Der Tag
13. September 2024
WZ-Reporter-Janis-peitsch-am-18-Oktober-2017mit Janis Peitsch
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22:34 Uhr

Das war Freitag, der 13. September 2024

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(Foto: IMAGO/Sabine Gudath)

Liebe Leserinnen und Leser,

meine "Tag"-Schicht ist beendet, für mich beginnt nun ein freies Wochenende. Bevor die Lichter ausgehen, möchte ich Ihnen noch folgende Stücke ans Herz legen:

Ich wünsche Ihnen noch einen entspannten Abend und ein schönes Wochenende.

Das war Freitag, der 13. September 2024
22:24 Uhr

Gerichtsmediziner äußert sich zum Tod von "Alf"-Star Benji Gregory

Benji Gregory wurde als Brian Tanner aus der Kult-Sitcom "Alf" weltberühmt. Im Juni starb er im Alter von nur 46 Jahren. Ein Gerichtsmediziner hat nun die tatsächliche Todesursache des ehemaligen Kinderstars festgestellt.

Der Tod des Schauspielers sei als Unfall eingestuft worden, wie sowohl das US-Magazin "People" als auch das Promi-Portal "TMZ" unter Berufung auf vorliegende Unterlagen berichten. Die Todesursache sei demnach eine Mischung aus starker Hitzeeinwirkung und einer Leberzirrhose. "TMZ" zufolge sei auch eine Vernarbung der Leber bei der Untersuchung festgestellt worden, die Ursache hierfür sei jedoch bisher nicht geklärt.

Gregorys Schwester hatte im Juli auf Facebook mitgeteilt, dass ihr Bruder bereits am 13. Juni in einem Auto neben seinem ebenfalls verstorbenen Hund tot aufgefunden worden war. Sie hatte geschrieben, dass der Schauspieler wohl in seinem Wagen eingeschlafen und nicht mehr aufgewacht sei.

Gerichtsmediziner äußert sich zum Tod von "Alf"-Star Benji Gregory
21:37 Uhr

Trump lobt Golfklub und hetzt gegen Harris

Im TV-Duell gegen Kamala Harris machte Donald Trump laut unabhängigen Beobachtern keine gute Figur. Nun nutzte der ehemalige US-Präsident eine Pressekonferenz, um gegen seine Konkurrentin auszuteilen.

Beim Auftritt in seinem Golfklub nahe Los Angeles warf Trump Harris vor, sie sei in ihren früheren Positionen nicht entschlossen genug gegen Kriminalität vorgegangen. Bevor sie Vizepräsidentin wurde, vertrat Harris Kalifornien im Senat und war Generalstaatsanwältin des Staates und Bezirksstaatsanwältin von San Francisco.

"Sie hat San Francisco zerstört und sie hat den Staat zerstört", sagte Trump. Er beschimpfte auch die Moderatoren des Fernsehsenders ABC, nachdem er zunächst seinen Golfklub auf einer Klippe mit Blick auf den Pazifik gelobt hatte.

Trump lobt Golfklub und hetzt gegen Harris
20:37 Uhr

Papst Franziskus äußert sich zu Trump und Harris: Wählt das kleinere Übel

Am 5. November finden die Präsidentschaftswahlen in den USA statt. Doch was denkt eigentlich der Papst Franziskus über die beiden Kandidaten? Während einer Pressekonferenz auf dem Rückflug von seiner Asienreise äußerte sich der Pontifex nun zu Trump und Harris.

"Beide sind gegen das Leben, sei es derjenige, der Migranten rauswirft oder derjenige, der das Töten von Babys unterstützt", sagte der Papst. Auf die Frage, was bei der Wahl zu tun sei, erinnerte Franziskus an die bürgerliche Pflicht zu wählen und riet den amerikanischen Katholiken, bei der bevorstehenden Präsidentschaftswahl das "geringere Übel" zu wählen. "Wer ist das geringere Übel, die Frau oder der Mann? Ich weiß es nicht."

Papst Franziskus äußert sich zu Trump und Harris: Wählt das kleinere Übel
19:37 Uhr

Wahlfälschung in Sachsen: Durchsuchung bei 44-Jährigem

In Dresden haben Unbekannte auf Dutzenden Stimmzetteln die Kreuze von Briefwählern überklebt und sie stattdessen bei der rechtsextremistischen Partei Freie Sachsen gesetzt. Wegen des Verdachts der Wahlfälschung haben Ermittler nun Durchsuchungsmaßnahmen gegen einen 44-Jährigen in Dresden vollstreckt.

Der Verdacht gegen den Mann habe sich erhärtet, erklärten das Landeskriminalamt und die Generalstaatsanwaltschaft Dresden. Bei der Durchsuchung im Stadtteil Langebrück seien mögliche Beweismittel beschlagnahmt worden. Dabei habe sich der Tatverdacht "weiter verdichtet", so die Behörden.

Den Angaben zufolge wurden bei der Kommunalwahl am 9. Juni in Dresden insgesamt 154 Briefwahlstimmzettel in zwei Wahlkreisen in Dresden-Langebrück manipuliert. Änderungen gab es auch bei der Landtagswahl vom 1. September: Insgesamt 126 Stimmzettel wurden manipuliert - 111 in Dresdner Wahlkreisen.

Wahlfälschung in Sachsen: Durchsuchung bei 44-Jährigem
18:36 Uhr

Luke Mockridge will wieder auf die Bühne

Mit geschmacklosen Gags über Sportler mit Behinderungen löste Luke Mockridge eine Welle der Empörung aus. Daraufhin setzte unter anderem der Sender Sat.1 eine geplante Show mit dem 35-Jährigen ab.

Nun will der Comedian zurück ins Rampenlicht und mit Verspätung seine "Funny Times"-Tournee starten. Der Auftakt sei am Mittwoch in Wien geplant, teilte Veranstalter MTS live auf Anfrage mit. Auch die übrigen Termine der Tour, die in den vergangenen Tagen noch nicht abgesagt wurden, sollen stattfinden.

Mockridge hatte als Reaktion auf die Kritik an seinen Sprüchen in einem Podcast die ersten beiden Stationen der Tour im ostwestfälischen Bünde und in Paderborn abgesagt. Sieben weitere Auftritte in Gelsenkirchen, Bonn, Siegen, Mainz und Erfurt waren von den örtlichen Veranstaltern gestrichen worden.

Luke Mockridge will wieder auf die Bühne
17:54 Uhr

Vater erwürgt - Gericht verurteilt Sohn zu Haftstrafe

Weil er seinen hochbetagten Vater nach einem Streit erwürgte, ist ein 63-Jähriger vom Landgericht Kassel zu sechseinhalb Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden. Der Angeklagte wurde wegen Totschlags schuldig gesprochen, wie ein Gerichtssprecher mitteilte.

Die Gewalttat gegen den 89-jährigen Vater hatte sich der Anklage zufolge im Januar in Wabern ereignet. Dort bewohnten demnach Vater und Sohn ein gemeinsames Haus. Der Sohn soll den 89-Jährigen nach einem verbalen Streit erwürgt haben.

Vater erwürgt - Gericht verurteilt Sohn zu Haftstrafe
17:11 Uhr

Mehr Menschen als erwartet wollen Geschlechtseintrag ändern

Ab dem 1. November wird es in Deutschland möglich sein, den ab Geburt zugewiesenen Geschlechtseintrag auf Antrag zu berichtigen. Auch der Vorname kann in diesem Zuge geändert werden - dem neuen Selbstbestimmungsgesetz sei Dank. Und offenbar wollen deutlich mehr Menschen als von der Bundesregierung erwartet diese Möglichkeit nutzen.

Bis Ende August hätten deutschlandweit rund 15.000 Menschen eine solche Änderung angemeldet, ergab eine Datenauswertung des "Spiegel". Die Ampel-Koalition hatte in ihrem Gesetzentwurf mit ungefähr 4000 Fällen pro Jahr gerechnet.

Für die Datenauswertung fragte der "Spiegel" bei 53 weitgehend zufällig ausgewählten Kommunen Zahlen zu diesen Anmeldungen ab. Die Stichprobe berücksichtigte demnach ländliche Gemeinden, Klein- und Großstädte aus Ost- wie Westdeutschland. Die Ergebnisse wurden zudem so gewichtet, dass sie der Einwohnerverteilung in Deutschland entsprechen.

Mehr Menschen als erwartet wollen Geschlechtseintrag ändern
16:24 Uhr

Berühmtes Kunstwerk in Köln versehentlich bei Putzarbeiten zerstört

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Das beschädigte Kunstwerk "Skelett" des Künstlers Naegeli. (Foto: picture alliance/dpa)

In Köln ist ein berühmtes Graffitikunstwerk versehentlich bei Putzarbeiten beschädigt worden. Bei der Reinigungsaktion wurde das gesprayte Skelett des Schweizer Künstlers Harald Naegeli teilweise entfernt, wie die Stadt mitteilte. Es handelte sich demnach um "ein tragisches Versehen". Kopf und Hände des Skeletts sowie Spuren der Strichzeichnung seien noch erhalten.

Nun soll die an der Museumskirche St. Cäcilien angebrachte Zeichnung erneuert werden.

Berühmtes Kunstwerk in Köln versehentlich bei Putzarbeiten zerstört
15:38 Uhr

Opfer Penis und Hoden abgetrennt - Verdächtiger auf freiem Fuß

Ein drastischer Verstümmelungsfall im Ruhrgebiet, bei dem das Opfer Hoden und Penis verlor, galt für die Ermittler als so gut wie aufgeklärt. Jetzt zeigt sich: Die vermeintlich entscheidende DNA-Spur überführt den Hauptverdächtigen gar nicht eindeutig. Der 32-Jährige wurde deshalb wieder auf freien Fuß gesetzt.

Eigentlich wollten die Behörden in Kürze Anklage erheben - nun gebe es aber keinen dringenden Tatverdacht mehr, teilte die Staatsanwaltschaft in Herne mit. Die Ermittlungen laufen weiter.

Das 66-jährige Opfer war Ende Februar mit den schweren Verletzungen aufgefunden worden. Die abgetrennten Genitalien oder das Tatwerkzeug fanden die Ermittler nicht. Auch die möglichen Hintergründe der Tat liegen noch immer im Dunkeln. Das Opfer überlebte damals die lebensgefährlichen Verletzungen, starb aber wenig später eines natürlichen Todes.

Opfer Penis und Hoden abgetrennt - Verdächtiger auf freiem Fuß
15:09 Uhr

Propalästinensische Demonstranten bedrängen Berliner Senator

Seit dem Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober kommt es in der Hauptstadt immer wieder zu propalästinensischen Protesten. Nun ist Berlins Kultursenator Joe Chialo bei einer Veranstaltung von Demonstranten angegangen worden.

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(Foto: IMAGO/Stefan Zeitz)

Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Vorfall in Berlin-Mitte. Es handelte sich um etwa 40 Menschen, die größtenteils sogenannte Palästinensertücher trugen. Sie bedrängten den CDU-Politiker und beleidigten ihn. Auch Pyrotechnik wurde gezündet. Chialo blieb unverletzt. Eine Frau wurde von einem Mikrofonständer getroffen.

Schließlich drängten Polizeikräfte die Menschenmenge zurück und brachten den Senator in Sicherheit. Die Menge habe sich in Kleingruppen aufgelöst, hieß es weiter. Einige von ihnen wurden noch überprüft. Der Staatsschutz hat Ermittlungen aufgenommen.

Propalästinensische Demonstranten bedrängen Berliner Senator
14:33 Uhr

Video zeigt gewaltigen Felssturz in den Alpen

In den französischen Alpen ereignet sich ein gewaltiger Felssturz. Wanderern gelingt es, das Geschehen zu filmen. Die Aufnahmen zeigen, wie mehrere Gesteinsbrocken vom Col de l'Encrenaz in Richtung Tal fallen. Lokalen Medien zufolge ereignet sich der Erdrutsch in etwa 2700 Meter Höhe.

Video zeigt gewaltigen Felssturz in den Alpen
14:16 Uhr

Eine Ode an die Nacktheit

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Mackintoshs Liebe zur Fotografie begann schon in jungen Jahren: Mit der Kamera ihres Vaters hielt sie die Abenteuer der Familie in der afrikanischen Steppe fest. Erst später galt ihre Konzentration nicht mehr den Tieren, sondern den Menschen. (Foto: privat)

Noch schnell erwähnt: Eine Buchempfehlung meiner Kollegin Sabine Oelmann aus dem Ressort Leben: Die in Südafrika geborene und in Berlin lebende Fotografin Caroline Mackintosh erforscht in "An Ode to Nude" die Verbindung zwischen dem menschlichen Körper und der Natur und stellt damit unseren urbanen Lebensstil infrage. Sie porträtiert Menschen, die ihre Geschichten über die Synergie zwischen nackten Körpern und unberührter Natur erzählen. Ihre rohe Authentizität, eingefangen mit dem weiblichen Blick durch eine analoge Kamera, verstärkt den Kontrast zur digitalen und urbanen Welt der heutigen Gesellschaft.

Entstanden ist eine vielfältige Mischung aus Einzelpersonen, Familien, Paaren und Freundesgruppen, deren Geschichten im Bildband vereint sind: Es geht nicht um die Hülle, nicht um Schönheit im üblichen Sinne, es geht um die Wiedererlangung des Selbstwertgefühls nach körperlichen Veränderungen oder aufgrund des Alters; es geht um ein Danach bei Operationen, Schwangerschaft und Mutterschaft, die Suche nach Freiheit und Akzeptanz.

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Die Fotografin sagt: "Durch das Zelebrieren und Feiern des nackten menschlichen Körpers finden wir wieder näher zueinander, indem wir erkennen, dass wir viele Gemeinsamkeiten haben und die einzigartigen Unterschiede, die jeden von uns ausmachen, wertschätzen können." (Foto: Caroline Mackintosh, An Ode To Nude)

Mackintoshs Arbeit will Nacktheit entstigmatisieren und Mensch und Natur wieder miteinander verbinden, um die von der Gesellschaft auferlegten Barrieren der Abgrenzung zu überwinden. Heute, am Freitag, 13. September, von 19 Uhr bis 22 Uhr, kann man Caroline Mackintosh im RENEGAT in der Torstraße 106 während der Berlin Art Week treffen. Das Buch ist im Handel bei C/O Berlin, Buchhandlung Walther König oder hier erhältlich.

Eine Ode an die Nacktheit
14:19 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

meine geschätzte Kollegin Christina Lohner verabschiedet sich ins wohlverdiente Wochenende. Mein Name ist Janis Peitsch und bis zum Abend versorge ich Sie im "Tag" mit spannenden Nachrichten aus aller Welt.

Bei Fragen, Anregungen oder Kritik - gerne eine Mail an dertag[at]ntv.de.

Los geht's!

Schichtwechsel
14:03 Uhr

Mann mit Benzin übergossen und angezündet

Ein 68-Jähriger ist gestern an einer Haltestelle in Cuxhaven mit Benzin übergossen und angezündet worden. Das Opfer erlitt Verbrennungen und kam ins Krankenhaus, wie die Polizei nun mitteilt. Demnach flüchtete der mutmaßliche Täter zunächst. Ein Spezialeinsatzkommando nahm den 37-Jährigen dann im Laufe der Nacht vorläufig fest.

Angaben zu den Hintergründen der Tat macht die Polizei nicht. Die Beamten ermitteln wegen versuchten Mordes.

Mann mit Benzin übergossen und angezündet
13:48 Uhr

Ärzte geben Lindner Kontra zur Krankschreibung per Telefon

Der Hausärztinnen- und Hausärzteverband kritisiert das Eintreten von Finanzminister Christian Lindner für ein Ende der telefonischen Krankschreibung. Man könne die Aussagen nicht nachvollziehen, sagte der Vorsitzende Markus Beier. Die Einführung der Regelung sei medizinisch und versorgungspolitisch eine absolut richtige und sinnvolle Entscheidung gewesen.

Unterstellungen, dass sich Menschen damit einen schlanken Fuß machten, könne man aus der täglichen Arbeit nicht bestätigen.

Ärzte geben Lindner Kontra zur Krankschreibung per Telefon
13:08 Uhr

Skiort versinkt im Schnee, Urlauber stecken fest

In den bayerischen Alpen fällt der erste Schnee und auch im Nachbarland Österreich bricht der Winter ein. Der Skiort Obertauern ist von etwa 30 Zentimeter Neuschnee bedeckt - Urlauber mit Sommerreifen hängen fest. Am Wochenende sollen noch mal deutlich mehr Flocken zu Boden rieseln.

Skiort versinkt im Schnee, Urlauber stecken fest
12:43 Uhr

Habeck macht Union für Schwäche bei E-Autos und Wärmepumpen verantwortlich

Wirtschaftsminister Habeck macht das "Schlechtreden von Zukunftstechnologien" wie dem E-Auto oder der Wärmepumpe für deren stockenden Hochlauf verantwortlich. "Die Nachfrageschwäche, die wir in Europa haben, sie kommt ganz wesentlich daher, dass die Opposition sich nicht daran erinnert, was sie vor Jahren beschlossen hat und was wir jetzt umsetzen", sagte er im Bundestag.

Das schaffe "Verunsicherung", prangerte Habeck an. Dabei brauche es vor allem Verlässlichkeit und Planbarkeit. "Geben Sie Ihren Kampf gegen technologischen Fortschritt auf."

Habeck macht Union für Schwäche bei E-Autos und Wärmepumpen verantwortlich
12:08 Uhr

Güterzug kracht in LKW mit 23-Tonnen-Panzer

Ein Tieflader mit einem Panzer an Bord bleibt auf einem Bahnübergang im US-Bundesstaat South Carolina stecken. Ein heranrasender Güterzug kann nicht mehr bremsen und kracht in das tonnenschwere Hindernis. Die Wucht schleudert die M109-Panzerhaubitze zur Seite:

Güterzug kracht in LKW mit 23-Tonnen-Panzer

Güterzug kracht in LKW mit 23-Tonnen-Panzer
11:53 Uhr

Deutsches Kriegsschiff durchfährt trotz Ärger aus China Taiwanstraße

Die Deutsche Marine wird die umstrittene Meerenge zwischen China und Taiwan ungeachtet chinesischer Proteste durchfahren. Verteidigungsminister Pistorius bestätigte die Route nun.

"Und das Signal ist ein ganz einfaches, was wir immer vertreten haben und auch ich immer vertreten habe: Internationale Gewässer sind internationale Gewässer", sagte Pistorius. Und: "Es ist der kürzeste Weg. Es ist angesichts der Wetterlage der sicherste Weg und es sind internationale Gewässer, also fahren wir durch."

Deutsches Kriegsschiff durchfährt trotz Ärger aus China Taiwanstraße
11:34 Uhr

Reporterin berichtet über Recherche zu Missständen in Charité

Mehrere Wochen recherchiert "Stern"-Journalistin Lisa Plank verdeckt in der Berliner Charité. Im Interview mit ntv berichtet sie von einzelnen Fällen und den ersten Reaktionen auf die Erkenntnisse ihres investigativen Einsatzes. Während die Klinik jegliche Vorwürfe zurückweist, melden sich wohl viele Mitarbeitende:

Erste Charité-Stellungnahme "ist Schlag ins Gesicht"

Reporterin berichtet über Recherche zu Missständen in Charité
11:17 Uhr

Der kleine Prinz lernt schon das Fliegen

Früh übt sich: Im Alter von elf Jahren hat Prinz George einem Medienbericht zufolge seine erste Flugstunde absolviert. Der älteste Sohn von William und Kate sei knapp eine Stunde in der Luft gewesen, berichtet die "Sun" unter Berufung auf Augenzeugen. "Es hat ihm gefallen", zitiert die Zeitung eine Quelle. "Es ist der richtige Zeitpunkt, damit anzufangen."

Der kleine Prinz lernt schon das Fliegen
10:50 Uhr

Polizei rettet offenbar Jungen aus Gewalt von Missbrauchstäter

In Erfurt hat die Polizei laut einem Medienbericht Ende August einen 45-Jährigen festgenommen und dabei auch einen zwölfjährigen Jungen aus dessen Wohnung befreit. Das Kind wurde nach Angaben der Polizei "in Umständen angetroffen, die einen sexuellen Missbrauch nahelegen", wie die "Bild"-Zeitung berichtet. Der Junge kommt nach Informationen der Zeitung aus Berlin.

Insgesamt sieben Männer sollen dem Bericht zufolge im Darknet Aufnahmen von sexualisierter Gewalt gegen Kinder verbreitet haben. Kontakt zu Kindern und Jugendlichen nahmen sie demnach in einem Internet-Forum auf, indem sie vorgaben, ihre Opfer bei einer Musikkarriere zu unterstützen. Drei Tatverdächtige sollen jahrelang zusammengewohnt haben.

Polizei rettet offenbar Jungen aus Gewalt von Missbrauchstäter
10:17 Uhr

Früherer FDP-Chef Wolfgang Gerhardt ist tot

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(Foto: dpa)

Der ehemalige FDP-Vorsitzende Wolfgang Gerhardt ist gestorben. Dies teilt FDP-Chef Christian Lindner im Auftrag der Familie mit.

Früherer FDP-Chef Wolfgang Gerhardt ist tot
10:16 Uhr

Chinesen dürfen nicht mehr so früh in Rente

Vor dem Hintergrund der stetig alternden Gesellschaft hebt Chinas Regierung schrittweise das Renteneintrittsalter an. Die Grenze für Männer werde von derzeit 60 auf dann 63 Jahre erhöht, Frauen können je nach Art des Berufs künftig erst mit 55 beziehungsweise 58 Jahren in Rente gehen, statt derzeit mit 50 beziehungsweise 55 Jahren. Das berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua.

Die geplante Anhebung erstreckt sich allerdings über einen langen Zeitraum. So soll die Anhebung 2025 beginnen und 15 Jahre später abgeschlossen sein, also 2040.

Chinesen dürfen nicht mehr so früh in Rente
09:47 Uhr

Flugzeug knallt bei Landung mit Heck auf Asphalt

Eine höchst ungemütliche Landung erleben Passagiere einer Bombardier-Maschine im chilenischen Port Williams. Beim Aufsetzen schlägt das Flugzeug mit dem Heck auf die Landebahn. Verletzte gibt es nicht, doch das erst kürzlich gekaufte Flugzeug trägt sichtbare Schäden davon:

Flugzeug knallt bei Landung mit Heck auf Asphalt
09:25 Uhr

Islamist plante Macheten-Attentat auf Bundeswehrsoldaten

Die Generalstaatsanwaltschaft München hat einen mutmaßlichen Islamisten wegen eines gegen Bundeswehrsoldaten gerichteten Anschlagsplans festnehmen lassen. Der Mann habe in der Innenstadt der bayerischen Stadt Hof Soldaten während ihrer Mittagspause angreifen und möglichst viele von ihnen töten wollen, teilen die Ermittler mit. Vor einigen Tagen habe sich der aus Syrien stammende 27-Jährige dafür zwei Macheten gekauft.

Islamist plante Macheten-Attentat auf Bundeswehrsoldaten
09:12 Uhr

Taylor Swifts Wahlempfehlung lockt Hunderttausende auf Wahlportal

Ihre öffentliche Unterstützung für US-Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris bringt offenbar zahlreiche Fans dazu, sich mit der anstehenden Wahl auseinanderzusetzen. Nach Swifts Kommentar verzeichnete die Wahlinformationswebsite Vote.gov innerhalb von 24 Stunden insgesamt 405.999 Besucher, die direkt von einer Instagram-Story der Sängerin weitergeleitet wurden. Das bestätigte ein Behördensprecher dem US-Magazin "Variety".

Die Zahl entspricht mehr als dem Zehnfachen der zuletzt verzeichneten Besucherzahlen. Zwischen dem 3. und 9. September seien es im Schnitt 30.000 Besucherinnen und Besucher am Tag gewesen.

Taylor Swifts Wahlempfehlung lockt Hunderttausende auf Wahlportal
08:30 Uhr

Ehemann zerstückelte Miss-Schweiz-Finalistin offenbar mit Stabmixer

In der Nähe von Basel hat ein 41-Jähriger seine Frau getötet und ihre Leiche auf besonders grausame Weise beseitigt. Das berichtet das Schweizer Boulevardblatt "20 Minuten" unter Berufung auf das nun veröffentlichte Urteil. Demnach behauptete der Mann, seine Frau habe ihn mit einem Messer angegriffen - nachdem er zuvor noch erklärt hatte, sie tot aufgefunden zu haben.

Laut Obduktionsbericht zerteilte der Mann den Leichnam demnach mit einer Stichsäge und Gartenschere. Anschließend habe er diesen zerkleinert und in einer Chemikalie aufgelöst, zitiert die Zeitung. Dabei verwendete er den Akten zufolge einen industriellen Stabmixer. Der Täter wurde demnach bereits zuvor gewalttätig, sowohl gegenüber seiner Ehefrau, einer "Miss Schweiz"-Finalistin, als auch einer ehemaligen Lebenspartnerin. Nach Informationen der Zeitung wollte sich seine Frau von ihm trennen.

Ehemann zerstückelte Miss-Schweiz-Finalistin offenbar mit Stabmixer
08:09 Uhr

Trümmer der Carolabrücke könnten wie Staumauer wirken

Der Teilabriss der eingestürzten Carolabrücke in Dresden hat mit einer kontrollierten Sprengung begonnen. Den Einsatzkräften bleibt nicht viel Zeit - Experten erwarten, dass in den kommenden Tagen das Hochwasser aus Tschechien eintrifft:

Trümmer der Carolabrücke könnten wie Staumauer wirken
08:04 Uhr

Bahn trennt sich von Logistik-Tochter DB Schenker

Der dänische Logistiker DSV kauft die Bahn-Spedition Schenker. Der Preis solle 14,3 Milliarden Euro betragen, teilt DSV mit. Ein Vorvertrag sei unterzeichnet.

Bahn trennt sich von Logistik-Tochter DB Schenker
07:39 Uhr

Es wird ungemütlich: Dauerregen, Sturm und sogar Schnee

Wer es noch nicht mitbekommen hat, sollte sich vielleicht schnell nochmal umziehen: Ein Tiefdruckgebiet bringt ausgedehnte Regenfälle und kühle Temperaturen in den Osten und Südosten der Republik. Ab dem Vormittag breitet sich der Dauerregen auf Ostsachsen und das Erzgebirge aus. Erwartet werden 30 bis 50 Liter pro Quadratmeter, in Staulagen sogar bis zu 70 Liter pro Quadratmeter.

Am Abend und in der Nacht müssen sich die Bewohner der östlichen Mittelgebirge auf Sturmböen bis zu 85 Kilometer pro Stunde einstellen. Auf dem Fichtelberg könne es vorübergehend orkanartige Böen geben. An der Küste muss ebenfalls mit starken Böen gerechnet werden.

In den Alpen setzen kräftige Schneefälle ein. Die Schneefallgrenze sinkt vor allem nach Osten hin am Samstagfrüh auf etwa 1000 Meter.

Es wird ungemütlich: Dauerregen, Sturm und sogar Schnee
07:10 Uhr

Schauspieler und Promi-Sohn Chad McQueen ist tot

Chad McQueen, wie sein berühmter Vater Steve McQueen als Schauspieler und Rennfahrer tätig, ist gestorben. "Schweren Herzens" teilten sie den Tod ihres Vaters mit, schrieben seine Kinder Chase und Madison bei Instagram. Angaben zur Todesursache machte die Familie nicht.

McQueen wurde nur 63 Jahre alt. Er stammte aus der ersten Ehe von Steve McQueen mit der Schauspielerin Neile Adams.

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(Foto: picture alliance / dpa)
Schauspieler und Promi-Sohn Chad McQueen ist tot
06:50 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen lieber Leserinnen und Leser,

die gute Nachricht: Es ist Freitag ;) Die schlechte Nachricht: Es droht teilweise starker Regen - ich hoffe, alle Betroffenen kommen glimpflich davon und bleiben vom drohenden Hochwasser, das aus dem Osten nach Deutschland strömen könnte, verschont.

  • Die Menschen in der Ukraine können heute immerhin ein wenig hoffen: Der US-Präsident empfängt den britischen Premier. Die beiden dürften unter anderem über den Einsatz von Langstreckenraketen gegen Ziele in Russland durch die ukrainischen Streitkräfte beraten. Über diese und weitere Entwicklungen im Ukraine-Krieg halten wir Sie in unserem Liveticker auf dem Laufenden.

  • Deutschland und Litauen unterzeichnen ein Abkommen über die Stationierung einer gefechtsbereiten Brigade in dem baltischen NATO-Land. Verteidigungsminister Pistorius empfängt in Berlin seinen litauischen Amtskollegen Kasciunas.

  • Der Bundestag schließt derweil seine Haushaltsberatungen ab. In der Schlussrunde am Mittag geht es dann auch um die Finanzplanung bis 2028.

  • Und auch das Thema Zuwanderung begleitet uns weiter: Deutschland und Kenia schließen ein Migrationsabkommen. Dazu kommt der kenianische Präsident Ruto nach Berlin. Die Vereinbarung soll die Anwerbung von Fachkräften aus Kenia fördern und die Rückführung von Kenianern ohne Bleiberecht erleichtern.

Mein Name ist Christina Lohner und ich halte Sie bis zum Nachmittag auf dem Laufenden. Sie erreichen mich unter christina.lohner@ntv.de. Kommen Sie gut durch den Tag, und dann schon mal ein schönes Wochenende!

Das wird heute wichtig
06:24 Uhr

Weiterer Abschnitt von Dresdener Brücke zum Einsturz gebracht

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(Foto: dpa)

Im Zuge der Abrissarbeiten ist ein weiterer Abschnitt der Carolabrücke in Dresden eingebrochen. Es handelt sich um den Brückenzug mit Straßenbahngleisen, der in der Nacht zum Mittwoch bereits teilweise in die Elbe gestürzt war, wie ein Polizeisprecher mitteilt. Ein weiterer Brückenzug mit Fahrspuren für Autos stehe dagegen noch.

Die Brücke galt als extrem einsturzgefährdet. Am Donnerstag war noch mitgeteilt worden, dass der beschädigte Teil der Carolabrücke in Dresden komplett abgerissen werden soll.

Weiterer Abschnitt von Dresdener Brücke zum Einsturz gebracht