mit Stefan GutherDas war Mittwoch, der 24. Juni 2026
Liebe Leserinnen und Leser,
die Hitzewelle hat Europa fest im Griff. Spanien registriert die heißesten Juni-Tage seit Beginn vergleichbarer Messungen im Jahr 1950. Montag und Dienstag seien mit Durchschnittswerten über 28 Grad um rund sieben Grad wärmer als alle anderen Juni-Tage der vergangenen Jahrzehnte gewesen, teilt die nationale Wetterbehörde Aemet laut spanischen Medien mit.
Ebenso ist in Frankreich erneut der Rekord für den heißesten Tag seit Beginn der Aufzeichnungen gebrochen worden. Basierend auf den Angaben von 30 Messstationen lag der Durchschnittswert aus Tag- und Nachttemperaturen nach vorläufigen Angaben des Wetterdienstes Météo-France um 17.00 Uhr bei 30 Grad. Erst am Vortag war mit 29,9 Grad ein Rekord bei den seit 1947 erhobenen Temperaturaufzeichnungen aufgestellt worden. Und in der Hauptstadt Paris kletterte das Thermometer auf 40,3 Grad. Das war erst das vierte Mal in 150 Jahren, dass dort 40 Grad überschritten wurden. Die landesweit höchste Temperatur gab es mit jeweils 43,8 Grad in den Gemeinden Pallau und Pissos im Westen des Landes.
Auch das britische Königreich ächzt unter der Hitze – und reagiert: Die feierlichen Zeremonien der Wachablösung ("Changing of the Guard") vor dem Buckingham-Palast und auf Schloss Windsor werden noch bis Donnerstag gestrichen. Für Teile Englands und Wales wurde eine rote Unwetterwarnung wegen extremer Hitze herausgegeben - die höchste Warnstufe, bei der Gefahr für Leib und Leben bestehen kann.
In Deutschland könnte der Juni in den kommenden Tagen den Temperaturrekord knacken: "Im Südwesten sind in den kommenden Tagen Maxima um 40 Grad möglich. Das wäre ein neuer Rekord für die Temperatur im Juni", heißt es von der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach. Die bisher höchste gemessene Temperatur eines Junis lag bei 39,6 Grad und wurde am 30. Juni 2019 in Bernburg (Sachsen-Anhalt) registriert. Alles Weitere zur Hitzewelle erfahren Sie hier in unserem Liveticker.
Zudem empfehle ich Ihnen heute diese Abendlektüre:
Faschismus-Zoff im Bundestag: Die Linke verbarrikadiert sich in der Wagenburg - von Hubertus Volmer
Verfassungsschutz und Bahn-Chaos: "Wir müssen mit kaltem Herzen und kaltem Verstand das Lagebild anschauen" - von Frauke Niemeyer
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Kommen Sie gut durch die tropische Nacht. Morgen früh versorgen wir Sie im Tag wieder mit wichtigen, kuriosen und interessanten Nachrichten aus aller Welt. Bleiben Sie uns gewogen.
Sechsjährige stirbt bei tragischem Unfall mit Linienbus
Eine sechsjährige Radfahrerin ist im baden-württembergischen Kissleg von einem Bus erfasst und getötet worden. Wie die Polizei in Ravensburg mitteilt, war das Mädchen am Nachmittag mit seinem Fahrrad unterwegs. Als ein Linienbus an dem Kind vorbeifuhr, kam es zu Fall, wurde von dem Bus erfasst und starb.
Der 48-jährige Busfahrer erlitt einen Schock und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Fahrgäste befanden sich nicht im Bus. Die Polizei nahm Ermittlungen auf und bat um Zeugenhinweise. Zur Klärung der Unfallursache wurde ein Gutachter eingeschaltet.
Richter bringt Trump wegen Namensentfernung am Kennedy Center in Erklärungsnot
Das Kulturzentrum Kennedy Center in Washington beschäftigt weiter die Justiz. Ein US-Bundesrichter verlangt Aufklärung, warum für Passanten weiter nicht ersichtlich ist, dass der Name von Präsident Donald Trump von der Fassade entfernt worden ist. Richter Christopher Cooper setzte dem Verwaltungsrat eine Frist bis Ende Juli, um zu erklären, warum der Namenszug des Kennedy Centers weiterhin mit einem Baugerüst und einer Plane verdeckt ist.
Nach Trumps Rückkehr ins Weiße Haus im Januar 2025 hatte er sich selbst zum Vorsitzenden des renommierten Kennedy Centers ernannt und dies mit der angeblich linksgerichteten, "woken" Einstellung der Einrichtung begründet. Im Dezember stimmte der mit Trump-Verbündeten neubesetzte Verwaltungsrat dann dafür, den Ort in "Donald J. Trump and John F. Kennedy Memorial Center for the Performing Arts" umzubenennen. Trumps Name wurde daraufhin in Großbuchstaben über dem Kennedys angebracht.
Auf Anordnung von Bundesrichter Cooper wurde Trumps Name dann Mitte Juni wieder entfernt. Nur der Kongress dürfe eine Umbenennung beschließen, begründete Cooper dies. Neben der Namensfrage ist unklar, wie es mit dem Kulturzentrum nun inhaltlich weitergeht. Der Bundesrichter hatte Ende Mai auch den Plan des Präsidenten gestoppt, die Einrichtung ab dem Nationalfeiertag am 4. Juli für zwei Jahre zu schließen, was Trump mit umfangreichen Renovierungsarbeiten begründet hatte.
Bundeswehr verzeichnet deutliches Plus bei Bewerbungen
Seit dem Start des neuen Wehrdienstes Mitte Januar verzeichnet die Bundeswehr nach eigenen Angaben einen deutlichen Anstieg bei den Bewerbungen und Neueinstellungen. Im laufenden Jahr seien bislang rund 38.500 Bewerbungen eingegangen, teilt das Verteidigungsministerium mit. Das sei ein Plus von rund 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Neueinstellungen sei um 13 Prozent auf rund 11.000 gestiegen. Für den neuen Wehrdienst, bei dem sich Interessenten für bis zu zwei Jahre verpflichten können, gebe es aktuell rund 10.000 Einplanungen für 2026.
Auch die neu eingeführte Wehrerfassung läuft nach Angaben des Ministeriums erfolgreich. Bis Mitte Juni seien rund 298.200 Anschreiben verschickt worden, davon gut die Hälfte an volljährig werdende Männer. Von diesen hätten rund 96 Prozent den verpflichtenden Fragebogen fristgerecht beantwortet. Bei den übrigen vier Prozent werde nun ein Ordnungswidrigkeitsverfahren geprüft. Mehr als jeder fünfte männliche Befragte habe Interesse an einem Dienst in den Streitkräften signalisiert. Personen anderen Geschlechts erhalten den Fragebogen ebenfalls, müssen ihn jedoch nicht ausfüllen. Hier lag die Rücklaufquote bei rund vier Prozent.
Tochter von Marc Terenzi rechnet knallhart mit ihrem Vater ab
Summer Terenzi weist die Versöhnungsversuche ihres Vaters Marc Terenzi öffentlich zurück. Nachdem der Sänger angekündigt hatte, einen Entschuldigungssong für seine Tochter zu schreiben, meldet sich die 20-Jährige in einer Instagram-Story zu Wort - und lässt kein gutes Haar an dem Vorhaben. "Wow Papa", richtet sich Summer dort in englischer Sprache an ihren Vater, "wie immer nutzt du die Situation aus, um zu zeigen, was für ein bedauernswerter Vater du bist. Blödsinn!! Du schiebst alles auf deine Sucht, aber du bist offenbar schon seit einem Jahr nüchtern! Warum tauchst du dann nicht auf?"
Den von Marc Terenzi ins Spiel gebrachten Neuanfang lässt die Tochter von Popsängerin Sarah Connor nicht gelten. "Du redest von zweiten Chancen? Seit 17 Jahren gebe ich dir Chancen, dieser Vater zu sein!" Sie habe ihm vergeben und immer wieder gehofft, dass er auftauche. Besonders deutlich wird Summer beim Rückblick auf ihre Kindheit: "Eine Million Mal hast du mich enttäuscht."
Genervter Elch rammt Motorradfahrer und jagt ihm hinterher
Motorradfahrer Henri Kretschmer wird seinen Ausflug durch Ontario wohl nicht so schnell vergessen. Beim Versuch, einen Elch zu überholen, wendet das Huftier plötzlich - und holt den Mann per Geweih vom Motorrad.
An diesem Tag habe er eine Lektion gelernt, sagt Kretschmer. "Der Elch rannte vor mir her und ich folgte ihm langsam in der Annahme, er würde nach links oder rechts ins Gebüsch abbiegen. Stattdessen stürmte er auf mich zu", erinnert er sich an die gefährliche Begegnung mit dem Elch. Das nächste Mal werde er sein Bestes tun und einfach in die andere Richtung fahren. Dass Henry lediglich mit einem kaputten Scheinwerfer davongekommen ist, ist großes Glück. Denn das hätte auch ganz anders ausgehen können.
Zwei Syrer sollen 18-Jährige nach Diskobesuch in München vergewaltigt haben
Eine 18-Jährige soll nach einem Clubbesuch in München von zwei Männern vergewaltigt worden sein. Dank einer aufmerksamen Mitarbeiterin konnten die Männer aus Syrien später festgenommen werden. Sie sitzen in Untersuchungshaft. Gegen beide wird wegen Vergewaltigung ermittelt.
Wie jetzt bekannt wurde, war die junge Frau aus Oberbayern am 7. Juni mit einer Freundin im Club "Neuraum" feiern und soll dort gegen 3 Uhr von zwei Männern angesprochen worden sein. Die hätten sie in einen nicht abgeschlossenen Raum in der Nähe gelockt und sie dort bedrängt, schreibt die Polizei Bayern. Die 18-Jährige habe sich gewehrt, die Männer hätten sie dennoch vergewaltigt. Nach der Tat flüchteten die beiden Syrer. Es wurden laut Polizei umfangreiche Fahndungsmaßnahmen eingeleitet. Den entscheidenden Hinweis auf die mutmaßlichen Täter gab später eine Mitarbeiterin des Clubs.
Beispiellose Aktion: Europol, BKA und Microsoft versetzen Hackern massiven Schlag
In einer beispiellosen Aktion haben Ermittler der europäischen Polizeibehörde Europol, des deutschen Bundeskriminalamts (BKA) und des US-Konzerns Microsoft der organisierten Cyberkriminalität einen massiven Schlag versetzt. Microsoft konnte über 200 Command-and-Control-Server abschalten - jene zentralen Systeme, mit denen die bösartigen Hacker infizierte Geräte fernsteuern. Gleichzeitig wurde die kriminelle Kontrolle über mehr als 18.000 identifizierte Opfer-Computer weltweit gekappt. Im Zentrum dieser Operation standen die beiden weltweit am häufigsten genutzten Schadprogramme Amadey und StealC.
Dieser durchschlagende und schnelle Erfolg war nur durch eine neuartige Kombination aus Technologie und neuen rechtlichen Optionen möglich. Um die Funktionsweise der Schadsoftware zu verstehen, nutzten die Ermittler Künstliche Intelligenz, mit deren Hilfe sie den komplexen Code in Minuten statt Tagen analysieren konnten. Die Cyberkriminellen gehen bei ihren Straftaten arbeitsteilig vor: Amadey bricht in die Systeme ein, während StealC Passwörter und sensible Daten stiehlt. Allein in der ersten Maihälfte waren diese Werkzeuge an mehr als 140.000 Infektionen weltweit beteiligt. Deutschland war bei dieser Stichprobe hinter den USA am stärksten von den Angriffen betroffen.
Mordversuch in Kiel - ein ganzes Hochhaus ist verdächtig
Als ein Streifenwagen der Polizei vor einem Hochhaus im Kieler Ortsteil Mettenhof zum Stehen kommt, durchschlägt plötzlich ein Stein die Windschutzscheibe. Eine 25-jährige Beamtin wird verletzt. Die Behörden beginnen die mühsame Suche nach dem Täter.
Der "Weiße Riese" ist ein Brennpunkt in diesem Viertel. Es ist ein Gebäude, das der Polizei seit Jahren bekannt ist. Wer hat den Stein geworfen und aus welcher der vielen Wohnungen kam er? Um diese Fragen zu beantworten, prüfen Staatsanwaltschaft und Polizei inzwischen auch außergewöhnliche Maßnahmen. Die Behörden wollen eine DNA-Reihenuntersuchung mit den Bewohnern des Hauses durchführen. Die rechtlichen Voraussetzungen würden vorliegen, heißt es.
Wie TV-Koch Nelson Müller seinen Michelin-Stern verliert - und ihn wieder zurückbekommt
Profikoch Nelson Müller stand 2025 vor einer beruflichen Bewährungsprobe: Er verlegte sein Restaurant "Schote" von Essen nach Bergisch Gladbach - und verlor vorübergehend seinen Michelin-Stern. Der Neuanfang am neuen Standort ging für ihn mit großen Sorgen einher, wie er der "Bild"-Zeitung erzählt. "Ich hatte Angst zu scheitern!", gesteht der "Küchenschlacht"-Juror. "Ich habe mich gefragt: Was erzähle ich meinen Leuten, wenn wir den Stern nicht zurückbekommen?" Seit 2011 hatte sein Restaurant die Auszeichnung getragen.
Weiter berichtet Müller von Startschwierigkeiten: "Wir hatten am Anfang Chaos." Der Verlust des Sterns habe ihn zusätzlich belastet. "Als der Stern weg war, bin ich natürlich in ein Loch gefallen", so der Gastronom. Er sei "mega enttäuscht" gewesen. Aufgeben kam für ihn dennoch nicht infrage. Am Dienstag konnte der TV-Koch schließlich jubeln: Für sein Restaurant in der Diepeschrather Mühle erhielt er den Michelin-Stern zurück. Nun freut er sich umso mehr. "Einen Stern neu zu bekommen, ist fast schöner, als ihn einfach zu halten", sagt Müller. Erst jetzt habe er wirklich verstanden, "was dieser Stern für mich bedeutet hat".
Mann versenkt Luxus-SUV bei missglückter Rettungsaktion
Etliche Schaulustige werden im englischen Scarborough Zeugen einer missglückten Rettungsaktion. Ein Transporter steckt am Strand fest, im Hintergrund naht die Flut. Ein Range-Rover-Fahrer will helfen - und macht alles nur noch schlimmer.
Stattdessen gräbt sich auch der SUV immer tiefer in den Untergrund ein. Mehrere Versuche und improvisierte Rettungsmaßnahmen bleiben erfolglos. Einheimische bieten Unterstützung an, doch die Fahrer setzen weiter auf ihre eigene Strategie. Es ist ein teurer Fehlschlag: 120.000 englische Pfund versinken vor den Augen zahlreicher Schaulustiger im Meer. Sowohl der Transporter als auch der Luxus SUV stehen schließlich komplett unter Wasser. Der Versuch, ein Auto zu retten, kostet am Ende ein weiteres.
Weiterer Toter durch Bornavirus in Bayern
In Bayern ist erneut ein Mensch an dem durch Feldspitzmäuse übertragenen Bornavirus gestorben. Die Erkrankung wurde bei einer Obduktion festgestellt, wie das Landratsamt Neuburg-Schrobenhausen in Neuburg an der Donau mitteilt. Weitere Infos zu dem oder der Toten teilte der Landkreis nicht mit. Für die Bevölkerung bestehe keine erhöhte Gefahr. Es handele sich um einen äußerst seltenen Einzelfall.
Weitere Erkrankungen seien im Landkreis nicht bekannt. Unter natürlichen Bedingungen werde das Virus nicht von Mensch zu Mensch übertragen. "Wichtig ist, die allgemeinen Vorsichtsmaßnahmen im Umgang mit Spitzmäusen einzuhalten", erklärte das Gesundheitsamt. Wie sich der verstorbene Mensch anstecken konnte, blieb unklar.
Unsichtbare Ursache - was die deutschen Züge ausbremst
Die Bahn hat den Stillstand im Zugverkehr in Deutschland wegen des Funkausfalls als einzigartig bezeichnet und sucht immer noch nach der genauen Ursache. "Eine solche Störung ist durch die hohen Sicherheitsvorkehrungen im Eisenbahnbetrieb bisher nie vorgekommen", teilt die Bahn mit.
Aber auch mit ihrer Unpünktlichkeit macht die Bahn Schlagzeilen. Die marode Infrastruktur ist dafür aber nicht der einzige Grund. ntv-Reporterin Lena Feuser zeigt, wie überlastet das Schienennetz ist und woran es immer wieder hakt.
"Da häng ich dann eben": Merkel füllt Leerstelle in Ahnengalerie des Kanzleramts
Fünf Jahre nach dem Ende ihrer 16-jährigen Kanzlerschaft hat sich Angela Merkel für die sogenannte Ahnengalerie im Bundeskanzleramt porträtieren lassen. Die Altkanzlerin hadert mit dem Gedanken, in naher Zukunft mit einem Porträt dort zu hängen. "Es ist komisch, wenn man langsam Geschichte wird", sagt die 71-Jährige der Wochenzeitung "Die Zeit". Doch versuche sie, es mit Gleichmut zu nehmen: "Da häng ich dann eben." Der Platz neben Gerhard Schröder war bisher noch frei.
Merkel stand dem Bericht zufolge monatelang Modell für das Gemälde des bisher eher unbekannten Künstlers Jérémy Queyras. Der 28-Jährige habe seit dem Sommer vergangenen Jahres immer wieder die ehemalige Bundeskanzlerin getroffen und diese in einem eigens dafür eingerichteten Atelier in Berlin porträtiert. Das Gemälde soll am kommenden Dienstag im Bode-Museum in Berlin vorgestellt werden, vom 1. Juli bis 4. Oktober können Besucher es dort sehen. Danach soll das Bild in die Ahnengalerie im Kanzleramt kommen. Dort hängen die gemalten Porträts deutscher Bundeskanzler.
Ermittlungen gegen Mutter nach Fund von totem Baby in Baden-Württemberg
Fünf Tage nach dem Fund eines toten Säuglings im baden-württembergische Renningen ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft nun gegen die Mutter. Die 32-Jährige soll das tote Kind mutmaßlich selbst am Ortsrand abgelegt haben, wie die Ermittler in Stuttgart und Ludwigsburg am Mittwoch mitteilen. Es gebe keine Hinweise auf eine Entführung des Säuglings. Unklar ist demnach aber weiterhin, wie der kleine Junge starb.
Dutzende Polizeibeamte sowie weitere Einsatzkräfte hatten am Freitag mit Unterstützung von Drohnen und speziellen Spürhunden nach ihm gesucht. Auch ein Polizeihubschrauber war im Einsatz. Das Baby sollte in der Nacht zum Freitag aus seinem Kinderwagen verschwunden sein. Am Freitagmittag wurde dann eine Babyleiche gefunden. Ein DNA-Abgleich ergab den Ermittlern zufolge, dass es sich um den gesuchten drei Monate alten Jungen handelt. Die Polizei in Ludwigsburg richtete die Ermittlungsgruppe "Wagen" mit 13 Beamten ein. Gegen die Mutter bestehe der Verdacht, eine Straftat vorgetäuscht zu haben.
Marc Terenzis TV-Comeback-Traum ist geplatzt
Marc Terenzi schafft es nicht in die kommende Staffel von "The Voice of Germany". Der Sänger hatte sich als Kandidat für die 16. Staffel der Musikshow beworben und an einer Blind Audition teilgenommen, wie die "Bild"-Zeitung berichtet. Auf Anfrage bestätigt Christoph Körfer, Pressesprecher von ProSieben und Sat.1: "Marc Terenzi hat sich als Talent für die 16. Staffel von 'The Voice of Germany' beworben und wurde zu einer Blind Audition eingeladen."
Dort sei jedoch deutlich geworden, "dass die Teilnahme eines Stars wie Marc nicht zum #TVOG-Markenkern passt", sagt Körfer weiter. Damit endet Marc Terenzis Weg bereits nach den Blind Auditions. "Sein Auftritt wird nicht Teil einer Sendung im Herbst sein." Abschließend heißt es: "Wir wünschen Marc Terenzi für seine weitere musikalische Karriere nur das Beste." Laut "Bild"-Zeitung soll Terenzis mögliche Teilnahme intern nicht unumstritten gewesen sein. Einzelne Coaches hätten demnach Kritik geäußert. Für Terenzi wäre die Teilnahme ein weiterer Schritt seines TV-Comebacks gewesen.
Schrecklicher Fund in Thüringen: Abrupt beendetes Telefonat führt Polizei zu Frauenleiche
In einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus entdeckt die Polizei eine leblose Person. Für die junge Frau kommt jede Hilfe zu spät. Die Beamten erfahren davon durch einen verzweifelten Notruf. Eine Anruferin hatte die Behörden in großer Sorge verständigt, weil ein Gespräch mit ihrer Freundin plötzlich endete.
Schnell sind Dutzende Einsatzkräfte vor Ort. Sofort beginnt die Fahndung nach dem Täter oder den Tätern. Sogar ein Polizeihubschrauber wird angefordert. Die Spurensicherung ist im Einsatz. Die Mordkommission ist eingeschaltet. Noch sind viele Fragen offen. Die Ermittler werten nun das Handy des Opfers aus.
Verbände steigen Merz wegen Eingliederungshilfe aufs Dach
Fachverbände für Menschen mit Behinderungen wenden sich gegen Pläne der Regierungen von Bund und Ländern für Kürzungen bei der Eingliederungshilfe. "Menschen mit Behinderung sind kein Einsparpotential. Wer an ihnen kürzen will, missachtet die Menschenrechte", hieß es in einer am Mittwoch in Berlin veröffentlichten gemeinsamen Erklärung. Sparmöglichkeiten gebe es hier allenfalls durch den Abbau von Bürokratie.
Die Sparpläne dürften am Donnerstag Thema bei der Konferenz der Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder mit Bundeskanzler Friedrich Merz sein. "Wer das Recht auf individuelle Assistenz für Menschen mit Behinderung beschneidet, verhindert ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben", warnte die Bundesvorsitzende der Lebenshilfe, Ulla Schmidt.
Sie wies darauf hin, dass sich Deutschland in der UN-Behindertenrechtskonvention dazu verpflichtet habe, "das selbstbestimmte Leben in der Gemeinschaft und volle Teilhabe am gesellschaftlichen Leben von Menschen mit Behinderung zu gewährleisten". Sie verwies auch auf die Vorgabe im Grundgesetz: "Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden."
Schichtwechsel
Liebe Leserinnen und Leser,
mein lieber Kollege Tobias Hauser genießt jetzt seinen wohlverdienten Feierabend - höchstwahrscheinlich in der Sonne - aber das Wassertrinken nicht vergessen! Nun begleite ich Sie bis zum Abend durch den Tag und versorge Sie mit wichtigen, kuriosen und interessanten Nachrichten aus aller Welt. Mein Name ist Stefan Guther. Wenn Sie mich erreichen wollen, schreiben Sie mir gerne an dertag(at)ntv.de.
Olaf Scholz hat einen neuen Job
Der frühere Bundeskanzler Olaf Scholz übernimmt ein neues Amt: Er soll die neue Kommission zur Weiterentwicklung der deutschen Entwicklungspolitik leiten, deren Einsetzung das Bundeskabinett in seiner Sitzung am Mittwoch in Berlin beschloss. Scholz soll gemeinsam mit der früheren Präsidentin des mittelamerikanischen Staats Costa Rica, Laura Chinchilla, an der Spitze der Entwicklungspolitischen Nord-Süd-Kommission stehen, die bis Ende 2028 einen Bericht mit Empfehlungen zur künftigen Ausrichtung der deutschen Entwicklungshilfe vorlegen soll.
Mit Scholz und Chinchilla könnten "zwei weltweit hoch geschätzte und multilateral erfahrene Co-Vorsitzende für diese Aufgabe eingesetzt werden", erklärte Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali-Radovan nach dem Kabinettsbeschluss. Die Einsetzung der Kommission ist eine Vereinbarung aus dem Koalitionsvertrag. Ihr Ziel ist es, ein "neues globales Netzwerk" für die deutsche Entwicklungspolitik zu erarbeiten.
Razzien rund um Ex-Gazprom-Tochter - Sabotageverdacht
Sollte nach Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine die Gasversorgung in Deutschland gezielt beeinträchtigt werden? Im Zusammenhang mit dem früheren Energiekonzern Gazprom Germania hat die Bundesanwaltschaft Räumlichkeiten eines russischen Beschuldigten und einer nicht-tatverdächtigen Person in Berlin sowie eines Unternehmens in Frankfurt am Main durchsuchen lassen.
Es gehe um den Verdacht versuchter verfassungsfeindlicher Sabotage und Beihilfe zu Verstößen gegen das Außenwirtschaftsgesetz, teilte die Behörde in Karlsruhe mit. "Festnahmen sind nicht erfolgt", hieß es weiter. "Die heutigen Durchsuchungen dienen dazu, die bestehenden Verdachtsmomente aufzuklären."
Entgegen Investitionsbestimmungen nach dem Außenwirtschaftsgesetz sei die Liquidierungsanordnung ohne Genehmigung des Bundeswirtschaftsministeriums erfolgt, teilte die Bundesanwaltschaft mit. "Es besteht der Verdacht, dass die Veräußerung und Liquidierung dazu dienten, die Gasversorgung in Deutschland zu beeinträchtigen." Dem Beschuldigten legt die Anklagebehörde zur Last, mit diesem Ziel die Umsetzung des Liquidationsbeschlusses unterstützt zu haben.
Große Suchaktion in Regensburg endet tragisch
Es ist ein sehr trauriges Ende nach einer großangelegten Suchaktion: Ein 26-Jähriger ist beim Baden in der Donau bei Regensburg ertrunken. Der Mann, der laut Polizei nicht schwimmen konnte, verschwand am Dienstag im Bereich der Nibelungenbrücke innerhalb weniger Augenblicke unter der Wasseroberfläche. Eine große Suchaktion mit Hubschrauber und mehreren Booten dauerte bis in den Abend. Nach mehreren Stunden wurde der 26-Jährige per Sonar geortet und geborgen, Reanimationsversuche blieben den Angaben nach erfolglos.
Die Polizei mahnt nach dem tödlichen Badeunfall zur Vorsicht an Gewässern: Nichtschwimmer sollten auf Badeausflüge in Flüsse verzichten, fließende Gewässer seien selbst für erfahrene Schwimmer gefährlich. Im Notfall solle man sofort den Notruf wählen und Hilfe von Land aus leisten.
Prozess um getöteten Zugbegleiter startet mit viel Emotion
Sehr emotional ist der Prozess um einen getöteten Zugbegleiter vor dem Landgericht Zweibrücken gestartet. Viele Familienangehörige des Opfers sind gekommen, darunter sein Vater, seine vier Brüder, Cousins, Tanten und Onkel. Es sei sehr wichtig, Serkan ein Gesicht zu geben, sagte Eray Calar, einer der Brüder.
Sie hielten mit Fotos bedruckte Leinwände in den Händen, die das Opfer zeigten. "Wir wollen zeigen, dass Serkan Calar hier ist, dass er mit uns gekommen ist. Seine Seele ist hier", sagt Bruder Ismail. In den Prozess gehe man mit gemischten Gefühlen. Den mutmaßlichen Täter sehe man zum ersten Mal.
Angeklagt ist ein 26-Jähriger wegen Körperverletzung mit Todesfolge. Er soll den Schaffner bei einer Fahrscheinkontrolle in Rheinland-Pfalz mehrfach so heftig mit beiden Fäusten gegen den Kopf geschlagen haben, dass dieser später starb.
Unübersehbar: Zeitvergleich zeigt Trumps Pool-Debakel
Für mehrere Millionen US-Dollar hat Donald Trump das Wahrzeichen sanieren und streichen lassen. Doch schon kurz nach dem Anstrich des Reflecting Pools in der US-Hauptstadt färbten Algen ihn wieder grün. Inzwischen treiben sogar Stücke der abgelösten Farbe darin.
Das Becken und seine Renovierung entwickeln sich zunehmend zur Dauer-Posse: Seit seiner Eröffnung im Jahr 1922 färben Algen das Wasser regelmäßig grün. Was Enten freut, hatte Trump vor den anstehenden Feiern zum 250. Gründungstag der USA am 4. Juli erzürnt. Er ließ das Becken deshalb entleeren und den grauen Boden mit Pool-Farbe anstreichen, um ihn "amerikaflaggen-blau" leuchten zu lassen. Presseberichten zufolge kostete dies rund 14 Millionen Dollar (gut zwölf Millionen Euro).
Der sogenannte Reflecting Pool ist ein Wahrzeichen Washingtons und ein beliebtes Fotomotiv. Darin spiegeln sich das Lincoln-Denkmal und der Obelisk zum Gedenken an den ersten US-Präsidenten George Washington.
So viele Menschen leben in Deutschland alleine
In Deutschland lebten im vergangenen Jahr 17,3 Millionen Menschen alleine. Das war gut jede fünfte Person (20,9 Prozent), wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Das entspreche in etwa den Zahlen von 2024 (17,4 Millionen). Allerdings sei die Zahl in den vergangenen 20 Jahren deutlich gestiegen - und zwar um 22,3 Prozent. So lebten den Angaben zufolge im Jahr 2005 knapp 14,2 Millionen Menschen hierzulande alleine, ihr Anteil an der Bevölkerung machte damals 17,3 Prozent aus.
Vor allem ältere Menschen leben oft alleine. Laut den Statistikern wohnte in der Altersgruppe "65 plus" im vergangenen Jahr gut jede dritte Person (34,4 Prozent) alleine. Bei den mindestens 85-Jährigen waren es sogar mehr als die Hälfte (55,8 Prozent). "Aber auch unter den jungen Erwachsenen zwischen 25 und 34 Jahren war der Anteil mit 28,7 Prozent überdurchschnittlich hoch", hieß es. Den Daten zufolge lebten Frauen (21,5 Prozent) etwas häufiger alleine als Männer (20,4 Prozent).
Polizisten prügeln sich mit Gruppe junger Mädchen
Ein Video aus South Yorkshire im Vereinigten Königreich löst Empörung aus: Zu sehen ist eine Auseinandersetzung zwischen Polizisten und mehreren jugendlichen Mädchen. Die Polizei spricht von einem "mehr als schockierenden Eindruck" und untersucht den Vorfall nun umfassend.
Risse in Tragflächen - Behörde zwingt Airbus-Maschinen zum Check
Risse in Tragflächen-Teilen des weltgrößten Passagierjets Airbus A380 haben die Europäische Luftfahrtbehörde EASA auf den Plan gerufen. Insgesamt 16 Maschinen der Fluggesellschaften Emirates und Qantas müssen deshalb kurzfristig untersucht werden, heißt es in einer Lufttüchtigkeitsanweisung der Behörde vom 22. Juni, die heute wirksam wird. Fünf der doppelstöckigen Flugzeuge müssen nun vor ihrem nächsten Flug zum Check, die übrigen nach 25 Flugzyklen.
Die entdeckten Risse in den bestimmten Strukturteilen der Flügel könnten die Stabilität der Tragflächen beeinträchtigen, hieß es weiter. Um diesem möglichen Sicherheitsrisiko zu begegnen, erachte Airbus eine zusätzliche, detaillierte Inspektion für nötig. Laut dem Branchenportal "Aerospace Global News" werden 15 der 16 Jets von der arabischen Emirates betrieben, die andere Maschine von der australischen Qantas. Emirates hat weltweit die mit Abstand größte A380-Flotte. Airbus hat den Bau des Riesenfliegers mangels neuer Bestellungen im Jahr 2021 eingestellt.
Nach Störung läuft's bei der Bahn noch nicht ganz rund
Nach der bundesweiten Störung ist der Zugverkehr nach Angaben der Deutschen Bahn wieder angelaufen. Es komme aktuell aber noch zu Folgeverspätungen und einzelnen Ausfällen, bis sich alles wieder normalisiert habe, sagte eine Sprecherin am Morgen auf Anfrage. Nähere Angaben zur Ursache der Störung machte sie nicht. Diese sei in der Nacht identifiziert worden, es könnten aber noch keine Details genannt werden.
Eine deutschlandweite Störung des digitalen Bahnfunksystems GSM-R.hatte bei der Deutschen Bahn (DB) am späten Dienstagabend für rund zwei Stunden Stillstand gesorgt. Es waren etliche Reisende betroffen. Gegen 0.30 Uhr fuhren die ersten Züge wieder. Danach lief der Verkehr am frühen Morgen nach Angaben der Bahn Schritt für Schritt wiedeer an.
Das wird heute wichtig
Liebe Leserinnen und Leser,
Bei der Bahn ist in der Nacht ein regelrechter Super-GAU eingetreten: Landesweit standen die Züge für rund zwei Stunden still, auch der Güterverkehr war betroffen. Schuld an dem Verkehrsdesaster war nach ersten Erkenntnissen eine Funkstörung. Wodurch sie ausgelöst wurde, wird noch zu klären sein. Mittlerweile ist der Zugverkehr zwar wieder angelaufen, doch auch im morgendlichen Berufsverkehr dürfte es noch zu Problemen kommen. Ich hoffe, Sie kommen heute dennoch ohne Verspätung an Ihr Ziel.
Bundeskanzler Friedrich Merz stellt sich um 14 Uhr zum zweiten Mal in diesem Jahr im Bundestag den Fragen der Abgeordneten. Merz kann zunächst acht Minuten reden. Anschließend ist etwa eine Stunde Zeit für Fragen.
Nato-Generalsekretär Mark Rutte will heute bei einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump über die Erwartungen der USA an den Bündnisgipfel im Juli sprechen. Es geht um Trumps Forderung nach einem zügigen Ausbau der Verteidigungskapazitäten der europäischen Bündnispartner.
Fast fünf Monate nach dem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz beginnt um 9 Uhr in Zweibrücken der Prozess gegen den mutmaßlichen Täter.
Bei der Fußball-Weltmeisterschaft wird die Schweiz um 21.00 Uhr gegen Gastgeber Kanada antreten. Außerdem trifft Bosnien-Herzegowina zur selben Zeit auf Katar.
Es gibt also viel zu tun und zu berichten, und ich mache mich sofort an die Arbeit. Ich bin Tobias Hauser, Sie erreichen mich mit Fragen oder Anregungen unter tobias.hauser@ntv.de. Los geht's!
US-Gericht verbietet besonders perfide ICE-Einsätze
Ein Bundesrichter hat der US-Migrationsbehörde ICE untersagt, Menschen in Einwanderungsgerichten festzunehmen. Mit dem landesweit gültigen Beschluss stoppt der Richter einen besonders umstrittenen Bestandteil der aggressiven Abschiebepolitik von Präsident Donald Trump. Einwanderungsgerichte befassen sich in den USA unter anderem mit Fällen von Migranten, die die Regierung abschieben möchte. ICE-Beamte begannen im vergangenen Jahr damit, landesweit Migranten in den Fluren solcher Gerichte festzunehmen - also auch vor Ausschöpfung des Rechtswegs. Kritiker sahen dadurch den ordnungsgemäßen Ablauf der Verfahren gefährdet und warnten vor traumatischen Auswirkungen auf Betroffene.
In dem von dem Richter im Bundesstaat Kalifornien unterzeichneten Gerichtsdokument hieß es zur Begründung der Entscheidung, die Einwanderungsbehörde ICE habe zu Beginn von Trumps zweiter Amtszeit einen Kurswechsel eingelegt. In neu erlassenen Richtlinien werde auf die Vorteile von Festnahmen in Gerichtsgebäuden für die Durchsetzung von Migrationsgesetzen eingegangen, nicht aber auf Sorgen vor etwaigen negativen Effekten. Es sei versäumt worden, "begründete Erklärungen" für die neue Praxis anzuführen.
Tom Kaulitz schaut mit Sorgen nach Sachsen-Anhalt
Der Musiker Tom Kaulitz schaut vor der Landtagswahl mit Sorge auf seine Heimat Sachsen-Anhalt. "Die Entwicklung in Sachsen-Anhalt finde ich natürlich kritisch und ist nicht schön zu sehen", sagte der Tokio-Hotel-Gitarrist in der Talk-Reihe "Bestbesetzung" bei Magenta TV. Am 6. September wird in dem Bundesland ein neuer Landtag gewählt. In aktuellen Umfragen liegt die AfD bei rund 40 Prozent. Die CDU als zweitstärkste Partei kommt auf etwa 26 Prozent.
Der 36-Jährige berichtete im Talk auch von seiner Jugend. "Wir haben viel Erfahrung mit rechts gemacht, auch mit extrem rechts." Er sei etwa in Magdeburg zusammen mit Punks auf Demonstrationen gegangen - und habe seine Rebellenphase ausgelebt. Heute sei die AfD "extrem stark" und "das macht mich traurig", erklärte Kaulitz. Die aktuelle Entwicklung in Sachsen-Anhalt bezeichnete der Musiker als "total schade und besorgniserregend". Allerdings bereitet ihm auch die neue Heimat USA Sorgen: "Wir haben hier in Amerika mit Donald Trump einen Präsidenten, den wir sehr kritisch sehen."
Kim will auch Nordkoreas Marine mit Atomwaffen ausrüsten
Ohje. Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un will auch die Marine des international isolierten Landes mit Atomwaffen ausrüsten. Wie die staatliche Nachrichtenagentur KCNA am Mittwoch berichtete, kündigte der Präsident zudem an, größere Kriegsschiffe bauen zu lassen. Nordkorea steht wegen seines Atomwaffen- und Rüstungsprogramms unter massiven internationalen Sanktionen.
"Das Programm zur Ausrüstung der Marine mit Atomwaffen verläuft zielstrebig nach Plan", sagte Kim den Angaben zufolge am Dienstag in der Hafenstadt Nampo. Dort sei ein Kriegsschiff der 5000-Tonnen-Klasse bei einer feierlichen Zeremonie in den Dienst der Marine gestellt worden. Dabei habe Kim auch angekündigt, dass Nordkorea "strategische 10.000-Tonnen-Kriegsschiffe" plane, berichtete KCNA.