Das war Donnerstag, der 23. Oktober 2025
Liebe Leserinnen und Leser,
zum Abschluss des Tages blicken wir auf die Nachrichtenlage. Was war heute wichtig?
Russische Militärflugzeuge dringen erneut in Nato-Luftraum ein
Stuttgart bei Fenerbahce: Stiller foult, Aktürkoğlu trifft eiskalt ins Eck
Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht. Das Team von ntv hält Sie natürlich weiter rund um die Uhr auf dem Laufenden.
EU-Staaten wollen Mindestalter für Tiktok, X, Facebook und Instagram
Die Staats- und Regierungschefs der EU-Staaten sprechen sich für strengere Vorgaben auf Plattformen wie Tiktok und Facebook aus - wollen ihre nationalen Zuständigkeiten aber nicht komplett an Brüssel abgeben. Es sei wichtig, Minderjährige im digitalen Raum zu schützen, unter anderem durch ein Mindestalter für den Zugang zu sozialen Medien, heißt es in einer beim EU-Gipfel in Brüssel beschlossenen Erklärung.
Eine Expertengruppe soll bis Ende des Jahres über das beste Vorgehen für Europa beraten. Von der Leyen nannte Australien als mögliches Vorbild, wo Plattformen wie X, Tiktok, Facebook und Instagram künftig erst ab 16 Jahren erlaubt sind. Die EU erwägt für die Prüfung des Alters eine selbst entwickelte Verifizierungs-App.
Apple verliert britischen Milliardenprozess um App-Store
Apple hat einem britischen Gerichtsurteil zufolge seine marktbeherrschende Stellung durch überhöhte Gebühren in seinem App Store missbraucht. Der US-Technologiekonzern kündigte an, gegen die heutige Entscheidung Berufung einzulegen. Das Wettbewerbsgericht CAT in London hatte entschieden, der Konzern habe den Wettbewerb behindert und mit seiner Provision von 30 Prozent für Entwickler "überhöhte und unfaire Preise" verlangt.
Die Klage war im Namen von rund 20 Millionen iPhone- und iPad-Nutzern in Großbritannien eingereicht worden. Sie hat ein potenzielles Volumen von bis zu 1,5 Milliarden Pfund. Über die genaue Höhe des Schadenersatzes für die Kläger soll im kommenden Monat entschieden werden. Der Fall ist die erste Sammelklage gegen einen US-Technologiekonzern, die unter dem neuen britischen System für solche Verfahren zur Verhandlung kam.
Telekom-US-Tochter unterstützt Trumps Ballsaal im Weißen Haus mit Geldspende
T-Mobile US, die US-Tochter der Deutschen Telekom, unterstützt den umstrittenen Bau eines Ballsaals im Weißen Haus mit einer Geldspende, berichtet das "Handelsblatt". Zu deren Höhe macht das Telekommunikationsunternehmen keine Angaben. "Mit dieser Investition unterstützen wir die Modernisierung des Weißen Hauses", zitiert die Wirtschaftszeitung einen Unternehmenssprecher. Die Spende sei eine "Ehre".
Die geschätzten Kosten für den Ballsaal belaufen sich auf rund 300 Millionen Dollar - rund 216 Millionen Euro. Im Weißen Haus soll Mitte Oktober ein Spenden-Dinner stattgefunden haben, an dem neben Führungskräften von T-Mobile US auch Vertreter der US-Technologiegiganten Amazon, Apple, Meta, Google, Microsoft und Palantir sowie des US-Rüstungskonzerns Lockheed Martin teilgenommen haben sollen, meldet der US-Sender CBS.
"Wunderschön kiffen": Stefan Raab parodiert Unheilig-Song
Der "Graf" von Unheilig ruft seine Fans auf Instagram dazu auf, mit ihm im Duett seinen neuen Song "Wunderschön" zu singen. Doch mit Stefan Raab hat der Musiker sicherlich nicht gerechnet. Die Late-Night-Legende nutzt die Gelegenheit und macht aus dem Song kurzerhand seine eigene Version.
Erstmals seit 500 Jahren: Englischer König und Papst beten zusammen
Zum ersten Mal seit der Reformation vor etwa 500 Jahren hat mit König Charles III. das weltliche Oberhaupt der anglikanischen Kirche in England mit einem Papst öffentlich gebetet. Charles und Leo feierten in der Sixtinischen Kapelle im Vatikan einen ökumenischen Gottesdienst.
Charles und seine Frau Camilla sind derzeit auf Staatsbesuch im Vatikan. Es ist der erste Besuch des britischen Königspaares in dem kleinen Kirchenstaat seit Leos Wahl zum Pontifex im vergangenen Mai. Die Loslösung der anglikanischen Kirche von der päpstlichen Autorität geht auf die Herrschaft König Heinrichs VIII. (1509-1547) zurück. Der wollte nicht hinnehmen, dass ihm Rom die Scheidung von seiner ersten Ehefrau, Katharina von Aragon, untersagte.
100 Millionen Krabben wandern über Weihnachtsinsel
Bis Mitte November wandern knapp 100 Millionen Krabben über die Weihnachtsinsel bis an die Küste, damit die Weibchen dort ihre Eier ablegen können. Dabei arbeiten Mensch und Tier zusammen: Straßen werden zeitweise gesperrt, um die Umsiedlung zu erleichtern.
Vogelgrippe auch im Südwesten - 15.000 Tiere werden getötet
Nach dem Ausbruch der Vogelgrippe in Baden-Württemberg müssen in einem Geflügelbetrieb im Alb-Donau-Kreis südöstlich von Stuttgart rund 15.000 Tiere getötet werden. Das nachgewiesene Virus war zuvor durch das Friedrich-Loeffler-Institut bestätigt worden, wie das Landwirtschaftsministerium in Stuttgart mitteilte.
Die Ausbreitung der Vogelgrippe unter Kranichen - zuletzt unter anderem in Mecklenburg-Vorpommern - hat nach Einschätzung des Friedrich-Loeffler-Instituts ein in Deutschland bislang nicht gekanntes Ausmaß angenommen, sagte eine Sprecherin des für Tierseuchen zuständigen Bundesinstituts.
Nürnberger Christkindlesmarkt ist jünger als gedacht
Der weltbekannte Nürnberger Christkindlesmarkt ist offenbar jünger als bisher angenommen. Eigentlich wollte die Stadt in drei Jahren das 400-jährige Bestehen feiern. Doch neue wissenschaftliche Untersuchungen des Stadtarchivs und des Germanischen Nationalmuseums ergaben: Der Markt ist wohl rund 50 Jahre jünger als gedacht. Der älteste Nachweis für den Nürnberger Weihnachtsmarkt ist eine historische Schachtel. Auf deren Unterseite befindet sich eine schwer lesbare Widmung mit einer Jahreszahl.
Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König nimmt es mit Blick auf das geplante Jubiläum 2028 gelassen: "Egal ob unser weltberühmter Christkindlesmarkt nun 400 oder 350 Jahre alt ist - er ist ein Aushängeschild unserer Stadt". Der Weihnachtsmarkt wird am 28. November mit dem Prolog des Nürnberger Christkindes auf der Empore der Frauenkirche eröffnet und läuft bis Heiligabend.
Verirrtes Reh kracht durch Frontscheibe in Weinladen
Das Lush Wine Bistro im US-Bundesstaat Wisconsin bleibt vorerst geschlossen. Grund dafür ist ein Reh, das durch die Frontscheibe des Lokals hereinkrachte. Das Tier hüpft orientierungslos hinter die Bar, bevor es so schnell verschwindet, wie es gekommen war. Sicherheitskameras zeichnen das Spektakel auf.
Youtube-Stars Bibi und Julian werden Luxusvilla offenbar nicht los
Die Luxusvilla der YouTube-Stars Bianca "Bibi" Heinicke und Julian Claßen steht nach deren Trennung seit mehreren Monaten zum Verkauf. Das Haus im Kölner Nobel-Stadtteil Marienburg sollte laut "Bild"-Zeitung ursprünglich 4,5 Millionen Euro kosten - mittlerweile ist die Villa bei einem großen Immobilien-Portal für 3.999.000 Euro inseriert.
Die Luxusvilla bietet rund 450 Quadratmeter Wohnfläche - inklusive Pool - und 590 Quadratmeter Garten- und Balkonfläche. Das einstige Traumhaus der beiden Youtube-Stars tauchte in der Vergangenheit immer wieder in deren Videos auf - inklusive ausgiebiger Room-Tour.
Aida-Kreuzfahrtschiffe ändern wegen Herbststurm die Reiseroute
Herbststurm Joshua sorgt für hohe Windgeschwindigkeiten bis hin zu Orkanböen - was aktuell auch Reisende auf Kreuzfahrtschiffen zu spüren bekommen: "Aida Prima" verkürzt den Aufenthalt in Cherbourg, um früher in Le Havre einzutreffen. Die Schiff "Aida Perla" kehrt einen Tag früher als geplant nach Hamburg zurück. Die geplanten Stopps in Ålesund und Haugesund in Norwegen wurden abgesagt, stattdessen lief die "Aida Perla" außerplanmäßig Bergen an.
Gegenüber dem Reiseportal "Kreuzfahrt Aktuelles" erklärte Aida Cruises, es handle sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme. Ziel sei es, einen reibungslosen Gästewechsel am Samstag zu ermöglichen. Alle Ausflüge in den ausgefallenen Häfen wurden gestrichen und erstattet. Für den zusätzlichen Tag in Hamburg kündigte die Reederei kurzfristige Alternativangebote an.
Polizei durchsucht im Fall Fabian Mülldeponie nahe Güstrow
Nach dem Tod des achtjährigen Fabian hat die Polizei bei ihren Ermittlungen das Gelände eines Entsorgungsunternehmens nördlich von Güstrow in den Blick genommen. Dort waren heute Beamte in weißen Schutzanzügen zu sehen, die auf dem Gelände mutmaßlich Suchmaßnahmen durchführten, berichtet die "Ostsee-Zeitung". Eine Sprecherin der Rostocker Staatsanwaltschaft bestätigte die Aktion im Zusammenhang mit dem Fall, machte aber keine näheren Angaben.
Fabians Leiche war am Dienstag vergangener Woche nahe Klein Upahl gefunden worden, das südwestlich von Güstrow liegt. Der Junge war am 10. Oktober verschwunden. Laut Obduktion wurde er Opfer eines Gewaltverbrechens.
Seltene Sechslings-Wasserhose wirbelt über Eriesee
Über dem Eriesee in Kanada sind gleich sechs Wasserhosen gleichzeitig zu sehen. Dieses Naturschauspiel entsteht, wenn kühle Luft über eine warme Wasseroberfläche weht. Die aktuellen Wetterbedingungen in Nordamerika können für eine erhöhte Anzahl von Wasserhosen sorgen.
Schichtwechsel
Liebe Leserinnen und Leser,
meine Kollegin Leah Nowak verabschiedet sich in den Feierabend. Mein Name ist Benjamin Horbelt und ich begleite Sie durch die zweite Tageshälfte mit allem Wichtigen. Bei Fragen, Anregungen oder Kritik erreichen Sie mich unter: dertag[at]ntv.de.
Video aus erster Haft-Nacht: Sarkozy wird wüst beschimpft
Frankreichs Ex-Präsident Nicolas Sarkozy wird im Gefängnis unrühmlich empfangen. Bereits aus seiner ersten Nacht in Haft taucht ein Video auf, in dem Mithäftlinge ihn durch den Hof wüst beschimpfen. Ermittlungen werden eingeleitet, denn der Politiker wird auch bedroht.
"Dune"-Dreharbeiten: Stellan Skarsgård brauchte nach Schlaganfall Souffleur
Stellan Skarsgård hat nach einem Schlaganfall einen Souffleur bekommen. "Seit meinem Schlaganfall ist meine Argumentation schwächer, meine Sprache ist schwächer. Es fühlt sich an, als könne ich nicht kämpfen, keine Diskussion führen", sagte der 74-Jährige im Interview mit "Vulture".
Der schwedische Schauspieler erlitt den Schlaganfall demnach vor drei Jahren zwischen den Drehs für die beiden "Andor"-Staffeln und zwischen den beiden "Dune"-Teilen. Trotzdem konnte er die Fortsetzungen filmen. Für den zweiten Teil von "Dune" habe er In-Ear-Kopfhörer bekommen, "über die ein Souffleur meinen Text spricht".
Filmreifer Einsatz: Mann springt in fahrerloses Auto
Auf einem Parkplatz im US-Bundesstaat Montana dreht ein Auto unkontrolliert Kreise im Rückwärtsgang: Der Fahrer des Wagens hatte einen Krampfanfall erlitten. Er selbst wird aus dem Auto geschleudert, doch das fährt weiter. Ein Augenzeuge greift beherzt und filmreif ein.
Mann filmt von unten in Rock - Frauen reißen ihn um
In einer japanischen U-Bahnstation filmt ein Mann einer Frau unter den Rock. Die Betroffene bemerkt das und geht auf den Übeltäter los. Zusammen mit anderen Fahrgästen ringen sie den Mann zu Boden und halten ihn fest. Das sogenannte "Upskirting" ist in Japan strafbar.
Millionen-Kosten: Polizisten kritisieren Dauerbewachung leerer Scholz-Wohnung
Für die Bewachung der Wohnung des ehemaligen Bundeskanzlers Olaf Scholz in Hamburg sind im Jahr 2024 insgesamt 28.256 Einsatzstunden der Polizei angefallen, im Vorjahr waren es 29.064 Stunden. Allein im ersten Halbjahr 2025 kamen bereits 14.008 Stunden zusammen. Die Kosten trägt die Stadt Hamburg, seit 2022 beteiligt sich der Bund nicht mehr. Nach Informationen des NDR belaufen sich die jährlichen Ausgaben für die Sicherheitsmaßnahmen auf bis zu zwei Millionen Euro.
Obwohl Scholz seit Jahren in Potsdam lebt, wird seine weitgehend ungenutzte Wohnung in Hamburg-Altona weiterhin rund um die Uhr bewacht. Seit seinem Umzug 2018 könnten so rund 15 Millionen Euro an Kosten entstanden sein. Vertreter der Deutschen Polizeigewerkschaft und des Bundes der Steuerzahler kritisieren die dauerhafte Bewachung als unnötige Belastung für die Stadt.
Meteorologe: Jahrhundertwinter "ist reine Spekulation"
Tiefsttemperaturen, Stürme und viel Schnee: Deutschland steht angeblich ein Jahrhunderwinter bevor, heißt es zuletzt vermehrt. RTL/ntv-Meteorologe Christian Häckl erklärt, worauf sich diese Vorhersagen stützen - und warum es noch keinen Grund zur Sorge gibt.
Kim Kardashian über Ehe mit Kanye West: "Litt an Stockholm-Syndrom"
Kim Kardashian erlaubt in der neuen Staffel ihrer Reality-Show tiefe Einblicke in ihr Seelenleben. Dabei spricht sie erstmals sehr deutlich über die psychischen Belastungen ihrer Ehe mit Kanye West und die Nachwirkungen der Scheidung. Sie habe immer das Gefühl gehabt, sie habe am Stockholm-Syndrom gelitten, sagt sie. Sie habe sich stets schlecht gefühlt, West immer beschützt und ihm helfen wollen. Sie habe nicht den "Luxus, einfach wegzugehen und nie wieder mit ihm zu tun zu haben".
Das Ex-Paar hat vier gemeinsame Kinder. Über den aktuellen Zustand ihres Verhältnisses zu ihrem Ex-Mann sagt sie nur: "Es ist so verdammt traurig."
Bundestagspräsidentin ruft Online-Hetzer persönlich an
Bundestagspräsidentin Julia Klöckner lässt Hass und Beleidigungen im Netz nicht stehen und kümmert sich persönlich um ihre Online-Kritiker. Am liebsten meldet sie sich per Telefon bei den Urhebern von Hasskommentaren. "Das ist auch eine Blase, die sich hochschaukelt", sagte die CDU-Politikerin in der ZDF-Sendung "Markus Lanz". Wenn sie "gut drauf" sei und ein bisschen Zeit habe, rufe sie auf längeren Autofahrten manchmal Menschen an, die ihr negative Kommentare oder E-Mails mit Telefonnummer hinterlassen hätten. Viele seien überrascht, wenn plötzlich die Politikerin am Telefon sei. Häufig entstünden dann normale Gespräche, sagte Klöckner.
Von China illegal nach Russland: Radsportler nach Festnahme wieder frei
Der seit Anfang September in Russland inhaftierte französische Extrem-Radsportler Sofiane Sehili ist wegen "illegaler Überschreitung der russischen Grenze" zu einer Geldstrafe verurteilt und freigelassen worden. Medienberichten zufolge hat ein Gericht in der Region Primorje Sehili "für schuldig befunden" und ihn "zu einer Geldstrafe von 50.000 Rubel" (rund 530 Euro) verurteilt. Aufgrund der Zeit, die er bereits in Untersuchungshaft verbracht habe, sei der 44-Jährige von der Zahlung der Geldstrafe befreit und noch im Gerichtssaal freigelassen worden.
Sehili war Anfang September nach Angaben der russischen Behörden wegen des Versuchs festgenommen worden, von China aus illegal die Grenze zu Russland zu überqueren. Der Franzose hatte versucht, den Rekord für die Fahrradstrecke Lissabon-Wladiwostok zu knacken.
US-Militär tötet drei weitere mutmaßliche Drogenschmuggler im Pazifik
Das US-Militär hat nach Angaben von Pentagon-Chef Pete Hegseth einen weiteren tödlichen Angriff auf ein angeblich mit Drogen beladenes Boot im Pazifik verübt. Die Attacke sei in internationalen Gewässern erfolgt und habe drei Menschen getötet, schrieb Verteidigungsminister Hegseth, der sich inzwischen Kriegsminister nennt, auf der Plattform X. Einige Stunden zuvor hatte er an gleicher Stelle über einen US-Angriff am Vortag mit zwei Toten im Pazifik informiert. In beiden Fällen sprach Hegseth davon, dass das angegriffene Boot von einer "Terrororganisation" auf einer bekannten Schmuggelroute eingesetzt worden und mit Drogen beladen gewesen sei.
Lkw rangiert ewig auf Bahnübergang - aber schafft es nicht
Eine Brücke, ein Bahnübergang und eine sehr enge Kurve: Der Fahrer eines Lkw gerät bei Melle in Belgien in eine verhängnisvolle Falle. Minutenlang rangiert er auf den Gleisen, es geht kaum vor und zurück. Dann kommt es, wie es kommen muss: Die Schranke schließt sich, kurz darauf kracht es.
Sturmwarnung: Wo es heute gefährlich wird
Windgeschwindigkeiten von 100 km/h, örtlich sogar mehr: Ein Sturmtief erreicht Deutschland, eine Warnung gilt, wo möglich sollten etwa Bäume gemieden werden. Neben heftigem Wind machen sich auch Starkregen und örtliche Gewitter breit.
Sean "Diddy" Combs soll im Gefängnis mit Messer an der Kehle aufgewacht sein
Sean "Diddy" Combs ist im Metropolitan Detention Center in Brooklyn offenbar Opfer eines tätlichen Angriffs geworden. Sein langjähriger Freund Charlucci Finney berichtet gegenüber der "Daily Mail" von dem Vorfall: Ein Häftling mit einer selbstgebastelten Waffe sei demnach in dessen Zelle eingedrungen. "Er wachte mit einem Messer an seiner Kehle auf", erklärt Finney. "Ein Wärter hat den mit einem selbstgebastelten Messer bewaffneten Insassen gestoppt", sagte Combs Anwalt. Der Täter habe sich "Anerkennung" verdienen wollen, indem er dem prominenten Häftling Schaden zufügte.
Im Juli war Combs von Vorwürfen des Sexhandels und der organisierten Kriminalität freigesprochen worden. Schuldig gesprochen wurde er für den Transport von Escorts zu Sexpartys.
Das wird heute wichtig
Liebe Leserinnen und Leser,
seit Tagen hagelt es Kritik für Friedrich Merz, Tausende demonstrieren gegen seine Äußerungen zum deutschen "Stadtbild". In London hatte der Bundeskanzler seine Aussagen gestern Abend konkretisiert: Es gehe ihm um Einwanderer ohne Aufenthaltsrecht und Arbeit, die sich nicht an die in Deutschland geltenden Regeln halten würden. Beim heutigen EU-Gipfel in Brüssel werde noch einmal über die gemeinsame europäische Einwanderungs- und Asylpolitik gesprochen werden, so Merz. "Das ist eine Arbeit, die wir gemeinsam leisten müssen, die aber auch nationale Anstrengungen erfordert."
Das wird heute außerdem wichtig:
Die Steuerschätzer geben eine Prognose zu den Steuereinnahmen in diesem Jahr und in den Folgejahren ab, die eine wichtige Grundlage für die Aufstellung des Bundeshaushalts ist.
Bundesverfassungsgericht entscheidet zu Religionsfreiheit bei kirchlichen Stellenausschreibungen.
In Mainz treffen sich die Ministerpräsidenten zu Beratungen über Themen wie die Stärkung des Exportstandorts durch gute Außenhandelsbeziehungen und die Anforderungen an die zivile Verteidigung.
Der Prozess gegen die mutmaßliche „Reichsbürger“-Gruppe um Heinrich XIII. Prinz Reuß wird fortgesetzt.
Mit einem sogenannten "Nationalen Marsch" im Zentrum von Budapest läutet der Orban-Herausforderer Peter Magyar seine Kampagne für die Parlamentswahl im April 2026 ein.
Der britische König Charles III. und Königin Camilla treffen Papst Leo XIV. im Vatikan.
Mein Name ist Leah Nowak, ich begleite Sie heute durch den frühen "Tag". Bei Fragen, Anregungen oder Kritik schreiben Sie mir gerne an: leah.nowak@ntv.de.
"Hat sich vor Kamera erniedrigt" - Trump-Berater teilt gegen Robert De Niro aus
Der Chefstratege von US-Präsident Donald Trump, Stephen Miller, hat bei einem Interview mit dem Trump-nahen Sender "Fox News" hart gegen den Schauspieler Robert De Niro ausgeteilt. "Robert De Niro ist ein trauriger, gebrochener alter Mann, der vor allem wütend ist, weil er seit mindestens 30 Jahren nichts Sehenswertes mehr gemacht hat." De Niro habe sich mit einem Horrorfilm nach dem anderen vor der Kamera erniedrigt und "wird von niemandem ernst genommen", so Miller.
De Niro, selbst scharfer Kritiker Trumps, hatte Miller zuvor bei einem Auftritt in der MSNBC-Sendung "The Weekend" als Nazi bezeichnet und mit Joseph Goebbels verglichen. "Ich glaube, dass US-Präsident Donald Trump nach dem Ende seiner Amtszeit eine dritte Amtszeit anstreben wird", sagte De Niro. Der Präsident werde nicht gehen wollen und habe das mit seinem "Goebbels des Kabinetts", Stephen Miller, eingefädelt.
Bruch mit klassischen Medien: Pentagon stellt neues Presseteam vor
Das US-Verteidigungsministerium hat nach dem weitgehenden Abzug etablierter Korrespondenten in der vergangenen Woche eine neue Presse-Crew vorgestellt. Laut einer Mitteilung des Pentagon sollen künftig mehr als 60 Journalistinnen und Journalisten aus sogenannten "neuen Medien" sowie unabhängige Reporter Zugang zur Behörde erhalten. Diese hätten neue, umstrittene Medienrichtlinien des Ministeriums unterzeichnet. Die Regierung spricht von einem "Neuanfang" für die Berichterstattung aus dem Pentagon.
Die Richtlinien sehen vor, dass Reporterinnen und Reporter keine Informationen ohne Genehmigung des Ministeriums veröffentlichen dürfen – andernfalls droht der Entzug ihrer Akkreditierung. Nahezu alle großen US-Medienhäuser und Sender wie ABC, CBS, NBC, CNN und Fox News sowie Zeitungen wie die "New York Times" hatten sich geweigert, den Katalog zu unterzeichnen.
Polizei schießt bei Übung Bundeswehrsoldaten an
Es war eine "Fehlinterpretation vor Ort": Bei einer Großübung der Bundeswehr im oberbayerischen Erding hat die Polizei einen Soldaten angeschossen. Ein Sprecher der Bundeswehr sagte, eine Fehlinterpretation vor Ort habe zu einer Schussabgabe zwischen der übenden Truppe und der von der Bevölkerung gerufenen Polizei geführt. Ein Soldat sei leicht verletzt, im Krankenhaus behandelt und bereits wieder entlassen worden. Die Polizei teilte mit, dass sie wegen eines Mannes mit einer Waffe alarmiert worden und deswegen mit mehreren Einsatzkräften angerückt sei. "Wie sich im Nachgang herausstellte, handelte es dabei um einen Bundeswehrangehörigen."
Bei der Großübung "Marshal Power" sollte der Kampf hinter einer fiktiven Frontlinie im Verteidigungsfall geübt werden - zusammen mit Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften. Das Besondere: Die etwa 500 Soldaten der Feldjäger und die rund 300 zivilen Einsatzkräfte üben in der Öffentlichkeit.