Freitag, 04. Oktober 2019Der Tag

mit Heidi Ulrich
22:30 Uhr

Das war Freitag, der 4. Oktober 2019

Liebe Leser,

ich hoffe, Sie hatten einen schönen Brückentag! Für Fans von Hertha BSC geht er schön zu Ende. In der Fußball-Bundesliga hat Hertha BSC gegen Fortuna Düsseldorf gewonnen mit 3:1. Was war heute sonst noch so los? Hier ein Überblick über einige der wichtigsten Meldungen:

Auch an diesem Freitag haben wieder Menschen bei den Fridays-for-Future-Demos mitgemacht. Die Bewegung hat einen weiteren weltweiten Klimaprotest für den 29. November angekündigt. Auch viele von Ihnen, liebe Leser, sehen Handlungsbedarf, wenn es um den Klimaschutz geht. In unserer Umfrage (siehe Eintrag von 10:31 Uhr) haben -Stand jetzt- 50 Prozent gesagt, dass die Bundesregierung zu wenig für den Klimaschutz macht. 39 Prozent sagten, die Regierung macht schon genug.

Das war's für diese Woche bei "Der Tag". Schönes Wochenende!

22:08 Uhr

Prinz Harry klagt wegen abgefangener Nachrichten

Prinz Harry hat Klage eingereicht, weil Medienunternehmen Sprachnachrichten von einem Handy abgefangen haben sollen. Der Verlag der Zeitung "The Sun" bestätigte, dass Harry Klage eingereicht habe. Medienberichten zufolge hat Harry auch die Zeitung "Daily Mirror" verklagt. Unklar ist, ob es sich um ein Handy von Harry selbst handelt und in welchem Zeitraum die Nachrichten abgefangen worden sein sollen.

Vor drei Tagen hatte der Prinz schon die "Mail on Sunday" verklagt – wegen der unerlaubten Veröffentlichung eines persönlichen Briefes. In einem offenen Brief warf er der britischen Boulevardpresse vor, seine Frau ebenso zu verfolgen wie einst seine Mutter Diana, die 1997 bei einem Autounfall auf der Flucht vor Paparazzi in Paris starb: "Meine größte Angst ist, dass die Geschichte sich wiederholt".

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21:47 Uhr

USA kündigen Visumfreiheit für Polen an

Die USA wollen polnischen Staatsbürgern Visumfreiheit gewähren. Das Weiße Haus erklärte, das Außenministerium habe Polen offiziell für den Beitritt zum sogenannten Visa-Waiver-Programm nominiert. Es ermöglicht Bürgern ausgewählter Staaten, ohne Visum in die Vereinigten Staaten zu reisen und sich dort bis zu 90 Tage aufzuhalten. Für Bürger Deutschlands und einem Großteil anderer europäischer Staaten gilt schon lange keine Visumpflicht mehr bei USA-Reisen. US-Bürger dürfen schon jetzt ohne Visum nach Polen einreisen. Die Aufhebung der Visumpflicht muss noch vom Heimatschutzministerium bestätigt werden.

21:18 Uhr

Daliah Muhammad läuft Weltrekord

Neuer Weltrekord bei der Leichtathletik-WM in Doha: Die US-Amerikanerin Daliah Muhammad ist die 400 Meter Hürden in 52,16 Sekunden gelaufen. Damit gewann sie das Finale und verbesserte ihren eigenen Weltrekord um vier Hundertstelsekunden. Zweite wurde US-Teamgefährtin Sydney McLaughlin in 52,23 Sekunden vor der Jamaikanerin Rushell Clayton, die nach 53,74 Sekunden ins Ziel kam.

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Daliah Muhammad gewinnt Gold.

(Foto: REUTERS)

 

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20:25 Uhr

Zuschlag für Klinik-Behandlung - zugunsten Pflege

Bundesgesundheitsminister Spahn will mit einem millionenschweren Zuschlag auf Klinikrechnungen höhere Löhne in der Krankenpflege finanzieren. In einem Gesetzentwurf seines Ministeriums steht, dass Krankenhäuser ab Januar ein Jahr lang bei allen Behandlungen einen Aufschlag in Höhe von jeweils 0,3 Prozent des Rechnungsbetrags verlangen können. Die gesetzlichen Kassen sollen dadurch mit 225 Millionen Euro, die privaten Krankenversicherer mit 17 Millionen Euro belastet werden.

20:02 Uhr

Videos des Tages

19:46 Uhr

Zwei Tote nach mutmaßlicher Explosion in Wohnung

Einsatzkräfte haben nach einer mutmaßlichen Explosion zwei Tote in einer Essener Wohnung entdeckt. Drei weitere Menschen seien unverletzt aus dem Gebäude geholt worden, sagte eine Polizeisprecherin. Es seien Fenster zersprungen und Rauch aufgestiegen, gebrannt habe es aber nicht. Das Haus in der Nähe des Hauptbahnhofs sei unbewohnbar. Zeugen hatten gegen 17.15 Uhr eine Detonation gehört. Deren Ursache ist noch unklar.

19:28 Uhr

EU nimmt Schweiz von Liste mit Steueroasen

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(Foto: picture alliance / dpa)

Die EU will der Schweiz offiziell bescheinigen, keine Steueroase zu sein. Bei einem Treffen am kommenden Donnerstag dürften die EU-Finanzminister die Schweiz von einer entsprechenden grauen Liste streichen, wie aus einem EU-Dokument hervorgeht. Auf der grauen Liste sind Länder, die nach Einschätzung der EU über unzureichende Steuerstandards verfügen, aber zugesagt haben, die Vorschriften zu verschärfen. Mit der Steuerreform, die ab 2020 in Kraft trete, sei die Schweiz ihren Verpflichtungen nachgekommen, hieß  es nun. Auch Albanien, Costa Rica, Mauritius und Serbien sollen von der grauen Liste gestrichen werden.

Weiter aufgeführt seien dagegen die Kaimaninseln, die Türkei, die Bahamas und die Bermudas. Wenn sie ihre Verpflichtungen nicht innerhalb festgelegter Fristen erfüllen, werden sie auf die schwarze Liste gesetzt. Darauf befinden sich die Amerikanischen Jungferninseln, Amerikanisch-Samoa, Belize, Fidschi, Guam, Oman, Samoa, Trinidad und Tobago sowie Vanuatu. Diesen Staaten drohen Reputationsschäden und strengere Kontrollen bei Transaktionen mit der EU.

19:09 Uhr

Osram-Übernahme ist geplatzt

Die geplante Übernahme des Beleuchtungsherstellers Osram ist zumindest vorerst geplatzt. Der österreichische Chip-Hersteller AMS konnte nicht genügend Osram-Aktionäre von seinem 4,5 Milliarden Euro schweren Angebot überzeugen. AMS will seine Pläne aber noch nicht aufgeben: Ein Zusammenschluss würde die Schaffung eines global führenden Unternehmens in Sensortechnik und Photonik ermöglichen, hieß es in einer Mitteilung.

Osram
Osram 38,63

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18:27 Uhr

Pariser Messerattacke ist Fall für Anti-Terror-Ermittler

Die Anti-Terror-Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen zu dem tödlichen Messerangriff im Pariser Polizeipräsidium übernommen. Aus Justizkreisen hieß es, es werde nun wegen Mordes und versuchten Mordes an Amtspersonen in Zusammenhang mit einer kriminellen, terroristischen Vereinigung ermittelt. Ein 45-jähriger Mitarbeiter des Präsidiums hatte gestern vier Kollegen erstochen. Daraufhin wurde er erschossen.

Mehrere Medien hatten berichtet, der 45-Jährige sei vor zwei Jahren zum Islam konvertiert. Von der Regierung hieß es noch heute Morgen, es gebe bisher keine Hinweise auf eine Radikalisierung. Von der Polizei hieß es am Nachmittag, dass keine Hypothese bei den Ermittlungen ausgeschlossen werden könne.

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18:38 Uhr

Bundestag soll über Autobahn-Tempolimit abstimmen

Die Grünen wollen den Bundestag über ein Tempolimit auf Autobahnen von 130 Stundenkilometern abstimmen lassen. Die Abstimmung solle Mitte des Monats und namentlich sein, sagte ein Fraktionssprecher der Grünen dem "Spiegel". Damit wollen die Grünen die Koalition anscheinend zwingen, bei dem Thema Farbe zu bekennen. Sie kalkulieren demnach damit, dass eine Reihe von SPD-Abgeordneten für ein Tempolimit ist. Vor zwölf Jahren hatten die Sozialdemokraten auf einem Parteitag beschlossen, sich für ein Limit von 130 einzusetzen. Die Mehrheit der Union ist allerdings dagegen, Verkehrsminister Scheuer von der CSU ist ein strikter Gegner eines Tempolimits.

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18:15 Uhr

Erneut Demonstrant in Hongkong angeschossen

In Hongkong ist Medienberichten zufolge wieder ein Demonstrant angeschossen worden. Ein Polizist, der nicht im Dienst war, soll gefeuert haben und ihn in den linken Oberschenkel getroffen haben.

  • Die "Hong Kong Free Press" schreibt, der Polizist sei mit seinem privaten Auto vorbeigefahren, als Demonstranten die Straßen im Bezirk Yuen Long besetzt hatten.
  • Laut "Apple Daily" soll der Polizist den Demonstranten mit dem Auto angefahren haben. Daraufhin sei er von Demonstranten umringt worden. In dem folgenden Chaos habe der Polizist seine Waffe gezogen und geschossen. Danach hätten ihn Demonstranten verprügelt und Brandsätze auf ihn geworfen. Der Polizist konnte dem Feuer entkommen.
  • Die Polizei hat den Vorfall bisher nicht bestätigt.
  • Schon am Dienstag war einem Studenten in die Brust geschossen worden.
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17:41 Uhr

"Tampon-Steuer" soll sinken - ab Januar?

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Der Bundestag befasst sich nun mit der "Tampon-Steuer".

(Foto: imago/JuNiArt)

Auf Hygieneartikel für Frauen wie Tampons soll künftig nur noch der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent gelten. "Viele Frauen haben sich dafür stark gemacht. Wir bringen das jetzt auf den Weg", sagte Finanzminister Scholz. Der SPD-Politiker hat dem Bundestag dazu eine Formulierungshilfe vorgelegt. Demnach soll die Umsatzsteuer auf Erzeugnisse für Zwecke der Monatshygiene von 19 auf 7 Prozent gesenkt werden. "Mein Vorschlag ist, dass das gleich am 1. Januar in Kraft tritt." Die Änderung soll in den Entwurf des Jahressteuergesetzes eingefügt werden, über den der Bundestag aktuell berät.

Wichtige Güter des täglichen Bedarfs sollen eigentlich nur mit dem ermäßigten Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent besteuert werden. Weil Frauen auf Hygieneprodukte wie Tampons angewiesen sind, sehen hier viele Menschen eine Diskriminierung, wenn darauf der volle Mehrwertsteuersatz gezahlt werden muss.

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17:16 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:46 Uhr

Supermarkt trennt sich von Lieferant mit AfD-Hintergrund

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Inzwischen haben sich auch andere Bio-Ketten von dem Lieferanten verabschiedet.

(Foto: dpa)

Ein Produkt von einem Hersteller verkaufen, dessen Inhaber bei der AfD ist? Nein danke, sagt ein Bio-Supermarkt. Schon im Juli hatte der Leipziger Supermarkt Biomare deshalb bestimmte Hirse-Produkte aus den Regalen genommen. Seitdem informieren an den Regalen Schilder die Kunden darüber, dass der Inhaber der Hirsemühle AfD-Funktionär sei und die Partei den menschengemachten Klimawandel leugne. Inzwischen sieht sich der Supermarkt im Internet Beschimpfungen ausgesetzt. Seit die Aufregung in dieser Woche hochgeschwappt ist, seien rund 200 Kommentare über die Firmen-Internetseite eingegangen, sagte Geschäftsführer Reupert. Davon seien drei Viertel Beschimpfungen und Bedrohungen. Im Geschäft hingegen hätten viele Kunden ihre Unterstützung gezeigt. Der Pressesprecher der AfD-Bundestagsfraktion Lüth hatte am Montag ein Bild des Infoschildes getwittert und es kritisiert.

15:50 Uhr

In diesen Branchen sind die Löhne am niedrigsten

Ich hätte ja auf Leiharbeit getippt, aber am wenigsten verdienen die Beschäftigten im Spiel-, Wett- und Lotterie-Wesen. Im Mittel seien es 1819 Euro brutto im Monat, heißt es in einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken. Mit 1843 Euro nur knapp darüber liegen Angestellte in Wäschereien, Frisör- und Kosmetiksalons, bei Bestattungsunternehmen, Saunas und Bädern - gefolgt von Leiharbeitern mit 1866 Euro und Gastronomie-Beschäftigten mit 1889 Euro.

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15:17 Uhr

Wilke-Wurst unter anderem Namen verkauft

Update zum Wurst-Skandal: Offenbar wurden doch Wurst-Produkte des Herstellers Wilke unter anderem Namen verkauft. Der Großhändler Metro erklärt, man habe vorgestern alle Produkte von Wilke aus dem Sortiment genommen. Darunter seien auch Metro-Eigenmarken gewesen. Bei Eigenmarken nehme man zusätzliche Stichproben – die seien bei Wilke im letzten halben Jahr unauffällig gewesen, so Metro.

Der Landkreis Waldeck-Frankenberg als Aufsichtsbehörde hatte vorgestern noch gesagt, es gebe keine Wilke-Waren unter anderem Namen. Daher sei keine Liste der Produkte nötig, die aktuell weltweit zurückgerufen werden. Daraufhin hatte die Verbraucherorganisation Foodwatch erklärt, dass Wilke auch der Hersteller einiger Produkte sei, die Metro unter der Eigenmarke "Aro" verkaufe. In mehreren Fällen war Wurst von Wilke mit Listerien-Keimen belastet gewesen. Zwei Menschen starben.

14:51 Uhr

Johnson wohl doch bereit zu Brexit-Aufschub

Eigentlich hatte der britische Premier Johnson es ausgeschlossen, bei der EU um einen Aufschub für den Brexit zu bitten. Möglicherweise wird er es aber doch tun, und das auch schon bald: Die BBC berichtet, Johnson habe in Gerichtsdokumenten zugesagt, eine Verschiebung zu beantragen, sollte es keine Einigung bis zum 19. Oktober geben. Das gehe aus Unterlagen hervor, die die Regierung bei einem schottischen Gericht eingereicht habe, heißt es.

Das britische Parlament hatte beschlossen, dass Johnson ohne eine Einigung einen Brexit-Aufschub beantragt. Der Premier hatte aber gesagt, er werde sich an das Gesetz nicht halten.

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14:29 Uhr

Wursthersteller beantragt nach Todesfällen Insolvenz

Mehrfach wurden Listerien-Keime in den Produkten des Herstellers gefunden, es gab zwei Todesfälle. Nun hat Wilke Waldecker Fleisch- und Wurstwaren ein vorläufiges Insolvenzverfahren beantragt. Schon am Dienstag hatten die Behörden die Produktion geschlossen. Weltweit werden die Produkte zurückgerufen. Die Keimquelle ist noch nicht gefunden. Listerien können für Personen mit schwachem Immunsystem lebensgefährlich sein.

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14:20 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leser,

beim Schichtwechsel haben mein Kollege Kai Stoppel und ich uns darüber ausgetauscht, ob wir eher Pauschal- oder Individualreisen machen. Dazu haben wir ja heute eine Umfrage - siehe den Eintrag von 7:46 Uhr und Sie können gerne noch abstimmen. Stand jetzt ist, dass fast Zweitdrittel lieber eine Individualreise machen. Vom Reisen bin ich gerade weit entfernt. Stattdessen kümmere ich mich um frische Nachrichten! Bei Fragen oder Anregungen erreichen Sie mich über heidi.ulrich(at)nama.de. Ich wünsche Ihnen einen schönen Freitagnachmittag!

 

14:00 Uhr

Rätselhafter Hohlraum unter KZ Buchenwald entdeckt

Bei Grabungen auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar ist ein leerer Stollen entdeckt worden. Der unterirdische Hohlraum sei zehn bis 15 Meter lang, jeweils etwa zwei Meter breit und hoch und liege ungefähr zehn Meter unter der Erdoberfläche, teilte die Gedenkstätte mit. Zuvor hatte der MDR berichtet. Der Sender hatte die Grabungen angestoßen.

Die Bauweise des Stollens lege die Vermutung nahe, dass er für Luftschutzzwecke angelegt wurde, sagte der Leiter der Gedenkstätte, Volkhard Knigge. "Der Fund zeigt, dass Häftlinge noch in den letzten Momenten der Existenz der Lager für eine völlig sinnlose Form der Zwangsarbeit eingesetzt wurden."

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13:31 Uhr

Spaziergänger entdeckt Riesenschlange an der Ruhr

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Die Königspython bewohnt die Tropen West- und Zentralafrikas und ernährt sich von kleinen Säugetieren und Vögeln.

(Foto: picture alliance/dpa)

Einen eher seltenen Tierkadaver hat ein Spaziergänger am Ufer der Ruhr entdeckt. In einem Gebüsch am Flussufer in Witten-Heven bemerkte der Mann eine Schlange, wie die Polizei mitteilte. Die Beamten verständigten einen Schlangenexperten, der das Tier als Königspython identifizierte.

Erst als der Fachmann die ungiftige Würgeschlange einfangen wollte, stellte er fest, dass das 1,30 Meter lange Reptil bereits tot war. Das Tier wurde vermutlich an der Fundstelle angespült.

13:17 Uhr

Ukraine: Keine Erkenntnisse über Fehler von Biden-Sohn

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Foto aus entspannteren Zeiten: Joe Biden (Mitte) mit seinem Sohn Hunter (re.) und Ex-Präsident Barack Obama.

(Foto: imago images/UPI Photo)

Neue Entwicklungen gibt es in der Ukraine-Affäre von US-Präsident Donald Trump. Dieser warf seinem möglichen demokratischen Herausforderer Joe Biden und dessen Sohn Hunter Biden zuletzt immer wieder Korruption vor - vor allem in Zusammenhang mit der Ukraine.

Dort jedoch gibt es bisher keine Erkenntnisse über ein Fehlverhalten von Hunter Biden: "Ich habe diesbezüglich keine Informationen", sagte der Generalstaatsanwalt der Ukraine, Ruslan Riaboschapka, auf die Frage, ob er Beweise für Verfehlungen von Hunter Biden habe. Es seien auch keine ausländischen Anwälte in dieser Sache an ihn herangetreten.

Die ukrainische Generalstaatsanwaltschaft will nun jedoch nach Vorwürfen von Trump alte Akten überprüfen. Konkret geht es auch um die 2016 eingestellten Ermittlungen gegen die umstrittene Gasholding Burisma.

12:44 Uhr

Schule in Bayern brennt nieder

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Über 200 Einsatzkräfte waren vor Ort, um das Feuer zu löschen.

(Foto: picture alliance/dpa)

An einer Grund- und Mittelschule im bayerischen Berchtesgaden ist in der Nacht ein Feuer ausgebrochen. Beim Eintreffen der Rettungskräfte stand das Gebäude bereits lichterloh in Flammen. Für die Löscharbeiten rückten insgesamt 13 Feuerwehren an – darunter zwei aus dem benachbarten Österreich.

Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund zwei Millionen Euro. Warum das Feuer ausgebrochen ist, ist noch unklar. Die Kriminalpolizei ermittelt.

12:28 Uhr

Deutscher Maulwurf auf dem Mars nimmt neuen Anlauf

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Grafik von der Sonde "InSight", unten rechts der Maulwurf, der in den Marsboden vordringen soll.

(Foto: picture alliance/dpa)

Zuletzt geht es nicht weiter vorwärts für den deutschen Maulwurf auf dem Mars. Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und des Jet Propulsion Laboratory der Nasa wollen mit einer neuen Taktik der kleinen Rammsonde der Mission "InSight" den Weg in größere Tiefen des Marsbodens ebnen. Ziel ist, dem Marsmaulwurf HP3 genug Halt zum weiteren Hineinhämmern zu verleihen, wie das DLR mitteilte.

Denn ohne Halt und Reibung ist der HP3-Sonde ein tieferes Eindringen in die Oberfläche des Roten Planeten nicht möglich. Dazu soll nun die Roboterarmschaufel des neben der Rammsonde stehenden Nasa-Landers den Maulwurf gegen die Wand des kleinen Kraters drücken, der sich um die kleine Sonde bildete. Wegen dieses kleinen Kraters erfährt der Marsmaulwurf derzeit zu wenig seitliche Reibung - er drehte sich zuletzt in einer Tiefe von 35 Zentimetern im Kreis, ohne weiter vorzudringen.

 

12:07 Uhr

25-Jährige fällt von Hotelschiff in Rhein - war es Mord?

Polizei und Rettungskräfte haben im Rhein bei Bonn vergeblich nach einer Frau gesucht, die von einem Hotelschiff ins Wasser gefallen sein soll. Ein Zeuge habe gemeldet, dass die 25-Jährige am Donnerstagabend von Bord des Hotelschiffs gesprungen oder gestoßen worden sei, sagte ein Polizeisprecher. Trotz intensiver Suche - auch mithilfe eines Hubschraubers, sei die Vermisste nicht gefunden worden. "Wir ermitteln in alle Richtungen", sagte der Sprecher. Weder ein Unfall noch ein Tötungsdelikt könnten ausgeschlossen werden.

Die 25-Jährige gehöre zur Besatzung des Schiffes, das am Donnerstag in Höhe der Kennedybrücke angelegt hatte. Bis auf den Hinweisgeber habe nach bisherigen Ermittlungen niemand den Vorfall beobachtet, sagte der Polizeisprecher.

11:56 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:49 Uhr

Pariser Angreifer soll Stimmen gehört haben

Nach dem blutigen Angriff im Pariser Polizeipräsidium suchen Ermittler weiter nach einem Motiv. Nun gibt die Frau des Täters Hinweise auf die Beweggründe ihres Mannes zur Tat, wie der Rundfunksender France Info unter Berufung auf Polizeikreise berichtet:

  • Demnach habe der Angreifer ein "ungewöhnliches und unruhiges Verhalten" an den Tag gelegt.
  • Zudem soll er "Visionen gehabt" und "Stimmen gehört" haben.

Der Vater von zwei Kindern im Alter von drei und neun Jahren war schwerhörig und galt als behindert.

11:10 Uhr

Akt der Grausamkeit - Polizist steinigt Wombat

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(Foto: picture alliance/dpa)

"Wahrlich ist der Mensch der König aller Tiere, denn seine Grausamkeit übertrifft die ihrige", sagte schon Leonardo Da Vinci – und beschreibt damit recht gut die ziemlich sinnlose Aktion eines Tierquälers in Australien. In einem Video, das von Tierschützern der Wombat Awareness Organisation bei Facebook hochgeladen wurde, ist zu sehen, wie ein Mann auf einer Straße einen Wombat mit Steinen bewirft. Und zwar solange, bis das Tier offenbar leblos am Boden liegt. Gefilmt wird der Täter dabei von einem Komplizen, der ihn anzufeuern scheint. Besonders brisant: Der Mann ist Polizist.

Wombats sind nachtaktive Beuteltiere und in Australien heimisch. Laut Gesetz ist Aborigines in Australien das Töten von Tieren mit Steinen als traditionelle Form der Jagd erlaubt. Gegen diese Praxis hat die Wombat Awareness Organisation nun eine Petition gestartet. Das Steinigen von Tieren widerspreche dem Tierschutzgesetz, heißt es darin. Die Petition zur Änderung der Gesetzeslage hat bereits mehr als 50.000 Unterschriften.

10:48 Uhr

"Klimasteuer" - so viel teurer sollen Flugtickets werden

Apropos Klimaschutz der Bundesregierung: Nun sickern erste Details durch, wie stark sich Flugticktes durch eine höhere Ticketsteuer verteuern sollen. Sie erinnern sich: Flugreisen erhöhen die persönliche CO2-Bilanz massiv.

Und so viel teurer soll es künftig werden:

  • Für Flüge im Inland und in EU-Staaten soll die Ticketsteuer um rund drei Euro steigen.
  • Bei Flügen mit bis zu 6000 Kilometern zum Ziel soll die Ticketsteuer um neun Euro steigen, und bei
  • noch weiteren Fernstrecken um 16 Euro.

Das geht aus einem Entwurf des Finanzministeriums zur Änderung der Luftverkehrsteuer hervor. Ursprünglich waren deutlich höhere Aufschläge im Gespräch gewesen. Die Änderung ist zum 1. April 2020 geplant.

10:31 Uhr

"Fridays for Future" kündigt nächsten Klimastreik an

"Politische Bankrotterklärung", "Tiefschlaf" und "Ignoranz". So beschreiben die Klimaaktivisten von "Fridays for Future" die Klimaschutzpläne der Bundesregierung. In einem offenen Brief haben sie die schwarz-rote Koalition dazu aufgefordert, ihr Klimapaket grundlegend zu überarbeiten.

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(Foto: picture alliance/dpa)

"Mit dem Eckpunktepapier ignorieren Sie nicht nur den Wunsch Hunderttausender junger Menschen nach einer lebenswerten Zukunft, sondern auch die Weckrufe aus der Wissenschaft und aus breiten Teilen der Bevölkerung", heißt es in dem Schreiben.

Für den 29. November kündigten sie zudem einen weiteren weltweiten Protesttag an. Die Bundesregierung hatte am 20. September Eckpunkte eines Maßnahmenpakets zum Klimaschutz beschlossen. Unter anderem soll ein CO2-Preis klimaschädliche Brennstoffe aus Öl, Erdgas und Kohle verteuern. In den Bereichen Verkehr und Heizen will die Bundesregierung 2021 mit zehn Euro pro Tonne Kohlendioxid einsteigen.

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10:21 Uhr

Mann wird nach dem Aussteigen von Bus überrollt

Schwerer Busunfall in Werder: Ein Mann ist am Morgen an einer Haltestelle aus dem Linienbus ausgestiegen, auf die Straße gefallen und von einem Bus überfahren worden, teilte die Polizei mit. Der Mann starb noch am Unfallort.

Nähere Angaben zu der Identität des Mannes oder dem genauen Unfallhergang gab es zunächst nicht. Die Polizei wusste zunächst nicht, ob der Mann von einem anderen Bus oder von jenem, aus dem er ausstieg, überfahren wurde.

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Foto von der Unfallstelle.

(Foto: picture alliance/dpa)

 

09:49 Uhr

Vor 101 Jahren rettete Taube Soldaten im Kugelhagel

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Wussten Sie, dass … eine Brieftaube heute vor 101 Jahren Dutzenden US-Soldaten das Leben gerettet hat? Knapp einen Monat vor dem Ende des Ersten Weltkriegs wurde die Taube Cher Ami zur US-amerikanischen Volksheldin, weil sie im Kugelhagel nahe der französischen Stadt Verdun wichtige Informationen übermittelte.

Nachdem deutsche Truppen neun US-Kompanien eingekesselt hatten, setzte Major Charles Whittlesey am 4. Oktober 1918 seine letzte Hoffnung in seine Armeebrieftaube und schickte sie mit einem Hilferuf zur 40 Kilometer entfernten 77th Infantry Division. 25 Minuten später überbrachte der Vogel die Nachricht. So konnten wenig später von den ursprünglich mehr als 550 eingeschlossenen US-Soldaten 194 befreit und gerettet werden.

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Cher Ami wurde eine der berühmtesten Veteraninnen des Ersten Weltkriegs.

(Foto: imago/Leemage)

Cher Ami verletzte sich bei ihren Ausflügen schwer, mit einem Brustschuss und nur noch einem Bein beendete sie ihre Mission. Gestorben ist die gefiederte Dame des US Army Signal Corps allerdings erst ein Dreivierteljahr später. Heute ist Cher Ami als Tierpräparat im National Museum of American History in Washington zu bestaunen.

Das passierte außerdem am 4. Oktober:

  • Vor 62 Jahren schießt die Sowjetunion mit "Sputnik 1" den ersten künstlichen Satelliten ins All.
  • Vor 136 Jahren bricht der Orient-Express in Paris zu seiner offiziellen Einweihungsfahrt auf.
  • Vor 437 Jahren tritt zuerst im Heiligen Römischen Reich der Gregorianische Kalender in Kraft, der auch heute bei uns gilt - ansonsten wäre nach dem Julianischen Kalender heute erst der 21. September.

Wir gratulieren …

  • Jelena "Lena" Sergejewna Katina, russische Sängerin der ehemaligen Band t.A.T.u. ("All the Things She Said"; Glückwunsch zum Ohrwurm), zum 35. Geburtstag.
  • Christoph Waltz, österreichischer Oscar-Preisträger ("Inglourious Basterds", "Django Unchained"), zum 63. Geburtstag.
  • Susan Sarandon, US-amerikanische Oscar-Preisträgerin ("Dead Man Walking"), zum 73. Geburtstag.

Wir erinnern uns an … Rembrandt Harmenszoon van Rijn (besser bekannt als Rembrandt), begnadeter Pinselschwinger mit Hang zu Selfies, der heute vor 350 Jahren gestorben ist. Auch wenn er seine letzten Gulden maßlos bis zur Pleite verpulverte, feiern ihn die Niederlande besonders in diesem Jahr als Nationalhelden. Klar, der Maler ist eine der Symbolfiguren des sogenannten Goldenen Zeitalters. Sein berühmtestes und sagenumwobenes Werk "Die Nachtwache" aus dem Jahr 1642 ist drei Mal derart attackiert worden, dass es momentan für rund drei Millionen Euro im Amsterdamer Rijksmuseum restauriert werden muss - hier können Sie die "Operation Nachtwache" mitverfolgen.

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09:34 Uhr

Studie über Filme: Frauen sind Sexobjekte, Männer meist ...

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Zwar tough, aber - natürlich - auch sexy: Angelina Jolie als Lara Croft in "Tomb Raider".

(Foto: imago/Prod.DB)

Unsere Gesellschaft ist weit gekommen mit der Gleichberechtigung - aber so weit nun auch wieder nicht, wie eine aktuelle Studie über Filme nahelegt. Denn laut der vermittelt das Kino immer noch ein stereotypes Rollenbild von Männern und Frauen. Danach vermitteln viele Filme die Botschaft, dass Männer in Führungspositionen gehören und Frauen - selbst wenn sie als starke Persönlichkeiten gezeigt werden - meist Sexobjekte sind.

Die Studie stammt aus dem neuen Welt-Mädchenbericht "Schreib ihre Geschichte neu! Wie Filme und Stereotype in den Medien das Leben und die Ambitionen von Mädchen und jungen Frauen beeinflussen" der Kinderhilfsorganisation Plan International. Zusammen mit dem Geena Davis Institut habe die Studie die 56 umsatzstärksten Filme aus dem Jahr 2018 in 20 Ländern auf Genderstereotype untersucht.

09:18 Uhr
Breaking News

Hongkong nutzt Notstandsgesetz für Vermummungsverbot

Die Hongkonger Regierung hat ein Notstandsgesetz aktiviert und damit ein Vermummungsverbot bei Protesten in der chinesischen Sonderverwaltungsregion erlassen. Das teilte Regierungschefin Carrie Lam mit.

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09:08 Uhr

Erschossenes Zebra - Besitzer: "Das war Mord"

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Statt Betäubungsmittel kam scharfe Munition zum Einsatz, um "Pumba" zu stoppen.

(Foto: picture alliance/dpa)

War das wirklich notwendig? Dieser Frage geht nun die Polizei im Fall eines erschossenen Zebras nach. Im mecklenburg-vorpommerschen Tessin waren zwei Zebras aus einem Zirkus ausgebüxt. Eines davon verursachte auf der A20 einen Autounfall – und wird wenig später erschossen.

*Datenschutz

Die Flucht von Zebra "Pumba" - und sein Leben - endet im kleinen Ort Liepen. Dort wird das Tier von einem Mitarbeiter der Tierrettung mit zwei Schüssen getötet.

"Ich sitze hier im Wohnwagen und bin nur am Heulen. Ich kann das alles gar nicht in Worte fassen", sagt der Besitzer laut "Bild"-Zeitung. "Ich war ständig in Kontakt mit der Polizei. Die haben alles richtig gemacht. Die haben mir gesagt, dass das Tier betäubt werden soll, gingen ja selbst davon aus. Aber wieso der Mann von der Feuerwehr das Tier erschießen musste, verstehe ich nicht. Das war Mord! Mein Herz ist gebrochen."

Der Zirkus hat angekündigt, Anzeige gegen den Feuerwehrmann, der die Schüsse abgab, zu erstatten. Bei der Tötung eines "Wirbeltieres ohne vernünftigen Grund" drohen bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe oder eine Geldstrafe.

08:45 Uhr

Ed Sheerans Tätowierer findet eigene Tattoos "sch...."

Kevin Paul darf den Körper eines der größten Popstars der Gegenwart "verschönern", nämlich den von Ed Sheeran. Doch überzeugt ist Tätowierer Paul nicht von seinem Werk auf der Haut des Barden. Dem britischen "Mirror" verriet er, dass die Zusammenarbeit mit dem Musiker das "Beste und Schlimmste" sei, was ihm in seiner Karriere wiederfahren sei.

Zudem gibt Paul zu, dass einige der Bilder auf Sheerans Haut "sch...." seien. Nachdem sich im Internet Menschen über die Tattoos von Sheeran amüsiert hatten, sagte Paul: "Ich stimme größtenteils zu, seine Tattoos sind nicht sehr gut." Und das würde er Sheeran auch offen sagen.

Aber, so sei es eben - Sheeran lege Wert auf Tätowierungen mit einem persönlichen Aspekt. So habe er sich etwa einen Trickfilm-Pinguin auf die Haut tätowieren lassen - weil er die Serie als Kind gerne gesehen habe. Tja, was will man da machen?

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08:32 Uhr

Flüche auf der Mailbox? Millionenklage gegen De Niro

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Robert de Niro ist Chef der Produktionsfirma Canal Productions.

(Foto: REUTERS)

"Verklag mich und ich verklag dich!" So oder so ähnlich könnte man derzeit den Streit zwischen Hollywoodstar Robert De Niro und seiner früheren Assistentin Chase Robinson beschreiben. Sie hat den 76-Jährigen jetzt auf satte zwölf Millionen Dollar verklagt. Angeblich wegen ungewolltem körperlichen Kontakt, Geschlechterdiskriminierung und Kraftausdrücken auf der Mailbox.

Das Ganze hat allerdings eine Vorgeschichte: De Niro hatte die 36-Jährige zuvor gefeuert und seinerseits auf sechs Millionen Dollar verklagt. Sie soll unter anderem auf seine Kosten geshoppt, Freiflüge gebucht und während der Arbeit Netflix geschaut haben. Alles für ein Monatsgehalt von schlappen 23.000 Euro.

08:05 Uhr

Autofahrer rast gegen Hauswand und verbrennt im Wagen

Unfall mit tragischem Ausgang in Höxter, Nordrhein-Westfalen: Ein Autofahrer ist in der Nacht so schnell über eine Kreuzung gerast, dass er nicht mehr stoppen konnte, berichtete die Polizei. Er krachte schließlich gegen eine Hauswand und sein Wagen ging in Flammen auf. Der Fahrer verbrannte in dem Feuer.

Das Feuer griff auch auf das Haus über. Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen.

07:46 Uhr

Hotels droht Millionenschaden nach Cook-Pleite

Durch die Pleite des britischen Reisekonzerns Thomas Cook fürchten viele Hotels ein dickes Minusgeschäft. Allein der griechische Hotelverband rechnet mit Kosten von rund 500 Millionen Euro. Spanien geht von einem Schaden von mindestens 200 Millionen Euro aus.

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Viele Hotels und Urlauber bleiben auf ihren Kosten sitzen.

(Foto: REUTERS)

Die Kosten entstehen allerdings nicht nur durch offene Rechnungen seitens Thomas Cook. Auch andere wichtige Geldgeber fehlen: die Urlauber. Denn viele Gäste reisen im Oktober gar nicht mehr an.

"An den Hotels hängen das Personal, die Zulieferer und über die Steuern auch die Staatskasse", sagte HHF-Präsident Grigoris Tasios. In der Türkei würden manche Unterkünfte wegen der Pleite in jedem Fall früher schließen als geplant, heißt es seitens des dortigen Hotelverbandes.

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07:22 Uhr

Details zu Pariser Bluttat - Täter vollzog "mörderischen Lauf"

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Innenminister Christophe Castaner äußert sich zu der Tat.

(Foto: imago images/Le Pictorium)

Noch immer ist nach der tödlichen Messerattacke  in der Pariser Polizeipräfektur mit zusammen fünf Toten das Motiv des Täters unklar. Allerdings kommen immer neue Details ans Licht:

  • Die Tat ereignete sich laut Innenminister Christophe Castaner zwischen 12.30 und 13.00 Uhr.
  • Er sprach von einem "mörderischen Lauf".
  • Ein terroristischer Hintergrund wird weiterhin nicht ausgeschlossen.
  • Die Frau des Täters wurde in in Polizeigewahrsam genommen.

Mehr dazu erfahren Sie später - und natürlich auf n-tv.de.

07:03 Uhr

91-Jährige bekommt einen Hollywood-Stern

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Neben Wertmüller werden auch Regisseur David Lynch und die Schauspieler Geena Davis und Wes Studi geehrt.

(Foto: imago images / Independent Photo Agency Int.)

Besser spät als nie, mag sich Lina Wertmüller denken: Die 91-jährige Regisseurin soll am 28. Oktober mit einem Stern auf dem berühmten "Walk of Fame" in Hollywood geehrt werden. Wofür man sie kennt: Wertmüller ist besonders für ihren Film "Sieben Schönheiten" aus dem Jahr 1975 bekannt, der für vier Oscars nominiert war. Als erste Frau überhaupt war sie damals für den Regie-Oscar im Rennen.

Zu ihren weiteren Filmen gehören:

  • "Mimi, in seiner Ehre gekränkt"
  • "Liebe und Anarchie"
  • "Blutfehde" und
  • "Camorra".

Ihr bislang letztes Werk "Mannaggia alla miseria" lief 2008 im Fernsehen.

06:44 Uhr

Zeugenbefragung könnte Indiz gegen Trump liefern

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Der bisherige Sondergesandte für die Ukraine, Kurt Volker, nach seiner Befragung vor dem Kongress.

(Foto: imago images/ZUMA Press)

Wie gesagt, die Ukraine-Affäre in den USA beschäftigt uns auch heute, denn die Demokraten treiben ihre Untersuchungen für ein mögliches Amtsenthebungsverfahren weiter voran. Anlass ist ein Telefonat, in dem US-Präsident Donald Trump den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in einem Telefonat zu Ermittlungen gegen Joe Biden und seinen Sohn Hunter ermuntert haben soll.

Gestern wurde bereits der bisherige Sondergesandte für die Ukraine, Kurt Volker, stundenlang angehört. Und der könnte brisantes Material geliefert haben. Heute soll der Generalinspekteur der US-Geheimdienste, Michael Atkinson, vor den drei ermittelnden Ausschüssen im Repräsentantenhaus aussagen.

Denn einem Bericht der "New York Times" zufolge sollen Volker und der US-Botschafter bei der EU, Gordon Sondland, eine Stellungnahme für Selenskyj vorbereitet haben, mit der sich die Ukraine verpflichtet hätte, Ermittlungen gegen den Gaskonzern Burisma aufzunehmen. Das Unternehmen hatte einst Joe Bidens Sohn Hunter beschäftigt. Sollte der Bericht zutreffen, wäre es ein weiteres Indiz dafür, dass die Regierung aktiv für Ermittlungen geworben hat, die Trumps Rivale Biden schaden würden.

06:31 Uhr

"Ex-Hurrikan" Lorenzo zieht über Deutschland

Heute wird es beim Wetter recht prominent. Denn es überquert uns der ehemalige Hurrikan "Lorenzo". Als "ex-Lorenzo" zieht er mit seinem Zentrum von den Niederlanden ziemlich genau über Nordrhein-Westfalen hinweg in Richtung Osten. Seine Tropensturm-Eigenschaften hat er natürlich schon lange verloren und insofern gibt es in Sachen Sturm nicht allzu viel zu vermelden. Kompakte Wolken und ein ausgedehntes Regengebiet hat er aber dennoch im Gepäck.

Björn Alexander

Björn Alexander, n-tv Wetterexperte

Somit zieht heute von Westen teils kräftiger Regen durch. Nur die Osthälfte startet zu Beginn noch freundlicher und trocken, bevor es nachmittags auch hier immer nasser weitergeht. Denn dann ist es verbreitet trüb und regnerisch.

Die einzigen zwei Ausnahmen: der äußerste Nordosten, wo zwar ebenfalls reichlich Gewölk unterwegs ist, das aber kaum Regen bringt. Und der Südwesten: hier zeigen sich nachmittags erste zaghafte Aufhellungen. Sonst ist es wolkig und es regnet zum Teil kräftig.

Kräftig ist ebenfalls das Stichwort für den Wind. Allerdings nur im Südwesten sowie an der See, wo er schon mal stark bis stürmisch weht. Im übrigen Land lebt der umlaufende Wind zwar auch mal lebhaft auf, hat allerdings mit einem Sturm nichts mehr zu tun.

Die Temperaturen: morgens meist einstellig bei knapp 0 Grad am Alpenrand und 10 Grad am Niederrhein. Dabei gibt es im Süden gelegentlich auch Bodenfrost. Tagsüber bringen es die Höchstwerte maximal auf 8 Grad am Erzgebirge und 16 Grad am Oberrhein. In Kombination mit den Regenwolken und dem Wind würde man es rund um Ruhrgebiet und Rheinland wohl mit „usselig“' am besten beschreiben.

Die weiteren Aussichten: morgen im Süden und Südosten abziehender Regen. Im großen Rest ist es freundlich, teils sonnig und trocken bei teilweise windigen 8 bis 15 Grad. Am Sonntag zieht im Südwesten bereits der nächste Regen nach, während es im großen Rest mit ruhigem Herbstwetter weitergeht. An den Temperaturen ändert sich nur wenig, was ebenfalls für den Start in die neue Woche gilt. Damit wünsche ich Ihnen ein entspanntes Wochenende und natürlich einen guten Start in den Tag.

Ihr Björn Alexander

 

06:16 Uhr

Das wird heute wichtig

Es ist Brückentag, dennoch bleibt die Welt nicht stehen. Im Gegenteil: In den USA scheinen sich die Ereignisse rund um die Ukraine-Affäre immer rasanter zu entwickeln. Nachdem US-Präsident Donald Trump gestern mit seinem Aufruf nach Untersuchungen in China gegen seinen politischen Rivalen Joe Biden für Empörung gesorgt hat, darf man gespannt sein, wie sich die Lage heute weiter entwickelt.

Das wird heute außerdem wichtig:

  • Innenminister Seehofer reist zu Gesprächen über die Flüchtlingskrise nach Athen
  • AMS will Ergebnis des Osram-Übernahmeversuchs bekannt geben
  • Trauerfeier für Schriftsteller Günter Kunert in Schenefeld
  • Löw gibt Kader für Länderspiel-Doppelpack bekannt
  • Leichtathletik-WM in Katar geht weiter

Guten Morgen, mein Name ist Kai Stoppel und ich begleite Sie heute durch den "Tag". Bei Fragen, Anregungen und Kritik schreiben Sie mir doch einfach eine Nachricht an: kai.stoppel@nachrichtenmanufaktur.de.

05:56 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht