Das war Mittwoch, der 15. Januar 2025
Liebe Leserinnen und Leser,
Jahrelang herrscht ein scheinbar festgefahrener Konflikt im Gazastreifen, der in einem Krieg mit unfassbarer Gewalt gipfelt. Doch jetzt können Palästinenser und Israelis aufatmen: Es gibt ein Abkommen zwischen beiden Seiten. Dieses sieht eine mehrwöchige Waffenruhe vor. Zudem sollen viele Geiseln freikommen.
Was Sie heute sonst noch gelesen haben sollten:
Kanzler Olaf Scholz setzt gegen miese Umfragewerte auf seine Pläne für die nächste Bundesregierung. Er selbst sieht sich nicht als "Crash-Kanzler". Im Interview zählt er gleich mehrere Erfolge auf. Seine Hauptargumente sind allerdings Friedrich Merz und die CDU. Von Hubertus Volmer
Die deutsche Industrie steckt in der Krise, doch Caspar Brockhaus bleibt Optimist. Der CEO der Brockhaus Group hat sein Familienunternehmen vom Stahlverarbeiter zum Technologieunternehmen transformiert. Er erklärt, warum Deutschland einen "Tritt in den Allerwertesten" braucht. Von Andreas Laukat
Ein aus Baden-Württemberg stammender Landwirt ist Vorsitzender des russischen Verbandes der Milchproduzenten. Nun lässt Wladimir Putin ihn mit Russlands Freundschaftsorden auszeichnen. Der verleihende Gouverneur schlägt dabei politische Töne an.
Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend und eine ruhige Nacht.
Ihr Max Patzig
AfD-Politiker will Vorsitzender des Bildungsausschusses werden, fällt aber durch
Im Brandenburger Landtag will sich der AfD-Abgeordnete Dominik Kaufner zum Vorsitzenden des Bildungsausschusses wählen lassen. Doch die Mehrheit des Parlaments hat einen anderen Plan und lässt ihn durchfallen. Schon im Vorhinein hatten Politiker von CDU und SPD angekündigt, gegen Kaufner zu stimmen. Die BSW-Politiker enthielten sich.
Die AfD-Fraktion argumentierte, Kaufner sei für den Ausschussvorsitz "unfassbar" geeignet und qualifiziert. Währenddessen fanden sich 400 Demonstranten vor dem Landtag wieder. Diese werfen ihm rechtsextreme Ansichten vor. Die Nähe zum Rechtsextremismus etwa zum aufgelösten "Institut für Staatspolitik", das vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft wurde, sei unbestreitbar, sagte der Vorsitzende der CDU-Fraktion, Jan Redmann.
Kaufner fiel in allen drei Wahlgängen durch. Jetzt soll die Abstimmung an einem anderen Tag wiederholt werden. Der AfD steht es frei, erneut mit Kaufner ins Rennen zu gehen oder einen anderen Kandidaten zu nominieren.
Raketentrümmer sorgen regelmäßig für Flug-Verspätungen
Weil die Trümmer von SpaceX-Raketen in die Erdatmosphäre eintreten, kommt es auf Flügen zwischen Australien und Afrika zu Verspätungen - immer und immer wieder. Für die Reisenden ist dies ein relativ kleines Ärgernis, für die betroffenen Airlines aufgrund der Regelmäßigkeit aber ein umso größeres. Bis zu sechs Stunden Verspätung bauen sich durch die geflogenen Umleitungen auf, berichtet Qantas-Sprecher Ben Holland der britischen Zeitung "The Guardian".
Theoretisch verglühen die Trümmer, wenn sie in die Atmosphäre eintreten. Doch einzelne Teile überstehen die Rückkehr zur Erde auch, weshalb sie für Flugzeuge zur Gefahr werden könnten. Eine konkrete Flugbahn lasse sich nicht präzise vorhersagen, weshalb SpaceX die Fluggesellschaften nur kurzfristig informieren könne. Die Airlines müssen dann einen großen Bogen fliegen. "Wir stehen in Kontakt mit SpaceX, um zu sehen, ob sie die Bereiche und Zeitfenster für die Wiedereintritte der Raketen verfeinern können, um künftige Störungen zu minimieren", hofft Holland.
Jessica Simpson lässt sich von Ehe-Aus inspirieren
Pech in der Liebe, Inspiration für die Arbeit: Jessica Simpson arbeitet nach der Trennung von ihrem Mann Eric Johnson an einem neuen Album - ihrem ersten seit 15 Jahren. Erst gestern bestätigte die Sängerin dem "People"-Magazin, dass sie und Johnson nach zehn Jahren Ehe getrennt leben würden, nun ist klar: Die neue Lebenssituation scheint die Musikerin zu inspirieren, wie eine Quelle dem Promi-Portal "Page Six" verrät.
"Jessica arbeitet schon seit einiger Zeit an neuer Musik, aber mit allem, was gerade passiert, ist es für sie der perfekte Zeitpunkt, um damit voll durchzustarten", so der Insider. Das letzte Album von Jessica Simpson erschien 2010.
Nach Super-Sonnen-Wochenende kehrt die Kälte zurück
Trotz Nebel und trüb-grauem Winterwetter zeichnet sich ein Lichtblick ab, denn am Wochenende wird es in weiten Teilen Deutschlands richtig sonnig. Dazu gibt es örtlich zarte Plusgrade. Das dürfte sich aber Richtung Mitte nächster Woche wieder ändern, wenn sich die Kältepole von Norden her ins Land schieben.
Tupperware stellt Betrieb still und heimlich in Deutschland ein
Der Haushaltswarenhersteller Tupperware hat sein Geschäft in Deutschland und Österreich beendet, berichtet die "Lebensmittel Zeitung". Derselbe Schritt soll bald in anderen europäischen Ländern gegangen werden. Es handelt sich dabei um die Konsequenz, nachdem der Mutterkonzern im vergangenen Jahr in die Insolvenz rutschte. Ein letzter Verkaufstag wurde zuvor nicht angekündigt.
"Wir haben unsere Geschäftstätigkeit offiziell eingestellt", heißt es nun auf der Webseite des Unternehmens. Von dem Ende sind hierzulande 12.000 selbstständige Berater und 60 Festangestellte betroffen. Die Berater agieren als eine Art Verkäufer: Auf sogenannten Tupperpartys im Freundes- und Bekanntenkreis wurden die verschiedenen, oft bunten Artikel zum Aufbewahren und Zubereiten von Lebensmitteln angeboten. Die Berater erhielten dafür eine Vermittlungsprovision.
Mehr als 240 illegale Bergleute aus Goldmine gerettet
Vor zwei Monaten rückt die Polizei in Südafrika bei einer illegalen Goldmine an, um diese zu schließen. Die Bergleute haben Angst, festgenommen zu werden, und verbarrikadieren sich darin. Jetzt sind alle 246 Überlebenden endlich befreit worden. Der Einsatz dauerte seit Montag an. 78 Menschen überlebten die langwierige Besetzung nicht.
An der Rettungsaktion waren auch Freiwillige beteiligt, die sich mit Förderkörben abgeseilt haben. Laut Polizei sind jetzt keine lebenden Menschen mehr in den Schächten. Die Lage soll morgen allerdings nochmals abschließend überprüft werden.
"Diese Politik ist abstoßend und grundfalsch": Ex-Bürgermeister tritt aus SPD aus
Der ehemalige Oberbürgermeister Magdeburgs, Lutz Trümper, hat die SPD verlassen. Er bestätigte dies der "Volksstimme". Demnach teilte er seinen Austritt bereits am 19. Dezember, einen Tag vor der Magdeburger Amokfahrt, gegenüber dem örtlichen SPD-Vorsitzenden Falko Grube mit. "Seit 2022 bin ich mit der SPD-Politik, insbesondere im Bund, nicht mehr konform", erklärte Trümper der Parteispitze. "Die jetzige Politik, die Deutschland kriegstüchtig machen soll, finde ich abstoßend und grundfalsch."
"Ich bedauere die Entscheidung. Schließlich hat sich Lutz Trümper als Oberbürgermeister zusammen mit der SPD große Verdienste um die Stadt Magdeburg erworben", sagte Grube jetzt der Zeitung. "Ich hätte ihn als kritischen Geist gern im Team behalten." Von 2001 bis 2022 war der nun 69 Jahre alte Politiker das Oberhaupt Magdeburgs. Anschließend wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt.
Trümper trat 1990 in die SPD ein und war dort mit Ausnahme der Jahre 2015 bis 2017 Mitglied. Seit dem Wiedereintritt in die Partei machten sich die Spannungen zwischen dem meinungsstarken Magdeburger und den Sozialdemokraten deutlich bemerkbar. Nun ist das Band wohl ein für alle Mal zerrissen.
US-Influencer rettet Frau und vier Hunde vor Inferno
US-Influencer Caleb Serban-Lawler wird im Netz für seinen mutigen Einsatz gefeiert: Der Videoproduzent aus L.A. ist zur Stelle, als eine Frau und ihre vier Hunde sich vor der herannahenden Flammenwand in Sicherheit bringen müssen. Bei Social Media teilt er die Aufnahmen der Rettung.
"Angst vor Diskriminierung": Rechtsextremist ist jetzt eine Frau
Rechtsextremist Sven Liebich aus Sachsen hat seinen Namen und sein Geschlecht geändert - zumindest auf dem Papier. Fortan will er Marla-Svenja genannt werden, berichtet die "Mitteldeutsche Zeitung". Dazu hat der im vergangenen August wegen Volksverhetzung und übler Nachrede Verurteilte beim Standesamt in Schkeuditz die Änderung seines Geschlechtseintrags beantragt. Noch ist das Urteil nicht rechtskräftig, Liebich legte Revision ein. Vorher wurde er etwa bereits wegen Volksverhetzung, Beleidigung und Körperverletzung schuldig gesprochen.
Zwar äußerte sich der Rechtsextreme nicht ausführlich zu diesem großen Schritt im Leben. Doch so viel sagte er der Zeitung: "Ich habe Angst vor Diskriminierung." Der Verfassungsschutz weiß von der Änderung. Ein Sprecher erklärte der "Bild"-Zeitung, dass "die Namensänderung uns im Dezember 2024 bekannt wurde".
Optisch fällt Liebich übrigens nicht als Frau auf: Er trägt den Berichten nach weiterhin Bart und hat keine Operationen vornehmen lassen.
Diebe wollen Auto mittels Abschlepper klauen
Dreistigkeit siegt? Nicht immer! In Berlin wurden zwei Männer ertappt, wie sie ein Auto klauen wollten - mittels Abschleppwagen. Einem Polizeibericht zufolge fiel zwei Ordnungsamtsmitarbeitern auf, wie sich ein 20 Jahre alter Mann und sein 22-jähriger Begleiter an einem geparkten Fahrzeug zu schaffen machten.
Weil es zu Funkenschlag kam, als der Wagen auf den Abschlepper gehoben werden sollte, sprachen die Behördenmitarbeiter die beiden "Abschleppmitarbeiter" an. Sie konnten keinerlei Dokumente vorweisen. Das Ordnungsamt hielt die beiden Diebe deshalb fest, bis die Kollegen von der Polizei eintrafen.
Niedersächsischer Landtag setzt X-odus fort
Nach dem Bundesverteidigungsministerium verlässt jetzt auch Niedersachsens Landtag die Social-Media-Plattform X. Landtagspräsidentin Hanna Naber von der SPD begründet das mit dem Kauf des Netzwerks durch Tech-Milliardär Elon Musk: "Mit der Übernahme von Twitter durch Elon Musk hat sich der Kurznachrichtendienst sehr rasch massiv verändert", sagte sie.
Naber weiter: "Da Musk seine Plattform dafür nutzt, weltweit seine politische Agenda voranzutreiben, ist es für eine neutrale Institution wie den Landtag nicht länger hinnehmbar, auf X vertreten zu sein."
Katamaran kentert im Urlaubsparadies
Phuket gehört zu den beliebtesten Urlaubsinseln in Thailand. Für Dutzende Touristen endet ein Ausflug auf einem Katamaran nun aber fast in einer Katastrophe. Das Schiff sinkt und gerät in Schieflage. Doch bevor das Boot vollständig unter Wasser ist, können die Passagiere gerettet werden.
Historisches Schiffswrack vor Sylt aufgetaucht
Bei Ebbe bietet sich Strandbesuchern auf Sylt jetzt ein besonderes Bild: Die Überreste eines historischen Schiffes sind dort plötzlich freigelegt. "Wir können leider noch nicht sagen, wie alt das Wrack ist und auch nicht, um was für einen Schiffstyp es sich handelt", erklärt eine Sprecherin des Archäologischen Landesamtes Schleswig-Holstein. Allerdings wird klar, dass das Wasserfahrzeug schon längere Zeit verschüttet war.
Die vom Wasser und Sand gezeichneten Holzbohlen sind aufgeweicht und verformt. Der starke Wind, der die Bretter freigelegt hat, könnte jetzt auch dafür sorgen, dass sie wieder verschwinden. Wenn zu viel Sand darauf gelangt, ist von dem Boot nichts mehr zu sehen. Vor wenigen Tagen soll noch deutlich mehr vom Schiff zu sehen gewesen sein. Es kam immer wieder zu starken Winden.
Insider: Gaza-Kämpfer einigen sich auf Feuerpause
Israel und die radikal-islamische Palästinenser-Organisation Hamas haben nach Angaben des Mediums Axios eine Vereinbarung für eine Feuerpause im Gaza-Konflikt erzielt. Axios berief sich auf US-Kreise. Dies bestätigte zudem eine mit dem Vorgang vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters.
Die Vereinbarung sieht eine anfängliche sechswöchige Waffenruhe vor. Zudem sollen Geiseln aus der Gewalt der Hamas freikommen, sagt der mit den Verhandlungen vertraute Insider. Offiziell verkündet wurde die Einigung am Mittwoch allerdings noch nicht. Im Gegenzug zur Freilassung der Geiseln sollten palästinensische Gefangene aus israelischer Haft entlassen werden. Das israelische Militär solle sich schrittweise aus dem Gazastreifen zurückziehen.
Dr. Specht: E-Patienten-Akte kann nicht, was sie soll
Der Start der elektronischen Patientenakte (ePA) wird von intensiven Diskussionen über die Sicherheit des Systems begleitet. Befürworter hingegen betonen den vielseitigen Nutzen des neuen Modells. Der Medizinjournalist und Arzt Dr. Christoph Specht ist von den Vorteilen der gegenwärtigen Regelung nicht überzeugt.
Etwa 25 Kinder bei Chlorunfall in Schwimmhalle verletzt
Bei einem Chlorunfall in einer Schwimmhalle im brandenburgischen Strausberg sind etwa 25 Personen verletzt worden, davon ein Mädchen schwer. Das Kind wurde einem RBB-Bericht zufolge mittels Hubschrauber nach Berlin in eine Klinik geflogen. Alle Verletzten sollen zu einer Schulklasse gehören.
Dem Bericht nach kam es wohl durch einen Fehler beim Mischen von Wasser und Chlor zu dem Unfall. In der Folge wurde ein größerer Katastrophenschutz-Einsatz ausgelöst. In einem eigens errichteten Dekontaminationszelt vor dem Schwimmbad wurden den Betroffenen die Giftstoffe von Körper und Kleidung gespült, so der RBB weiter.
Chlor ist eigentlich gasförmig. Bei zu hoher Konzentration kann es beim Einatmen stark reizend auf die Atemwege wirken, aber auch Augen, Haut und Verdauungswege reagieren empfindlich auf das Gas.
Carsten Maschmeyer berichtet von "surrealer" Situation in L.A.
Unternehmer Carsten Maschmeyer erlebt die verheerenden Brände in Los Angeles aus nächster Nähe. Auf Instagram berichtet der "Höhle der Löwen"-Investor von der "surrealen" Situation, in der er sich befand. "Die Hitze, die dichten Rauchwolken, die Sirenen - das war surreal", schreibt er zu einem Foto des Großbrandes.
"Wir verbringen so viel Zeit damit, uns über vermeintlich wichtige Dinge den Kopf zu zerbrechen - den nächsten Karriereschritt, einzuhaltende Deadlines, die nächsten Urlaubspläne", so Maschmeyer. "Doch wenn man plötzlich mitten in der Nacht die eigenen vier Wände verlassen muss, mit nichts als einer Tasche in der Hand, dann wird klar, wie nebensächlich all das ist."
Er schließt damit, dass wir uns mehr daran erinnern sollten, dass nicht die Dinge zählen, "die wir besitzen, sondern die Menschen, die wir lieben".
Irans Marine stellt neues Hightech-Schiff vor
Nachdem der Iran bekannt gibt, seine Verteidigungsausgaben um 200 Prozent steigern zu wollen, stellt er ein neues Mitglied seiner Marine vor. Das Schiff "Zagros" soll als "wachsames Auge in den Tiefen der Meere dienen" und ist spezialisiert auf Cyber-Operationen.
AfD-Politiker soll Verfassungsschutz in Sachsen kontrollieren
In Sachsen wird mit Carsten Hütter ein AfD-Politiker in das Kontrollgremium des Verfassungsschutzes gewählt. Hütter hatte das Amt schon in der vorigen Legislatur inne. Durch CDU-Stimmen kommt er nun wieder in die Parlamentarische Kontrollkommission (PKK). Die Christdemokraten begründen ihre Wahl damit, dass der Wählerwille bei der Besetzung der Ausschüsse zu berücksichtigen sei.
Widerstand gegen Hütters Wahl kommt von SPD, Grünen und Linken. Die AfD wird vom sächsischen Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistische Bestrebung eingestuft. Jetzt soll der AfD-Politiker die Aktivitäten der Staatsregierung zur Aufsicht über das Landesamt für Verfassungsschutz kontrollieren und auch die Tätigkeit des Verfassungsschutzes selbst.
Die Kommission besteht aus insgesamt fünf Abgeordneten: Neben Hütter sitzen der Grünen-Politiker Valentin Lippmann, Ronny Wähner von der CDU, der BSW-Abgeordnete Bernd Rudolph und Albrecht Pallas von der SPD in der PKK.
Feuerfestes Haus widersteht Inferno in Los Angeles
"Alles ist voller Asche und Schutt und dann steht da unser Haus", erklärt Karina Maher scheinbar fassungslos. Dass das Haus, in dem sie mit ihrem Ehemann lebt, nach den verheerenden Feuern in Los Angeles noch steht, ist jedoch kein unerklärliches Wunder. Das Paar hat sich auf die Flammen vorbereitet.
19 Menschen sterben wegen gepanschten Alkohols
19 Menschen sind in den vergangenen zwei Tagen gestorben, weil sie in Istanbul gepanschten Alkohol getrunken haben. 43 weitere befinden sich zur Behandlung in Krankenhäusern, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtet. Insgesamt sind bis jetzt 65 Betroffene bekannt.
Als Ursache für die Todesfälle wird Methanol vermutet. Mit billigem Methanol werden hin und wieder teure Spirituosen gestreckt. Behörden haben in der Folge der aktuellen Fälle 63 Geschäfte geschlossen, so der Istanbuler Gouverneur Davut Gül. In der Türkei kommt es immer wieder zu derartigen Todesfällen. Im vergangenen Jahr registrierten die Behörden 110 Vergiftungen durch Methanol, insgesamt 48 Menschen starben.
Schaumwerferin zieht sich aus Ausschuss zurück
Die Greifswalder Linken-Politikerin Christiane Kiesow, die mit ihrem Wurf einer Schaumtorte auf Christian Lindner deutschlandweit für Aufsehen sorgte, gibt ihren Sitz als stellvertretendes Mitglied im Bauausschuss zurück. Das erklärt der Linken-Landesvorsitzende Hennis Herbst.
FDP-Chef Lindner nahm die Attacke mit dem Schaum zwar gelassen, dennoch wird gegen die 34 Jahre alte Lokalpolitikerin ermittelt. Es geht um den Verdacht der Körperverletzung und auch der Beleidigung. Die Linkspartei kritisierte Kiesows Aktion. Sie selbst entschuldigte sich anschließend nicht dafür.
Krebs überstanden: So emotional dankt Prinzessin Kate der Klinik
Nachdem bei Prinzessin Kate im vergangenen Jahr Krebs diagnostiziert wird, lässt sie sich im Londoner Royal Marsden Hospital behandeln. Jetzt besucht sie die dortige Krebsstation - und meldet sich aus diesem Anlass auch zu ihrer eigenen Krankheitsgeschichte in den sozialen Netzwerken zu Wort.
Schichtwechsel
Johanna Ohlau geht jetzt in den wohlverdienten Feierabend, ich übernehme: Mein Name ist Max Patzig und ich blicke für Sie bis zum Abend auf allerhand interessante, spannende und kuriose Nachrichten aus Deutschland und der Welt. Bei Fragen und Anregungen erreichen Sie mich unter max.patzig@ntv.de.
Virologe Hendrik Streeck erhält Bundesverdienstkreuz
Besondere Ehre für Hendrik Streeck: Der Bonner Virologe ist mit dem Bundesverdienstkreuz erster Klasse ausgezeichnet worden. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst von der CDU überreichte Streeck den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland in der Staatskanzlei in Düsseldorf, wie diese mitteilt. Streeck engagiere sich "neben seiner Arbeit in der HIV-Forschung weit über das übliche berufliche Maß hinaus", hieß es zur Begründung. Der 47-jährige Streeck hatte während der Corona-Pandemie bundesweit Bekanntheit erlangt und war in den Expertenrat der Bundesregierung berufen worden. Er ist Direktor des Instituts für Virologie am Uniklinikum Bonn.
Bald könnte er wieder häufiger öffentlich in Erscheinung treten: Streeck tritt als Direktkandidat der Bonner CDU bei der kommenden Bundestagswahl an. Gewählt wird am 23. Februar.
Auch das Verteidigungsministerium sagt: Adieu, X und Elon Musk!
Bald ist Robert Habeck allein auf X unterwegs (abgesehen von den vielen Journalistinnen und Journalisten, wie es gern mal heißt): Während der Grünen-Politiker kürzlich erst sein Comeback auf der Plattform feierte, ziehen sich diverse Hochschulen, kulturelle Einrichtungen und Gewerkschaften von der Plattform von Elon Musk zurück. Jetzt kehrt auch das Bundesverteidigungsministerium der Plattform den Rücken. Das Ministerium werde seinen Kanal "ruhen lassen und auf absehbare Zeit nicht mehr proaktiv auf dem Kanal posten", erklärte das Ressort von Minister Boris Pistorius von der SPD. "Daneben werden künftig auch die X-Kanäle des Generalinspekteurs, des nachgeordneten Bereichs, zum Beispiel der Inspekteure und Befehlshaber sowie der zentrale X-Kanal der Bundeswehr ruhen."
Der Grund ist so augenscheinlich wie die Sticker-Botschaften auf vielen Teslas, die weltweit auf den Straßen unterwegs sind: "I bought this before Elon went crazy" ("Ich habe ihn gekauft, bevor Elon Musk verrückt geworden ist"). Zum Glück kann man sich eines Twitter- ups, Verzeihung! - X-Accounts glücklicherweise leichter entledigen als eines Autos ...
Wegen Tierseuche: Polen kontrolliert stärker an Grenzen zu Deutschland
Mit der Maul- und Klauenseuche ist nicht zu spaßen. Das Virus ist hochansteckend und gefährlich für Rinder, Schafe, Ziegen und Schweine. Nach dem Auftreten mehrerer Fälle in Deutschland - zuletzt auf einem Hof in Brandenburg - guckt Nachbarland Polen nun am Grenzübergang genauer hin: Es seien "strenge Kontrollen bei Transporten von Tieren, die für die Krankheit empfänglich sind," eingeführt worden, erklärte das Landwirtschaftsministerium in Warschau. Zudem seien "umfangreiche Präventivmaßnahmen" unternommen worden. Die Behörden arbeiten demnach eng mit den deutschen Veterinärdiensten zusammen. Für Menschen ist die Seuche ungefährlich.
Nach Gerüchten um Oscar-Absage: Verleihung findet wie geplant in L.A. statt
In Los Angeles wüten verheerende Brände. Deshalb sollte die Oscar-Verleihung Anfang März laut einem Bericht der britischen Zeitung "The Sun" auf der Kippe stehen. Jetzt hat sich die berühmte Oscar-Academy unmissverständlich zu den Gerüchten geäußert: Der "Hollywood Reporter" nennt solcherlei Gerüchte "unbegründete Lügen" unter Berufung auf Mitglieder der Academy. Dem Bericht zufolge seien die Oscars in ihrer gut 96-jährigen Geschichte noch nie abgesagt worden, auch nicht zu dunkelsten Corona-Zeiten. Und dies treffe auch auf die 97. Verleihung zu.
Trauer um Grünen-Politikerin: Stephanie Aeffner ist tot
Traurige Nachrichten erreichen uns aus dem politischen Berlin: Die Grünen-Politikerin Stephanie Aeffner ist tot. Die Bundestagsabgeordnete ist im Alter von 48 Jahren gestorben. Aeffner, die selbst im Rollstuhl saß, widmete ihre politische Arbeit besonders der Barrierefreiheit und den Belangen von Menschen mit Behinderungen. "Uns hat die Nachricht vom Tod unserer Kollegin und Weggefährtin Stephanie Aeffner erreicht. Ihr plötzlicher Tod trifft uns tief. Wir sind traurig und erschüttert", teilt die Bundestagsfraktion der Grünen mit. Aeffner saß seit 2021 im Bundestag und wollte erneut bei der Wahl im Februar für ein Mandat kandidieren. "Wir verlieren eine sehr geschätzte Abgeordnete, die mit Leidenschaft, großer Überzeugung und Expertise für ihre und unsere Anliegen gekämpft hat", heißt es weiter.
Decke in Fitnessstudio teilweise eingestürzt
Schreckmoment im nordrhein-westfälischen Recklinghausen: In einem Fitnessstudio ist plötzlich ein Teil der Zwischendecke heruntergekommen. Das berichtet der lokale Radiosender "Radio Vest" unter Berufung auf die Feuerwehr. Demnach ereignete sich der Vorfall im Damenbereich des Studios in der dritten Etage. Dem Bericht zufolge soll niemand verletzt worden sein. Der Einsatz läuft aktuell noch.
Weniger Menschen wegen Alkoholsucht in Behandlung
Es sind etwa 100.000 Menschen weniger als noch vor einem Jahr, aber die Zahl der alkoholsüchtigen Menschen in Deutschland ist immer noch groß: 1,4 Millionen Menschen sind laut einer Hochrechnung im vergangenen Jahr deshalb in medizinischer Behandlung gewesen. Das geht aus einer Auswertung des Instituts für Gesundheitssystemforschung der Krankenkasse Barmer hervor, die dafür Daten von Barmer-Versicherten herangezogen hat, die im Jahr 2023 die gesicherte Diagnose "Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol" erhalten haben. Menschen, die keine Diagnose erhalten haben, wurden nicht erfasst. "Die tatsächliche Zahl der Betroffenen wird wesentlich höher liegen", sagte Barmer-Vorstandschef Christoph Straub. "Es ist an der Zeit, das Thema stärker in den Fokus der Gesundheitsvorsorge zu rücken.
Mehr als zwei Drittel der Betroffenen waren demnach Männer.
Am häufigsten betroffen war den Zahlen zufolge die Gruppe der 55- bis 64-Jährigen. In dieser Altersgruppe wurde 2023 Alkoholsucht bei rund 293.000 Männern und 114.000 Frauen diagnostiziert.
Die Auswertung zeigt zudem deutliche regionale Unterschiede: Menschen im Nordosten Deutschlands erhielten die Diagnose vergleichsweise häufiger als Menschen im Südwesten. Der Bevölkerungsanteil mit diagnostizierter Alkoholabhängigkeit sei in Mecklenburg-Vorpommern mit 2,61 Prozent am höchsten gewesen. Der bundesdeutsche Durchschnitt lag bei 1,69 Prozent.
Auch in Sachsen (2,27 Prozent), Sachsen-Anhalt (2,21), Brandenburg (2,10) und Thüringen (2,09) lag der Anteil der Betroffenen vergleichsweise hoch.
Mann will Strafe seiner Ehefrau bezahlen - und muss in den Knast
Dieser Fall dürfte auf der Polizeiwache am Dortmunder Flughafen in die Top 10 eingehen: Eine Frau wird am Flughafen verhaftet, weil wegen einer unbeglichenen Strafe wegen Betrugs ein Haftbefehl gegen sie vorliegt. Dann erscheint ihr Ehemann auf der Wache, um die Strafe zu begleichen. Wie die Polizei mitteilt, ist der Mann wenig begeistert und willig, als er sich ausweisen soll - nicht ohne Grund: Es stellt sich heraus, dass auch gegen den 42-Jährigen ein Haftbefehl vorliegt. Die Strafe seiner Frau - 30 Tagessätze zu je 10 Euro - kann er begleichen, aber die eigene Geldstrafe nicht. Am Ende wird er als festgenommen und muss nun in Haft, während die 36-Jährige wieder auf freiem Fuß ist. Der Mann ist laut der Mitteilung unter anderem wegen vorsätzlichen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu Geldstrafen verurteilt worden. Gegen ihn lagen sogar mehrere Haftbefehle vor.
Flaute hält an: Deutschlands Wirtschaft schrumpft 2024 erneut
Die deutsche Wirtschaft ist 2024 das zweite Jahr in Folge geschrumpft. Das Bruttoinlandsprodukt fiel um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt in Berlin mitteilt. 2023 hatte es einen Rückgang von 0,3 Prozent gegeben. Zwei Rezessionsjahre in Folge gab es zuletzt 2002/03. Die meisten Ökonomen rechnen für das laufende Jahr bestenfalls mit einem leichten Wachstum.
Faeser: Gut integrierte Migranten verdienen mehr Respekt
Das Versprechen in unserem Rechtsstaat lautet ja: Vor dem Gesetz sind alle gleich. Die derzeitigen Debatten lassen vermuten, dass das nicht alle in Deutschland so sehen und Deutsche erster und zweiter Klasse existieren würden. Solche Gedankenspiele weist Bundesinnenministerin Nancy Faeser in die Schranken und fordert mehr Respekt für gut integrierte Migranten. "Fast 25 Millionen Menschen in Deutschland haben einen Migrationshintergrund", sagte die SPD-Politikerin der "Rheinischen Post" anlässlich der Verabschiedung des aktuellen Migrationsberichts im Kabinett. Sie seien "bereits lange selbstverständlicher Teil unserer Gesellschaft und halten in vielen Bereichen unser Land am Laufen: in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, in Betrieben und der Industrie". "Was diese Menschen leisten, verdient mehr Respekt", sagte Faeser. Sie kritisierte jüngste Debatten im Wahlkampf: "Wenn die Union darüber diskutiert, wie Menschen die deutsche Staatsangehörigkeit wieder entzogen werden kann, dann führt das zu dem Gefühl, dass es Bürger erster und zweiter Klasse gibt."
WHO: Offenbar acht Tote durch Marburg-Virus in Tansania
Haben Sie schon mal vom Marburg-Virus gehört? Es wird von Flughunden auf den Menschen übertragen - wie nun wohl in Ostafrika. Nach einem Ausbruch in Ruanda vor einigen Wochen gibt es nun die Vermutung im benachbarten Tansania. Neun Menschen haben sich nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) offenbar mit dem tödlichen Virus infiziert. Acht von ihnen seien gestorben, heißt es in einer Mitteilung. Der Ursprung des möglichen Ausbruchs sei noch nicht identifiziert.
Die erkrankten Menschen litten der WHO zufolge unter anderem unter hohem Fieber, Durchfall, blutigem Erbrechen, Schwäche und bluteten später aus Körperöffnungen. Es sei damit zu rechnen, dass sich noch weitere Menschen angesteckt haben.
Lindner wettert gegen Scholz: "Der Mann ist teilweise rätselhaft"
Es ist ja nichts Neues, dass die FDP in keine Regierung eintreten will, der auch Olaf Scholz von der SPD angehört. Umgekehrt kann ich mir vorstellen, ist der Wunsch bei Scholz auch nicht gerade groß, nach dem "Schiffbruch" Anfang November in der Ampel-Koalition mit dem FDP-Chef Christian Lindner nochmal zusammenzuarbeiten. Über die Äußerung des Kanzlers im "Stern", eine neue Koalition mit den Liberalen nicht auszuschließen, zeigte sich Lindner nun gegenüber der Mediengruppe Bayern "erstaunt". "Der Mann ist teilweise rätselhaft. Die Ampel-Koalition ist gescheitert, weil wir seine unwirksame Wirtschaftspolitik nicht fortsetzen wollten", sagte Lindner. Er stellte klar: "Mit Olaf Scholz wird die FDP jedenfalls keine Regierung mehr bilden."
Am 6. November hatte Scholz Finanzminister Lindner entlassen. Der Kanzler läutete damit das Ampel-Aus und die vorgezogene Bundestagswahl am 23. Februar ein. Lindner und die FDP werben nun für ein Bündnis mit der Union, obwohl es in aktuellen Umfragen dafür bei Weitem nicht reicht.
Bombe wird in Hanau entschärft - 3.300 Menschen müssen aus ihren Wohnungen
Für einige Menschen in Hanau wird es heute ungemütlich und das liegt nicht nur am Wetter: Wegen der geplanten Entschärfung einer Weltkriegsbombe müssen heute 3.300 Anwohner ihre Wohnungen verlassen. Die Evakuierung beginnt um 9 Uhr, dann halten auch keine Züge mehr am Hauptbahnhof, wie die Stadt mitteilt. Während der Entschärfung ruhe der Zugverkehr. Betroffen ist die Bahnlinie Fulda-Frankfurt. Als Notunterkunft steht die Main-Kinzig-Halle zur Verfügung.
Heute ist es wieder glatt auf den Straßen!
Die Temperaturen pendeln ja seit Tagen etwas um den Gefrierpunkt und sorgen so schnell mal für glatte Straßen. Heute sollten Sie sich auch unbedingt vorsichtig aufmachen zur Arbeit - oder bei der Arbeit unterwegs sein: Von der Mitte bis in den Süden Deutschlands ist am Morgen mit glatten Straßen zu rechnen, auch vor Unwettern wird gewarnt. Betroffen sind laut Deutschem Wetterdienst (DWD) besonders Gebiete in Nordrhein-Westfalen, im südlichen Sachsen, in Nordbayern und Thüringen. Auch in Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz kann es gebietsweise zu Glatteis kommen. Besondere Vorsicht ist den Angaben zufolge in den Mittelgebirgsregionen in NRW zwischen Bergischem Land und Sauerland geboten sowie in Sachsen vom Erzgebirge bis zum Elbsandsteingebirge.
Grund für das Glatteis ist eine seit wenigen Tagen von Norden her aufziehende Warmfront, die Regen und Sprühregen mit sich bringt. Fällt dieser auf kalte Böden, kann er gefrieren und eine Glatteisschicht bilden. Im Laufe des Tages dürfte sich die Wetterlage laut DWD dank eines verstärkten Hochdruckeinflusses allmählich entspannen. Bis zum Mittag soll die Glättegefahr abnehmen.
Raser überholt Autofahrerin von rechts und wirft Böller auf ihr Auto
Was geht in so manchen Menschen vor? Diese Frage stelle ich mir bei der folgenden Nachrichtenmeldung: Ein Autofahrer soll eine Frau auf der Autobahn massiv bedrängt haben. Als er die 31-Jährige verbotenerweise rechts überholt, wirft er plötzlich etwas aus dem Fahrzeug: einen Böller. Der Feuerwerkskörper beschädigt zwar nicht das Auto der Frau, verletzt wird sie auch nicht, aber das hätte ja alles ganz anders sein können. Vorgefallen ist das laut Polizei auf der A65 in Rheinland-Pfalz bei Neustadt an der Weinstraße. Eine Fahndung nach dem Raser, der in einem roten Auto unterwegs war, blieb bislang erfolglos. Die Polizei sucht Zeugen. Der Mann ist für mich auf jeden Fall ein Kandidat für einen Führerscheinentzug und für eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU), umgangssprachlich bekannt als "Idiotentest".
Was heute wichtig wird
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,
die Zeit rast schon wieder ganz gut, oder? Die Hälfte des ersten Monats in diesem Jahr ist mit dem heutigen Mittwoch schon um. Fühlt sich gar nicht so an, oder? Dann verlieren wir mal keine Zeit und werfen einen Blick in den Kalender:
Im Untersuchungsausschuss des Bundestags zum Atomausstieg stehen die letzten Zeugenbefragungen an. Für Mittwoch sind die Umweltministerin Steffi Lemke von den Grünen, Ex-Finanzminister und FDP-Chef Christian Lindner sowie Kanzleramtschef Wolfgang Schmidt von der SPD geladen.
Schrumpft die deutsche Wirtschaft 2024 erneut oder reicht es für eine schwarze Null? Am Morgen legt das Statistische Bundesamt Daten dazu vor, wie sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Gesamtjahr entwickelt hat. Zudem veröffentlicht die Behörde Zahlen zum Staatsdefizit 2024.
Überschattet vom Ausbruch der Maul- und Klauenseuche geben die Berliner Messe und der Deutsche Bauernverband am Vormittag einen Ausblick auf die Grüne Woche.
Die E-Patientenakte startet nach mehreren Verzögerungen heute für alle Versicherten. Sie soll ein digitaler Speicher für Befunde, Laborwerte und Angaben zu Medikamenten sein und Patienten ein Leben lang begleiten.
Ex-Senderchefin und ARD-Sender streiten um Geld: Rund zweieinhalb Jahre nach Bekanntwerden des RBB-Skandals treffen die fristlos entlassene Intendantin Patricia Schlesinger und der RBB vor Gericht aufeinander.
Terrorprozess gegen mutmaßliche "Reichsbürgerin" startet: Wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung steht die 38-Jährige vor dem Oberlandesgericht Celle.
Die Handballer bestreiten heute Abend ihr erstes WM-Spiel und zwar gegen Polen.
Werfen Sie gern noch einen Blick in den Ukraine-Ticker, in unseren Sport-Tag und den Börsen-Tag. Sie erreichen mich wie gehabt per Mail: johanna.ohlau(at)ntv.de.
Ihre Johanna Ohlau
China provoziert die Philippinen mit "Monsterschiff"
Die philippinische Küstenwache spricht von einem "Monsterschiff", mit dem China im Südchinesischen Meer unterwegs ist. Die Regierung der Philippinen wirft Peking ein zunehmend aggressives Verhalten und fortdauernde Provokationen vor. Erstmals wurde das riesige Schiff am 4. Januar in philippinischen Gewässern in der Nähe der Insel Capones vor der Küste der nordwestlichen Provinz Zambales gesichtet. "Sie drängen uns an die Wand", sagte der Vizechef des nationalen Sicherheitsrates Jonathan Malaya. Die Philippinen würden jedoch angesichts solcher Abschreckungstaktiken nicht zurückweichen.
In China ist man sich keiner Schuld bewusst: Peking weist die philippinischen Vorwürfe zurück. Die Philippinen sollten sämtliche Provokationen und falschen Anschuldigungen unterlassen und Handlungen unterbinden, die den Frieden im Südchinesischen Meer gefährdeten und die Lage dort verkomplizierten, forderte Außenamtssprecher Guo Jiakun.
Mann stürzt in Einkaufszentrum aus dem zweiten Stock - tot
Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist noch unklar: Nach einem Sturz aus einem Einkaufszentrum in Schwerin ist ein 33-Jähriger gestorben. Der Mann fiel gestern im Schlosspark Center aus dem zweiten Obergeschoss ins Erdgeschoss, wie die Polizei mitteilt. Eine zufällig anwesende Notärztin reanimierte den Mann, jedoch kam für den 33-Jährigen wohl jede Hilfe zu spät. Er erlag wenig später im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen.