Mittwoch, 02. Januar 2019Der Tag bei n-tv

Heute mit Uladzimir Zhyhachou und Christian Herrmann
22:32 Uhr

Das war Mittwoch, der 2. Januar 2019

Liebe Leser, der erste Werktag des neuen Jahres ist vorbei. Das waren die wichtigsten Themen des Tages:

  • Neues Jahr, neue Asyldebatte: Nach der Prügelattacke von Amberg will Bundesinnenminister Horst Seehofer die Regeln für Abschiebungen verschärfen. Die Arbeitsgemeinschaft Migrationsrecht im Deutschen Anwaltverein hält das für "völligen Unsinn".
  • In Dänemark beginnt das neues Jahr mit einem Zugunglück. Ein heftiger Sturm schleudert auf der Brücke über den Großen Belt die Ladung eines Güterzuges gegen einen Personenzug. Sechs Menschen sterben.
  • Die Euroländer bekommen frisches Geld: Die EZB hat genehmigt, dass 2019 Euro-Münzen im Wert von 2,1 Milliarden Euro hergestellt werden dürfen. Die meisten Geldstücke will Deutschland prägen.
  • Weltweit gibt es verschiede Silvestertraditionen. In Spanien essen die Erwachsenen um Mitternacht jede Menge Weintrauben. Einem Kind wird das zum Verhängnis.
  • Sie möchten wissen, was sich 2019 bei der Rente ändert? Die ausführliche Meldung lesen Sie hier.
  • Kurz vor dem Jahreswechsel verkündet Helene Fischer ihre Trennung von Florian Silbereisen. Die Gerüchteküche brodelt nach wie vor: Das Liebes-Aus soll nicht nur den Moderator kalt erwischt haben, sondern auch die Ex von Helenes Neuem.
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Im Schweizer Skigebiet Villars-Gryon-Les Diablerets bereitet ein Mitarbeiter nachts mit seiner Pistenraupe die Pisten vor.

(Foto: picture alliance/dpa)

Damit verabschiede ich mich in den Feierabend. Kommen Sie gut durch die Nacht!

21:47 Uhr

Trump betrachtet europäische Abneigung als Erfolg

Donald Trump ist ein Mann, der verzweifelt um die Bewunderung anderer, vor allem reicher oder einflussreicher Menschen kämpft. Offensichtlich gilt das aber nicht für Europa: Der US-Präsident betrachtet es als Bestätigung seiner Politik, dass seine Beliebtheitswerte in weiten Teilen der EU im Keller sind.

  • "Wenn ich in Europa beliebt wäre, würde ich meine Arbeit nicht machen", sagte Trump im Weißen Haus vor Journalisten. "Europa ist mir egal. Ich bin nicht von Europäern gewählt, sondern von Amerikanern."
  • Trump reagierte damit auf einen kritischen Gastbeitrag des früheren republikanischen Präsidentschaftskandidaten und künftigen Senators Mitt Romney in der "Washington Post". Er hatte Trumps Charakter infrage gestellt und auch auf seine oftmals schlechten Beliebtheitswerte in Europa verwiesen.
  • Zum Beispiel haben in Deutschland laut dem US-Meinungsforschungsinstituts Pew nur 10 Prozent der Menschen vertrauen, dass Trump in globalen Angelegenheiten richtig handelt. Bei seinem Amtsvorgänger Barack Obama waren es 2016 noch 86 Prozent.

Die ganze Meldung lesen Sie hier.

21:13 Uhr

Tschechien verbietet Lebensmittelverschwendung

In Tschechien müssen große Supermarktketten unverkäufliche Lebensmittel kostenlos an Hilfsorganisationen abgeben. Das Verfassungsgericht in Brünn hat ein entsprechendes Gesetz für rechtens erklärt.

  • In ihrem Urteil verwiesen die Richter unter anderem auf die tschechische Grundrechte-Charta, in der es heißt, Eigentum verpflichtet.
  • Gegen die Regelung hatten 25 Abgeordnete geklagt, die darin einen Eingriff in die Eigentumsrechte und eine Rückkehr zu kommunistischen Praktiken sehen.
  • Die Abgabepflicht betrifft Lebensmittelgeschäfte mit einer Verkaufsfläche von mehr als 400 Quadratmetern. Weigern sie sich, drohen Geldstrafen bis umgerechnet 390.000 Euro.

20:44 Uhr

ÖVP-Abgeordnete tritt nach Trunkenheitsfahrt zurück

Kostspieliger Alkoholgenuss: Die niederösterreichische Politikerin Sandra Kern ist aus dem Bundesrat in Wien zurückgetreten, nachdem sie betrunken einen Unfall mit zwei Verletzten verursacht hat. "Ich habe einen schweren Fehler gemacht, den ich zutiefst bedauere, für den ich mich aufrichtig entschuldigen möchte", sagte die 46-Jährige. Kern saß für die Regierungspartei ÖVP in der Parlamentskammer.

20:18 Uhr

Angeblicher US-Spion erhält konsularische Betreuung

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Paul Whelan ist in Kanada geboren, war früher ein US-Marineinfanterist und arbeitet laut seiner Familie für den Autozulieferer BorgWarner mit Sitz in Detroit.

(Foto: REUTERS)

Am Freitag nimmt der russische Inlandsgeheimdienst FSB in Moskau den US-Amerikaner Paul Whelan fest. Moskau wirft dem 48-Jährigen grob einen "Spionageakt" vor. Was genau er gemacht hat? Unklar. Immerhin konnte Whelan mit US-Diplomaten über seinen Fall sprechen.

  • Laut dem russischen Außenministerium ist Whelan von US-Vertretern besucht worden.
  • Darauf hatte der US-Außenminister gedrängt: Die US-Regierung wolle erfahren, was dem Mann vorgeworfen werde, sagte Mike Pompeo.
  • Im Falle einer Verurteilung drohen Whelan 20 Jahre Haft.
  • Seine Familie bestreitet die russischen Spionagevorwürfe. Sie behauptet, Whelan arbeite für einen Autozulieferer und sei in Moskau gewesen, um die Hochzeit eines Freundes zu besuchen.
19:35 Uhr

Regierung genehmigt Fregatten-Export nach Ägypten

Ägypten bekommt ein neues Kriegsschiff aus Deutschland: Die Bundesregierung hat den Export einer Fregatte genehmigt. Der geheim tagende Bundessicherheitsrat habe das Geschäft kurz vor dem Jahreswechsel gebilligt, schreibt der "Spiegel". Es handele sich um eine Fregatte des Typs Meko 200 von Thyssen Krupp Maritime Systems. Demnach soll die ägyptische Marine in den kommenden Jahren noch eine zweite Fregatte des gleichen Typs erhalten.

Mit dieser Linie verstößt die Regierung gegen ihren Koalitionsvertrag. Darin hatten Union und SPD verpflichtet, keine Waffen an Staaten zu liefern, die direkt am Jemen-Krieg beteiligt sind. Ägypten ist aber offizieller Kriegsteilnehmer.

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Eine Fragette des Typs Meko 200 schippert 2016 bei Kiel über die Ostsee.

(Foto: imago/STAR-MEDIA)

19:56 Uhr

2018 war rekordverdächtig trocken

2018 hat in Sachen Trockenheit zu den schlimmsten fünf Jahren seit Beginn der Wetteraufzeichnungen gehört. Laut dem Deutschen Wetterdienst war es das vierttrockenste Jahr seit 1881. Trockener als 2018 war es demnach bisher nur in den Jahren 1959, 1911 und 1921.

Besonders schlimm war die Lage von Februar bis November, als es kaum Regen gab. Der Dezember hat's dann mit überdurchschnittlich viel Niederschlag rausgerissen. Bereits letzte Woche hatte der Deutsche Wetterdienst mitgeteilt, dass 2018 das wärmste und sonnigste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen war.

Wieder was gelernt

Warum die Trockenheit des Rheins die Wirtschaft bedroht und die Benzinpreise ansteigen lässt, hören Sie in dieser Folge des n-tv.de-Podcasts "Wieder was gelernt". Abonnieren Sie unsere Podcasts auf iTunes, Spotify und Deezer oder per Feed in der Podcast-App Ihrer Wahl.

19:08 Uhr

Amberg-Verdächtige können nicht abgeschoben werden

Nach der Prügelattacke in Amberg hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann noch einmal klargestellt, dass die verdächtigen Flüchtlinge nicht abgeschoben werden können. Aktuell sei eine Abschiebung "noch in keinem der Fälle rechtlich möglich", sagte Herrmann. "Wir setzen alle Hebel in Bewegung, um das zu ändern."

Vier 17- bis 19-Jährige aus Afghanistan und dem Iran sollen laut Polizei am Samstagabend im oberpfälzischen Amberg zwölf Passanten attackiert und verletzt haben. Zurzeit sitzen sie in verschiedenen Gefängnissen in Untersuchungshaft. Berichte, wonach einer der Verdächtigen aus Syrien stammt, haben sich nicht bestätigt.

Hier lesen Sie, warum die Arbeitsgemeinschaft Migrationsrecht im Deutschen Anwaltverein die Abschiebegesetze für streng genug hält.

18:43 Uhr

Altmaier droht langsamen Mobilfunkanbietern Strafen an

Der schleppende Netzausbau sorgt für Streit zwischen Wirtschaft und Politik. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat den Mobilfunkanbietern mit Strafen gedroht, wenn sie den Ausbau nicht beschleunigen.

  • "Die Mobilfunkanbieter müssen ihre Zusagen erfüllen, sonst wird der Staat Konsequenzen ziehen", sagte Altamaier der "Bild"-Zeitung. "Jedes Funkloch ist ein Unding in einem Hochtechnologieland wie Deutschland."
  • Die Bundesregierung hatte im Juli mit den Betreibern der Mobilfunknetze einen schnelleren Ausbau des 4G-Netzes vereinbart.
  • Im Gegenzug will der Bund der Branche bei der Versteigerung der neuen 5G-Frequenzen entgegenkommen.

Hier lesen Sie mehr.

Wieder was gelernt

Wenn Sie wissen möchten, wie der neue superschnelle Mobilfunkstandard 5G der Wirtschaft hilft und warum er nicht überall verfügbar sein wird, hören Sie rein in diese Folge unseres Podcasts "Wieder was gelernt". Abonnieren Sie unsere Podcasts auf iTunes, Spotify und Deezer oder per Feed in der Podcast-App Ihrer Wahl.

 

18:05 Uhr

Metallsplitter tötet Mutter in Silvesternacht

In Schleswig-Holstein ist in der Silvesternacht eine 39-jährige Mutter getötet worden. Staatsanwaltschaft und Polizei sagen, sie sei von einem Metallsplitter am Kopf getroffen und tödlich verletzt worden. Sie vermuten, dass die Splitter von illegalem Feuerwerkskörper stammen. Die Mordkommission sucht Zeugen, die Menschen beim Hantieren mit nicht handelsüblichen Feuerwerkskörpern oder Waffen beobachtet haben.

  • Demnach war die Mutter von drei Kindern kurz nach Mitternacht in Schönberg mit ihrem Ehemann ins Freie gegangen, um das Feuerwerk zu genießen, als sie am Kopf getroffen wurde. 
  • Sie brach bewusstlos zusammen und starb wenig später in einem Kieler Krankenhaus.
  • Bei der Notoperation fanden die Ärzte kleine Metallsplitter in ihrem Kopf.
17:47 Uhr

Papst: Besser Atheist als scheinheilig

Papst Franziskus war schon immer ein Freund klarer Worte. Auch im neuen Jahr hat sich daran nichts geändert. Dieses Mal knöpft er sich Heuchler in der katholischen Kirche vor.

  • Bei einer Audienz im Vatikan kritisierte Franziskus diejenigen, die regelmäßig in die Kirche gehen, aber gleichzeitig ein Leben führen, "in dem sie andere hassen oder schlecht über andere Leute reden".
  • Seine Meinung: "Besser man geht nicht in die Kirche: Lebe so, als seist du ein Atheist."
  • Ebenfalls typisch Franziskus: Er nutzte den Empfang um mit Künstlern des kubanischen Nationalzirkus zu tanzen und einen Fußball auf seiner Fingerspitze zu balancieren.
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Ein Selfie mit dem Papst gehört mittlerweile zum guten Ton.

(Foto: REUTERS)

17:13 Uhr

Nordsee-Frachter verliert fast 300 Container

Stürmische Zeiten auf der Nordsee: Erst sind einem niederländischen Schiff mehrere Urnen über Bord gegangen (15.04 Uhr), jetzt hat ein großer Frachter 270 Container verloren. Sie sind am Dienstag bei einem schweren Sturm ins Wasser gefallen, teilt das zuständige Havariekommando mit.

  • Die 396 Meter lange "MSC Zoe" fährt unter panamaischer Flagge und war auf dem Weg vom belgischen Antwerpen nach Bremerhaven.
  • Von den 270 Containern sind 21 bereits auf den beiden niederländischen Inseln Terschelling, Vlieland und Ameland angespült wurden. Mindestens ein verlorener Container soll Gefahrgut enthalten.
  • Die Einsatzkräfte suchen mithilfe eines Überwachungsflugzeugs nach dem Rest.

Mehr lesen Sie hier.

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Die MSC Zoe ist der größte Frachter Europas und kann rund 19.000 Container transportieren.

(Foto: imago/blickwinkel)

16:46 Uhr

Gut 300.000 VW-Kunden verlangen Schadenersatz

Das könnte teuer werden: Mehr als 300.000 Kunden mit manipulierter Abgassteuerung fordern Schadenersatz von Volkswagen. Bis zum 28. Dezember hätten sich 294.000 VW-Besitzer in die Liste für die Musterfeststellungsklage eingetragen, heißt es vom Bundesamt für Justiz. Bis zum 31. Dezember hätten sich noch viele weitere Menschen angemeldet, so dass die Klage von deutlich mehr als 300.000 Menschen getragen werde.

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv), hatte die Klage eingereicht. Nach bisheriger Lesart wären die Schadensersatzansprüche von VW-Kunden gegenüber Volkswagen am 31. Dezember verjährt. Mit ihrem Eintrag in die Liste stellen sie sich, dass dies nicht der Fall ist.

Hier finden Sie die vollständige Meldung.

 

16:15 Uhr

Britische Industrie legt Brexit-Vorräte an

Wenn es am 29. März zu einem harten Brexit ohne Einigung mit der EU kommt, bleiben die britischen Grenzen dicht. Langwierige Kontrollen und Staus für mehrere Wochen sind wahrscheinlich. Die britische Industrie bereitet sich genau auf dieses Szenario vor und füllt ihre Lager auf, und zwar stärker als gedacht: Der britische Einkaufsmanagerindex stieg im Dezember um 0,6 auf 54,2 Punkte und erreichte seinen besten Wert seit einem halben Jahr. Bereits ab 50 signalisiert das Konjunkturbarometer ein Wachstum.

Falls Sie gerne eine Beispiel für ein Unternehmen sehen möchten, das seine Lager auffüllt: Der Bier-Gigant Heineken stockt seine Vorräte auf der Insel schon seit Wochen kräftig auf.

Wieder was gelernt

Falls Sie wissen möchten, warum Beobachter ein zweites Brexit-Referendum für Wunschdenken halten, hören Sie rein in diese Ausgabe von "Wieder was gelernt" - dem Podcast von n-tv.de. Abonnieren Sie unsere Podcasts auf iTunes, Spotify und Deezer oder per Feed in der Podcast-App Ihrer Wahl.

15:56 Uhr

Republikaner Romney stellt Trumps Charakter infrage

Wachen die Republikaner doch noch auf und setzen US-Präsident Donald Trump Grenzen? Zumindest scheuen die ersten nicht mehr vor scharfer, öffentlicher Kritik zurück. Beispielsweise stellt der frühere Präsidentschaftskandidat Mitt Romney in einem Gastbeitrag für die "Washington Post" Trumps Tauglichkeit für das Präsidentenamt und dessen Charakter infrage.

  • "Trumps Verhalten in den vergangenen zwei Jahren, insbesondere seine Handlungen im vergangenen Monat, sind ein Beleg dafür, dass er dem Amt nicht gerecht geworden ist", schreibt Romney.
  • Der frisch gewählte Senator findet zwar nicht alle politischen Vorhaben Trumps falsch. Ein Präsident müsse aber auch Vorbild sein, schreibt Romney, das Land einen, Ehrlichkeit und Integrität vorleben und die gesellschaftliche Debatte auf eine respektvolle Ebene heben. Doch hier habe Trump große Defizite.
  • Romney hatte 2012 die Präsidentenwahl gegen den Demokraten Barack Obama verloren.
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Nach der Präsidentsschaftswahl 2016 war Romney (r.) kurzzeitig als neuer US-Außenminister im Gespräch. Nach seinem Sieg empfing Trump seinen Parteikollegen zu einem Bewerbungsdinner, bei dem dieser Schnappschuss entstand.

(Foto: picture alliance / dpa)

Hier finden Sie mehr.

15:35 Uhr

"Tagesschau" bleibt beliebteste Nachrichtensendung

Manchmal wirkt die ARD ein bisschen altbacken, aber an ihrem Programm führt oft kein Weg vorbei. Gerade die "Tagesschau" gehört für viele Menschen noch immer zum Pflichtprogramm: Mit einem täglichen Schnitt von 9,6 Millionen Zuschauern bleibt die 20-Uhr-Ausgabe die beliebteste deutsche Nachrichtensendung.

  • Rund 4,9 Millionen Menschen haben die Sendung letztes Jahr im Ersten geguckt. Noch einmal 4,7 Millionen Zuschauer waren in einem dritten Programm dabei.
  • Das macht für "Tagesschau" einen Marktanteil von 34,5 Prozent.
  • Die "heute"-Nachrichten des ZDF um 19 Uhr hatten knapp 4,1 Millionen Zuschauer im Schnitt.
  • "RTL Aktuell" war mit durchschnittlich 3 Millionen Zuschauern die dritterfolgreichste Nachrichtensendung.
15:04 Uhr

Greifswalder Urnen an Nordseeküste angespült

Unangenehmer Fauxpas bei einer Seebestattung: Einem Mitarbeiter einer niederländischen Reederei ist kurz vor der Bestattung ein Karton mit drei Urnen darin aus der Hand gerutscht und ins Meer gefallen. Die Strömung spülte die Urnen an die Küste der niederländischen Nordseegemeinde Noordwijk. "Der Vorfall ist uns sehr unangenehm", sagt die Reederei. Sie will sich bei den Angehörigen für den Fehler entschuldigen.

Die Urnen stammen aus einem Krematorium in Greifswald. In Deutschland sind Seebestattungen aber nur in biologisch abbaubaren Urnen erlaubt. In den Niederlanden darf die Asche von Toten dagegen auch so verstreut werden.

Mehr lesen Sie hier.

Wieder was gelernt

Was es mit der umweltfreundlichen Bestattungsform der Resomation auf sich hat, hören Sie in dieser Folge von "Wieder was gelernt". Abonnieren Sie unsere Podcasts auch auf iTunes, Spotify und Deezer oder per Feed in der Podcast-App Ihrer Wahl.

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Blick auf die Nordsee von Noordwijk aus.

(Foto: imago/Richard Wareham)

 

14:37 Uhr

Leerer Lkw könnte Zugunglück verursacht haben

In Dänemark gibt es erste Hinweise auf die Ursache des tödlichen Zugunglücks auf der Brücke über den Großen Belt. Laut der zuständigen Unfallkommission könnte ein leerer Lastwagen an Bord des Güterzugs der Auslöser gewesen sein.

  • Die Unfallkommission vermutet, dass der Lastwagen umgekippt oder von einer starken Windböe von dem Güterzug heruntergeweht worden sein könnte.
  • Dann habe der entgegenkommende Passagierzug den leeren Lkw frontal oder seitlich gerammt.
  • Bei dem Zugunglück waren heute Morgen sechs Menschen gestorben, 16 wurden verletzt.

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14:14 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leser, mein Kollege Uladzimir Zhyhachou verabschiedet sich in den ersten Feierabend des neuen Jahres. Dafür übernehme ich seinen Platz in der Redaktion und versorge Sie bis zum späten Abend mit den wichtigsten und interessantesten Meldungen des Tages. Falls Sie Fragen, Anregungen oder Kritik haben, erreichen Sie mich unter christian.herrmann@nachrichtemanufaktur.de. Kommen Sie gut durch den Nachmittag!

14:09 Uhr

Ex-UN-Botschafterin Haley muss Twitter-Konto einstellen

*Datenschutz

Unfreiwilliger Umzug bei Twitter: Die ehemalige UN-Botschafterin Nikki Haley hat ihren bisherigen Twitter-Account @AmbNikkiHaley mit gut 1,6 Millionen Followern stillgelegt. "Aufgrund der von der scheidenden Verwaltung geänderten Regeln des US-Außenministeriums musste ich meinen persönlichen Twitter-Account räumen, den ich seit Jahren hatte", schrieb die amerikanische Politikerin auf ihrem neuen Account @NikkiHaley.

  • Wie bereits im Oktober angekündigt, hatte die republikanische Politikerin zum Jahresende ihren Posten bei den Vereinten Nationen aufgegeben.
  • Die Social-Media-Regeln in den USA sollen verhindern, dass Politiker auf Twitter viele Anhänger gewinnen und diese dann nach Aufgabe ihres Jobs mitnehmen.
  • Um ihre Followerzahl müsse sich Haley jedoch wohl keine großen Sorgen machen, schätzt das Technologie-Blog "Engadget". Innerhalb eines Tages seien bereits rund 157.000 von ihnen auf die neue Adresse mit umgezogen.
13:36 Uhr

Bürgermeister in Mexiko kurz nach Amtsantritt erschossen

Wenige Stunden nach seinem Amtsantritt ist im Süden Mexikos ein Bürgermeister getötet worden.

Mehrere Angreifer eröffneten am Neujahrstag in der Ortschaft Tlaxiaco im Bundesstaat Oaxaca das Feuer auf Alejandro Aparicio, kurz nachdem er seinem Amtseid abgelegt hatte. Weitere vier Menschen wurden bei dem Angriff verletzt. Ein Verdächtiger wurde festgenommen.

Mexiko leidet unter einer Welle der Gewalt. Von Januar bis November vergangenen Jahres wurden in dem lateinamerikanischen Land mehr als 26.000 Menschen getötet. Verantwortlich sind häufig Drogenkartelle, die um Geschäftsanteile und die Kontrolle der Schmuggelrouten kämpfen. Immer wieder geraten auch Lokalpolitiker ins Visier der Verbrechersyndikate.

12:57 Uhr

Kanye West ist auch 2019 noch "Team Trump"

Kanye West wird auch 2019 an seiner Unterstützung von US-Präsident Donald Trump festhalten. Das hat der Musiker auf seinem Twitter-Kanal mehr als deutlich gemacht. In mehreren kurzen Tweets erklärte er, wie er sich sein neues Jahr in politischer Hinsicht vorstellt. "Trump den ganzen Tag", schrieb er als erstes und fügte in einem weiteren Post hinzu: "Nur so, damit ihr auch 2019 wisst, wofür ich stehe."

*Datenschutz

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In der Vergangenheit war der Ehemann von Kim Kardashian außerdem des Öfteren mit einer roten Kappe mit dem Trump-Slogan "Make America Great Again" gesichtet worden. Als Anspielung darauf twitterte Kanye West: "Von jetzt an werde ich nur noch mit meinem verdammten Hut auftreten."

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Der Grund, warum er das tun wolle, folgte in einem letzten Tweet: "Eines der vielen Dinge, die der Trump-Hut für mich repräsentiert, ist, dass mir Leute nicht vorschreiben können, was ich zu tun habe, weil ich schwarz bin."

*Datenschutz

 

12:20 Uhr

Jugendliche zerlegt Wohnung und beißt Polizisten

Dass Alkohol aggressiv macht, durfte eine 15-Jährige in Hamm am frühen Neujahrsmorgen am eigenen Leib erfahren. Die Jugendliche soll eine Wohnungseinrichtung zerstört und später Polizisten, Rettungskräfte und Klinikpersonal angegriffen haben.

Die alkoholisierte 15-Jährige hatte sich beim Randalieren verletzt und anschließend mit Tritten, Schlägen, Kratzen und Spucken gegen die Behandlung ihrer Wunden gewehrt. Einem Polizisten hatte sie bei dem Vorfall am frühen Neujahrsmorgen in die Hand gebissen, auch einen Arzt verletzte sie. Die 15-Jährige wurde gefesselt und fixiert.

Nach Rücksprache mit der Mutter musste die Jugendliche die restliche Nacht in einer Kinder- und Jugendpsychiatrie verbringen. Sie erwartet ein Strafverfahren wegen Körperverletzung, Beleidigung, Sachbeschädigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

11:57 Uhr

Dutzende Zivilisten bei Überfall auf Dorf in Mali getötet

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Im Zentrum Malis herrschen Spannungen zwischen mehreren ethnischen Gruppen, die zuletzt des Öfteren in Gewalt gemündet sind.

(Foto: imago stock&people)

Bei einem Überfall bewaffneter Männer auf ein Dorf in Mali sind der Regierung zufolge 37 Zivilisten getötet worden.

  • Die Attacke ereignete sich am frühen Neujahrsmorgen im Dorf Koulogon in der Region Mopti im Zentrum des westafrikanischen Krisenstaats, wie die Regierung mitteilte. Unter den Opfern seien Kinder und Alte gewesen, schrieb der Kommunikationsminister Arouna Modibo Tourè auf Twitter.
  • Der Regierung zufolge wurden etliche Menschen verletzt und Häuser niedergebrannt. Zudem stahlen die Angreifer laut eines Berichts des Senders RFI auch Vieh der Dorfbewohner. Soldaten wurden in die Region entsendet, um für Sicherheit zu sorgen, wie die Regierung mitteilte.
  • Der genaue Hintergrund der Tat war zunächst unklar. Die Angreifer hätten traditionelle Kleidung der Dozo getragen, hieß es in der Regierungserklärung. Dozo sind traditionelle Jäger, die in Teilen Malis und anderen westafrikanischen Ländern leben.
11:21 Uhr

Kind erschreckt in Geisterbahn - Vater verprügelt Mitarbeiter

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Geisterbahn fährt man, wenn man erschreckt werden will.

(Foto: picture alliance / dpa)

Da hat wohl jemand den Sinn von Geisterbahnen nicht verstanden. Nach einem Scherz in einer Herner Geisterbahn in Nordrhein-Westfalen ist ein Mitarbeiter des Schaustellers vom Vater eines verschreckten Mädchens verprügelt worden.

  • Der "lebendige Geist" hatte der Achtjährigen während der Fahrt mit der Bahn die Mütze vom Kopf gerissen und das Kind erschreckt, wie die Polizei mitteilte. Unter Tränen habe das Mädchen zu Hause seinem Vater davon erzählt.
  • Der Mann trommelte demnach einige Verwandte zusammen, machte sich auf den Weg zur Cranger Kirmes und geriet mit dem 25 Jahre alten Mitarbeiter in eine Auseinandersetzung.
  • Der Mitarbeiter wurde verletzt und kam mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus.
  • In der Cranger Geisterbahn werden Gäste nicht durch Puppen und Figuren zum Gruseln gebracht, sondern durch verkleidete Menschen.
10:47 Uhr

Zahl der Toten nach Gasexplosion in Russland steigt auf 18

Zwei Tage nach einer schweren Gasexplosion in einem russischen Wohnhaus sind weitere Tote in den Trümmern gefunden worden. Bislang hätten die Rettungskräfte 18 Leichen in Magnitogorsk geborgen, teilten die Behörden mit. Über 20 Menschen seien noch vermisst.

Bei der Explosion am Montag war ein ganzer Aufgang des zehnstöckigen Wohnblocks aus Sowjetzeiten eingestürzt. Die Ursache der Gasexplosion ist nach wie vor ungeklärt.

10:25 Uhr

Sechs Tote bei Zugunglück in Dänemark

Bei einem Zugunglück auf der Brücke über den Großen Belt (Storebælt) in Dänemark sind sechs Menschen ums Leben gekommen. Das teilte die Dänische Bahngesellschaft DSB mit, wie die Nachrichtenagentur Ritzau berichtete.

Der Zug war gegen 7:30 Uhr von einem Gegenstand getroffen worden und hatte hart bremsen müssen.

Die 18 Kilometer lange Brücke über den Großen Belt und die Öresundbrücke zwischen Dänemark und Schweden wurden wegen des heftigen Windes für den Autoverkehr gesperrt.

Mehr dazu lesen Sie hier.

10:07 Uhr

Lottospieler räumt fast 130 Millionen Euro ab

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(Foto: imago stock&people)

Für einen Lottospieler in Großbritannien hat das neue Jahr mit einer überwältigenden Glücksbotschaft begonnen. Bei der Euromillions-Ziehung entfiel der sagenhafte Hauptgewinn von 115 Millionen Pfund (umgerechnet 127,9 Mio. Euro) auf ein einzelnes Los, wie die National Lottery bekannt gab.

Wer die Glückszahlen getippt hat und damit zum viertgrößten Einzelgewinner der britischen Lotterie-Geschichte aufsteigt, ist noch unklar. Möglicherweise wird das aber auch gar nicht publik, weil der- oder diejenige anonym bleiben möchte.

09:39 Uhr

Tausende hüpfen in den kalten Atlantik vor New York

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Das Neujahrsschwimmen in New York findet seit mehr als 100 Jahren statt.

(Foto: REUTERS)

Beim traditionellen Neujahrsschwimmen sind mehrere Tausend Menschen in den kalten Atlantik vor New York gehüpft.

  • Am Strand vor dem Vergnügungspark Coney Island im Stadtteil Brooklyn rannten die Teilnehmer mit Anlauf in das etwa fünf Grad kalte Wasser. Die meisten hielten es nur wenige Minuten aus und kamen dann bibbernd wieder ans Ufer, wo Handtücher, Bettdecken, warmer Tee und eine Urkunde für die erfolgreiche Teilnahme warteten. Mit fast 15 Grad Außentemperatur und Sonne war es in diesem Jahr allerdings deutlich wärmer als in den Vorjahren.
  • Der "Polar Bear"-Schwimmclub, nach eigenen Angaben der älteste Winter-Schwimmverein der USA, organisiert das eiskalte Spektakel in der Millionenmetropole schon seit mehr als 100 Jahren immer am Neujahrstag.
  • Jedes Jahr nehmen Tausende Menschen an dem sogenannten Polar Bear Plunge (auf Deutsch etwa: "Eisbären-Untertauchen") teil.
09:34 Uhr

Haftbefehl gegen Amokfahrer erlassen

Nach einem Anschlag mit einem Auto im Ruhrgebiet ist Haftbefehl wegen mehrfachen versuchten Mordes gegen einen 50-jährigen Mann aus Essen erlassen worden. Das haben Polizei und Staatsanwaltschaft mitgeteilt. Der Mann soll seinen Wagen auf Fahrten in Bottrop und Essen bewusst mehrfach auf feiernde Menschen zugesteuert haben. Dabei verletzte er insgesamt acht Menschen. Staatsanwaltschaft und Polizei sprachen von einem "gezielten Anschlag".

09:14 Uhr

Japans Kaiser Akihito hält letzte Neujahrsansprache

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Japans Kaiser Akihito nimmt Abschied von seinem Volk.

(Foto: picture alliance/dpa)

Zehntausende Menschen haben Japans Kaiser Akihito ein letztes Mal in seiner Amtszeit zu Neujahr begrüßt. "Ich hoffe, dieses Jahr wird ein gutes Jahr für so viele Menschen wie möglich", sagte der 85 Jahre alte Monarch auf dem verglasten Balkon seines Chowa-Den-Palastes in Tokio im Beisein von Mitgliedern seiner Familie. Er bete zum Beginn des Jahres für Frieden und Glück für sein Land und für die Menschen in aller Welt.

Am 30. April wird Kaiser Akihito abdanken - und damit der erste Tenno in der ältesten Erbmonarchie der Welt seit rund 200 Jahren sein, der zu Lebzeiten den Thron für seinen Nachfolger freimacht. Am 1. Mai wird Akihitos ältester Sohn, Kronprinz Naruhito, den Chrysanthementhron besteigen.

08:41 Uhr

Madonna tritt überraschend in Bar auf

*Datenschutz

Gäste der Silvesterparty in der legendären New Yorker Schwulenbar Stonewall Inn werden diesen Jahreswechsel wohl nie vergessen: Völlig überraschend war nach Mitternacht Pop-Königin Madonna mit ihrem 13-jährigen Adoptivsohn David auf der Bühne erschienen, um ihre Hymne "Like a Prayer" und den Elvis-Klassiker "Can't Help Falling In Love" zu singen.

Die Bar in der Christopher Street war im Juni 1969 Ausgangspunkt für den ersten, großen Widerstand gegen die staatliche Diskriminierung von Homosexuellen und markiert den Beginn der Schwulen- und Lesbenbewegung.

Mehr dazu hier.

08:04 Uhr

Bundeswehr stationiert A400M in Bayern

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Airbus A400M gilt als modernster Militärtransporter der Welt.

(Foto: imago/Eibner)

Die Bundeswehr will den Transportflieger A400M künftig außer in Niedersachsen auch in Bayern stationieren. Dies werde auf dem Fliegerhorst Lagerlechfeld südlich von Augsburg geschehen, bestätigte der örtliche Bundestagsabgeordnete Hansjörg Durz der "Augsburger Allgemeinen".

Hauptstandort für das Transportflugzeug ist Wunstorf in Niedersachsen, wohin heute Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen reist.

Mit der Entscheidung sei die Zukunft des Fliegerhorsts Lagerlechfeld langfristig gesichert, sagte Durz. Dort würden 170 Millionen Euro investiert und 500 neue Dienstposten geschaffen.

07:36 Uhr

CDU-Wirtschaftsrat: Eine Million Zuwanderer neu in Hartz IV

Der CDU-Wirtschaftsrat sieht nach wie vor erhebliche Defizite bei der Integration der seit 2015 nach Deutschland gekommenen Flüchtlinge. Generalsekretär Wolfgang Steiger sagte der dpa, die Aussage "Wir schaffen das" von Kanzlerin Angela Merkel aus dem Herbst 2015 sei "leider pauschal bis heute nicht erfüllt. Ich warne davor, wieder in die damalige Blauäugigkeit zu verfallen".

Er fügte hinzu: "Zur ganzen Wahrheit gehört, dass seit 2015 rund eine Million Zuwanderer neu in Hartz IV gefallen sind." Erfreulicherweise habe die Bedürftigkeit bei den Einheimischen deutlich abgenommen. Dieser Zusammenhang werde in den Debatten regelmäßig unterschlagen. "Gerade unser gutes Sozialsystem zieht ja offensichtlich Flüchtlinge aus der ganzen Welt an."

Steiger widersprach damit Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer, nach dessen Worten von den rund eine Million Menschen, die seit 2015 nach Deutschland gekommen sind, um die 400.000 einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz haben. Die große Mehrheit davon sei sozialversicherungspflichtig.

07:08 Uhr

China droht Taiwan mit gewaltsamer "Wiedervereinigung"

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Peking betreibt zuletzt verstärkt die internationale Isolierung Taiwans.

(Foto: picture alliance / Alexey Kudenk)

Chinas Präsident Xi Jinping will die "Wiedervereinigung" mit dem demokratischen Taiwan notfalls auch mit Gewalt erzwingen.

  • China müsse und werde auch wiedervereinigt werden, sagte Xi laut der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua in einer Rede. Ein unabhängiges Taiwan widerspreche dem Trend der Geschichte und werde in eine Sackgasse führen.
  • China wolle eine friedliche Wiedervereinigung erreichen, lasse aber "keinen Raum für separatistische Aktivitäten", sagte Xi weiter. "Wir geben kein Versprechen ab, auf die Anwendung von Gewalt zu verzichten und behalten uns die Möglichkeit vor, alle erforderlichen Mittel zu ergreifen", fügte er hinzu.
  • Der Streit um den Status Taiwans geht auf den Bürgerkrieg in China zurück, als die Truppen der nationalchinesischen Kuomintang nach ihrer Niederlage gegen Maos Kommunisten nach Taiwan flüchteten. Seit Gründung der Volksrepublik 1949 betrachtet Peking die Inselrepublik, die selbst demokratische Wahlen abhält, als abtrünnigen Landesteil und droht mit einer Rückeroberung.
07:01 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und liebe Leser, auch ich wünsche Ihnen ein frohes und gesundes neues Jahr. Wenn Sie nach dem langen Wochenende Geld holen möchten, könnten Sie heute vor einem leeren Geldautomaten stehen: Die Gewerkschaft Verdi ruft zum Streik in der Geldtransporte-Branche auf. Auch Banken und Geschäfte würden vielerorts ohne frisches Bargeld bleiben.

Was wird heute sonst wichtig:

  • Die Ermittlungen zur Pkw-Attacke in Bottrop müssen noch viele Fragen klären: Die Behörden sprechen von einem gezielten Anschlag aus Fremdenhass und haben auch Hinweise auf eine psychische Erkrankung.
  • Der japanische Kaiser Akihito hält heute seine letzte Neujahrsansprache vor seiner Abdankung. Der 85-Jährige tritt Ende April als erster japanischer Monarch seit mehr als zwei Jahrhunderten zurück und übergibt den Thron an seinen ältesten Sohn, Kronprinz Naruhito.

Erstmal nicht viel los. Mal sehen, was der Tag so bringt. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich versorge Sie in der ersten Tageshälfte mit Nachrichten aus aller Welt.

06:31 Uhr

Das Wetterjahr startet turbulent

n-tv Meteorologe Björn Alexander

n-tv Meteorologe Björn Alexander

Guten Morgen und ein gesundes neues Jahr aus der Wetterredaktion. Das Wetterjahr 2019 legt direkt mal turbulent los. Denn nach einem teils stürmischen Jahresstart gestern, der vereinzelt an Nord- und Ostsee sogar Orkanböen gebracht hat, lässt der Wind heute zwar allmählich nach. Es bleibt aber besonders in der Osthälfte zum Teil noch stürmisch. So droht an der Ostsee im Bereich der Mecklenburger Bucht durch schwere Sturmböen bis zum Mittag noch Hochwasser.

Auf den Bergen sind ebenfalls noch Böen jenseits der 90 km/h mit der Gefahr von Schneeverwehungen zu erwarten, zumal in der nördlichen Strömung heute bevorzugt zum Süden und Osten weitere Schnee-, Schneeregen- oder Regenschauer unterwegs sind. Diese können teilweise für Glätte sorgen und außerdem von Gewittern begleitet sein. Besser sieht es im Norden und Westen aus. Denn hier setzt sich die Sonne durch.

Kälter wird es aber überall. So bringen es die Temperaturen maximal auf minus 1 Grad am Alpenrand und auf plus 7 Grad in den tieferen Lagen in der Westhälfte. Durch den teils eisigen Nordwind fühlt sich das aber verbreitet frostig kalt an. So liegen die Windchill-Temperaturen mittags oft bei minus 7 bis 0 Grad, auf den Bergen sogar bei minus 15 bis minus 8 Grad. Lediglich in den tiefer gelegenen Regionen in der Westhälfte ist der Windchill bei 0 bis plus 3 Grad weniger kalt. Ziehen Sie sich warm an.

Ihr Björn Alexander