Dienstag, 08. Oktober 2019Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
22:32 Uhr

Das war Dienstag, der 8. Oktober 2019

Servus, Basti! Der ehemalige DFB-Kapitän und WM-Held Bastian Schweinsteiger setzt einen Schlussstich unter seine aktive Karriere. Die gute Nachricht: "Dem Fußball werde ich treu bleiben", schreibt der Weltmeister von 2014 und Titelhamster in seinem Abschieds-Tweet. Geht es jetzt in Richtung Trainerstab? Die Zukunft wird es zeigen.

Was war heute wichtig:

Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht und verabschiede mich in den Feierabend. Morgen früh begrüßt Sie mein Kollege Michael Bauer an dieser Stelle.

22:13 Uhr

Mann schenkt Alligator Bier ein - Festnahme

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Alligatoren trinken bekanntlich keinen Alkohol. Nicht mal ein Bierchen.

(Foto: imago/Danita Delimont)

Als zwei junge Männer in Florida auf einer Straße einen Alligator gesehen haben, kamen sie auf eine ziemlich blöde Idee. Ein 26-Jähriger packte das Reptil mit Nackten Händen, sein 27-jähriger Begleiter provozierte das Tier dann dazu, ihm in den Arm zu beißen, daraufhin schüttete er ihm Bier ins Maul.

  • Der Alligator habe auf die Verabreichung des Getränks "aggressiv reagiert", hieß es in einem Medienbericht. Die beiden Männer hätten das Tier dann freigelassen.
  • Nach dieser Aktion wurden die beiden festgenommen und nach kurzer Zeit gegen Kaution wieder freigelassen. Ihnen wird angelastet, den Alligator gesetzwidrig festgehalten zu haben.
  • Der 27-Jährige sagte dem Bericht des regionalen Nachrichtenportals "TC Palm" zufolge aus, dass er selber vor dem Vorfall ein paar Bier getrunken habe. Er sei aber nicht betrunken gewesen, als er auch dem Alligator ein Bier eingeschenkt habe.
21:34 Uhr

Mehr als 500 Klima-Aktivisten in London festgenommen

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Nach Einschätzungen der britischen Medien nehmen etwa 30.000 Menschen an den Demos in London teil.

(Foto: REUTERS)

In London geht die Polizei deutlich härter gegen die Extinction-Rebellion-Aktivisten vor als in Berlin.

  • In der britischen Hauptstadt haben die Einsatzkräfte binnen zwei Tagen mehr als 500 Klima-Aktivisten festgenommen. Sie hatten Straßen und Brücken in der Nähe des Regierungsviertels blockiert.
  • Es gibt keine Angaben der Polizei, wie viele Demonstranten sich in der britischen Hauptstadt aufhalten. Britische Medien gingen von etwa 30.000 Teilnehmern in London aus.
  • Premierminister Johnson appellierte an die Demonstranten, mit den Blockaden aufzuhören. Sie sollten mit ihren "nach Hanf riechenden Biwaks" die Hauptstadt verlassen, sagte der Regierungschef am Montagabend bei der Vorstellung einer Biografie der früheren Premierministerin Margaret Thatcher.
21:04 Uhr

"Keiner kann singen": Männerchor will beim ESC antreten

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Hauptsache sie haben Spaß.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der Männerchor Die Hamburger Goldkehlchen will beim Eurovision Song Contest 2020 in den Niederlanden für Deutschland antreten.

  • "Wir wollen schon mal proaktiv sagen: Wir sind bereit, wir haben Bock und wir werden alles geben für Deutschland", sagte Chormitgründer Flemming Pinck der dpa.
  • Eigens dafür hätten die Männer bereits ein Lied geschrieben. "Er dreht sich um eine absolute Musiklegende und heißt Mr. Mercury", sagte Pinck dazu.
  • Das Lied, das von sechs der insgesamt 70 "Goldkehlchen" präsentiert wird, sei schon im Studio eingesungen worden. Das Musikvideo werde gerade gedreht. Sobald das fertig ist, soll der Song veröffentlicht werden.
  • Wie der deutsche Kandidat für das Rennen um den ESC-Sieg 2020 ausgewählt werden wird, steht noch nicht fest.

Seit 2016 treten die "Goldkehlchen" mit dem Slogan "70 Männer - ein Chor - keiner kann singen - you will love it!" auf und begeistern viele Fans. Ihr erstes selbst geschriebenes Lied war "Moin Moin Hamburg" - eine Liebeserklärung an die Hansestadt.

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20:20 Uhr

"Der vitruvianische Mensch" darf nicht in den Louvre

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"Der vitruvianische Mensch" bleibt in Venedig.

(Foto: picture alliance / dpa)

Ein italienisches Gericht hat die geplante Ausleihe der berühmten Zeichnung "Der Vitruvianische Mensch" von Leonardo da Vinci für eine Ausstellung im Louvre in Paris gestoppt. Wie die Nachrichtenagentur Ansa am Dienstag meldete, reagierte das Verwaltungsgericht der Region Venetien damit per einstweiliger Verfügung auf eine Klage des italienischen Traditionsvereins Italia Nostra (Unser Italien). Die Ausstellung in Paris soll am 24. Oktober eröffnet werden.

  • Der Verein hatte argumentiert, dass so wichtige Kulturgüter nicht außer Landes gehen dürften.
  • "Der Vitruvianische Mensch" ist eines der berühmtesten Werke Leonardos, dessen Todestag sich 2019 zum 500. Mal jährte.
  • Das Werk befindet sich in der Galleria dell'Accademia in Venedig, wird dort aber nur selten gezeigt.
19:41 Uhr

Unterhaus beschäftigt sich mit möglicher Toilettenpapier-Krise

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Geht den Briten bald das Klopapier aus?

(Foto: picture alliance / Daniel Karman)

Die Diskussion über die Folgen eines Brexit ohne Abkommen treibt immer seltsamere Blüten: Im Unterhaus musste die Regierung von Premierminister Boris Johnson nun Auskunft über eine mögliche Versorgungslücke beim Toilettenpapier geben.

  • Der Abgeordnete Jonathan Edwards verlangte eine offizielle Stellungnahme zu der Frage, wie lange die Vorräte an Toilettenpapier in Großbritannien im Fall eines No-Deal-Brexit reichen würden.
  • Die Regierung antwortete mit ihrer Standardformulierung, wonach sie anstrebe, die EU am 31. Oktober mit einem Abkommen zu verlassen. Sollte dies nicht möglich sein, müsse ein harter Brexit vollzogen werden. Die Regierung werde sich aber darum bemühen, die Warenströme aufrechtzuerhalten und so "zusätzliche Reibungen zu minimieren".
  • Edwards beklagte anschließend, seine Anfrage zeige, auf welch "lächerliches Niveau" die Debatte um den Brexit gesunken sei. Die Regierung könne nicht einmal mehr garantieren, dass im Fall eines harten Brexit ausreichend Toilettenpapier zur Verfügung stehe, sagte der Abgeordnete der Nachrichtenagentur PA.
19:25 Uhr

Haftbefehl gegen Lkw-Angreifer von Limburg erlassen

Gegen den Mann, der in Limburg mit einem gestohlenen Lastwagen auf acht Autos aufgefahren sein soll, ist Haftbefehl erlassen worden. Die Tatvorwürfe lauten versuchter Mord, gefährliche Körperverletzung und gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr, sagte ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt.

Mehr dazu lesen Sie hier.
18:57 Uhr

Türkei mobilisiert Rebellen in Syrien

Vor einer geplanten türkischen Offensive gegen Kurdenmilizen in Nordsyrien haben von der Türkei unterstützte syrische Rebellen Truppen in Richtung des betroffenen Gebietes verlegt.

  • Einige gepanzerte Fahrzeuge und Kämpfer der sogenannten Syrischen Nationalarmee seien aus der Region westlich des Flusses Euphrat Richtung Osten unterwegs, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu.
  • Die Offensive, die Präsident Recep Tayyip Erdogan am Samstag angekündigt hatte, soll sich gegen kurdische Milizen östlich des Flusses Euphrat richten. Bei der Stadt Manbidsch, die noch westlich des Flusses liegt, sollten die Rebellen mögliche Angriffe "der PKK" abwehren, berichtete Anadolu weiter.
  • Aus Sicht der Türkei sind die YPG-Milizen ein Ableger der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK und damit Terroristen. Die YPG kontrolliert Gebiete östlich des Euphrat, die die Türkei in eine sogenannte Sicherheitszone verwandeln will.
  • Wann die Offensive beginnen soll, blieb weiter unklar. Die türkische Armee hat heute weitere Soldaten und gepanzerte Fahrzeuge an die Grenze verlegt.
18:30 Uhr

Polizei räumt den Großen Stern in Berlin

Seit Montag früh hatten Umweltaktivisten von Extinction Rebellion in Berlin den Großen Stern und den Potsdamer Platz blockiert. Am Vormittag wurde die Demo am Potsdamer Platz durch die Polizei aufgelöst.

Am Nachmittag begannen die Einsatzkräfte mit der Räumung des Großen Sterns. Nach Angeben des RBB ist die Straße des 17. Juni in Richtung Ernst-Reuter-Platz wieder frei, auch in der Hofjägerallee in Richtung Süden rollt der Verkehr wieder.

17:52 Uhr

Limburger Lkw-Angreifer war polizeibekannt

Der 32-Jährige, der am Montagabend in Limburg mit einem gestohlenen Lastwagen auf acht Autos aufgefahren war, ist bereits Ende August im nordrhein-westfälischen Moers bei der Polizei auffällig geworden.

Nach Informationen der dpa hatte der Syrer am 31. August auf der Moerser Kirmes eine 16-Jährige belästigt, danach kam es zu einem Gerangel mit der Mutter des Mädchens. Der 32-Jährige bekam deshalb eine Anzeige wegen Körperverletzung.

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17:28 Uhr

Taxifahrer ohne Führerschein fährt mit Auto zur Vernehmung

Kurioses Ende einer Vorladung wegen Unfallflucht: Ein Taxifahrer aus Monheim bei Düsseldorf sollte als Verdächtiger verhört werden. Als die Polizisten zu Beginn nach seinem Führerschein fragten, kam heraus: Er hatte schon seit Mai keinen mehr. Auch sein Taxischein wurde ihm damals wegen zu vieler Punkte in Flensburg entzogen.

  • Dennoch hatte er weiter Kunden transportiert, so die Polizei in einer Mitteilung. Auch zu seiner Vernehmung war der Mann mit dem Auto gekommen.
  • Laut Polizei war der Mann "seit dem Einzug seiner Dokumente beinahe täglich seiner Beschäftigung als Taxifahrer nachgekommen". Seinem Chef hatte er nicht gesagt, dass der Führerschein weg war.
  • Das Verkehrskommissariat schickte ihn ohne Auto nach Hause. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:53 Uhr

Polizei sucht mit Großaufgebot nach vermisster Studentin

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Seit zwei Wochen fehlt von Yolanda Klug jede Spur.

(Foto: Polizei Sachsen)

Mit einem Großaufgebot hat die Polizei im Raum Leipzig nach einer seit fast zwei Wochen vermissten Studentin gesucht. Etwa 100 Beamte und drei Spürhunde waren im Einsatz. Es habe Hinweise gegeben, dass sich die 23-Jährige in einem Gebiet um ein Möbelhaus in Günthersdorf, einem Ortsteil der Stadt Leuna in Sachsen-Anhalt, aufhalten könnte, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Leipzig, Andreas Ricken.

Die Suche blieb jedoch erfolglos. Es werde in alle Richtungen ermittelt, ein Verbrechen könne nicht mehr ausgeschlossen werden, so Ricken.

Die 23-jährige Leipziger Studentin Yolanda Klug verschwand am 25. September auf dem Weg zu einem Möbelcenter.

Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

16:16 Uhr
Breaking News

Militärflugzeug stürzt nahe Trier ab

Ein Militärflugzeug ist nahe Trier abgestürzt. Nach ersten Erkenntnissen handele es sich wohl um einen US-amerikanischen Kampfjet, teilte ein Sprecher der Polizei Trier mit. Nach Angaben des Ortsbürgermeisters des Ortes Zemmer stürzte die Maschine dort über einem Waldgebiet ab.

Mehr dazu erfahren Sie in Kürze auf n-tv.de

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16:14 Uhr
Breaking News

Schweinsteiger beendet seine Fußballkarriere

Eine Epoche geht zu Ende: Der frühere Fußball-Weltmeister Bastian Schweinsteiger hat seine Karriere beendet. Das teilte der 35-Jährige per Twitter-Nachricht mit. Sein letztes Spiel bestritt der langjährige Profi des FC Bayern am Sonntag für den US-Club Chicago Fire.

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16:08 Uhr

Forscher entdecken neue Garnelenart - mitten in Wien

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Da ist sie, die Känguru-Garnele.

(Foto: Haus des Meeres)

Wir bleiben beim Thema Tiere. Meeresbiologien haben eine bisher unbekannte Garnelenart entdeckt. Und das nicht vor Vietnam oder China und auch nicht im Mittelmeer. Sondern mitten in der österreichischen Hauptstadt.

  • Die beiden Forscher Daniel Abed-Navandi und Karl Wittmann fanden die Krebstiere im Rahmen von Routineuntersuchungen im "Haus des Meeres".
  • Die Schwebgarnelen seien vermutlich als "blinde Passagiere" in Spalten von Steinen aus einem Meeresgebiet zwischen Indonesien, Papua-Neuguinea und den Philippinen nach Wien gekommen, teilt der Zoo mit.
  • Sie sind wenige Millimeter klein, schimmern grünlich und haben auffällig große Augen. Sie betreiben eine Brutpflege, die jener der Kängurus ähnlich ist: Die weiblichen Tiere tragen die Jungtiere in einem Beutel mit sich, bis sie eine gewisse Größe erreicht haben.
  • Die Entdecker wiesen nach, dass es sich bei den Tieren tatsächlich um eine bisher nicht beschriebene Tierart handelt. Benannt haben sie die Schwebgarnele nach ihrem Fundort, dem "Haus des Meeres": Heteromysis domusmaris.
15:41 Uhr

Hund schießt Frau mit Waffe ins Bein

Die Polizei im US-Bundesstaat Oklahoma nimmt einen bizarren Notruf entgegen: "Der Hund hat sie angeschossen?" - "Ja." Was sich letztlich als eine Verkettung unglücklicher Umstände entpuppt, endet dennoch mit einer schweren Verletzung.

 

15:12 Uhr

US-Regierung untersagt wohl Zeugenaussage in Ukraine-Affäre

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Gordon Sondland (r.), US-Botschafter bei der EU, sollte heute in der Ukraine-Affäre aussagen.

(Foto: AP)

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat übereinstimmenden Medienberichten zufolge den US-Botschafter bei der EU, Gordon Sondland, angewiesen, in der Ukraine-Affäre nicht auszusagen.

  • Es habe eine entsprechende Anweisung des Außenministeriums an den Diplomaten gegeben, berichtete unter anderem CNN unter Berufung auf den Anwalt von Sondland.
  • Der Botschafter war für diesen Dienstag unter anderem von dem Vorsitzenden des Geheimdienstausschusses im Repräsentantenhaus für eine Anhörung vorgeladen worden.
  • Die Demokraten, die derzeit Untersuchungen für ein mögliches Amtsenthebungsverfahren gegen Trump durchführen, könnten dies als Behinderung ihrer Ermittlungen bewerten.
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14:47 Uhr

Ecuadors Regierung verlässt Hauptstadt Quito

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Seit Tagen herrscht in Ecuador Ausnahmezustand.

(Foto: dpa)

Die politische Krise in Ecuador verschärft sich dramatisch: Bei den Protesten gegen gestiegene Treibstoffpreise besetzten Demonstranten drei Erdölförderanlagen. An den drei Anlagen werden normalerweise zwölf Prozent des ecuadorianischen Erdöls gefördert.

Am Montag zogen hunderte Ureinwohner und Bauern in Richtung der Hauptstadt Quito, wo am Mittwoch eine Großkundgebung geplant ist. Präsident Lenín Moreno sagte daraufhin in einer Fernsehansprache, der Regierungssitz sei von Quito in die Küstenstadt Guayaquil verlegt worden.

In Ecuador gibt es seit Tagen massive Proteste, die sich an einem drastischen Anstieg der Treibstoffpreise entzündeten. Wegen der sozialen Unruhen verhängte Präsident Lenín Moreno vergangene Woche für 60 Tage den Ausnahmezustand.

14:25 Uhr

Schichtwechsel

Ina Bullwinkel verabschiedet sich in den verregneten Feierabend. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich bin ganz froh, in der warmen Redaktion den Nachmittag verbringen und Sie mit Nachrichten aus aller Welt versorgen zu dürfen. Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, schrieben Sie mir einfach eine Mail an uladzimir.zhyhachou@nama.de

14:17 Uhr

Hailey Bieber präsentiert zum ersten Mal ihr Brautkleid

Darauf haben ihre Fans eine Woche lang gewartet. Model Hailey Bieber zeigt sich auf ihrem Instagram-Account zum ersten Mal in ihrem umwerfenden Brautkleid. Vor rund einer Woche hatte die 22-Jährige dem Popstar Justin Bieber noch einmal das Jawort gegeben.

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Auf den neusten Fotos zeigt sie sich in einem Kleid aus weißer Spitze. Das absolute Highlight ist allerdings ihr Schleier. An dessen Ende sind die Worte "till death do us part" (zu Deutsch: Bis dass der Tod uns scheidet) zu lesen.

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14:17 Uhr

Deutsche Bank will wohl Tausende Stellen in Deutschland streichen

Die Deutsche Bank will bei ihrem geplanten Stellenabbau im großen Stil in Deutschland Jobs streichen. Von den 18.000 Stellen, die die Bank weltweit abbauen will, solle rund die Hälfte auf Deutschland entfallen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Die Deutsche Bank erklärte, es sei zu früh, sich zu Details zu äußern.

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13:56 Uhr

Tiger bekommt Goldzahn eingesetzt

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Ein dänisches Ärzteteam setzt Cara einen Goldzahn ein.

(Foto: Tierart/Vier Pfoten/dpa)

Gangster-Rapper dürften bei diesem Anblick neidisch werden. Tigerdame Cara in der Pfalz kann wieder in voller Schönheit ihr Gebiss fletschen - und das sogar mit einem goldenen Fangzahn. Ein Ärzteteam setzte der sechs Jahre alten Großkatze die Krone während einer 80-minütigen Operation ein. "Das hält hoffentlich ihr restliches Leben lang", sagte Florian Eiserlo von der Auffgangstation Tierart der Tierschutzorganisation Vier Pfoten.

Die Kerbe im Zahn hatte sich das Bengaltiger-Weibchen vermutlich beim Herumkauen auf Spielzeug zugezogen. In einer etwa zwei Stunden langen ersten Untersuchung war der Tigerdame ein Abdruck des Zahns genommen worden. Die Krone mit Goldlegierung wurde anschließend in Dänemark angefertigt.

13:43 Uhr

Deutscher Fernsehpreis kehrt als Live-Show zurück

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Der Deutsche Fernsehpreis soll als große Samstagabendshow auf den TV-Bildschirm zurückkehren.

(Foto: picture alliance/dpa)

Was für ein Comeback: Der Deutsche Fernsehpreis soll kommendes Jahr auf den TV-Bildschirm zurückkehren - und zwar als Samstagabendshow. Federführender Sender werde RTL, sagten die Fernsehpreis-Macher. Die 21. Verleihung wird am 6. Juni 2020 live um 20.15 Uhr von RTL aus Köln übertragen werden, teilte das Sekretariat des Preises mit. In den vergangenen Jahren hatte die Gala eher ein Schattendasein geführt.

Wie zu früheren Zeiten soll die Show wieder im Kölner Coloneum in Ossendorf stattfinden. Das Konzept der Show werde allerdings völlig neu sein, betonte eine Sprecherin. Die Preisverleihung werde demnach eine "große dynamische, emotionsgeladene Inszenierung" werden und nicht mit den früheren Veranstaltungen vergleichbar sein.

13:23 Uhr

Deutsche bei Brexit strenger als andere Europäer

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(Foto: imago images/Steinach)

Wenn es um den Brexit geht, zeigen sich die meisten Deutschen offenbar kompromisslos. Aus einer Umfrage geht hervor, dass zwei Drittel der Deutschen dagegen sind, den Briten über den 31. Oktober hinaus einen weiteren Brexit-Aufschub zu gewähren.

  • Genauso viele der Befragten sind dagegen, den Austritt Großbritanniens aus der EU neu zu verhandeln
  • Die Zahlen basieren auf den Erhebungen des Meinungsforschungsinstitutes Kantar in Deutschland, Frankreich, Polen, Irland, Spanien und den Niederlanden
  • Im Vergleich zeigen sich die Deutschen kompromissloser als ihre europäischen Nachbarn
  • Zugleich sind drei von vier Befragten in Deutschland davon überzeugt, dass der Brexit grundsätzlich schlecht sei - mehr als in den anderen fünf Ländern
12:59 Uhr

Heinz-Erhardt-Denkmal nach Diebstahl wieder da

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Denkmal für Heinz Erhardt in Göttingen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Vor etwa drei Wochen war die Aufregung in Göttingen groß, als das Denkmal des 1979 verstorbenen Schauspielers Heinz Erhardt gestohlen wurde. Jetzt sei das zwei Meter hohe und rund 20 Kilogramm schwere Denkmal in der Göttinger Innenstadt an einen Baum gelehnt gefunden worden, sagte eine Polizeisprecherin.

"Es ist auch nicht stark beschädigt, nur am Fuß ist es etwas verbogen", sagte sie. Noch befinde es sich in der Polizeiwache. Die Beamten suchen weiter nach den Tätern. Dadurch, dass das Denkmal von seinem Sockel auf dem Heinz-Erhardt-Platz gerissen wurde, entstand ein Schaden von mehreren Tausend Euro.

12:34 Uhr

Schauspieler Van der Beek teilt Babyglück

In einem Instagram-Post teilt Schauspieler James Van der Beek nicht nur mit, dass er und seine Frau Kimberly Brook ihr sechstes Kind erwarten. Er ermuntert auch dazu, offen über Fehlgeburten zu sprechen und das Thema nicht zu tabuisieren.

  • In dem Post beschreibt Van Der Beek, wieso der erste Ultraschall-Termin auch nach fünf Schwangerschaften noch schwer ist: "Kimberly und ich haben schon drei solcher frühen Termine mitgemacht, bei denen wir erfahren haben, dass es entweder kein Baby oder keinen Herzschlag gibt."
  • Drei Fehlgeburten hätte das Paar demnach schon erlitten: "Etwas, worüber die Leute selten sprechen und das sie oft im Geheimen durchmachen."
  • Um das Thema zu enttabuisieren, hätten sie entschieden, den Termin diesmal mit einem Kamerateam wahrzunehmen. Damit wollen sie "Menschen, die so etwas durchmachen, ermuntern, sich ihren Freunden und Familien anzuvertrauen und für deren Liebe und Unterstützung zu öffnen, wenn sie sie am meisten brauchen."
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12:14 Uhr

Klaas Heufer-Umlauf will auf Ironie verzichten

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Ohne Ironie auszukommen, ist laut Klaas Heufer-Umlauf "heilsam".

(Foto: picture alliance/dpa)

Klaas Heufer-Umlauf ist für seinen sarkastischen Humor bekannt. In seinem Alltag will der Moderator allerdings nicht zu viel Ironie zulassen. "Privat probiere ich, unironisch zu sein", sagte Heufer-Umlauf in einem Interview mit dem "Playboy".

Nie habe die Ironie eine so große Konjunktur gehabt. "Das ist ja ein Problem unserer Generation", sagte der 36-Jährige. Es sei sehr erfrischend, wenn man damit einfach mal aufhöre. "Das ist ganz heilsam."

11:59 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:57 Uhr
Breaking News

Physik-Nobelpreis für Erforscher des Kosmos

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Seit der ersten Vergabe im Jahr 1901 haben 209 Forscherinnen und Forscher den Physik-Nobelpreis erhalten.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Gewinner des Nobelpreises für Physik stehen fest. Die höchste Auszeichnung für Physiker geht in diesem Jahr jeweils zur Hälfte an den Kanadier James Peebles sowie an die Schweizer Michel Mayor und Didier Queloz.

  • Die drei Forscher bekommen den Preis für ihre Beiträge zum Verständnis des Universums und des Platzes der Erde im Kosmos. Das teilte die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften in Stockholm mit.
  • Peebles Arbeiten lieferten die Grundlage für unser Verständnis der Geschichte des Universums vom Urknall bis heute, hieß es. Die beiden Schweizer Forscher hatten 1995 den ersten Exoplaneten entdeckt, der um einen sonnenähnlichen Stern kreist.
  • Seit der ersten Vergabe im Jahr 1901 haben 209 Forscher den Physik-Nobelpreis erhalten, darunter drei Frauen. Der US-Amerikaner John Bardeen bekam ihn zweimal.
Mehr dazu lesen Sie hier.
11:38 Uhr

Nur jeder zehnte Deutsche geht zur Grippeimpfung

Im Winter beginnt die Grippezeit. Viele lassen sich deswegen bei ihrem Hausarzt impfen. Doch nur jeder zehnte Bundesbürger geht zur Grippeimpfung, teilte die Techniker Krankenkasse mit.

  • Selbst bei den über 60-Jährigen, für die die Impfung ausdrücklich empfohlen ist, waren in der Saison 2017/2018 bundesweit nur rund ein Drittel (33,4 Prozent) geimpft
  • Das EU-Ziel, 75 Prozent der älteren Menschen gegen Grippe zu impfen, wird damit deutlich verfehlt
  • Die Zahlen zeigen demnach allerdings starke Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland. Insgesamt sind die Impfquoten im Osten deutlich höher
  • Die Grippewelle beginnt meist im Januar und dauert drei bis vier Monate
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11:18 Uhr

Erneut Stollen in ehemaligem KZ Buchenwald entdeckt

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Die Stollen wurden im Steinbruch entdeckt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Im Steinbruch des ehemaligen NS-Konzentrationslagers Buchenwald bei Weimar ist ein weiterer Stollen entdeckt worden.

  • Der Zugang zu dem unterirdischen Hohlraum wurde bei wissenschaftlichen Untersuchungen freigelegt, wie der Mitteldeutsche Rundfunk berichtete
  • Bereits in der vergangenen Woche war ein etwa 10 bis 15 Meter langer unterirdischer Stollen in dem Areal entdeckt worden, der womöglich als Luftschutzbunker dienen sollte
  • Die Stollen waren in der Endphase des Konzentrationslagers Buchenwald im Frühjahr 1945 im Steinbruch angelegt worden
  • Die SS ließ sie von Häftlingen des KZ graben
  • Die US-Armee öffnete nach der Befreiung des Lagers im April 1945 zwei dieser Stollen und fand darin tonnenweise Raubgut der SS, das unter anderem aus dem Vernichtungslager Auschwitz stammte
11:03 Uhr

Bahn setzt neue IC-Linie im Osten ein

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Die Züge fahren zwischen Dresden, Berlin und Rostock bald häufiger.

(Foto: picture alliance/dpa)

In vier ostdeutschen Bundesländern sollen künftig mehr Züge im Einsatz sein, teilte die Deutsche Bahn mit.

  • Zwischen Dresden, Berlin und Rostock verkehrt ab Mitte Dezember eine neue Intercity-Linie
  • Zunächst soll es täglich zehn Fahrten geben
  • Ab März soll diese Verbindung täglich im Zwei-Stunden-Takt 16 Mal angeboten werden
  • Damit bekommen sechs Orte entlang der Strecke wieder einen regelmäßigen Fernverkehrsanschluss: Oranienburg und Elsterwerda in Brandenburg sowie Neustrelitz und Waren (Müritz) in Mecklenburg-Vorpommern
  • Im Mai 2020 sollen Warnemünde und der Flughafen Schönefeld hinzukommen; sobald der neue Hauptstadtflughafen BER eröffnet, werde dieser Stopp dorthin verlagert.
10:46 Uhr

Namen für 20 neu entdeckte Monde gesucht

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Der Saturn hat von allen Planeten die meisten Monde.

(Foto: picture alliance/dpa)

Saturn hat so viele Monde wie kein anderer Planet - das deckten Forscher des Carnegie Institute of Science auf, als sie 20 bisher unbekannte Monde um den Planeten entdeckten, heißt es in einem Bericht von CNN. Da die Monde bisher keinen Namen haben, rufen die Wissenschaftler dazu auf, bis zum 6. Dezember Vorschläge einzureichen.

  • Der Saturn hat damit insgesamt 82 bekannte Monde, Jupiter hat 79
  • Die neu entdeckten Monde ähneln sich in der Größe
  • 17 von ihnen haben eine rückläufige Umlaufbahn im Vergleich zu der des Saturn
  • Die Forscher nutzten das Subaru-Teleskop auf Hawaii, um die neuen Monde zu entdecken
10:27 Uhr

Wallraff-Reporterin schleust sich bei Ryanair ein

Ryanair mischt den europäischen Luftverkehr mit Kampfpreisen auf, nicht zuletzt auf Kosten der Angestellten. Das Team Wallraff hat eine Reporterin in die Ausbildung der Fluggesellschaft eingeschleust. Alle schockierenden Aufnahmen der versteckten Kamera gibt es im Stream auf TVNow.

10:15 Uhr

Google-Schwester schickt Roboterwagen nach L.A.

Los Angeles ist bekannt für Hollywood und Palmen, aber auch für seine chronischen Staus. Um diesen zu entgehen, will die Google-Schwesterfirma Waymo erstmals ihre Roboterwagen in die kalifornische Stadt bringen.

  • Die Autos erstellen erst von Menschen gesteuert hochpräzise Karten, bevor sie in autonomen Betrieb gehen
  • Waymo ging aus dem Google-Roboterwagenprojekt hervor, das vor rund einem Jahrzehnt seine ersten selbstfahrenden Autos auf US-Straßen brachte
  • Inzwischen sind umgebaute Minivans des Modells Chrysler Pacifica für Waymo unter anderem in San Francisco und der Google-Heimatstadt Mountain View unterwegs
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10:02 Uhr

Jobticket besser als höherer Lohn?

Zuschüsse des Arbeitgebers für Bus und Bahn sind seit Jahresbeginn steuerfrei. Wer mit seinem Arbeitgeber um ein höheres Monatsgehalt feilscht, sollte deswegen auch an steuerfreie Extras wie Jobtickets denken.

  • Voraussetzung für das steuerfreie Ticket oder den Zuschuss ist, dass dies zusätzlich zum bisher vereinbarten Arbeitslohn gezahlt wird
  • Keine Steuerentlastung gibt es, wenn das Ticket auf den bisherigen Arbeitslohn angerechnet, ein Gehaltsverzicht oder eine Gehaltsumwandlung vorgenommen wird
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09:30 Uhr

Ausgebüxte Kühe narren Polizei stundenlang

Bringt eine Kuh ihr Gewicht erst einmal in Schwung, entfaltet sie mächtig Kraft. Und so gestaltet sich dieser Einsatz von Polizei und Feuerwehr im sächsischen Markersdorf ausgesprochen schwierig: Vier Kühe büxen aus und wollen sich trotz Straßensperrung nicht einfangen lassen. Ein entflohenes Tier wird erschossen, ein weiteres entkommt über die polnische Grenze.

 

09:18 Uhr

Polizei schießt auf bewaffneten Mann

Weil er auf sie zielte, haben Polizisten auf einen bewaffneten Mann geschossen. Der 46-Jährige wurde an der Schulter getroffen und wird laut Polizei derzeit in einem Krankenhaus behandelt. Lebensgefahr bestehe nicht.

  • Zu dem Vorfall kam es bei einem Einsatz am Montagabend im nordrhein-westfälischen Witten
  • Dieser war durch den Verdächtigen ausgelöst worden, weil er am Fenster seiner Wohnung mit einer Pistole hantierte und lautstark mitteilte, nicht mehr leben zu wollen
  • Während des Einsatzes habe der Mann nach bisherigen Erkenntnisstand plötzlich seine Wohnung verlassen und dabei seine Waffe auf Beamte gerichtet
09:15 Uhr
Breaking News

Hinweise auf Terrorakt verdichten sich

Nach dem Zusammenprall von einem Lkw mit mehreren Pkw in Limburg stufen Ermitter den Fall als terroristischen Akt ein. Das berichtet das ZDF unter Berufung auf Sicherheitsbehörden.

  • Die Staatsanwaltschaft relativierte den Medienbericht jedoch
  • Die Hintergründe seien noch unklar, die Staatsanwaltschaft ermittele in dem Fall in alle Richtungen
Mehr dazu lesen Sie hier.
09:02 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:47 Uhr

"Crocodile Dundee" wird 80

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Kam erst spät zur Schauspielerei: Paul Hogan.

(Foto: imago/Prod.DB)

Schauspieler Paul Hogan, besser bekannt als "Crocodile Dundee", feiert seinen 80. Geburtstag.

  • In dem gleichnamigen Film von 1986 spielte er einen Krokodilbezwinger, der nach Jahren im australischen Busch zum ersten Mal eine Großstadt besucht und absolut überfordert ist.
  • Hogan kam erst spät zur Schauspielerei: Nach dem Schulabgang mit 15 Jahren arbeitete er mal als Chauffeur, ließ als Boxer die Fäuste fliegen oder werkelte als Bauarbeiter unter anderem an der Sydney Harbour Bridge mit.
  • Erst 1972, mit immerhin schon 33 Jahren, wird er schließlich entdeckt und zum TV-Star.
  • Durch seine Werbung für das australische Outback sorgte Hogan mit dafür, dass seine Heimat zu einem der beliebtesten Reiseziele der US-Amerikaner wurde.
08:31 Uhr

Nina Hoss will nicht so viel über Greta reden

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Nina Hoss bei der Premiere von "Das Vorspiel" auf dem Filmfest Hamburg Ende September.

(Foto: imago images/Future Image)

Reden wir zu viel über den Menschen hinter der schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg und zu wenig über die von ihr angestoßenen Themen? Geht es nach der Schauspielerin Nina Hoss, lautet die Antwort Ja. "Wir sollten nicht so viel über sie als Person reden, sondern über das, was sie sagt", sagte Hoss in Paris anlässlich der Vorstellung ihres neuen Films "Das Vorspiel".

Das Engagement vieler junger Leute für den Umweltschutz finde sie "enorm beeindruckend". Laut Hoss seien Jugendliche heute mit einer viel bedrohlicheren Welt konfrontiert als sie selbst in den 90er-Jahren. "Wenn ich das vergleiche, bin ich in Disneyland aufgewachsen", sagte Hoss.

08:19 Uhr

Als der Atommüll den Weg nach Gorleben fand

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Wussten Sie, dass … der Name eines niedersächsischen Dorfes spätestens heute vor 35 Jahren zum Feindsynonym der deutschen Anti-Atomkraftbewegung geworden ist? Am 8. Oktober 1984 rollte der erste Atommüll-Transport ins Zwischenlager Gorleben ein und manifestierte damit einen jahrzehntelangen Konflikt, der bis heute nicht vollends gelöst ist.

Neugierig geworden? Dann lesen Sie hier mehr dazu.

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Seit 1984 lagert im Zwischenlager Gorleben radioaktiver Müll (Foto von 1986).

(Foto: imago stock&people)

Das passierte außerdem am 8. Oktober:

  • Vor 19 Jahren fährt Michael Schumacher zu seinem dritten WM-Titel in der Formel 1 - es ist sein erster von insgesamt fünf Titeln für Ferrari.
  • Vor 113 Jahren präsentiert der Badener Karl Ludwig Nessler in London sein Dauerwell-Verfahren vor und gilt heute als Erfinder der Dauerwelle.
  • Vor 148 Jahren bricht das Great Chicago Fire aus und zerstört weite Teile der US-Metropole, etwa 300 Menschen sterben in den Flammen.
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Das Geburtsjahr 1949 im Pass von Sigourney Weaver muss ein Irrtum sein.

(Foto: picture alliance / dpa)

Wir gratulieren … Sigourney Weaver, galaktische US-Leinwandheldin, zum 70. Geburtstag. Sie hat's schon mit außerirdischen Bestien aufgenommen, als noch nicht mal der Terminator die Kinos heimsuchte. Ist doch klar, dass heute Abend einer der ersten vier "Alien"-Filme laufen muss. Oder "Avatar" für die zarteren Gemüter.

  • Bruno Mars, Grammy-jagende Hitmaschine ("Grenade") aus Hawaii, zum 34. Geburtstag.
  • Matt Damon, Oscar-prämierter US-Leinwandheld ("Good Will Hunting"), zum 49. Geburtstag.
  • Ursula von der Leyen, künftige Ober-Europäerin mit Vergangenheit als Bundesministerin, zum 61. Geburtstag.
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08:02 Uhr

"South Park"-Macher trollen China

Das konnten die Schöpfer von "South Park" nicht auf sich sitzen lassen. Nachdem die Regierung in Peking eine Folge der US-amerikanischen Zeichentrick-Serie im chinesischen Internet sperrte, schlugen die Serienmacher zurück und veröffentlichten bei Twitter nicht nur die volle Episode zum Anschauen, sondern auch eine offenbar nicht ganz ernst gemeinte Entschuldigung.

  • Die zensierte Folge handelt laut CNN davon, wie Hollywood seine Inhalte anpasst, damit chinesische Zensoren sich nicht daran stören.
  • Mit der Zensur der Folge bestätigt die chinesische Regierung ironischerweise die Kritik der Serie.
  • Bei der auf Twitter geteilten "Entschuldigung" heißt es in ironischem Ton: "Wir heißen die chinesischen Zensoren in unseren Heimen und Herzen willkommen. Wir lieben Geld ebenfalls mehr als Freiheit und Demokratie."
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07:42 Uhr

Umweltaktivisten setzen Blockade in Berlin fort

Die Aktivisten von der Gruppe Extinction Rebellion sind offenbar gekommen, um zu bleiben. Seit gestern demonstrieren sie in Berlin und anderen Städten und blockieren dabei ganze Straßenzüge. Damit wollen sie auf eine drohende Klimakatastrophe und das Artensterben aufmerksam machen.

Gestern Abend ging die Polizei gegen die Blockade am Potsdamer Platz in Berlin vor und trug Möbel und Demonstranten von der Straße. Einige blieben und haben die Nacht an der Siegessäule am Großen Stern oder am Potsdamer Platz verbracht. Teilweise haben sie sich festgekettet. Laut Extinction Rebellion ist die Feuerwehr gerade dabei, die sogenannten Lock-Ons am Potsdamer Platz zu lösen. Die Gruppe hat für die gesamte Woche Proteste und Blockaden angekündigt.

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07:14 Uhr

USA setzt 28 chinesische Firmen auf schwarze Liste

Im Handelsstreit zwischen den USA und China haben die Amerikaner die nächste Runde eingeläutet: 28 chinesische Unternehmen stehen fortan auf einer schwarzen Liste.

  • US-Produkte werden dadurch nur eingeschränkt an diese Firmen exportiert, teilte das US-Handelsministerium mit.
  • Mit dieser Maßnahme werde verhindert, dass US-Produkte dazu benutzt würden, "wehrlose Minderheiten" zu schädigen.
  • Die USA beziehen sich auf die "brutale Unterdrückung" der muslimischen Minderheit der Uiguren.
  • Auf der Liste stehen laut USA Unternehmen, die ein Risiko für die nationale Sicherheit oder die außenpolitischen Interessen darstellen.
07:03 Uhr

Tödliche Selfies: Vier Menschen ertrinken

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Ein Junge macht ein Selfie an einem Fluss in Pahalgam im indischen Bundesstaat Jammu und Kaschmir. (Symbolbild)

(Foto: imago images / ZUMA Press)

Bei Selfie-Aufnahmen in einem Fluss in Indien sind vier Menschen ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, wollten sechs Menschen im Paambaru-Stausee im Bundesstaat Tamil Nadu Selbstporträts machen. Ein 14-Jähriger rutschte jedoch im hüfthohen Wasser aus und fiel hin, kurz darauf auch vier junge Frauen. Der Teenager und drei Frauen ertranken. Lediglich einem 24-Jährigen gelang es, die Balance zu halten und seine Schwester aus den Fluten zu retten.

Selfie-Unfälle in Indien sind nicht ungewöhnlich. Nach Zahlen des All India Institute of Medical Sciences starben zwischen Oktober 2011 und November 2017 weltweit mindestens 259 Menschen bei Selfie-Aufnahmen. An der Spitze steht Indien, gefolgt von Russland und den USA.

06:45 Uhr

Star aus "Harry Potter" spielt Trump

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Brendan Gleeson in "Harry Potter" als Auror Alastor „Mad-Eye“ Moody.

(Foto: imago/Prod.DB)

Der US-amerikanische Schauspieler Alec Baldwin dürfte vielen als Trump-Imitator bekannt sein. Jetzt bekommt Baldwin Konkurrenz: In einer neuen TV-Miniserie soll der unter anderem aus "Harry Potter und der Feuerkelch" bekannte irische Schauspieler Brendan Gleeson den US-Präsidenten verkörpern.

Die Serie ist die Verfilmung von dem Buch "A Higher Loyalty: Truth, Lies and Leadership" (deutscher Titel: "Größer als das Amt: Auf der Suche nach der Wahrheit - der Ex-FBI-Direktor klagt an"), das der ehemalige FBI-Chef James Comey geschrieben hat. Darin spart Comey nicht mit Kritik an Trump. Schon im November beginnen laut CBS Studios die Dreharbeiten.

06:24 Uhr

Das wird heute wichtig

Bundesinnenminister Horst Seehofer ist auf der Suche nach Verbündeten. Die braucht er, um sein Konzept für Seenotrettung im Mittelmeer umzusetzen. Die Zustimmung aus Frankreich, Malta und Italien hat er schon - drei Länder reichen allerdings nicht, um den Plan umzusetzen. Einige EU-Länder mehr muss Seehofer also noch überzeugen.

Das wird heute außerdem wichtig:

  • Nach Lastwagen-Kollision in Limburg gehen Ermittlungen weiter
  • Türkei für Militäroffensive in Nordsyrien bereit
  • Hofmann will IG Metall vier weitere Jahre führen
  • Träger des Physiknobelpreises wird bekannt gegeben
  • Nachnominierte Rudy und Koch stoßen zur Fußballnationalmannschaft

Guten Morgen, mein Name ist Ina Bullwinkel und ich begleite Sie heute durch den "Tag". Bei Fragen, Anregungen und Kritik schreiben Sie mir doch einfach eine Nachricht an: ina.bullwinkel@nachrichtenmanufaktur.de.

06:08 Uhr

Atlantiktief sorgt für Schauer

Im Vergleich zu gestern geht es heute deutlich milder in den Tag. Vor allem den Norden und den Osten, wo es zum Teil fast zehn Grad wärmer ist als gestern um dieselbe Zeit.

Verbreitet legen wir heute mit Frühwerten zwischen 8 und 12 Grad los. Lediglich in der Osthälfte ist es mit 3 bis 7 Grad noch frischer. Hier war es über Nacht noch längere Zeit klar, während weiter westwärts bereits die nächsten Regenwolken aufgezogen sind.

Björn Alexander

n-tv Meteorologe Björn Alexander

Und die gehören zu einem Ausläufer von Atlantiktief "Peter", der heute für einen meist grauen und teils sehr nassen Tag sorgt. Das gilt besonders über der breiten Landesmitte, wo es mitunter mit Dauerregen durch den Tag geht. Längere aufgelockerte Abschnitte bekommt am Vormittag noch der Alpenrand. Nachmittags geht es dann sowohl im Norden als auch im Süden wechselhaft mit Schauern weiter.

Die Temperaturen erreichen bei einem teils kräftigen Westwind auch tagsüber mildere Werte als zuletzt bei 11 Grad am Erzgebirge und 19 Grad am Oberrhein.

Die weiteren Aussichten: morgen und am Donnerstag vielfach herbstlich mit Regen, Wind und lokalen Gewittern, bevor es danach von Süden allmählich schöner und wärmer weitergeht. Somit steigen zum Wochenende die Chancen auf einen goldenen Oktober bei Höchstwerten von um die 16 bis 24 Grad.

Ihr Björn Alexander

 

05:57 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht