Fall für rund 520 Euro zu haben ist. Preis-Leistungs-Sieger ist der Eufab Premium 3. Der ab 330 Euro angebotene Träger landete mit einer 2,3 auf den dritten Rang.

Ein wichtiger Aspekt beim Test war die Frage nach Zuladung und Gewicht. Da die begrenzte Stützlast einer Anhängerkupplung nur moderate Belastungen erlaubt, sind Leichtbauträger grundsätzlich im Vorteil. Hier konnte der Testsieger von Uebler mit 16,4 Kilogramm am besten abschneiden. Beim Modell BackPower von Mft kann es angesichts eines Eigengewichts von über 30 Kilogramm mit dem Transport von mehr als zwei Rädern problematisch werden, er dieser auf Rang 9 landete. Bei den beiden Letztplatzierten SR3 plus von Bullwing und dem Alphard Plus von Menabo sind pro Rad maximal 20 beziehungsweise 15 Kilogramm zulässig, was den Transport von Pedelecs bereits weitgehend ausschließt.

Quelle: n-tv.de, sni/spx