Der Tag
23. Januar 2025
WZ-Reporter-Janis-peitsch-am-18-Oktober-2017mit Janis Peitsch
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22:30 Uhr

Das war Donnerstag, der 23. Januar 2025

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(Foto: picture alliance / Jochen Eckel)

Liebe Leserinnen und Leser,

der "Tag" neigt sich dem Ende entgegen. Bevor die Schreibtischlampen erlöschen, möchte ich Ihnen noch folgende Texte der Redaktion ans Herz legen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Abend und eine erholsame Nacht. Machen Sie's gut!

Das war Donnerstag, der 23. Januar 2025
22:28 Uhr

Musk provoziert Kritiker mit Nazi-Wortspiel

Elon Musk hat die Empörung an seiner Hitlergruß-ähnlichen Geste am Tag von Trumps Amtseinführung bereits als billige Masche seiner Kritiker abgetan. Jetzt legt der Tech-Milliardär noch mal nach.

Auf seiner Plattform X postete er ein provokantes Wortspiel: eine Reihe von Sätzen, in die er anstelle bestimmter Wörter Namen einflussreicher Nationalsozialisten setzte, die an der Seite von Adolf Hitler die Verfolgung und millionenfache Ermordung von Juden organisierten und umsetzten: Rudolf Heß, Joseph Goebbels, Heinrich Himmler und Hermann Göring.

Seinen Post garniert mit einem Emoji, das Tränen lacht. Ein zweifelhafter Humor, wenn Sie mich fragen.

Musk provoziert Kritiker mit Nazi-Wortspiel
21:45 Uhr

Besonders bei dieser Wählergruppe kann das BSW punkten

Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) ist bei Wahlberechtigten mit Migrationshintergrund beliebter als bei Menschen ohne ausländische Vorfahren.

Laut einer repräsentativen Studie des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (Dezim) können sich 55,5 Prozent der Deutschen mit Wurzeln in der Türkei oder der arabischen Welt gut vorstellen, ihre Stimme bei einer Bundestagswahl der neuen Partei zu geben, die unter anderem mit dem Wahlversprechen "weniger Migration" antritt.

Bei den Befragten ohne Migrationshintergrund ist diese Neigung mit 34,6 Prozent den Angaben zufolge deutlich geringer. Der Wert für Menschen mit Wurzeln in Russland oder einem anderen Gebiet der früheren Sowjetunion liegt laut Studie um rund sieben Prozent über dem Wert für Menschen ohne Migrationshintergrund.

Besonders bei dieser Wählergruppe kann das BSW punkten
21:00 Uhr

CSU gibt Diebstahl von Wahlplakaten zu

Vor der CSU-Landesleitung in München verschwinden Wahlplakate der "Partei". Nun ist klar: Ein Mitarbeiter der Christsozialen ist für den Diebstahl verantwortlich.

Das räumte die CSU nun ein, nachdem sie zunächst mitgeteilt hatte, keine Kenntnis von dem Vorfall zu haben. "Ein Mitarbeiter der Landesleitung hat inzwischen eingeräumt, auf eigene Initiative zwei Wahlplakate der 'Partei', die Friedrich Merz verunglimpfen, vor der Landesleitung entfernt zu haben", sagte ein Sprecher. "Auch wenn die Darstellung auf dem Wahlplakat unanständig und niveaulos ist - das Entfernen von Wahlplakaten missbilligen wir ausdrücklich."

Der Mitarbeiter entschuldige sich dafür und bedauere seine Handlung, hieß es in der Stellungnahme. Mittlerweile befänden sich die Plakate wieder an der Straße.

CSU gibt Diebstahl von Wahlplakaten zu
20:21 Uhr

"Verfassungswidrige Anordnung" - US-Richter kassiert Trump-Dekret

Schlappe für Trump: Nur wenige Tage nach der Amtseinführung des US-Präsidenten hat ein Bundesrichter Trumps Dekret zur Abschaffung des Rechts auf die US-Staatsbürgerschaft per Geburt vorläufig blockiert.

Es handle sich um eine "eklatant verfassungswidrige Anordnung", begründete der Bundesrichter John Coughenour in einer Anhörung im Westküstenstaat Washington seine Entscheidung.

Er könne sich nicht erinnern, in seinen vier Jahrzehnten als Richter jemals einen Fall gehabt zu haben, "der so klar ist wie dieser", sagte der Richter. Er bezog sich damit darauf, dass der Anspruch auf die US-Staatsbürgerschaft bei Geburt auf dem Staatsgebiet der USA im 14. Zusatzartikel der Verfassung festgeschrieben ist.

Viele Rechtsexperten sind sich darin einig, dass das sogenannte Geburtsortsprinzip nicht einfach per Dekret abgeschafft werden kann, sondern dass dafür eine Verfassungsänderung nötig wäre. Für Verfassungsänderungen bestehen aber sehr hohe Hürden.

"Verfassungswidrige Anordnung" - US-Richter kassiert Trump-Dekret
19:40 Uhr

Mann entdeckt Fremden in seinem Bett

Überraschung im Schlafzimmer: Ein Mann trifft in Iserlohn in Nordrhein-Westfalen auf einen ungebetenen Gast in seiner Wohnung und informiert die Polizei. Der Vorfall nimmt eine unerwartete Wendung.

Denn als die Beamten eintrafen, stellte sich heraus, dass gegen den Wohnungsinhaber ein Haftbefehl vorlag. Der 50-Jährige habe eine Geldsumme nicht bezahlt, erklärte die Polizei, ohne weitere Angaben zu machen. Er kam in ein Gefängnis.

Den Fremden im Bett machte die Polizei nicht mehr ausfindig. Unklar war zunächst, wie er in die Wohnung gelangt war. Einbruchsspuren habe es nicht gegeben, hieß es.

Mann entdeckt Fremden in seinem Bett
19:00 Uhr

Altkanzler Schröder sagt Auftritt in U-Ausschuss ab

Altkanzler Gerhard Schröder hatte führende Posten bei Nord Stream inne. An diesem Freitag sollte er im Untersuchungsausschuss des Schweriner Landtags als Zeuge Einblicke geben. Doch daraus wird nichts. Schröder hat seinen Auftritt kurzfristig abgesagt.

Die Absage aus gesundheitlichen Gründen sei beim Landtag eingegangen, sagte ein Landtagssprecher. Ein Sprecher der CDU-Fraktion sagte, die Anhörung werde zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden, vermutlich erst nach der Bundestagswahl am 23. Februar.

Altkanzler Schröder sagt Auftritt in U-Ausschuss ab
18:12 Uhr

Italien strebt Rückkehr zur Atomenergie an

Einen vollständigen Atomausstieg hat Italien bereits vor etwa 35 Jahren vollzogen. Die Regierung von Ministerpräsidentin Meloni will nun ihre Pläne für eine Rolle rückwärts konkretisieren.

Bis Ende 2027 soll ein Rechtsrahmen für die Rückkehr zur Atomkraft fertiggestellt werden, sagte Energieminister Gilberto Pichetto Fratin der Tageszeitung "Il Sole 24 Ore".

"Italien ist bereit, zur Atomenergie zurückzukehren. Eine wichtige Entscheidung, die die erneuerbaren Energien nicht ersetzen, sondern ergänzen wird, um einen ausgewogenen und nachhaltigen Energiemix zu gewährleisten", sagte Pichetto Fratin. Ein erster Entwurf für ein Rahmengesetz soll nach seinen Worten in Kürze dem Kabinett vorgelegt werden.

Italien war bereits nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl aus der Atomenergie ausgestiegen. Die letzten AKW gingen nach einer Volksabstimmung 1990 vom Netz.

Italien strebt Rückkehr zur Atomenergie an
17:40 Uhr

Trump schickt seinen Außenminister nach Panama

In seiner Antrittsrede hatte US-Präsident Donald Trump bekräftigt, dass er die Kontrolle der USA über den von ihnen Anfang des 20. Jahrhunderts gebauten Panamakanal wiederherstellen will.

"China betreibt den Panamakanal. Und wir haben ihn nicht an China gegeben, wir haben ihn Panama gegeben", tönte Trump. Panamas Präsident José Raúl Mulino wies die Ansprüche Trumps später entschieden zurück. "Der Kanal ist und bleibt panamaisch", sagte Mulino.

Nun macht sich der neue US-Außenminister Marco Rubio auf in die Region. Wie seine Sprecherin Tammy Bruce erklärte, stehen neben Panama auch Costa Rica, El Salvador, Guatemala und die Dominikanische Republik auf Rubios Besuchsprogramm.

Bei den Gesprächen in Panama wird Rubio mit Sicherheit auch über den Kanal sprechen wollen.

Trump schickt seinen Außenminister nach Panama
16:49 Uhr

Verurteilte "MAGA-Oma" lehnt Trumps Begnadigung ab

Pamela Hemphill gehört zu den Menschen, die wegen des Sturms auf das US-Kapitol im Januar 2021 verurteilt wurden. Doch die nun erfolgte Begnadigung durch Präsident Donald Trump lehnt sie ab. "Wir haben an diesem Tag Unrecht gehabt", sagt sie dem Sender BBC.

"Eine Begnadigung anzunehmen, wäre nur eine Beleidigung für die Polizeibeamten des Kapitols, den Rechtsstaat und natürlich unsere Nation", sagte sie. "Ich habe mich schuldig bekannt, weil ich schuldig war, und die Annahme einer Begnadigung würde auch dazu dienen, ihr manipulatives und falsches Narrativ zu unterstützen."

Hemphill, die von Internet-Nutzern den Spitznamen "MAGA-Oma" erhielt, wurde wegen ihrer Teilnahme am Kapitol-Sturm zu 60 Tagen Gefängnis verurteilt.

Verurteilte "MAGA-Oma" lehnt Trumps Begnadigung ab
16:03 Uhr

Lilly Becker verrät intimes Geheimnis - und freut sich

Viele Frauen sorgen sich vor den Wechseljahren. Schwankungen der Hormone und der Stimmung tragen zu Unwohlsein bei. Doch Lilly Becker freut sich sichtlich über die Menopause. Kurz vor ihrem Einzug ins RTL-Dschungelcamp spricht sie über die Umstellung und die schwierige Anfangszeit.

Lilly Becker verrät intimes Geheimnis - und freut sich
15:45 Uhr

Schreckgespenst des FC Bayern offenbar heiß begehrt

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(Foto: IMAGO/Orange Pictures)

Mit zwei Treffern beim 3:0-Sieg in der Champions League traf Santiago Gimenez den FC Bayern mitten ins Herz. Der 23-jährige Mittelstürmer traf in dieser Saison in 18 Pflichtspielen bereits starke 15 Mal. Die starken Leistungen des mexikanischen Nationalspielers haben das Interesse einige Top-Klubs geweckt, so "Fichajes.net". Demnach sei insbesondere der AC Mailand an einer Verpflichtung interessiert. Die Rossoneri bereiten ein Winter-Angebot vor, heißt es. Tobias Nordmann

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Schreckgespenst des FC Bayern offenbar heiß begehrt
15:31 Uhr

Dichte Rauchwolke nimmt Los Angeles das Licht

Zehntausende Menschen müssen ihr Zuhause in Los Angeles verlassen. Ein neuer Waldbrand breitet sich auf 38.000 Quadratkilometern aus und hüllt Ortschaften in Rauch. Die Feuerwehr ist wieder im Großaufgebot im Einsatz und versucht, das Flammeninferno aus der Luft zu bekämpfen.

Dichte Rauchwolke nimmt Los Angeles das Licht

Dichte Rauchwolke nimmt Los Angeles das Licht
15:09 Uhr

Rotterdam wird bei Drogenschmugglern immer unbeliebter

Drogenbanden verstecken Kokain in Containern zwischen Bananen und Autoteilen. Ziele sind Rotterdam und Antwerpen. Doch die Sicherheitsvorkehrungen werden strenger. Nun suchen die Banden neue Routen.

Nach Angaben der niederländischen Justiz verlagert sich der Drogenschmuggel von den Niederlanden weiter nach Südeuropa, genauer gesagt nach Frankreich und Spanien. Erneut - das dritte Jahr in Folge - waren den Angaben zufolge deutlich weniger Drogen im Hafen von Rotterdam beschlagnahmt worden.

2024 entdeckten Zollfahnder fast 26.000 Kilogramm Drogen im größten Hafen Europas, vor allem Kokain. Im Vorjahr war es noch fast doppelt so viel, mit gut 45.000 Kilogramm.

Rotterdam wird bei Drogenschmugglern immer unbeliebter
14:34 Uhr

Fünfjähriger fällt aus Fenster acht Meter in die Tiefe

Glück im Unglück hatte ein Fünfjähriger im nordrhein-westfälischen Werl. Der Junge ist aus einem Fenster im dritten Obergeschoss gefallen und etwa acht Meter in die Tiefe gestürzt.

Einsatzkräfte brachten das Kind nach dem Unfall mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus, wie die Polizei mitteilte. Lebensgefahr habe nach einer ersten Einschätzung nicht bestanden.

Der Fünfjährige ist laut Polizei auf den Rasen gefallen, der durch Niederschläge in den vergangenen Wochen aufgeweicht war. Ein herbeigerufener Rettungshubschrauber sei letztlich nicht benötigt worden. Die Ermittler vermuten, dass der Junge über ein am Fenster stehendes Bett an den Griff des Fensters gelangte und es öffnete.

Fünfjähriger fällt aus Fenster acht Meter in die Tiefe
14:14 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

mein geschätzter Kollege Robin Grützmacher verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend. Mein Name ist Janis Peitsch und bis zum Abend versorge ich Sie im "Tag" mit spannenden und unterhaltsamen Nachrichten aus aller Welt.

Bei Fragen, Anregungen oder Kritik - gerne eine Mail an dertag[at]ntv.de.

Los geht's!

Schichtwechsel
14:01 Uhr

Daniela Büchner hat Autounfall - mehrere Kinder involviert

Mallorca-Auswanderin Daniela Büchner hatte einen Autounfall. Gemeinsam mit einer Freundin, Sohnemann Diego und Tochter Jada wollte sie ihre Jüngste, Jenna, zum Reiten fahren - auf dem Rückweg dann der Schock. "Ich stand an einem Stoppschild, wollte rechts abbiegen, musste aber warten, weil von links einer kam. Und wie aus dem Nichts macht es auf einmal Bums", berichtete Büchner in einem "RTL"-Interview. Es habe "richtig laut geknallt".

Ein Mann, der ebenfalls ein Kind mit Auto hatte, war der Familie reingefahren, wie sich Büchner in dem Gespräch erinnerte. Körperlich blieben die Insassen der Autos unversehrt, doch vor allem Büchners Sohn habe an der Situation zu knabbern gehabt: "Diego war echt unter Schock, weil das genau die Seite war, wo er saß." Büchners Auto ziere jetzt ein "derber Kratzer", wie sie später in einer Story auf ihrem Instagram-Account verriet.

Daniela Büchner hat Autounfall - mehrere Kinder involviert
13:37 Uhr

Autofahrer filmt spektakulären "Feuerfall"

In China ereignet sich ein schwerer Verkehrsunfall. Ein mit Speiseöl beladener Lastwagen gerät in Brand und wird vollkommen zerstört. Das Unglück sorgt aber auch für imposante Bilder: Das brennende Öl fließt die Autobahnbrücke hinunter und verursacht einen Flammenvorhang.

Autofahrer filmt spektakulären "Feuerfall"
12:56 Uhr

Unfassbare Ekel-Tat auf Friedhof in Potsdam

Unbekannte haben auf einem Friedhof in Potsdam fast hundert Grabsteine mit Fäkalien beschmiert. Die Polizei ermittelt wegen Störung der Totenruhe und Sachbeschädigung, wie die Beamten in Brandenburg an der Havel mitteilten. Die Täter beschmierten in der Nacht insgesamt 96 Grabsteine. Mitarbeiter der Friedhofsverwaltung entdeckten die Beschädigungen am folgenden Tag. Nach Polizeiangaben gab es zunächst keine Hinweise auf ein mögliches politisches Motiv. Es handle sich nicht um eine gezielt auf bestimmte Gräber ausgerichtete Tat, sagte eine Sprecherin.

Der Neue Friedhof Potsdam ist der zentrale Begräbnisplatz der Stadt. Dort finden sich auch Kriegsgräber beider Weltkriege, historische Grabanlagen verdienter Bürger der Stadt und Grabstätten von Opfern der Bombardierung Potsdams im April 1945. Eine Stele erinnert zudem an ausländische Zwangsarbeiter, die im Zweiten Weltkrieg starben.

Unfassbare Ekel-Tat auf Friedhof in Potsdam
12:24 Uhr

"An E-Autos und Wärmepumpen kann auch Trump nicht rütteln"

Donald Trump dreht die Zeit zurück. Erneuerbare Energien und Klimaschutz waren gestern, die Zukunft gehört Öl und Gas. Vorerst. Gernot Wagner ist überzeugt, dass es sich um einen dramatischen, aber vorübergehenden Rückschritt handelt: "Die fundamentalen Trends, die Physik und auch die Ökonomie zeigen nur in eine Richtung", sagt der austro-amerikanische Ökonom aus New York im "Klima-Labor". Selbst Ölmilliardäre fürchten den grünen Kapitalismus: "E-Autos, Wärmepumpen oder auch Induktionsherde sind bessere Technologien, die nicht einfach schlechter werden."

Auch für Deutschland hat Wagner lobende Worte übrig. "Ihr installiert Solaranlagen mittlerweile als Gartenzäune!", schwärmt er. Gleichzeitig erkennt der Ökonom auf dem "alten Kontinent" strukturelle Probleme. Er plädiert für massive, aber gerechtfertigte Investitionen in ausgewählte Industrien, denn: "Technologieoffenheit ist ein Feigenblatt, um die Förderung alter Energien zu verdecken."

Klima-Labor von ntv

Was hilft wirklich gegen den Klimawandel? Funktioniert Klimaschutz auch ohne Jobabbau und wütende Bevölkerung? Das "Klima-Labor von ntv" ist der Podcast, in dem Clara Pfeffer und Christian Herrmann Ideen, Lösungen und Behauptungen der unterschiedlichsten Akteure auf Herz und Nieren prüfen.



Ist Deutschland ein Strombettler? Rechnen wir uns die Energiewende schön? Vernichten erneuerbare Energien Arbeitsplätze oder schaffen sie welche? Warum wählen Städte wie Gartz die AfD - und gleichzeitig einen jungen Windkraft-Bürgermeister?



Das Klima-Labor von ntv: Jeden Donnerstag eine halbe Stunde, die informiert, Spaß macht und aufräumt - ohne Streit, in ausführlichen Gesprächen mit führenden Köpfen aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft.



Bei ntv und überall, wo es Podcasts gibt: RTL+, Amazon Music, Apple Podcasts, Spotify, RSS-Feed.



Sie haben eine Frage an uns? Dann schreiben Sie eine E-Mail an klimalabor@ntv.de

"An E-Autos und Wärmepumpen kann auch Trump nicht rütteln"
12:09 Uhr

CSU soll Wahlplakate von anderer Partei geklaut haben

Die Satirepartei "Die Partei" wirft der CSU vor, ihre Wahlplakate entwendet zu haben. Parteichef Sonneborn teilte bereits gestern auf der Plattform X mit: "Als in München zweimal hintereinander mehrere Exemplare direkt vor der CSU-Zentrale verschwanden, versah die PARTEI München neu aufgehängte Wahlplakate - mit dem Gesicht von Friedrich Merz und dem Slogan 'Wenn du Trump bei Wish bestellst' und 'blackrockmatters' – einfach mal mit GPS-Trackern."

Die GPS-Daten sollen das Diebesgut direkt in der CSU-Zentrale lokalisiert haben. "Zu allem Überfluss wurde der Diebstahl auch noch von einem Passanten mit dem Handy gefilmt, der seine Aufnahmen der PARTEI zur Verfügung stellte. Die PARTEI hat heute Abend bei der Polizei München Anzeige erstattet." Auf Anfrage der NOZ war die CSU zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

CSU soll Wahlplakate von anderer Partei geklaut haben
11:49 Uhr

Bürgermeister nach Messerangriff: "Fühle, als wäre mein eigenes Kind gestorben"

Bei dem Messerangriff in Aschaffenburg kommen ein Kind und ein Mann ums Leben. Zahlreiche Menschen trauern, legen am Tatort Kerzen und Blumen ab. Bürgermeister Jürgen Herzing findet vor den Kameras bewegende Worte. Er selbst sei "berührt und aufgewühlt":

Bürgermeister nach Messerangriff: "Fühle, als wäre mein eigenes Kind gestorben"
11:09 Uhr

Aussagen von CDU-Politikerin zur AfD dürften Merz nicht gefallen

CDU-Chef Friedrich Merz warnte erst kürzlich vor einem neuen 1933 für Deutschland durch die AfD und schloss eine Koalition mit der Partei aus. Manche Christdemokraten sind hingegen offen für eine Zusammenarbeit mit der in Teilen rechtsextremen Partei, der ein Verbotsverfahren droht.

Die Brandenburger CDU-Politikerin Saskia Ludwig hält eine Koalition nach der Bundestagswahl für sinnvoll. Sie wandte sich gegen eine Brandmauer gegenüber der AfD, die nur der AfD und dem "linken Lager" nutze. "Wenn über 50 Prozent Mitte-Rechts wählen, dann muss es auch eine Mitte-Rechts-Regierung geben für die Bürger", sagte die CDU-Landtagsabgeordnete dem Sender TV Berlin. "Nur damit kriegt man das eingehegt - und unser Land kriegt man damit auch wieder auf Kurs. Ob das nach dem 23. Februar der Fall sein wird, bleibt spannend."

Aussagen von CDU-Politikerin zur AfD dürften Merz nicht gefallen
10:42 Uhr

Kochendes Wasser flutet Straße: Rohrbruch hüllt ganzen Stadtteil in Dampf

In Moskau bewegen sich die Temperaturen um den Nullpunkt. In einem Bezirk können einige Gebäude nun aber nicht mehr heizen. Schuld ist die geplatzte Leitung einer Zentralheizung. Heißes Wasser strömt über die Straße und hüllt den Stadtteil in Nebelschwaden. Doch das Problem ist nicht neu:

Kochendes Wasser flutet Straße: Rohrbruch hüllt ganzen Stadtteil in Dampf
09:59 Uhr

Zwei Menschen sterben bei Autounfall in Niedersachsen

Bei der Kollision eines Autos mit einem Lastwagen auf der Bundesstraße 214 im Landkreis Nienburg in Niedersachsen sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Der Autofahrer sei bei dem Unfall in Steimbke eingeklemmt worden, er habe befreit und wiederbelebt werden müssen - dann sei er gestorben, sagte eine Polizeisprecherin. Auch der Lastwagenfahrer sei gestorben.

Der Hergang und die Ursache des Unfalls sind bislang unklar, ebenso Details zu den Opfern. Nach ersten Erkenntnissen kollidierten die Fahrzeuge auf gerader Strecke frontal, berichtete die lokale Tageszeitung "Die Harke". Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Die Bundesstraße wurde gesperrt, der Verkehr umgeleitet.

Zwei Menschen sterben bei Autounfall in Niedersachsen
09:35 Uhr

René Benko festgenommen

Der Gründer der insolventen Signa-Gruppe, René Benko, ist festgenommen worden. Dies berichten österreichische Medien.

René Benko festgenommen
09:18 Uhr

Deutschland hat eine neue Bevölkerungszahl

Die Einwohnerzahl in Deutschland ist auf fast 83,6 Millionen Menschen gestiegen. Nach einer Schätzung des Statistischen Bundesamts lebten damit Ende 2024 rund 100.000 Menschen mehr in Deutschland als Ende 2023. Zu erklären ist der Zuwachs alleine durch Zuwanderung.

  • 2024 gab es zwischen 670.000 und 690.000 Geburten. Die Zahl der Gestorbenen betrug rund eine Million. Eigentlich wäre die Bevölkerung also um mehr als 300.000 Personen geschrumpft.

  • 2024 gab es jedoch 400.000 bis 440.000 Menschen mehr, die nach Deutschland gezogen sind, als Menschen, die fortgezogen sind.

Deutschland hat eine neue Bevölkerungszahl
08:25 Uhr

Lars Klingbeil äußert sich zum Zustand Kevin Kühnerts

Der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil hat in Wismar ein Update zum Gesundheitszustand des im Oktober zurückgetretenen Generalsekretärs Kevin Kühnert gegeben. Bei einer Veranstaltung im Phantechnikum betonte Klingbeil, dass es Kühnert "den Umständen entsprechend" gehe.

"Kevin geht es vernünftig und ich achte auch darauf, dass es dem weiter vernünftig geht, egal ob Wahlkampfstress ist oder nicht. Als Freund ist man da an seiner Seite", sagte Klingbeil. Er hob hervor, dass Kühnert trotz seines Rücktritts politisch engagiert bleibe: "Der ist immer noch hochpolitisch und nach wie vor auch sehr klug und ist da unterwegs." Kühnert hatte am 7. Oktober 2024 aus gesundheitlichen Gründen sein Amt als SPD-Generalsekretär niedergelegt und angekündigt, bei der Bundestagswahl am 23. Februar 2025 nicht erneut zu kandidieren.

Lars Klingbeil äußert sich zum Zustand Kevin Kühnerts
07:59 Uhr

Gute Nachrichten von der Solarenergie

In Deutschland ruckelt es noch bei der Energiewende, aber sie kommt gut voran. Es braucht trotzdem weiterhin vor allem den Ausbau von Wind- und Solarenergie. Letztere ist letztes Jahr so richtig in Schwung gekommen. Mittlerweile haben so viele Menschen Paneele auf ihren Dächern und Balkonen, dass in Spitzenzeiten mehr Strom produziert wird, als verbraucht werden kann. Auch der Ausbau von Stromspeichern muss deswegen vorangetrieben werden.

In der Europäischen Union hat die Solarenergie im Jahr 2024 laut der Denkfabrik Ember erstmals die Kohle bei der Stromerzeugung überholt. "Die Solarenergie bleibt 2024 die am schnellsten wachsende Stromquelle in der EU und übertrifft zum ersten Mal die Kohle", heißt es in der veröffentlichten European Electricity Review 2025 des Klima-Thinktanks. Gleichzeitig sei die Stromerzeugung aus Gas im fünften Jahr in Folge zurückgegangen und die Energie aus fossilen Energiequellen auf einen "historischen Tiefstand" gesunken.

Gute Nachrichten von der Solarenergie
07:45 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen,

an dieser Stelle blicken wir auf die Nachrichtenlage des Tages. Viele Menschen sagen voraus, dass die enge Freundschaft zwischen Donald Trump und Elon Musk aufgrund ihrer großen Egos nicht lange halten wird. Nun gibt es zumindest schon mal Kritik des Unternehmers an einem Vorhaben des US-Präsidenten.

Was wird heute sonst noch wichtig?

  • Fortsetzung Weltwirtschaftsforum, unter anderem mit der Rede von Donald Trump und einem Panel mit dem SPD-Finanzminister Jörg Kukies

  • Die EVG stellt ihre Forderungen für die nächste Tarifrunde mit der Deutschen Bahn vor

  • Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius trifft seinen französischen Amtskollegen Sebastién Lecornu in Paris

  • Plädoyers und Urteil geplant im Prozess gegen drei mutmaßliche Islamisten wegen Anschlagsplänen in Heidelberg und Frankfurt

  • Im zweiten Versuch: Nominierung des neuen irischen Regierungschefs

Bei Fragen, Anregungen oder Kritik schreiben Sie gerne eine Mail an: robin.gruetzmacher@ntv.de. Ich wünsche Ihnen einen schönen Donnerstag!

Das wird heute wichtig
07:39 Uhr

Mexiko baut Lager an der Grenze zu den USA

Wie sehr wird Donald Trumps Migrationspolitik für Chaos sorgen? Wegen der angekündigten Massenabschiebungen baut Mexiko an der Grenze zu den USA große Auffanglager. In der Stadt Ciudad Juárez gegenüber der texanischen Stadt El Paso stellten Arbeiter meterhohe Stahlkonstruktionen für provisorische Lager auf. An demselben Ort hatte Papst Franziskus 2016 bei einem Mexiko-Besuch eine Messe gefeiert.

Entlang der rund 3.200 Kilometer langen Grenze sollen insgesamt neun provisorische Unterkünfte für Tausende abgeschobene mexikanische Migranten entstehen. Soldaten sollen dort Feldküchen betreiben. Die Behörden sollen die Migranten mit Ausweispapieren versorgen. Die Unterkünfte sind Teil des Programms "Mexiko umarmt dich", mit dem sich Mexikos Regierung auf die von Trump angekündigten Massenabschiebungen vorbereitet.

Mexiko baut Lager an der Grenze zu den USA
07:08 Uhr

Netflix-Designerin Lynn Ban stirbt mit nur 51 Jahren

Die New Yorker Schmuckdesignerin Lynn Ban, die auch durch die Netflix-Reality-Serie "Das Klunkerimperium: New York" bekannt geworden war, ist am 20. Januar mit nur 51 Jahren verstorben. Die erschütternde Nachricht teilte ihr Sohn auf dem offiziellen Instagram-Account Bans. Sie starb wenige Wochen nach einer Notoperation am Gehirn, die nach einem Skiunfall notwendig geworden war.

Ban, die der "New York Times" zufolge für Stars wie Rihanna, Beyoncé, Billie Eilish, Madonna und Lady Gaga Schmuck entwarf, hatte im vergangenen Monat ebenfalls auf Instagram bekannt gegeben, an Heiligabend beim Skifahren gestürzt zu sein. "Auf dem Gipfel des Berges" sei sie "mit dem Gesicht aufgekommen" und habe danach noch auf eigenen Skiern ins Tal fahren können. Bei einer anschließenden Untersuchung sei eine Hirnblutung festgestellt worden.

Netflix-Designerin Lynn Ban stirbt mit nur 51 Jahren
06:30 Uhr

Erschütternde Umfrage unter jungen Leuten zum Holocaust

Gut jeder zehnte junge Erwachsene in Deutschland hat einer Umfrage zufolge noch nie etwas von den Begriffen Holocaust oder Schoah gehört. In Deutschland sagten dies auf eine entsprechende Frage 12 Prozent der befragten 18- bis 29-Jährigen. In Österreich waren es 14, in Rumänien 15, in Frankreich sogar 46 Prozent der jungen Leute. Die Umfrage hat die Jewish Claims Conference mit jeweils 1000 Befragten in acht Ländern in Auftrag gegeben. Diese Länder waren Deutschland, Frankreich, Österreich, Großbritannien, Polen, Ungarn, Rumänien und die USA.

In all diesen Ländern gibt es laut der Befragung einen erheblichen Anteil von jungen Leuten, die nicht wissen, dass bis zu sechs Millionen Juden während der NS-Zeit getötet wurden. In Deutschland liege der Anteil bei den 18- bis 29-Jährigen bei 40 Prozent. Der Zentralrat der Juden in Deutschland zeigte sich alarmiert wegen der Ergebnisse.

Erschütternde Umfrage unter jungen Leuten zum Holocaust
05:50 Uhr

Nicht selbst begnadigt? Düstere Biden-Aussagen von Trump

Diese Aussagen klingen wie eine Drohung. US-Präsident Donald Trump hat seinen Vorgänger Joe Biden dafür verhöhnt, dass dieser vorsorgliche Begnadigungen ausgesprochen hat - darunter auch für Familienmitglieder und politische Gegner des Republikaners. "Dieser Typ lief herum und begnadigte alle", sagte Trump in einem Interview mit dem Fox-News-Moderator. "Und wissen Sie, das Lustige, vielleicht auch das Traurige daran ist, dass er sich selbst nicht begnadigt hat." Schließlich habe "alles mit ihm zu tun", sagte der Republikaner mit Blick auf Biden in Washington. Es ist Trumps erstes TV-Interview nach seiner Vereidigung.

Der 78-Jährige dürfte darauf anspielen, dass er und seine Anhänger dem Demokraten Biden wiederholt kriminelles Verhalten vorgeworfen haben. Er beschuldigte auch dessen Familie, in kriminelle Machenschaften verwickelt zu sein. Die Republikaner beschuldigten Biden, sein öffentliches Amt zum finanziellen Vorteil seiner Familie missbraucht zu haben. Eindeutige Beweise für ein schweres Fehlverhalten haben sie aber nicht vorgelegt. Trump selbst ist ein verurteilter Straftäter.

Nicht selbst begnadigt? Düstere Biden-Aussagen von Trump