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Der Tag Brunei verzichtet auf Todesstrafe für Homosexuelle

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George Clooney hatte aufgefordert, zahlreiche Luxushotels zu boykottieren, deren Besitzer aus Brunei kommen.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Anfang April hatte Brunei härtere Strafgesetze verabschiedet. Homosexuellen droht dort die Todesstrafe durch Steinigung. Grundlage dafür war die Scharia, die die religiösen und rechtlichen Normen im Islam regelt. Das Sultanat will nun auf die Vollstreckung der Todesstrafe gegen Homosexuelle verzichten. Dies kündigte Sultan Hassanal Bolkiah in einer Rede zum Beginn des islamischen Fastenmonats Ramadan an.

Das bereits seit mehr als zwei Jahrzehnten geltende "De-Facto-Moratorium", keine Todesurteile umzusetzen, gelte auch für Urteile gegen Homosexuelle. Zudem sprach er von "Missverständnissen". International gab es viele Proteste, angeführt von Hollywood-Star George Clooney.

Quelle: n-tv.de