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Der Tag Berlin will Gas aus Aserbaidschan und Turkmenistan

Mit der Gas-Pipeline "Nord Stream 2" will die Bundesregierung die deutsche Energieversorgung langfristig sichern. Damit droht sie sich aber von Russland abhängig zu machen. Um das zu vermeiden, will sie den Ausbau alternativer Pipelines nach Europa unterstützen.

  • Man habe "großes Interesse" den Südkorridor weiter zu entwickeln, sagte ein Regierungsvertreter vor der Beginn der Reise von Bundeskanzlerin Angela Merkel in den Südkaukasus. "Das ist Teil der Diversifizierungsstrategie der EU, Gas aus anderen Regionen, nicht nur aus Russland, nach Europa zu bekommen."
  • Über die Pipelines Tap und Tanap soll Gas aus Aserbaidschan über die Türkei nach Europa gelangen.
  • Die Regierung hält es auch für denkbar, Gas aus Turkmenistan, dem Iran und oder dem Irak nach Europa zu leiten.
  • Merkel fliegt am Donnerstag nach Georgien, Armenien und Aserbaidschan.

 

Quelle: ntv.de