Donnerstag, 23. Juli 2020Der Tag

mit Kai Stoppel
Kai Stoppel
22:28 Uhr

Das war Donnerstag, der 23. Juli 2020

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Feuriger Protest: In Israel gingen heute die Menschen gegen die Regierung von Benjamin Netanjahu auf die Straße und deren Umgang mit der Corona-Krise.

(Foto: REUTERS)

Der Sommer nähert sich seinem Höhepunkt, fast unbemerkt jedoch - was dem durchwachsenen Wetter zum einen und zum anderen der verhagelten Urlaubsreisezeit geschuldet ist. Die Schlagzeilen werden heute wieder vom Coronavirus dominiert. So hat ein deutsches Forscherteam herausgefunden, wie es zu dem Superspreading-Event im Schlachthof Tönnies in Rheda-Wiedenbrück gekommen war. Ebenfalls herausgefunden hat man - und das ist weniger beruhigend - dass die deutsche Corona-Warn-App wochenlang nur schlecht oder gar nicht funktioniert hat.

Es war auch der Tag der Prozesse: Zu der Gruppenvergewaltigung einer 18-Jährigen im Oktober 2018 in Freiburg wurde das Urteil gesprochen - zehn Angeklagte müssen zum Teil mehrere Jahre ins Gefängnis. In dem Verfahren gegen den ehemaligen SS-Wachmann Bruno D. kam vor einem Hamburger Gericht eine Bewährungsstrafe für den Angeklagten heraus. D. hat sich der Beihilfe zum Mord in 5232 Fällen schuldig gemacht, wie das Gericht befand.

Das interessierte Sie außerdem:

Es ist einiges passiert heute. Aber nun neigt sich der Tag dem Ende. Und auch "Der Tag" bei ntv.de erhält hiermit seinen letzten Eintrag. Ich wünsche Ihnen eine geruhsame Nacht. Passen Sie auf sich auf.

Ihr Kai Stoppel

21:53 Uhr

Wettrüsten mit China? So äußert sich Trump gegenüber Putin

Das sind doch mal gute Nachrichten aus Washington: US-Präsident Donald Trump will einem Sprecher zufolge ein Wettrüsten mit Russland und China vermeiden. Dies habe Trump bei einem Telefongespräch mit seinem russischen Kollegen Wladimir Putin erklärt. Trump hoffe auf Fortschritte bei den anstehenden Rüstungsverhandlungen in Wien, sagte Sprecher Judd Deere. China hatte zuletzt Bereitschaft zu Gesprächen über eine Verkleinerung der Atomwaffen-Arsenale gezeigt.

21:14 Uhr

Verbraucher getäuscht? Ermittlungen gegen Apple in USA

Mehrere US-Bundesstaaten haben einem Dokument zufolge Ermittlungen gegen den iPhone-Bauer Apple wegen eingeleitet. Es soll um etwaige Verbrauchertäuschung gehen. Möglicherweise werde die Staatsanwaltschaft von Texas Anklage erheben, hieß es in dem Text, der von der Aufklärungsgruppe Tech Transparency Project veröffentlicht wurde. Weitere Einzelheiten waren nicht in dem Dokument enthalten. Eine Stellungnahme von Apple oder der texanischen Staatsanwaltschaft lag zunächst nicht vor. An der Börse kommt das nicht gut an: Die Apple-Aktie verliert fast fünf Prozent an Wert.

20:54 Uhr

So viel soll Musks Weltraumfirma SpaceX wert sein

Elon Musk polarisiert - die einen vergöttern ihn, die anderen verachten ihn. Was man ihm aber sicher nicht nachsagen kann: dass er keinen Erfolg mit seinen Unternehmungen hat. Der E-Autobauer Tesla ist mittlerweile mit einer Marktkapitalisierung von rund 280 Milliarden Dollar das wertvollste Auto-Unternehmen der Welt. Und auch seine Firma SpaceX ist einiges wert, wie jetzt bekannt wurde.

Die nicht börsennotierte Weltraumfirma strebt einem Agenturbericht zufolge bei einer anstehenden Finanzierungsrunde eine Gesamtbewertung von rund 44 Milliarden Dollar an, berichtete die Agentur Bloomberg. Damit wäre die Firma in etwa so viel wert als derzeit der deutsche Autobauer Daimler, der auf eine Marktkapitalisierung von 39 Milliarden Euro (45 Milliarden Dollar) kommt.

19:48 Uhr

CNN kürt 20 Top-Badeplätze der Welt - einer ist in Deutschland

Wo kann man sich am besten treiben lassen? Der US-Sender CNN hat sich diese Frage gestellt und die 20 besten Badeplätzen der Welt gekürt. Und auch in Deutschland schafft es ein Gewässer in die illustre Liste. Und zwar der - vielleicht etwas überraschend - Schlachtensee in Berlin. Im deutschsprachigen Raum schafft zudem die Aare in Bern den Einzug in das Ranking.

Den Schlachtensee lobte CNN in seiner online veröffentlichten Top-20-Liste nicht nur für die gute Erreichbarkeit mit der S-Bahn, sondern auch für die große Zahl von Zugangsmöglichkeiten in das "kühle grüne Wasser". Der tiefe, von Bäumen umrahmte See, an dem Eichhörnchen zu Hause seien, sei perfekt für einen Abstecher in die Natur ohne lange Anfahrtswege.

Die weiteren Plätze:

  • Flussschwimmen im Akigawa in Japan,
  • Planschen am südlichen Ende der Dublin Bay in Irland,
  • das Hafenbad von Aarhus in Dänemark,
  • der Dalebrook Tidal Pool in Kapstadt und der
  • Bohinj-See in Slowenien.
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Ja, er hat schon etwas: der Berliner Schlachtensee.

(Foto: imago images/Christian Spicker)

19:01 Uhr

Neuer Trend - darum tragen junge Französinnen immer seltener BH

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Kein Bock, auf die Brust reduziert zu werden: Viele junge Frauen wollen mit dem BH-Verzicht ein Statement machen.

(Foto: imago images/Westend61)

Incroyable! In Frankreich verliert der Büstenhalter vor allem bei jungen Frauen an Popularität. Einer Umfrage zufolge sind seit den Corona-Ausgangsbeschränkungen etwas mehr Frauen ohne BH unterwegs. Sieben Prozent aller befragten Frauen gaben an, derzeit größtenteils auf den Büstenhalter zu verzichten, wie eine aktuelle Befragung des Meinungsforschungsinstituts Ifop zeigt. Vor Beginn der Ausgangsbeschränkungen waren es nur drei Prozent.

Noch deutlicher wird der Unterschied bei den jungen Frauen unter 25 Jahren. Von ihnen trugen vier Prozent vor den Ausgangsbeschränkungen keinen BH, mittlerweile sind es 18 Prozent - während der Beschränkungen waren es 20 Prozent. Als häufigsten Grund für den Verzicht auf das Kleidungsstück gaben Frauen aller Altersklassen an – und das wird keinen überraschen: die Bequemlichkeit. Allerdings gab auch ein Drittel der Frauen unter 25 Jahre an, gegen die Sexualisierung der weiblichen Brust kämpfen zu wollen, die es notwendig mache, sie vor den Augen anderer zu verstecken.

18:28 Uhr

Würde Trump Wahl-Niederlage leugnen? "Der Typ ist zu allem fähig"

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"In einer fairen und freien Wahl wird Präsident Trump gewinnen", glaubt dessen Wahlkampfsprecher Tim Murtaugh.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Wahl zum US-Präsidenten rückt näher. Und die Angst geht um, Amtsinhaber Donald Trump könnte eine mögliche Niederlage womöglich nicht anerkennen. Der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden hat das als seine "größte Angst" bezeichnet.

Der auf Wahlen spezialisierte Anwalt Mark Brewer, der demokratische Freiwillige ausbildet, glaubt, Trump bereite den Boden vor "um sagen zu können: 'Die Wahl wurde gestohlen, es gab Betrug, wir ziehen vor Gericht, wir rufen die Leute auf die Straße'". Brewer ist sich sicher: "Der Typ ist zu allem fähig, deswegen müssen auf alles vorbereitet sein."

Die Vorsitzende der Demokraten in Michigan, Lavora Barnes, erwartet nach eigenen Angaben zudem eine Zunahme von Berichten über bewaffnete Trump-Anhänger, die sich in der Nähe von Wahlbüros aufhalten. "So etwas soll eindeutig einschüchtern", sagte sie. Um die Stimmabgabe zu schützen, wollen die Demokraten daher für den Wahltag Tausende Wahlbeobachter und Anwälte im ganzen Land mobilisieren.

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18:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

17:58 Uhr

Mord in Berlin - Kumpel von Brad Pitt soll Täter sein

Erneut sorgt ein Mord im Berliner Ortsteil Moabit für Aufsehen: Nachdem die Berliner Polizei den Fund einer Frauenleiche in einer Moabiter Wohnung vermeldet hatte, werden Details zu dem Fall bekannt. Die 53-Jährige wurde offenbar Opfer eines Mordes - bei dem Täter soll es sich um Saul Fletcher handeln, berichtet die "Bild"-Zeitung. Die Frau soll erstochen worden sein. Der bekannte Fotokünstler ist demnach ein Bekannter von Hollywoodstar Brad Pitt.

Bei der getöteten Frau soll es sich um die Mutter von Fletchers Tochter handeln, heißt es in dem Bericht. Der Täter selbst soll aus Berlin geflüchtet sein und sich einige Stunden später in einer Ferienwohnung am Rochowsee das Leben genommen haben. Bereits vergangenes Jahr hatte der Mord an einem Georgier den Ortsteil Moabit in die Schlagzeilen gebracht.

Rat und Nothilfe bei Suizid-Gefahr und Depressionen

  • Bei Suizidgefahr: Notruf 112
  • Beratung in Krisensituationen: Telefonseelsorge (0800/111-0-111 oder 0800/111-0-222 oder 116-123, Anruf kostenfrei) oder Kinder- und Jugendtelefon (Tel.: 0800/111-0-333 oder 116-111; Mo-Sa von 14 bis 20 Uhr)
  • Bei der Deutschen Depressionshilfe sind regionale Krisendienste und Kliniken zu finden, zudem Tipps für Betroffene und Angehörige.
  • In der deutschen Depressionsliga engagieren sich Betroffene und Angehörige. Dort gibt es auch eine E-Mail-Beratung für Depressive.
  • Eine Übersicht über Selbsthilfegruppen zur Depression bieten die örtlichen Kontaktstellen (KISS).

17:29 Uhr

Mann kidnappt Polizeichef - und lässt ihn wieder frei

Erst am Dienstag hatte ein schwer bewaffneter Mann die Ukraine in Atem gehalten, als er 13 Menschen stundenlang in einem Bus als Geiseln festhielt. Nun kommt es zu einer zweiten Geiselnahme: Ein 32-jähriger Täter hatte im Gebiet Poltawa am Morgen den lokalen Chef der Kriminalpolizei als Geisel genommen - mein Kollege Max Raudszus hatte darüber berichtet. Das Ende der Geschichte verläuft jedoch glimpflich: Der Verdächtige ließ den Polizeichef wieder frei und flüchtete in einen Wald.

Zuvor hatte er bei einer Kontrolle dessen Kollegen mit einer Handgranate bedroht. Daraufhin bekam der Geiselnehmer ein gefordertes Fluchtauto und flüchtete mit dem Polizeichef auf Nebenstraßen Richtung Kiew. Poltawa liegt rund 300 Kilometer östlich von der Hauptstadt entfernt.

17:01 Uhr

König von Saudi-Arabien operiert

Saudi-Arabiens König Salman ist nach offiziellen Angaben "erfolgreich" an der Gallenblase operiert worden. Der 84-jährige Monarch werde nun noch einige Zeit im Krankenhaus verbringen, teilte der saudische Hof nach einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur SPA mit. Der Gesundheitszustand des Königs ist immer wieder Gegenstand von Spekulationen.

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Vor drei Jahren hatte König Salman viele Kompetenzen an seinen Sohn übergeben, Kronprinz Mohammed bin Salman.

(Foto: imago images/Xinhua)

16:27 Uhr

Mit fünf Wörtern will Trump beweisen, dass er die USA führen kann

Person, Frau, Mann, Kamera, Fernsehen: Weil er sich unter anderem diese Wörter bis zu 20 Minuten lang merken kann, sei er geeignet, die USA zu führen, sagte US-Präsident Donald Trump in einem Interview mit dem Sender Fox News am Mittwoch. Das mit den Wörtern war eine Aufgabe eines in den USA derzeit öffentlich heiß diskutierten Tests seiner kognitiven Fähigkeiten. Diesen Test hat Trump nach eigenen Worten "mit Bravour bestanden" und damit seine "geistige Ausdauer" bewiesen.

Und nicht nur das: Die Fragesteller des Tests hätten ihn nach seiner Antwort mit den fünf Wörtern gelobt: "Das ist erstaunlich. Wie haben Sie das gemacht?", zitierte der Präsident. Und fügte an, er sei eben "kognitiv einfach da". Tja, das muss man wohl erst mal so stehen lassen.

Den Montreal Cognitive Assessment (MOCA) genannten Test, den Trump absolviert hat, finden Sie (mit inhaltlich anderen Aufgaben) unter diesem Link. Was meinen Sie? Schwierig oder eher einfach?

Anmerkung: Der MOCA-Test dient zur Früherkennung kognitiver Beeinträchtigungen und milder Formen der Demenz. Er ist also nicht mit einem IQ-Test vergleichbar.

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15:54 Uhr

Erneut gefährliche Hai-Art vor Spaniens Stränden - Badegäste müssen flüchten

Hai-Alarm an der Costa Dorado an Spaniens Mittelmeerküste: Drei Blauhaie waren im Wasser vor dem Badestrand L'Almadrava gesichtet worden, berichtet die britische Zeitung "Daily Mail". Rund 50 Badegäste mussten demnach rasch das Wasser verlassen, geleitet von Rettungsschwimmern. Für drei Stunden war das Baden verboten, die Haie zogen schließlich weiter.

Nur zwei Tage zuvor war an der spanischen Costa de la Luz ein fast zwei Meter langer Makohai gesichtet worden, der ebenfalls für Menschen gefährlich werden kann. Auch in diesem Fall musste der Zutritt zum Wasser für mehr als eine Stunde gesperrt werden - bis es der Küstenwache gelungen war, den Hai von der Küstenlinie wegzulocken.

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Blauhaie zählen zu den größeren der bekannten Hai-Arten und können auch dem Menschen gefährlich werden.

(Foto: imago/Beatrix Schmitt)

15:34 Uhr

Raketenstart im Video - China wagt das Mars-Abenteuer

Es könnte bald einen Stau auf dem Weg zum Mars geben - übertrieben gesprochen. Denn diesen Sommer gehen reihenweise Missionen zum roten Planeten auf die Reise. Vor wenigen Tagen waren es die Vereinigten Arabischen Emirate, welche erfolgreich eine Sonde losschickten. Ende Juli soll die US-Mission "Mars 2020" folgen, ihr zuvor kam nun China. Und das gleich mit einem Rover - es wäre erst die zweite Nation, der so etwas gelingt. Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie den Start der Rakete vom Typ "Langer Marsch 5" noch einmal im Video:

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14:58 Uhr

Mädchen stürzt in Schacht - zu ihrem Glück war er voller Müll

Nachdem eine Zwölfjährige in Frankfurt (Oder) in einen mehrere Meter tiefen Schacht in einem leerstehenden Industriegebäude gestürzt war, will die Stadt die Sicherungsmaßnahmen überprüfen. "Das ist ein Areal der Stadt, auf dem es häufiger zu Sachbeschädigungen kommt und auch zu illegalem Zutritt", sagte Stadtsprecher Uwe Meier. Das verlassene Industriegelände, das abgesperrt ist, gilt seit Jahren als Gefahrenschwerpunkt.

Das Mädchen war gestern mit einer 16-jährigen Freundin in dem verlassenen Gebäude am Winterhafen und fiel nach Angaben der Feuerwehr in einen etwa sechs bis sieben Meter tiefen Schacht und verletzte sich dabei schwer. Feuerwehrleute mussten sich abseilen, um das Mädchen zu retten. Die Zwölfjährige habe "Glück im Unglück" gehabt, sagte der Amtsleiter der Berufsfeuerwehr. "Glück war, dass dieser Schacht vermüllt war und das Mädchen nicht auf den blanken Beton fiel, es war ein gedämpfter Aufprall."

14:33 Uhr

Lockerungen - Schauspieler müssen vor diesen Szenen nicht mehr in Quarantäne

Man macht sich ja oft gar nicht klar, wie viele Aspekte des Lebens sich durch die Pandemie verändert haben - Boxer dürfen sich beim Face-Off nicht mehr zu nahe kommen (siehe Video). Und Schauspieler müssen vor Kampf- oder Kussszenen in Quarantäne. Jedenfalls sollten sich Schauspieler bei Drehorten in Deutschland bisher fünf Tage lang in Quarantäne begeben, bevor sie sich nahe kommen. So lautete die Empfehlung der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse.

Doch damit soll nun Schluss sein: Die Berufsgenossenschaft lockerte jetzt die Regeln und hat sie durch ein weniger strenges Schutzkonzept ersetzt. In die Entscheidung flossen den Angaben zufolge die aktuelle Risikobewertung durch das Robert-Koch-Institut sowie ein von der Produzentenallianz vorgelegtes medizinisches Konzept ein.

14:00 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leser, Sie müssen jetzt stark sein: Mein Kollege Max Raudszus wirft das Handtuch. Aber nur für heute. Bald ist er wieder an Bord. Gönnen wir ihm den Feierabend nach diesem Feuerwerk an Nachrichten. Damit er sich erholen kann, übernehme ich ab sofort den "Tag" bei ntv.de. Mein Name ist Kai Stoppel. Gehen wir's an.

PS: Bei Fragen, Anregungen und Kritik erreichen Sie mich unter: kai.stoppel@nachrichtenmanufaktur.de.

13:56 Uhr

Verdächtige Fotos: Sido und Charlotte Würdig zusammen im Urlaub?

Im März wurde bekannt, dass Sido und Charlotte Würdig sich getrennt haben. Neue Fotos deuten nun an, dass sie sich im gemeinsamen Urlaub auf Santorin befinden könnten. Sind die beiden im gemeinsamen Urlaub? Sowohl Rapper Sido als auch Moderatorin Charlotte Würdig posteten auf ihren Instagram-Profilen innerhalb weniger Tage Fotos, die offenbar jeweils auf dem griechischen Archipel Santorin entstanden sind.

Im März wurde bekannt, dass die beiden sich getrennt hatten, nun scheinen sie sich zumindest gleichzeitig auf Santorin aufzuhalten. Zuerst veröffentlichte Würdig ein Bikini-Foto von sich beim Sonnenbaden, wenige Zeit später lud Sido, der mit bürgerlichem Namen Paul Würdig heißt, einen Schnappschuss aus den Black Rock Studios auf Santorin hoch, die sich auf ihrer Website als "Mischung aus Luxusvilla und Weltklasse-Aufnahmestudio" beschreiben.

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13:08 Uhr

Restaurants von TV-Starköchin Sarah Wiener sind pleite

Die prominente deutsch-österreichische TV-Köchin und grüne Europa-Abgeordnete Sarah Wiener muss infolge der Corona-Krise nach 30 Jahren in der Branche ihre Restaurants schließen und ihren Catering-Dienst einstellen. Die 57-Jährige schrieb auf Facebook, sie habe gestern für ihre Gastronomieunternehmen Insolvenz angemeldet. In dem emotionalen Post drückte sie vor allem ihr Bedauern und ihren Dank für ihre vielen Angestellten aus, die "zum Teil weit über 15 Jahre" mit ihr "gekocht und gearbeitet" hätten, viele seien Freunde geworden. "Hoffen wir, dass viele, viele Hotel- und Gastronomiekolleg*innen in ganz Deutschland und Österreich, in ganz Europa und darüber hinaus durchhalten können und Licht am Ende des Tunnels sehen. Wir konnten es nicht mehr."

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12:36 Uhr

Autodieb mit Handgranate nimmt Polizisten als Geiseln

Nur wenige Tage nach der aufsehenerregenden Geiselnahme in der Ukraine hat ein Mann nach einer Polizeikontrolle Einsatzkräfte in seine Gewalt gebracht. Der Mann habe heute Morgen in der Großstadt Poltawa versucht, ein Auto zu stehlen, teilte Vize-Innenminister Anton Geraschtschenko mit. Als die Einsatzkräfte ihn festhalten wollten, habe er mit einer Handgranate einen Polizisten bedroht.

Nach ersten Verhandlungen sei die Geisel gegen den lokalen Chef der Kriminalpolizei ausgetauscht worden. Daraufhin habe der Verdächtige ein gefordertes Fluchtauto bekommen und sei mit der neuen Geisel Richtung Kiew geflüchtet. Er werde von der Polizei verfolgt, hieß es.

12:19 Uhr

Weil sie schon vorher in Not waren: Keine Corona-Hilfe für viele Studierende

Viele Studierende scheitern einem Bericht zufolge mit ihrem Antrag auf Soforthilfe in der Corona-Krise. Von bislang 82.380 Anträgen seien gut 32.000 angenommen und fast 26.000 abgelehnt worden, berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf Angaben des Bundesbildungsministeriums. Ein Grund für die vielen negativen Bescheide ist nach Angaben des Deutschen Studentenwerks (DSW), dass die Betroffenen schon vorher finanzielle Probleme hatten. "In mehr als der Hälfte der Fälle liegt das daran, dass die Studenten keine Pandemie-bedingte Notlage nachweisen können - also entweder wegen Corona einen Job verloren haben, weniger Geld von der Eltern bekommen oder als Selbstständige weniger einnehmen", sagte DSW-Generalsekretär, Achim Meyer auf der Heyde, dem "Handelsblatt". "Das heißt aber nicht, dass sie nicht in einer Notlage sind, sondern dass diese schlicht schon vorher bestand."

Mehr aktuelle Entwicklungen zur Pandemie lesen Sie in unserem ntv.de Coronavirus-Liveticker.

12:00 Uhr

Schlagzeilen zum Mittag

11:43 Uhr

Zwei Morde in einer Nacht auf Parkplätzen in Aarhus

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Bislang gibt es keine Anzeichen für einen Zusammenhang.

(Foto: imago images/Ritzau Scanpix)

Im dänischen Aarhus sind innerhalb weniger Stunden zwei Männer auf Parkplätzen getötet worden. Wie ein Ermittler der Polizei Ostjütland sagte, wurde zunächst ein 25 Jahre alter Mann am Abend erschossen. Am frühen Morgen sei dann ein 42-Jähriger erstochen worden, während zwei weitere Menschen Stichverletzungen erlitten hätten. Einer der beiden Verletzten befinde sich in einem kritischen Zustand.

Man gehe davon aus, dass die Hintergründe der Taten im kriminellen Milieu lägen - beide Getöteten könnten mit diesen Kreisen in Verbindung gebracht werden. Acht Menschen wurden demnach in der Nacht festgenommen. Es gebe derzeit noch keine Anzeichen dafür, dass ein Zusammenhang zwischen den beiden Taten bestehe.

11:31 Uhr
Breaking News

Urteil in Freiburg-Prozess: Gruppenvergewaltiger müssen lange in Haft

Mehrere an der Gruppenvergewaltigung einer 18-Jährigen in Freiburg beteiligte Männer müssen für lange Zeit ins Gefängnis. Das Landgericht Freiburg verhängte gegen zehn von elf Angeklagte Freiheitsstrafen wegen Vergewaltigung beziehungsweise unterlassener Hilfeleistung. Der Hauptangeklagte muss fünf Jahre und sechs Monate ins Gefängnis.

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11:27 Uhr

Autofahrerin flüchtet vor Hornisse - und verursacht Unfall

Voller Panik ist eine Autofahrerin in Rheinland-Pfalz vor einer Hornisse aus ihrem Wagen geflüchtet und hat dabei einen Unfall verursacht. Das Insekt sei durch das geöffnete Fenster in das Auto geflogen, teilte die Polizei mit. Die 50-Jährige habe sich so sehr erschreckt, dass sie ihren Wagen verließ, ohne ihn abzusichern.

Das führerlose Auto rollte daraufhin im südpfälzischen Annweiler eine Straße hinunter, kam nach links von der Fahrbahn ab und fuhr eine Böschung hinauf. Im weiteren Verlauf rollte der Wagen die Böschung wieder hinunter, stieß gegen eine Mauer und drückte mehrere Verkehrsschilder um. Letztlich kam das Auto in einem Grünstreifen zum Stehen. Da keine anderen Fahrzeuge oder Fußgänger unterwegs waren, entstand laut Polizei bei dem Unfall nur ein Sachschaden.

11:09 Uhr
Breaking News

93-jähriger früherer KZ-Wachmann kommt nicht in Haft

Der ehemalige SS-Wachmann Bruno D. ist vom Hamburger Landgericht zu zweijähriger Jugendhaft auf Bewährung verurteilt worden. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der heute 93-Jährige in den Jahren 1944 und 1945 mehrere Monate als Jugendlicher zur Wachmannschaft des Konzentrationslagers Stutthof gehört hatte. Er habe sich damit der Beihilfe zum Mord in 5232 Fällen und zum versuchten Mord in einem Fall schuldig gemacht.

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11:06 Uhr

OB ist "stolz" auf Reaktion der Freiburger nach Gruppenvergewaltigung

Vor dem erwarteten Urteil im Prozess um die mutmaßliche Gruppenvergewaltigung in Freiburg hat der Oberbürgermeister der Stadt die besonnene Reaktion der Bürger gelobt. "Ich finde, Freiburg hat beeindruckend reagiert", sagte der parteilose Martin Horn der "Süddeutschen Zeitung". Er sei "stolz und dankbar", dass die Mehrheit der Freiburger gegen Pauschalisierungen eingetreten sei.

Freiburg habe "als weltoffene Stadt eine reflektierte Haltung gezeigt". Die Täter müssten rechtsstaatlich bestraft werden, gleichzeitig habe sich die große Mehrheit klar von populistischen Instrumentalisierungen distanziert, sagte Horn.

Horn, der zum Tatzeitpunkt erst wenige Monate im Amt war, erhielt nach eigenen Angaben selbst Tausende Hasskommentare. "Das waren die heftigsten und intensivsten Tage in meiner bisherigen Tätigkeit als Oberbürgermeister", sagte er.

10:41 Uhr

Trump-Truppen treffen Portland-Bürgermeister mit Tränengas

Bei neuen Protesten gegen Polizeigewalt und Rassismus in den USA sind an einem Bundesgerichtsgebäude in der Westküstenstadt Portland Feuerwerkskörper und andere Brandsätze über die Umzäunung geschleudert worden. Dabei sei es zu Bränden im Säulenvorbau gekommen, der zwischen dem Zaun und dem Bauwerk liege, schrieb die Polizei von Portland im Bundesstaat Oregon. Mehr Einzelheiten gab sie nicht bekannt. Ein Reporter der "New York Times" berichtete auf Twitter, Portlands Bürgermeister Ted Wheeler sei von Tränengas von den von Präsident Trump entsandten Einsatzkräften des Bundes getroffen worden.

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10:18 Uhr

Studie: Monatlich Hunderte Euro Nachteil durch Lohnsteuerklasse 5

Beschäftigte, die ihr Einkommen nach Lohnsteuerklasse 5 versteuern, verlieren beim Bezug von Krankengeld, Arbeitslosengeld I und Elterngeld laut einer neuen Studie schnell mehrere Hundert Euro monatlich im Vergleich zu Personen mit gleichem Bruttoeinkommen und Lohnsteuerklasse 3. Besonders groß ist der Rückstand demnach beim Krankengeld: Maximal 697 Euro weniger gibt es im Monat, obwohl ebenso viel an Sozialbeiträgen gezahlt wurde, zeigen Berechnungen in der von der Hans-Böckler-Stiftung geförderten Studie.

Das liegt den Angaben zufolge daran, dass diese Lohnersatzleistungen, wie auch das Kurzarbeitergeld, anhand des Nettoeinkommens berechnet werden und in der Lohnsteuerklasse 5 überproportional hohe Steuerabzüge das Netto reduzieren.

09:35 Uhr

Zeugen gesucht: Kampfhund attackiert Kind, Halterin geht einfach

Ein unangeleinter Kampfhund hat auf einem Spielplatz in Bielefeld ein zehnjähriges Mädchen angefallen und schwer verletzt. Der Hund biss das auf einem Klettergerüst stehende Kind gestern Abend zweimal ins Bein, wie die Polizei mitteilte. Die schockierte Mutter konnte die Beißattacke demnach nicht verhindern.

Das verletzte Mädchen wurde ins Krankenhaus gebracht. Nach dem Zwischenfall gelang es der mutmaßlichen Hundehalterin, das Tier mithilfe eines hinzueilenden Manns unter Kontrolle zu bringen und anzuleinen. Beide verließen anschließend den Ort des Geschehens, ohne sich um das verletzte Mädchen zu kümmern. Laut Zeugenaussagen soll es sich um einen Staffordshire Terrier gehandelt haben, wie ein Polizeisprecher sagte. Die Polizei sucht nun weitere Zeugen, die Hinweise auf das Tier und die Hundehalter geben können.

09:06 Uhr

Urteil in skurrilem Streit: Nur eine Schokolade darf quadratisch sein

Ja, Schokoladenfabrikanten streiten wirklich jahrelang vor Gericht um nichts anderes als die Form ihrer Süßigkeit. Nun ist entschieden: Nur Ritter-Sport-Schokolade darf quadratisch sein. Das entschied der Bundesgerichtshof (BGH) in einem nun verkündeten Urteil, wie ntv und RTL berichten. Milka scheitert damit als Kläger gegen den Schutz der bekannten Marke "Quadratisch. Praktisch. Gut.".

Die Alfred Ritter GmbH & Co. KG in Waldenbuch bei Stuttgart hat sich die charakteristische Verpackung in den 1990er Jahren als Marke schützen lassen. Milka betreibt seit zehn Jahren die Löschung. Nun musste der BGH sein Urteil fällen Ende vom Lied: Milka darf nicht quadratisch werden, dieses Recht steht ausschließlich Ritter Sport zu.

Wäre der Markenschutz gefallen, hätten auch andere Hersteller ihre Schokolade quadratisch verkaufen dürfen. Der komplizierte Fall lag schon zum zweiten Mal bei den obersten Zivilrichtern in Karlsruhe. Zuletzt hatte das Bundespatentgericht 2018 entschieden, dass Ritter die Marke behalten darf. Dieses Urteil wollte Milka nicht akzeptieren und hat nun erneut verloren.

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08:54 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

07:42 Uhr

Biden: Trump ist der erste rassistische Präsident der USA

Der Ton im Rennen um die Präsidentschaftswahlen in den USA verschärft sich. Der demokratische Kandidat Joe Biden sagte bei einer Veranstaltung, es sei "absolut widerlich", wie Donald Trump "mit Menschen umgeht, basierend auf der Farbe ihrer Haut, ihrer nationalen Herkunft, woher sie kommen". Er fügte hinzu: "Kein amtierender Präsident hat dies jemals getan. Niemals, niemals, niemals. Kein republikanischer Präsident, kein demokratischer Präsident. Es gab schon immer Rassisten, die versucht haben, zum Präsidenten gewählt zu werden. Er ist der erste, der es geschafft hat."

Die leitende Beraterin der Trump-Kampagne, Katrina Pierson, nannte Bidens Kommentare "eine Beleidigung der Intelligenz der schwarzen Wähler" angesichts einer früheren, einmaligen Zusammenarbeit des Senators mit Regierungsmitgliedern, die eine Trennung von Bevölkerungsgruppen aus religiösen, ethnischen oder sozialen Gründen vorantreiben wollten. Sie sagte, Trump "liebt alle Menschen" und "arbeitet hart daran, alle Amerikaner zu stärken".

07:10 Uhr

Nach neuer StVO: In zwei Monaten 11.000 zusätzliche Fahrverbote

Im Rahmen des inzwischen außer Kraft gesetzten verschärften Bußgeldkatalogs haben die Bundesländer zwischen dem 28. April und dem 2. Juli rund 11.200 zusätzliche Geschwindigkeitsverstöße registriert, die mit einem einmonatigen Führerscheinentzug belegt sind. Das berichtet die "Saarbrücker Zeitung" unter Berufung auf Angaben des Bundesverkehrsministeriums, die der verkehrspolitische Sprecher der FDP, Oliver Luksic, angefordert hatte.

Der wegen eines Formfehlers vorerst ausgesetzte, verschärfte Bußgeldkatalog sieht die Androhung eines einmonatigen Fahrverbots bereits bei einer Geschwindigkeitsübertretung von 21 Kilometer pro Stunde innerorts beziehungsweise 26 km/h außerorts vor. Gemäß der alten Straßenverkehrsordnung lagen die Grenzen bei 31 km/h innerorts und 41 km/h außerorts.

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06:36 Uhr

Menschenraub-Verdacht: Spezialkräfte nehmen Clanmitglieder in NRW fest

Bei einer Razzia gegen Clankriminalität sind in Nordrhein-Westfalen am frühen Morgen mehrere Wohnungen und Firmen durchsucht worden. Es handelt sich um Objekte in Wuppertal, Solingen, Essen, Bielefeld und Düsseldorf, wie das Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft Düsseldorf mitteilten. Vier Männer im Alter zwischen 24 und 57 Jahren wurden durch Spezialeinheiten der Polizei festgenommen, wie es hieß. Gegen die Männer lagen den Angaben zufolge Haftbefehle wegen des Verdachts auf erpresserischen Menschenraub, gefährliche Körperverletzung und Betrug vor. Die Beschuldigten sollen einem türkisch-arabischstämmigen Familienclan angehören.

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06:13 Uhr

Vermieter und Nachbarin finden tote Pflegerin mit Stichverletzungen

In Hessen ist eine Frauenleiche mit Stichverletzungen gefunden worden. Die Nachbarin und der Vermieter hätten die 47-Jährige verletzt in ihrer Wohnung in Erlensee nahe Hanau entdeckt, nachdem die Frau nicht zu ihrer Arbeit als Pflegekraft erschienen war, sagte Staatsanwalt Markus Jung. Die Frau sei vermutlich Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Die Rechtsmedizin geht von einem Tötungsdelikt aus. Zum Ermittlungsstand machte der Staatsanwalt keine Angaben. Spurensicherung und Gerichtsmediziner hätten den Tatort bis in den späten Abend hinein untersucht. Die Leiche der 47-Jährigen soll heute obduziert werden.

05:57 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht