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Gebrauchtwagencheck Mazda CX-5 - auch nach Jahren zuverlässig

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Bis heute hat sich der Mazda CX-5 etwas Zeitloses bewahrt.

(Foto: Mazda)

Der Mazda CX-5 eroberte das Segment der boomenden SUV erst spät. Dennoch entwickelte sich der Japaner schnell zum Liebling der Mazda-Käufer. Auch als Gebrauchter hat er seine Vorzüge. Einer ist seine Zuverlässigkeit. Leider nicht in allen Belangen.

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Auch in der Heckansicht kann man sich den Mazda CX-5 von 2012 heute noch gefallen lassen.

(Foto: Mazda)

Als 2012 der Mazda CX-5 debütierte, war er im Vergleich zu den Wettbewerben spät dran. Kompakt-SUV gehörten schon damals zu einem boomenden Segment. Doch der Japaner ging mit selbstbewusstem Design und viel Platz an den Start. Und das sollte sein Erfolgsrezept sein. Er mauserte sich schnell zum Besteller im Mazda-Portfolio und blieb das auch bis zum Generationswechsel im Jahr 2017.

Optisch gibt sich das SUV durchaus selbstbewusst, ohne dabei prollig zu sein. Die große Frontpartie und die weit ausgestellten Radhäuser verleihen dem Mazda einen maskulinen Anstrich, ohne dass er dabei zu wuchtig wirkt. Mit einer Länge von 4,56 Metern gehört der CX-5 zu den langen Vertretern seiner Zunft. Das Platzangebot ist auch dank eines Radstands von 2,70 Metern gut.

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Das Kofferraumvolumen geht mit 503 bis 1620 Liter in Ordnung.

(Foto: Mazda)

Das Kofferraumvolumen variiert zwischen 503 und 1620 Litern. Die im Verhältnis 40:20:40 geteilte Rückenlehne lässt sich einfach mittels der seitlichen Hebel flach nach vorn klappen. Der Arbeitsplatz ist übersichtlich gestaltet. Die Steuerung des Audio-, Navigations- oder Freisprechsystems erfolgt über einen, griffgünstig platzierten zentralen Dreh-Drück-Knopf in der Mittelkonsole. 2015 erhielt der CX-5 ein Facelift. Die überabeiteten Modelle haben unter anderem einen geänderten Kühlergrill sowie einen modifizierten Innenraum.

Überschaubare Antriebspalette

Das Motorenangebot ist nicht allzu groß. Zur Wahl steht ein 2,2-Liter-Diesel in zwei Leistungsstufen mit 150 PS und 175 PS, sowie ein 160 PS starker 2,0-Liter-Benziner. Seit dem Facelift ist außerdem ein 2,5-Liter-Benziner mit 192 PS erhältlich, der aus dem Mazda6 bekannt ist.

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In den höheren Motorisierungen geht der Mazda CX-5 auch mit Allradantrieb an den Start.

(Foto: Mazda)

Während der starke Selbstzünder Allradantrieb hat, fährt der schwächere Diesel mit Frontantrieb vor. Ihn gab es aber auf Wunsch ebenfalls mit 4x4-Antrieb. Auch der 160-PS-Benziner ist sowohl mit Front- oder Allradantrieb verfügbar, der Top-Benziner treibt immer alle vier Räder an. Für die Kraftübertragung sorgt ein manuelles Sechsgang-Getriebe, alternativ oder wie beim 192 PS-Benziner steht eine Sechsgang-Automatik zur Verfügung.

Die Diesel-Modelle sind recht sparsam und mit 380 beziehungsweise 420 Newtonmetern maximalem Drehmoment recht durchzugsstark. Laut Datenblatt liegt der Verbrauch im Schnitt zwischen 4,6 und 5,5 Liter. Aber auch die Benziner zeigen sich nach Herstellerangaben nicht besonders durstig. Hier liegt der angegebene Durchschnittsverbrauch zwischen 6 und 7,2 Litern.

Basis-Ausstattung geht in Ordnung

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Das Innenleben des Mazda CX-5 hat im Jahr 2015 eine Überarbeitung erfahren.

(Foto: Mazda)

Der CX-5 wurde zunächst in den Ausstattungslinien Prime-Line, Center-Line und Sports-Line angeboten. Mit dem Facelift kam als Top-Version noch die Exclusive-Line dazu. Das Basis-Niveau geht in Ordnung, wer aber etwas mehr Komfort sucht, ist bei den höheren Versionen besser aufgehoben.

Hier gibt es unter anderem Klimaautomatik, Navigation oder Ledersitze. Beim Thema Sicherheit absolvierte das SUV 2012 den NCAP-Crashtest mit fünf Sternen. Zu Beginn waren Assistenten wie Notbrems-, Spurhalte-, Fernlicht- oder Spurwechselhelfer optional verfügbar. Diese gehören mit der Auffrischung 2015 ab der Komfortline Sports-Line zum Serienumfang.

Bremsen und Licht sind Schwachpunkte

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Die im Verhältnis 40:20:40 geteilte Rückenlehne lässt sich einfach mittels zweier Hebel im Kofferraum umlegen.

(Foto: Mazda)

TÜV-Prüfer winken den CX-5 bei der Hauptuntersuchen (HU) meistens durch. Allerdings haben die jüngeren Jahrgänge zwei Schwachstellen: die Bremsen und Beleuchtung. Die vorderen Bremsscheiben verschleißen schnell. Außerdem gibt es Problem mit den Frontleuchten. Ältere Fahrzeuge kennen diese Auffälligkeiten nicht.

Insgesamt macht sich das SUV besser als der Durchschnitt der untersuchten Fahrzeuge bei der HU. Wo im Schnitt 75,7 Prozent der geprüften Fahrzeuge im Alter von 6 bis 7 Jahren die HU ohne Beanstandungen durchlaufen, schaffen das 85,2 Prozent des CX-5.

Fazit

Viel Platz und zuverlässig dazu recht sparsame Motoren: Mit dem japanischen SUV macht man als Gebrauchten nicht viel falsch. Für ältere Jahrgänge des beliebten 150 PS-Diesel müssen mindestens 8000 Euro ausgegeben werden. Der kleine Benziner kommt in den Gebrauchtwagen-Portalen auf mindestens 11.000 Euro, dafür haben die Fahrzeuge aber auch weniger Kilometer auf der Uhr.

Quelle: ntv.de, hpr/sp-x