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Der TagEcuadors Regierung verlässt Hauptstadt Quito

08.10.2019, 14:47 Uhr
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Seit Tagen herrscht in Ecuador Ausnahmezustand. (Foto: dpa)

Die politische Krise in Ecuador verschärft sich dramatisch: Bei den Protesten gegen gestiegene Treibstoffpreise besetzten Demonstranten drei Erdölförderanlagen. An den drei Anlagen werden normalerweise zwölf Prozent des ecuadorianischen Erdöls gefördert.

Am Montag zogen hunderte Ureinwohner und Bauern in Richtung der Hauptstadt Quito, wo am Mittwoch eine Großkundgebung geplant ist. Präsident Lenín Moreno sagte daraufhin in einer Fernsehansprache, der Regierungssitz sei von Quito in die Küstenstadt Guayaquil verlegt worden.

In Ecuador gibt es seit Tagen massive Proteste, die sich an einem drastischen Anstieg der Treibstoffpreise entzündeten. Wegen der sozialen Unruhen verhängte Präsident Lenín Moreno vergangene Woche für 60 Tage den Ausnahmezustand.