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Nur wenige Förderanträge Wunsch nach E-Autos weiter verhalten

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BMW profitiert mit dem i3 besonders von der Elektroautoprämie.

Die Elektroautoprämie ist weiterhin wenig gefragt. In fast zwei Jahren kamen nicht einmal 60.000 Anträge zusammen. Geld gäbe es für bis zu 400.000 E-Autos. Dennoch profitiert ein Hersteller besonders von dem Programm.

Auch nach fast zwei Jahren ist der Fördertopf für E-Autokäufer noch üppig gefüllt. Seit Juli 2016 sind lediglich 57.549 Anträge auf den sogenannten "Umweltbonus" beim zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) eingegangen. Insgesamt stünde Geld für 300.000 bis 400.000 Autos zur Verfügung.

Der Hauptteil der bislang eingegangenen Förderanträge entfällt auf reine Elektroautos. In 21 Monaten wurde 33.318 Mal der Zuschuss von 4000 Euro beantragt. Die 3000 Euro für den Kauf von Plug-in-Hybridmodellen wollten 24.214 Kunden haben. Die meisten Anträge kamen aus Nordrhein-Westfalen (12.125), Bayern (11.749) und Baden-Württemberg (10.767). Schlusslicht war Bremen mit 276 Anträgen.

Auf Herstellerseite profitiert weiterhin BMW am stärksten von der Nachfrage-Förderung. 11.392 Kunden stellten ihren Antrag für ein Modell der Münchner. Auf den Plätzen folgen VW (9271) und Smart (7127). Renault landet mit 6936 Anträgen auf Rang vier, stellt mit dem Elektro-Kleinwagen Zoe jedoch das zweiterfolgreichste Modell (6513). Bestseller unter den geförderten Autos ist bislang der Smart Fortwo mit 7127 Anträgen, Rang drei geht an den BWM i3 (5244).

Quelle: n-tv.de, hpr/sp-x