Donnerstag, 20. Juni 2019Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
22:33 Uhr

Das war Donnerstag, der 20. Juni 2019

Liebe Leserinnen und Leser,

lassen Sie mich mit einer positiven Note schließen. In einer Studie untersuchten Forscher, wie Menschen darauf reagieren, wenn ihnen eine gefundene Geldbörse überreicht wird. Das Ergebnis ist erstaunlich: Wir sind ehrlicher als gedacht. Mehr dazu lesen Sie hier.

Was heute auf der Welt sonst alles los war, das lesen Sie hier:

Ich verabschiede mich in den Feierabend und wünsche Ihnen eine gute Nacht!

21:53 Uhr

Iran veröffentlicht Koordinaten von Drohnen-Abschuss

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Zugegeben, die Skizze sieht nicht gerade professionell aus. Der iranische Außenminister Jawad Sarif veröffentlichte auf Twitter angebliche Koordinaten des heutigen US-Drohnen-Abschusses. Die liegen zwar noch vor der Küste des Irans, aber schon in dessen Hoheitsgewässern.

  • US-Luftwaffengeneral Joseph Guastella sagte zuvor, die Drohne sei rund 34 Kilometer von der Küste Irans entfernt und damit in internationalem Luftraum gewesen.
  • Der Luftraum eines Landes erstreckt sich nach UN-Angaben über dessen Landmasse und gegebenenfalls über dessen Hoheitsgewässer, die bis zu zwölf nautische Meilen (22,2 Kilometer) vor die Küste reichen.
  • Die Koordinaten, an denen die Drohne laut Sarif angegriffen wurde, liegen rund 15 Kilometer vor dem nächsten Punkt an der iranischen Küste.
  • Auf einer Pentagon-Karte ist die Markierung für die Absturzstelle deutlich weiter von der iranischen Küste entfernt. 
  • Sarif schrieb auf Twitter, Wrackteile der Drohne seien ebenfalls in iranischen Hoheitsgewässern sichergestellt worden.
21:36 Uhr

Hauptbahnhof in Kiel nach Bombendrohung geräumt

Der Hauptbahnhof von Kiel ist nach einer Bombendrohung komplett geräumt worden.

  • Gegen 19.50 Uhr sei telefonisch eine anonyme Drohung bei der Polizei in Kiel eingegangen, sagte ein Sprecher. Die Polizei gehe von der "Ernsthaftigkeit" der Drohung aus.
  • Der Bahnhof sei komplett geräumt und weiträumig abgesperrt worden. Der Zugverkehr kam den Angaben zufolge zum Erliegen.
  • Derzeit sei ein Großaufgebot der Polizei dabei, den Hauptbahnhof zu durchsuchen, sagte der Sprecher.
21:08 Uhr

EU verlängert Sanktionen gegen Russland

Die EU-Staats- und Regierungschefs haben die Verlängerung der Wirtschaftssanktionen gegen Russland wegen der Ukraine-Krise beschlossen. Die Strafmaßnahmen würden "für weitere sechs Monate" bis Ende Januar 2020 beibehalten, teilte ein Sprecher von EU-Ratspräsident Donald Tusk beim EU-Gipfel in Brüssel mit. Grund seien fehlende Fortschritte bei der Umsetzung der Minsker Abkommen für einen Frieden in der Ukraine.

Die Sanktionen richten sich gegen russische Staatsbanken, den Im- und Export von Rüstungsgütern sowie die Öl- und Gasindustrie. Sie waren nach dem Abschuss des Passagierflugzeugs MH17 über der Ukraine im Juli 2014 beschlossen worden.

21:01 Uhr

Demonstranten wollen Parlament in Georgien stürmen

In der georgischen Hauptstadt Tiflis versuchen Tausende Demonstranten, das Parlament zu stürmen.

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  • Bilder im Staatsfernsehen zeigten, wie Hunderte Menschen vor dem Gebäude stehen und Absperrungen der Polizei wegräumen. Ob es Demonstranten ins Innere der Volksvertretung geschafft haben, ist zunächst unklar.
  • Die Demonstranten forderten den Rücktritt von Parlamentspräsident Irakli Kobachidse.
  • Hintergrund ist der Besuch einer russischen Delegation bei einer Tagung im Plenarsaal. Der russische Duma-Abgeordneten Sergej Gawrilow hielt dabei vom Sitz des Parlamentspräsidenten aus eine Rede auf Russisch - was bei den Demonstranten für Empörung sorgte.
  • Daraufhin rief die Opposition zu einer Demonstration auf. Sie befürchtet, dass Russland an Einfluss in der Ex-Sowjetrepublik gewinnen könnte.

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20:50 Uhr
Breaking News

Neues Klimaziel auf EU-Gipfel gescheitert

Die EU-Staats- und Regierungschefs haben sich bei ihrem Gipfel in Brüssel nicht auf das Ziel einer Treibhausgasneutralität bis 2050 einigen können. Wie von EU-Vertretern und Diplomaten verlautete, wird in der Gipfelerklärung nun lediglich noch in einer Fußnote erwähnt, dass die Mehrheit der Mitgliedstaaten für dieses Ziel ist. Für einen Beschluss wäre aber Einstimmigkeit notwendig gewesen; vor allem Polen, Ungarn und Tschechien waren demnach aber dagegen.

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20:31 Uhr

Seniorin von Zug erfasst und getötet

Im brandenburgischen Lübbenau ist eine 82-jährige Frau von einem Zug erfasst und getötet worden. Die Seniorin wollte über einen unbeschrankten Bahnübergang laufen, als ein Regionalzug kam. Die Polizei geht davon aus, dass die Frau annahm, sie würde das Überqueren noch vor Eintreffen des Zugs schaffen. Die Seniorin erlag demnach noch vor Ort ihren schweren Verletzungen.

19:59 Uhr

Ukrainischer Journalist stirbt nach Angriff

Der ukrainische Journalist und Anti-Korruptions-Aktivist Wadim Komarow ist an den Folgen eines auf ihn im Mai verübten Anschlags gestorben.

  • Komarow starb in einem Krankenhaus in der zentralukrainischen Stadt Tscherkassy, gab der Polizeichef der Ukraine, Wadim Kniasew, bekannt. Die Hintergründe der Tat sind weiterhin unklar.
  • Komarow war am 4. Mai von Unbekannten überfallen worden. Seither lag er mit schweren Verletzungen im Koma. Es werde in mehrere Richtungen ermittelt, hieß es vom Innenministerium. Das Tatmotiv könne sowohl mit Komarows journalistischer Arbeit in Zusammenhang stehen als auch mit "persönlichen Konflikten".
  • Die Bundesregierung und der Europarat äußerten sich bestürzt und forderten Aufklärung.
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19:25 Uhr

Eichhörnchen steckt in Gullydeckel fest

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Das Eichhörnchen konnte sich aus seiner misslichen Lage nicht befreien.

(Foto: picture alliance/dpa)

Irgendwo habe ich so was Ähnliches schon gesehen. In Dortmund ist ein Eichhörnchen in einem Gullydeckel stecken geblieben und von der Feuerwehr befreit worden.

  • Das arme Tier schaute nur noch mit dem Kopf aus dem Loch des Gullydeckels, als die Feuerwehr eintraf.
  • Das Eichhörnchen hatte vermutlich versucht, aus dem Kanalnetz durch den Deckel zu flüchten und war dabei stecken geblieben.
  • Da Feuerwehrleute das Tier vor Ort nicht befreien konnten, brachten sie es samt Gullydeckel zu einer Tierarztpraxis. Dort konnte das Eichhörnchen dann nach einer Narkose befreit werden. Es erlitt nur leichte Halsverletzungen.
19:20 Uhr
Breaking News

Hunt wird Johnson-Herausforderer

Außenminister Jeremy Hunt tritt gegen den Favoriten Boris Johnson im Rennen um das Amt des konservativen Parteichefs und britischen Premierministers an. Er erhielt bei der fünften und letzten Abstimmungsrunde in der Fraktion am Donnerstag 77 Stimmen und setzte sich damit gegen Umweltminister Michael Gove durch, der 75 Stimmen bekam. Als bereits gesetzt galt Boris Johnson, der mit 160 Stimmen erneut weit vor seinen Konkurrenten lag.

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18:56 Uhr

Schüsse vor Nachtclub in USA - Zehn Verletzte

Bei Schüssen vor einem Nachtclub im US-Bundesstaat Pennsylvania sind zehn Menschen verletzt worden.

  • Alle Opfer seien am Morgen kurz vor zwei Uhr aus einem Club in der Stadt Allentown gekommen und hätten auf dem Gehweg gestanden, als sie angeschossen wurden, teilte ein Polizeisprecher mit.
  • Keines der Opfer schwebt in Lebensgefahr.
  • Festgenommen wurde zunächst niemand.
18:29 Uhr

US-Senat blockiert Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien

Offenbar zeigt der UN-Bericht zum Khashoggi-Mord schon seine Wirkung. Der US-Senat hat mehrere geplante Rüstungslieferungen nach Saudi-Arabien blockiert. Die von der Republikanischen Partei von Präsident Donald Trump dominierte Kongresskammer verabschiedete eine Resolution zum Stopp der von der US-Regierung geplanten Waffengeschäfte. Die Resolution muss noch vom Repräsentantenhaus verabschiedet werden, Trump kann dagegen sein Veto einlegen.

17:58 Uhr

Hunderte Kinder aus Vietnam in Berlin vermisst

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Illegale Beschäftigung von Minderjährigen in Nagelstudios und vietnamesischen Geschäften ist offenbar keine Seltenheit.

(Foto: imago/Joko)

In Berlin sind seit 2012 mehr als 470 Kinder und Jugendliche aus Vietnam als vermisst gemeldet worden.

  • Es gebe Hinweise, dass sie von gut organisierten Schlepperorganisationen zunächst in die Bundesrepublik gebracht worden seien, teilte die Polizei mit. 
  • Nach Recherchen des RBB wurden viele Minderjährige beim Versuch der illegalen Einreise von Polizei und Bundespolizei aufgegriffen und in die Obhut der zuständigen Jugendämter übergeben. Doch aus den Einrichtungen der Jugendhilfe würden sie vielfach nach kurzer Zeit wieder verschwinden, sagte ein Polizeisprecher. Die meisten Vermisstenanzeigen kämen von dortigen Mitarbeitern.
  • Seit Jahren steige die Zahl illegal nach Deutschland eingereister Vietnamesen, sagte die Bundespolizei dem Sender. International agierende Menschenhändler schleusten die Menschen nach Deutschland und Westeuropa. Sie würden bis zu 15.000 Euro für einen Menschen verlangen.

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17:22 Uhr

Einigung erzielt: "Gorch Fock" kann aufs Wasser

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Das Marine-Segelschulschiff "Gorch Fock" kann am Freitag die Bredo-Werft verlassen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Im Streit um unbezahlte Rechnungen bei der Sanierung der "Gorch Fock" haben sich zwei beteiligte Werften und das Verteidigungsministerium grundsätzlich geeinigt. Damit könne der Rumpf des Segelschulschiffs der Marine am Freitag aus dem Dock der Bredo-Werft in Bremerhaven aufs Wasser kommen, bestätigte ein Sprecher des Ministeriums in Berlin.

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16:51 Uhr

Anschlag auf Sylt-Zug: Regio rast gegen Betonplatten

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Nach dem Zusammenstoß fand die Polizei weitere Betonplatten auf den Gleisen.

(Foto: Bundespolizeiinspektion Flensburg)

Die Bundespolizei ermittelt wegen eines mutmaßlichen Anschlags auf einen Regionalzug zur Ferieninsel Sylt.

  • Unbekannte hatten am Montagnachmittag im schleswig-holsteinischen Struckum Betonplatten auf die Gleise gelegt und den Regionalexpress zum Stehen gebracht. Der Zug war mit mehr als 100 Kilometern pro Stunde Richtung Sylt unterwegs, als die Fahrgäste einen lauten Knall hörten, wie die Bundespolizei heute mitteilte.
  • Der Zugführer stoppte sofort und setzte einen Notruf ab.
  • Bis die Bundespolizei an der Eisenbahnbrücke eintraf, legten die Täter weitere Betonplatten auf die Gleise und flüchteten. Diese Platten hätten den Zug beim Überfahren schwer beschädigt oder ihn sogar entgleisen lassen können, sagte ein Polizeisprecher.
  • Die Polizei sucht dringend Zeugen, die Verdächtige an der Eisenbahnbrücke in Struckum beobachten haben. Hinweise an Tel. 0461-31320.
16:35 Uhr

Trump: Iran hat "sehr großen Fehler" gemacht

Als hätte er die Warnung Putins nicht mitbekommen ... 

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Nach dem Abschuss einer US-Drohne durch den Iran hat US-Präsident Donald Trump Vorwürfe gegen die Führung in Teheran erhoben. "Der Iran hat einen sehr großen Fehler gemacht!", schrieb Trump auf Twitter.

Zuvor hatten die US-Streitkräfte den Abschuss ihrer Drohne als "nicht provozierten Angriff" verurteilt.

 

16:24 Uhr

Putin: Gewalt gegen Iran wäre eine "Katastrophe"

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Putin warnt die USA vor Anwendung von Gewalt gegen den Iran.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der russische Präsident Wladimir Putin hat vor einer Eskalation des Konflikts zwischen den USA und dem Iran gewarnt. "Die USA sagen, dass sie die Anwendung von Gewalt nicht ausschließen. Dies wäre eine Katastrophe für die Region", sagte er im russischen Fernsehen. In der Folge käme es zu einem "Aufflammen der Gewalt" und einem Anstieg der Flüchtlingszahlen, sagte Putin.

Heute schossen die iranischen Revolutionsgarden nach Angaben des iranischen Staatsfernsehens eine "amerikanische Spionage-Drohne" über der südiranischen Küstenprovinz Hormusgan ab. Washington bestätigte den Abschuss, erklärte jedoch, die US-Aufklärungsdrohne habe sich "im internationalen Luftraum" über der Straße von Hormus befunden.

16:03 Uhr

Deutscher Kletterer stürzt in Tirol in den Tod

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In den Tannheimer Bergen kam es zum tödlichen Unglück.

(Foto: imago stock&people)

Wir sind zurück in Tirol. Dort ist in den Alpen ein 67-jähriger Deutscher bei einer Klettertour ums Leben gekommen.

  • Der Mann war in den Tannheimer Bergen im deutsch-österreichischen Grenzgebiet auf die Köllenspitze unterwegs.
  • Als er am Abend nicht nach Hause zurückkehrte, alarmierte seine Frau die Einsatzkräfte.
  • Diese konnten den 67-Jährigen in der Nacht 50 Meter unter einem Klettersteig nur noch tot bergen.
  • Vermutlich ist er auf dem Heimweg abgestürzt. Vom Gipfelkreuz kontaktierte er noch seine Frau per Whatsapp, danach brach der Kontakt ab.
15:58 Uhr

Gewitterfront über dem Sauerland

Unser Leser Janis Scholz hat gestern mit seiner Drohne Aufnahmen der Gewitterfront über dem Sauerland gemacht und uns geschickt. Ich kann Ihnen diese unglaublich schönen Fotos nicht vorenthalten. Vielen Dank!

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(Foto: Janis Scholz )

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(Foto: Janis Scholz )

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(Foto: Janis Scholz )

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(Foto: Janis Scholz )

 

15:28 Uhr

So wirbt der Kirchentag für "Vulven malen"

Fahren Sie morgen nach Dortmund zum Workshop "Vulven malen", der dort im Rahmen des Evangelischen Kirchentags stattfindet? Nein? Vielleicht ändern Sie Ihre Meinung nach dem Anschauen des Spots, mit dem der Kirchentag für die Veranstaltung wirbt.

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14:54 Uhr

Tirol sperrt Landstraßen für Urlauber

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Auf dem Brenner wird es wohl deutlich voller.

(Foto: picture alliance/dpa)

In Berlin und Brandenburg beginnen heute die Sommerferien. Sehr schön, jetzt kann man endlich nach Österreich fahren, oder nach Italien! Wer mit dem Auto in den Süden fährt, sollte allerding etwas beachten.

  • Auf Transitreisende kommen während der Ferienzeit im österreichischen Bundesland Tirol erhebliche Einschränkungen zu. Seit heute gilt ein Fahrverbot auf Landstraßen, die von Urlaubern zur Umfahrung der Staus oder zur Vermeidung der Maut auf den österreichischen Autobahnen genutzt werden. Daher sollen auch die Autobahnabfahrten im Großraum Innsbruck für den Durchgangsverkehr gesperrt werden.
  • Vor allem die vom Transitverkehr betroffenen Dörfer auf der Strecke zwischen Deutschland und Italien sollen so entlastet werden.
  • Die drastische Maßnahme soll an allen Wochenenden von Samstag um 7.00 Uhr bis Sonntag um 19.00 Uhr gelten - und zwar bis Mitte September.
  • Nicht betroffen sind Autofahrer, die direkt nach Innsbruck oder in die umliegenden Dörfer wollen.
  • Die Fahrverbote gelten für den gesamten Verkehr, ob Auto, Laster oder Motorrad.

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14:29 Uhr

Javid scheidet aus dem Rennen um May-Nachfolge aus

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Er wird es nicht: Sajid Javid schied aus dem Rennen um May-Nachfolge aus.

(Foto: picture alliance/dpa)

Im Rennen um die Nachfolge der britischen Premierministerin Theresa May hat Ex-Außenminister Boris Johnson seinen Vorsprung ausgebaut. Auf Johnson entfielen beim jüngsten Wahlgang der Tory-Abgeordneten am Mittag 157 von 311 Stimmen, wie die Führung der konservativen Partei mitteilte. Innenminister Sajid Javid schied aus, nachdem er unter den drei übrigen Bewerbern mit 34 Stimmen am schlechtesten abgeschnitten hatte.

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14:19 Uhr

Coburger Sonnenwendfeuer fackelt zu früh ab

Das ist bitter für alle Organisatoren: Ein bereits aufgebautes Sonnwendfeuer ist in Oberfranken zwei Tage vor der eigentlichen Feier abgebrannt.

  • Der eigentlich für eine für morgen geplante Sonnwendfeuer vorgesehener Holzhaufen habe gestern Abend lichterloh gebrannt, teilte die Polizei mit.
  • Eine Selbstentzündung des Holzes schließt die Polizei nun nach der Löschung des Brandes aus.
  • Die Polizeiinspektion Coburg ermittelt nun gegen die bislang unbekannten Täter wegen Sachbeschädigung durch Brandlegung.
13:56 Uhr

Youtube plant offenbar besseren Kinderschutz

Seit Jahren werfen Verbraucherschützer der Videoplattform Youtube vor, Kindern unpassende oder gar jugendgefährdende Videos anzubieten oder gar zu empfehlen. Nun soll offenbar ein besserer Kinderschutz her.

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Youtube will offenbar seine Kinderschutzpolitik überdenken.

(Foto: imago/Xinhua)

  • Die Unternehmensführung diskutiere darüber, alle Videos für Kinder in eine separate App auszulagern und so von möglicherweise anstößigen Inhalten zu trennen, schrieb das "Wall Street Journal" unter Berufung auf Insider.
  • Auch die Auto-Play-Funktion, die automatisch immer neue Videos nacheinander abspielt, steht demnach auf dem Prüfstand.
  • Weil Youtube das Nutzungsverhalten der Kinder mit sogenannten Trackern verfolgt, ermittelt die Handelsbehörde FTC einem Bericht der "Washington Post" zufolge gegen die Google-Tochter.
13:32 Uhr

"Äußerst aggressive" Jugendgruppe attackiert Polizisten

Was war da los im beschaulichen Ländle? Die Polizei im baden-württembergischen Giengen an der Brenz berichtet, gestern Abend unvermittelt von einer Jugendgruppe angegriffen worden zu sein. Demnach habe es sich um 20 Personen gehandelt, die auf einem Parkplatz ein lautes Gelage abgehalten und sich "sofort äußerst aggressiv" gezeigt hätten, als eine Streife eintraf. Zudem bestiegen demnach mehrere Personen den Streifenwagen. Als die Beamten Verstärkung anforderten, wurden sie angegriffen und beleidigt. Anschließend wurden zwei Personen vorläufig festgenommen.

13:02 Uhr

Fünf Babys getötet: Mutter drohen 20 Jahre Haft

Ein schockierender Fall beschäftigt derzeit das Gericht im französischen Colmar. Eine Mutter wird beschuldigt, fünf ihrer neugeborenen Kinder getötet zu haben. Ihr drohen nun 20 Jahre Haft. Auf die Forderung nach einer lebenslänglichen Strafe verzichtete die Staatsanwaltschaft wegen der "möglichen Wiedereingliederung" der fast 50-Jährigen, die auch drei erwachsene Kinder hat.

  • Vier der verwesten Baby-Leichen waren bereits vor fast 16 Jahren in einem Waldstück im Elsass gefunden worden.
  • Erst 2017 kamen die Ermittler durch Fortschritte bei der DNA-Analyse der Frau auf die Spur. Sie gestand, insgesamt fünf ihrer Neugeborenen erwürgt oder erstickt zu haben.
  • "Es waren keine Babys für mich", sagte die dreifache Mutter und vierfache Großmutter aus, die die Kinder ohne Hilfe zur Welt gebracht hatte. "Es waren Wesen, die meine Seele und mein Körper nicht akzeptiert haben."
  • Die drei erwachsenen Kinder der Angeklagten wurden bei dem Prozess als Zeugen gehört. "Sie ist keine Mutter, sie hätte niemals Kinder haben sollen", sagte eine ihrer Töchter aus. "Sie hat mein Leben zerstört."

 

 

 

12:36 Uhr

Leipziger CDU schreibt Ost-Brandbrief an AKK

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CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer sieht sich erneut innerparteilicher Kritik ausgesetzt.

(Foto: imago images / Mauersberger)

Neues Ungemach für Annegret Kramp-Karrenbauer, und das wieder mal aus den eigenen Reihen: Der CDU-Kreisverband Leipzig hat einen offenen Brief an die Bundesvorsitzende der Partei geschrieben und darin mehrere Positionen der 56-Jährigen kritisiert. Insbesondere ihre Ost-Politik steht im Zentrum des "Leipziger Appells", aus dem die "Welt" zitiert. Demnach qualifiziere AKK "spezifisch ostdeutsche Erfahrungen und Überzeugungen" ab und ignoriere diese mit "zum Teil überheblicher Selbstgewissheit". Auch die Russland-kritische Haltung der CDU-Chefin monieren ihre Leipziger Parteifreunde. "Es ist kein Zeichen von Stärke und Handlungsfähigkeit, an alten Feindbildern festzuhalten", heiße es in dem Brief.

11:47 Uhr

Schlepper von erstickten Geflüchteten bekommen lebenslang

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In dem Kühllaster waren im August 2015 Dutzende Geflüchtete qualvoll erstickt.

(Foto: REUTERS)

Knapp vier Jahre nach dem Tod von 71 Geflüchteten in einem Kühllaster von Schleppern hat das Berufungsgericht in der ungarischen Stadt Szeged die vier Haupttäter zu lebenslangen Freiheitsstrafen verurteilt. In erster Instanz waren die drei Bulgaren und der Afghane im Juni 2018 wegen Mordes zu jeweils 25 Jahren Zuchthaus ohne Aussicht auf vorzeitige Entlassung verurteilt worden. Nach dem nun gefällten und verschärften Urteil darf einer der Männer frühestens nach 30 Jahren freigelassen werden. Der Laster mit den Leichen der erstickten Menschen war 2015 in Österreich nahe der ungarischen Grenze gefunden worden.

11:29 Uhr

Aller guten Dinge sind drei: Bar Refaeli erneut schwanger

Die Familie von Bar Refaeli wächst weiter: Das israelische Supermodel verkündete via Instagram, dass es zum dritten Mal schwanger sei. Die 34-Jährige ist mit dem zehn Jahre älteren Geschäftsmann Adi Ezra verheiratet. Gemeinsam haben sie bereits die zwei kleinen Töchter Liv und Elle. Erst vor gut einem Monat hatte Refaeli den Eurovision Song Contest (ESC) in Tel Aviv moderiert.

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11:04 Uhr

Ex-Bodyguard äußert sich zu Merkels Zitter-Anfall

Die Aufregung war groß, als Bundeskanzlerin Angela Merkel vorgestern beim Empfang des neuen ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj anfing, heftig zu zittern. Kurz darauf gab sie Entwarnung und verwies auf Dehydrierung. Doch warum griff niemand aus Merkels Sicherheitsteam ein? Die Kollegen von rtl.de haben darüber mit Personenschutz-Experte Helwig Finger gesprochen. Er gehe davon aus, "dass man sich bereits im Vorfeld darauf verständigt hat, dass die Kanzlerin im Notfall ein bestimmtes Zeichen gibt und die Bodyguards dann etwas sehen, was wir nicht sehen", sagte der langjährige Bodyguard des ehemaligen Wirtschaftsministers Hans Friderichs. Der Job seiner Kollegen sei ein ständiger "Balanceakt" zwischen Distanz und schneller Annäherung: "Aber ich gehe schwer davon aus, dass jemand in den nächsten zehn Sekunden bei der Kanzlerin gewesen wäre", so Finger.

Hier lesen Sie ein Interview mit dem n-tv Gesundheitsexperten Dr. Christoph Specht, in dem er die Ursachen für Zitteranfälle benennt und praktische Tipps im Umgang mit der Hitze gibt.

10:38 Uhr

Crowe kaufte DiCaprio im Suff einen Dino-Schädel ab

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Gute Kumpels: Crowe und DiCaprio.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Wer kennt solche Situationen nicht: Erst zwitschert man sich ein paar Gläschen Fusel rein und am Ende des Abends ist man plötzlich im Besitz eines Dinosaurier-Schädels. Nun, zumindest kann Russell Crowe solch eine Geschichte erzählen - was er nun auch beim US-Radiosender SiriusXM tat. Demnach habe sich der Schauspieler vor etwa zehn Jahren mit seinem Kollegen Leonardo DiCaprio getroffen und ein paar Wodka getrunken. Damals sei DiCaprio im Besitz eines Dino-Schädels gewesen, den er aber habe verkaufen wollen.

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(Foto: imago/Science Photo Library)

Der angetüterte Crowe tat ihm diesen Gefallen - für mehr als 30.000 Dollar (gut 26.500 Euro) habe er den Kopf des Meeresdinosauriers Mosasaurus gekauft, wie der 55-Jährige nun verriet. Das gute Teil befindet sich mittlerweile aber nicht mehr im Hause Crowe: 2018 verkaufte der Neuseeländer den Schädel wieder über das Auktionshaus Sotheby's. Hier noch ein Bild eines Mosasaurus:

10:20 Uhr

Gabriel wünscht sich Merkel als EU-Kommissionschefin

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Gabriel hält viel von seiner Ex-Chefin Merkel - zumindest mit Blick auf globale Politik.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Ab heute beraten die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union über ihre neue Führung. Ex-Außenminister Sigmar Gabriel hält Bundeskanzlerin Angela Merkel offenbar bestens geeignet für den Posten der EU-Kommissionschefin. "Die deutsche Kanzlerin ist derzeit neben dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dem Sozialdemokraten Frans Timmermans die einzige Persönlichkeit, die das Gewicht Europas in der Welt kennt und bereit ist, es auch gegen heftige Widerstände zu verteidigen", schrieb Gabriel in einem Gastbeitrag für das "Handelsblatt". Merkel hat einen Wechsel nach Brüssel bisher allerdings ausgeschlossen.

10:05 Uhr

Affäre um Nord LB: Schröder tritt zurück

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Ist nicht mehr Finanzminister in Magdeburg: André Schröder.

(Foto: dpa)

Im schier endlosen Streit um die Rettung der angeschlagenen Norddeutschen Landesbank hat Sachsen-Anhalts Finanzminister André Schröder hingeworfen. Nachdem sich massiver Druck in seiner CDU-Fraktion aufgebaut hatte, ist Schröder nun zurückgetreten. Ministerpräsident Reiner Haseloff sagte im Magdeburger Landtag, er habe den Rücktritt nach reiflicher Überlegung angenommen. Er werde Finanzstaatssekretär Michael Richter zum neuen Finanzminister ernennen. Schröder wurde unter anderem eine intransparente Informationspolitik bei der Rettung der Nord LB vorgeworfen. Sachsen-Anhalt soll als Miteigentümer 198 Millionen Euro zu einem 3,6 Milliarden Euro schweren Rettungspaket dazugeben.

09:41 Uhr

Scheuer will Pkw-Fahrer auf Motorräder locken

Klingt, nun ja, merkwürdig - soll aber ernst gemeint sein: Offenbar soll die Fahrerlaubnis der Klasse B künftig nicht mehr nur für Pkws gelten, sondern auch für leichte Motorräder. Mehr noch: Für die extended Version des Führerscheins sollen Fahrerinnen und Fahrer nach den Plänen des Bundesverkehrsministeriums von Andreas Scheuer weder eine vollumfassende Zusatzausbildung, noch eine Prüfung absolvieren. Das berichtet der "Spiegel" unter Berufung auf einen Entwurf für eine Änderung der Fahrerlaubnis-Verordnung. Demnach sind für die Lappen-Erweiterung lediglich eine 90-minütige Theorieeinheit und sechs praktische Fahrstunden vorgesehen.

Mehr dazu lesen Sie gleich.

09:07 Uhr

Bericht: Hunderte Kinder aus Vietnam als Sklaven in Berlin

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Das Berliner Dong Xuang Center soll dem Bericht zufolge ein Drehkreuz des Menschenhandels sein.

(Foto: imago/Schöning)

Jedes Jahr werden Dutzende vietnamesische Kinder und Jugendliche in Deutschland als vermisst gemeldet. Und es werden immer mehr, wie der RBB unter Berufung auf eigene Recherchen in Berlin und Brandenburg berichtet. Demnach geraten viele vietnamesische Kinder - zumeist illegal eingereist - in die Fänge von Menschenhändlern. Mutmaßlich zwingen diese die Kinder dazu, die geschätzten Kosten von 10.000 bis 15.000 Euro ihrer Schleusung abzuarbeiten - unter anderem in Nagelstudios. Dem Bericht zufolge wurden in Berlin seit 2012 insgesamt 474 minderjährige Vietnamesen als vermisst gemeldet; in Brandenburg sind es 32.

08:38 Uhr

Ex-Interpol-Chef gesteht in Korruptionsprozess in China

Der mysteriöse Fall Meng ist um eine Episode reicher: Der ehemalige Interpol-Chef Meng Hongwei hat sich zu Beginn seines Prozesses in China der Korruption schuldig bekannt.

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Ex-Interpol-Chef Meng hat sich in China offenbar der Korruption schuldig bekannt.

(Foto: AP)

  • Der 65-Jährige habe in der nordostchinesischen Stadt Tianjin zugegeben, 2,1 Millionen Dollar Bestechungsgelder angenommen zu haben, berichtete die staatliche Zeitung "People's Daily".
  • Im Herbst vergangenen Jahres war Meng bei einer Reise in sein Heimatland China auf mysteriöse Weise verschwunden.
  • Kurz danach hatte Peking erklärt, dass Meng wegen Korruptionsvorwürfen von seinem Posten als Interpol-Chef zurücktrete.

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08:03 Uhr

Heimlich auf Malle: Mario Götze hat noch mal Ja gesagt

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Mario Götze und Ann-Kathrin Brömmel haben noch mal geheiratet.

(Foto: imago/Revierfoto)

Doppelt hält besser - oder, Mario Götze? Der Mittelfeldspieler von Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat auf Mallorca seine Hochzeitsfeier mit dem Model Ann-Kathrin Brömmel nachgeholt. Das berichtet rtl.de inklusive Beweisfoto. Demnach gab sich das Paar nun auf der spanischen Ferieninsel erneut das Ja-Wort, nachdem es bereits im Mai 2018 standesamtlich geheiratet hatte. Ursprünglich war die Party für Juli vergangenen Jahres geplant - musste dann aber wegen des BVB-Trainingslagers abgesagt werden.

07:41 Uhr

US-Satelliten dokumentieren Klima-Drama im Himalaya

Das Dach der Welt bricht ein: US-Spionagesatelliten haben mit ihren Aufnahmen eine beispiellose Klimakatastrophe dokumentiert - die Gletscher im Himalaya-Gebirge schmelzen offenbar so rasant wie nie zuvor.

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Die Gletscher im Himalaya schmelzen immer schneller.

(Foto: imago/Eibner Europa)

  • Die Gletscher im Himalaya-Gebirge schmelzen nach einer Studie in diesem Jahrhundert doppelt so schnell wie im letzten Viertel des vergangenen Jahrhunderts.
  • Für eine Studie vom Lamont-Doherty Erdobservatorium an der Universität Columbia wurden Satellitenaufnahmen aus 40 Jahren über Indien, China, Nepal und Bhutan ausgewertet.
  • Demnach haben sich die Gletscher von 2000 an bis zur Gegenwart doppelt so schnell abgebaut wie in der Zeitspanne zwischen 1975 und 2000.
  • Seit 1979 hätten die Gletscher demzufolge rund ein Viertel ihrer Masse verloren.
07:22 Uhr

Neuseeland startet Rückkauf von Halbautomatikwaffen

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Blick in einen neuseeländischen Waffenladen vor dem Verbot von Halbautomatik-Gewehren.

(Foto: REUTERS)

Vor etwas mehr als drei Monaten sind bei rechtsextremen Anschlägen auf Moscheen im neuseeländischen Christchurch 51 Menschen getötet worden. Kurz danach hatte Neuseeland ein Verbot von militärischen Halbautomatik-Gewehren beschlossen. Nun hat die Regierung ein Programm zum Rückkauf von Halbautomatik-Gewehren gestartet. Polizeiminister Stuart Nash sagte, mit der Aktion sollten nach dem Doppelanschlag die "gefährlichsten Waffen aus dem Verkehr gezogen werden". Waffenbesitzer haben nun sechs Monate, um die fortan illegalen Waffen gegen eine Entschädigung zurückzugeben.

Mehr dazu lesen Sie hier.

06:59 Uhr

Hier leben die meisten Millionäre der Welt

Bestimmt haben Sie das auch schon bemerkt - es gibt immer mehr Millionärinnen und Millionäre. Das jedenfalls will die Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) in einer Studie herausgefunden haben.

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  • Demnach stieg die weltweite Zahl der Millionärshaushalte im vergangenen Jahr um zwei Prozent auf 22,1 Millionen.
  • Zwei Drittel der Millionäre leben demzufolge in den USA, dahinter folgen China (1,3 Millionen), Japan (1,1 Millionen) und die Schweiz (0,5 Millionen).
  • In Deutschland leben der Studie zufolge 400.000 Superreiche.
  • Demnach ist 2018 das Finanzvermögen aller Deutschen um 1,9 Prozent auf 6,5 Billionen Euro gestiegen.

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06:39 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!

Wussten Sie, dass … eine 35-jährige Dresdnerin heute vor 111 Jahren den Alltag, und besonders den Start in den Tag, von Millionen Menschen revolutioniert hat? Am 20. Juni 1908 meldete Melitta Bentz das Patent für die weltweit erste Filtertüte für Kaffee an. Eine mit Hammer und Nagel durchlöcherte Messingdose, dazu ein Löschpapier ihres Sohnes Willy - bahnbrechende Ideen können so simpel sein. Darauf einen frischen (Filter-)Kaffee!

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Und für den beschwingten Einstieg in den "Tag": Gratulation an Lionel Richie, Sänger souliger Ohrwürmer, zum 70. Geburtstag. Hoffentlich feiert er heute eine fette Party. Und zwar All night long. Say it together: Happy birthday!

Das steht heute sonst auf der Agenda:

  • Die EU-Staats- und Regierungschefs kommen heute zu ihrem zweitägigen Sommer-Gipfel zusammen und beraten über einen Nachfolger für Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sowie die Vergabe weiterer Spitzenjobs nach der Europawahl im Mai.
  • Im Rennen um die Nachfolge der britischen Premierministerin Theresa May will der aussichtsreichste Kandidat Boris Johnson drei weitere Bewerber aus dem Weg räumen. Die beiden Verbliebenen des letzten Wahlganges müssen sich in einer Stichwahl der Parteibasis stellen.
  • Chinas Präsident Xi Jinping ist zu Gesprächen mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un nach Pjöngjang erschienen. Es handelt sich um den ersten Besuch eines chinesischen Staatschefs in Nordkorea seit 14 Jahren.
  • In Ankara wird das Urteil gegen 224 Angeklagte erwartet, die wegen des Putschversuchs von Juli 2016 in der Türkei vor Gericht stehen.
  • Knapp vier Jahre nach dem Tod von 71 Geflüchteten in einem Kühllaster soll das Berufungsgericht in der südungarischen Stadt Szeged rechtskräftige Urteile sprechen.
  • Russlands Präsident Wladimir Putin stellt sich in einer TV-Show den Fragen von Bürgern.
  • Und die deutschen U21-Fußballer wollen bei der EM in Italien im zweiten Spiel den zweiten Sieg einfahren. Gegner in Triest ist Serbien, Anpfiff um 21 Uhr.

Ich heiße Christoph Rieke und wünsche einen guten Morgen. Kontakt: christoph.rieke (at) nama.de.

06:14 Uhr

Vor der Hitzewoche toben sich Unwetter aus

Heute geht es oft wechselhaft mit zum Teil kräftigen Schauern weiter. Dabei müssen Sie später vor allem von der Mitte südwärts stellenweise auch mit Unwettern durch schwere Gewitter mit der Gefahr von Starkregen, Hagel und Sturmböen rechnen.

Björn Alexander

n-tv Meteorologe Björn Alexander

Zuvor ist es schwül-warm mit Spitzenwerten, die besonders im Osten abermals im hochsommerlichen Bereich zwischen 26 und knapp 30 Grad liegen. Deutlich gemäßigter kommen Sie in der Westhälfte durch den Tag. Hier bringen es die Temperaturen auf 18 Grad an Nordsee und bis zu 26 Grad am Oberrhein.

Die weiteren Aussichten: in der Nordhälfte rasch schön, im Süden noch länger gewittrig und insgesamt eher frisch mit Tageshöchstwerten zwischen 17 und 26 Grad, bevor ab Sonntag der Sommer wieder richtig auf Touren kommt. In der nächsten Woche könnte es sogar Höchstwerte von 40 Grad oder etwas darüber geben. Hier die Details dazu. Ihr Björn Alexander

05:59 Uhr

Iran meldet Abschuss von US-Drohne

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Drohne vom Typ "Global Hawk".

(Foto: dpa)

Die iranischen Revolutionsgarden haben einem Bericht zufolge eine US-Drohne abgeschossen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna berichtet, wurde die "Global Hawk"-Drohne über dem iranischen Luftraum in Kuh-Mobarak in der südiranischen Provinz Hormozgan abgeschossen.

Mehr dazu lesen Sie hier.

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