Der Tag
21. Oktober 2024
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Zum Archiv
22:15 Uhr

Das war Montag, der 21. Oktober 2024

Guten Abend liebe Leserinnen und Leser,

die russischen Truppen in der Ukraine bekommen womöglich Hilfe von Nordkorea. Im Interview mit ntv.de sagt Oberst Reisner, warum er nicht mit einem Einsatz im Donbass rechnet - falls es überhaupt dazu kommt. Außerdem erklärt er, warum die Frage auch völkerrechtlich hochbrisant ist. Derweil werden neun ukrainische Soldaten bei einem Gefecht laut Angaben ihrer Einheit von Russen eingekreist. Doch anstatt zu kapitulieren, fordern die Eingeschlossenen Artillerie auf ihre eigene Stellung an. Das Hauptquartier der Einheit befürchtet nach dem Feuerschlag das Schlimmste, doch erlebt eine Überraschung.

Außerdem möchte ich Ihnen noch diese Texte empfehlen:

Und damit wünsche ich Ihnen einen schönen Abend.

Das war Montag, der 21. Oktober 2024
21:39 Uhr

Kamala Harris geht mit gut gefüllter Kasse in Wahlkampf-Endspurt

Im Endspurt des amerikanischen Präsidentschaftswahlkampfs hält die demokratische Kandidatin Kamala Harris ihren deutlichen finanziellen Vorsprung gegenüber ihrem Rivalen Donald Trump. Ihr Wahlkampfteam und die mit ihr verbundenen demokratischen Gruppen nahmen im dritten Quartal des Jahres rund 633 Millionen Dollar ein, wie aus Unterlagen zur Wahlkampffinanzierung hervorging.

Ihre Gesamtsumme, die sie eingenommen hat, stieg auf mehr als eine Milliarde Dollar. Gleichzeitig gibt ihr Team kurz vor der Wahl am 5. November viel Geld aus, um die Wählerinnen und Wähler von Harris zu überzeugen.

Kamala Harris geht mit gut gefüllter Kasse in Wahlkampf-Endspurt
21:13 Uhr

Viele Kubaner haben wieder Elektrizität

Blackout und Hurrikan: Die Kubaner hatten am Wochenende gleichzeitig mit zwei Problemen zu kämpfen. Die Regierung meldet Fortschritte bei der Wiederherstellung des Stroms - aber auch Überschwemmungen. Drei Tage nach dem landesweiten Stromausfall haben viele Haushalte nach offiziellen Angaben wieder Elektrizität.

Vor allem im Westen der Karibikinsel mit der Hauptstadt Havanna seien Fortschritte bei der Behebung des Ausfalls erzielt worden, sagte Energieminister Vicente de la O. Laut Havannas Provinzverwaltung wurde dort knapp 90 Prozent der Stromversorgung wiederhergestellt. Am Freitagvormittag war Kubas veraltetes Stromnetz zusammengebrochen, was zu einem landesweiten Stromausfall führte.

Viele Kubaner haben wieder Elektrizität
20:41 Uhr

Italiens Rückkehr zur Atomkraft nimmt Gestalt an

Die italienische Regierung schiebt die Rückkehr zur Atomkraft an und will erstmals seit fast 40 Jahren wieder ein Atomkraftwerk errichten. Bis zum Ende des Jahres solle der erforderliche Gesetzesrahmen vorliegen, kündigte Unternehmensminister Aldolfo Urso an.

  • Damit wolle die Regierung sicherstellen, "dass in Italien neue Kernkraftwerke der dritten und vierten Generation errichtet werden können". "Wir wollen keine Kernreaktoren aus anderen Ländern importieren.

  • Wir wollen sie in Italien mit italienischer Technologie und Wissenschaft bauen, um sie in andere Länder zu exportieren", sagte Urso am Rande einer Wirtschaftskonferenz in Mailand.

Nach dem größten Atomunfall in der Geschichte in Tschernobyl hatte Italien im November 1987 in einem Referendum den Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen. Im Juni 2011 - drei Monate nach der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima - stimmten bei einem weiteren Referendum der damaligen Regierung unter Silvio Berlusconi rund 94 Prozent der Italiener gegen eine Rückkehr zur Kernenergie.

Italiens Rückkehr zur Atomkraft nimmt Gestalt an
20:20 Uhr

Biden "zutiefst besorgt" über Geheimdienstleck

US-Präsident Joe Biden ist laut dem Weißen Haus "zutiefst besorgt" über die Veröffentlichung von US-Geheimdienstinformationen über Israels Vergeltungspläne gegen den Iran. Man wisse noch nicht genau, wie die Dokumente in die Öffentlichkeit gelangt seien, sagte der Kommunikationsdirektor des Weißen Hauses, John Kirby. Das US-Verteidigungsministerium untersuche den Vorfall. Ob es sich um einen Leck oder einen Hack handele, könne man noch nicht sagen. Aktuell gebe es keine Anzeichen dafür, dass weitere Dokumente dieser Art in den Umlauf gebracht würden.

Am Samstag hatten US-Medien erstmals darüber berichtet, dass die US-Regierung ein mögliches Geheimdienstleak untersucht. Die auf den 15. und 16. Oktober datierten streng geheimen Dokumente kursierten seit Freitag im Netz und seien zunächst auf der Plattform Telegram veröffentlicht worden, berichtete der US-Sender CNN.

Biden "zutiefst besorgt" über Geheimdienstleck
19:36 Uhr

Trotz Spionage-Vorwürfen: Russische Regierung kauft mehr Iphones ein

Die russische Regierung steigert trotz Spionage-Vorwürfen die Einkäufe von iPhones vom amerikanischen Hersteller Apple. Von Januar bis September seien viermal so viele der begehrten Handys wie im Vorjahrszeitraum beschafft worden, berichtete die Zeitung "Wedomosti".

Dabei hatte der russische Geheimdienst FSB dem Erzrivalen USA im Juni 2023 vorgeworfen, auf den iPhones eine ausgeklügelte Überwachungssoftware installiert zu haben, mit der die Besitzer ausgeforscht werden sollten. Nach diesem vermeintlichen Skandal verbot das russische Digitalministerium im vergangenen Jahr seinen Mitarbeitern, iPhones und iPads für berufliche E-Mails und Anwendungen zu nutzen.

Trotz Spionage-Vorwürfen: Russische Regierung kauft mehr Iphones ein
18:42 Uhr

Hubschrauber crasht in Stromleitung und löst Brand aus

Nahe dem texanischen Houston ist es zu einem folgenreichen Unglück gekommen. Während eines privaten Hubschrauberfluges rammte die Maschine wohl einen Funkmast, der daraufhin umstürzt und ein Feuer verursacht. Keiner der vier Insassen überlebt den Unfall.

Hubschrauber crasht in Stromleitung und löst Brand aus

Hubschrauber crasht in Stromleitung und löst Brand aus
18:11 Uhr

Rund 2000 mexikanische Migranten unterwegs zur US-Grenze

Rund 2000 Migranten sind gemeinsam zu Fuß von der Südgrenze Mexikos in Richtung USA aufgebrochen. Einige aus der Gruppe berichteten von ihrer Sorge, dass die nächste US-Regierung der Vergabe von Terminen für Asylgesuche über die App CBP One ein Ende setzen würde.

Einer von ihnen ist der Venezolaner Joel Zambrano. "Das macht uns Angst", sagte er mit Blick auf die App, die von der Regierung von US-Präsident Joe Biden zur einzigen Möglichkeit erklärt wurde, einen Asylantrag zu stellen und dafür einen Termin zu buchen. Nun heiße es, dass sich das ändern könne, weil sowohl CBP One als auch alle Dienstleistungen eingestellt werden könnten, die Migranten helfen würden, ergänzte Zambrano.

Die Gruppe mit 2000 Migranten war die dritte und bisher größte seit dem Amtsantritt der Regierung der neuen mexikanischen Präsidentin Claudia Sheinbaum. Sie hat bisher keine Änderungen an der Migrationspolitik ihres Vorgängers Andrés Manuel López Obrador vorgenommen.

Rund 2000 mexikanische Migranten unterwegs zur US-Grenze
17:55 Uhr

Britney Spears hat sich selbst geheiratet

Britney Spears hat ihren Instagram-Followern offenbart, sich selbst geheiratet zu haben. In einem kurzen Clip posiert die Sängerin in einem weißen Hochzeitskleid aus Satin. Ihre welligen Haare bedeckt ein langer Spitzenschleier mit Schleppe.

"Der Tag, an dem ich mich geheiratet habe", heißt es unter dem Video. "Das Genialste, was ich je getan habe" "Ich bringe es zurück, weil es vielleicht peinlich oder dumm erscheinen mag, aber ich denke, es ist das Genialste, was ich je getan habe!!!", ergänzte Spears. An ihrem Hochzeitstag trug sie dem Clip nach schwarze Pumps und legte ihren charakteristischen schwarzen Kajal auf. Passend zum Anlass untermalte sie ihren Beitrag mit dem beliebten Hochzeitslied "Fields of Gold".

Wenige Stunden zuvor postete die Musikerin ohne Kommentar ein Bild einer Kirche. Nach ihrer Hochzeit ging Spears offenbar auf Reisen. Sie veröffentlichte ein Video, in dem sie im Bikini am Pool unter einem Sonnenschirm liegt. Ein weiterer Post zeigt die Sängerin, wie sie ihr Outfit aus einem silbernen Spaghettiträger-Kleid und schwarzen Stiefeln präsentiert. "Turks- und Caicosinseln, ich komme", verriet Spears über ihr Urlaubsziel.

Britney Spears hat sich selbst geheiratet
17:05 Uhr

Organversagen nach Pilzverzehr: Neue Leber für drei Patienten

Nach Vergiftungen durch Knollenblätterpilze sind zwei Kindern und einem Erwachsenen in der Universitätsklinik Essen neue Lebern transplantiert worden. Bei dem vierten Patienten, einem fünfjährigen Jungen, könnte sich die Leber selbst regenerieren, sodass er möglicherweise kein Spenderorgan benötigt, wie die Universitätsmedizin Essen mitteilte. Der Zustand aller Patienten sei stabil. Sie werden demnach weiterhin engmaschig und intensiv betreut.

Die drei Kinder im Alter zwischen fünf und 15 Jahren sowie der Erwachsene waren vor rund einer Woche mit akuten Vergiftungssymptomen und akutem Leberversagen nach dem Verzehr von Knollenblätterpilzen in die Klinik eingeliefert worden. Über den Verbund Eurotransplant, der für die Verteilung von Spenderorganen in zahlreichen europäischen Ländern zuständig ist, erhielten eines der Kinder und der Erwachsene bereits vergangene Woche eine Spenderleber, ein weiteres Kind wurde nun mit einem Spenderorgan versorgt.

Organversagen nach Pilzverzehr: Neue Leber für drei Patienten
16:37 Uhr

Kunstflieger trudelt hilflos zu Boden - Pilot stirbt

Während einer Flugshow in New Mexico rast ein Kunstflugzeug plötzlich auf den Boden zu und zerschellt. Die Ursache für das Unglück ist noch nicht gefunden. Der Pilot stirbt, sonst wird niemand verletzt. Die US-Flugbehörde untersucht den Fall.

Kunstflieger trudelt hilflos zu Boden - Pilot stirbt
15:58 Uhr

Pizzeria in Düsseldorf liefert Nr. 40 mit Kokain als Beilage

Die Geschäftsidee erinnert stark an den Kinofilm "Lammbock": Eine Pizzeria hat in der Düsseldorfer Altstadt als Nr. 40 eine Pizza mit Kokain als Beilage verkauft. "Das war eine der meistverkauften Pizzen", berichtete Kriminaldirektor Michael Graf von Moltke in Düsseldorf.

Als Polizisten an der Wohnungstür des 36 Jahre alten Betreibers klingelten, um ihn festzunehmen, soll dieser eine Tasche mit Drogen aus dem Fenster geworfen haben. "Sie fiel den Polizisten direkt in die Arme", berichtete der Polizist. 1,6 Kilogramm Kokain, 400 Gramm Cannabis und 268.000 Euro Bargeld wurden demnach sichergestellt.

Pizzeria in Düsseldorf liefert Nr. 40 mit Kokain als Beilage
15:26 Uhr

US-Behörde bemängelt Hygiene auf Kreuzfahrtschiff

Gegen einen Urlaub auf einem Kreuzfahrtschiff spricht meiner Meinung nach einiges. Jetzt kommt noch ein weiterer Grund hinzu: Die US-Gesundheitsbehörde CDC hat die Hygiene auf einem Kreuzfahrtschiff der deutschen Marke Hapag-Lloyd Cruises als nicht zufriedenstellend bewertet.

Das Kreuzfahrtschiff "Hanseatic Inspiration" erhielt nach einer Untersuchung Ende September 62 von 100 Punkten. Werte niedriger als 86 sind laut Behörde nicht zufriedenstellend. Die Prüfer stellten auf der "Hanseatic Inspiration" unter anderem Rückstände an einem Bierzapfhahn und einen verwesenden, von Maden befallenen Vogel unter einem Grill im Freien fest.

Hapag-Lloyd Cruises ist eine Marke der Reederei TUI Cruises aus Hamburg. TUI Cruises teilte auf Anfrage mit: "Seit Jahren erfüllen wir die strengen Hygienevorgaben vorbildlich und deutlich über dem Mindestmaß." Weiter: "Der Vorfall spiegelt in keiner Weise die operative Exzellenz wider, für die unsere Schiffe stehen." Mängel seien sofort beseitigt worden.

US-Behörde bemängelt Hygiene auf Kreuzfahrtschiff
14:58 Uhr

Feuerball umhüllt LKW nach Autobahn-Unfall bei London

Auf einer Autobahn nahe London ereignet sich ein folgenschwerer Unfall. Ein Lastwagen verunglückt und geht vollständig in Flammen auf. Mit sechs Einsatzwagen ist die Feuerwehr vor Ort, um den Brand einzudämmen. Der Fahrer erleidet trotz der unheimlichen Bilder nur leichten Verletzungen.

Feuerball umhüllt LKW nach Autobahn-Unfall bei London
14:28 Uhr

Königin Mary verzaubert Berlin in Babyblau

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Neu sind Mantel und Haarreif. (Foto: IMAGO/Fotostand)

Die deutsche Hauptstadt steht diese Woche ganz im Zeichen der skandinavischen Royals: Am 21. Oktober sind König Frederik X. und Königin Mary von Dänemark sowie das norwegische und das schwedische Kronprinzenpaar zu Gast in Berlin. Die Dänen trafen bereits am Montagvormittag ein und wurden von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und First Lady Elke Büdenbender mit militärischen Ehren am Amtssitz Schloss Bellevue empfangen. Besonders Mary stach dabei mit der Wahl ihres Outfits heraus.

Das Outfit von Königin Mary sehen wir - zumindest in Teilen - nicht zum ersten Mal. Den babyblau-beigen Midirock von der bei Royals beliebten Designerin Emilia Wickstead sowie die hellblaue Bluse des dänischen Designers Jesper Hovring trug die Königin bereits während eines Staatsbesuchs in Norwegen im Mai 2024. Auch damals kombinierte die 52-Jährige dieselben Schuhe und Clutch mit dem Look.

Königin Mary verzaubert Berlin in Babyblau
14:14 Uhr

Schichtwechsel

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

meine Kollegin hat sich in den Feierabend verabschiedet. Ich übernehme an ihrer Stelle und begleite Sie bis in den späten Abend durch den Tag. Sie haben Fragen oder Anmerkungen? Sie erreichen mich unter: juliane.kipper@ntv.de.

Schichtwechsel
13:48 Uhr

Mutter von Säugling aus Feriendorf verschwunden, Polizei bittet um Hinweise

Die Polizei fahndet nach einer 36-Jährigen, die ohne ihr Baby aus einem Feriendorf in Lauscha verschwunden ist. Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, Hundestaffeln und Bergwacht haben seit Sonntagabend mit einem Großaufgebot nach der Vermissten gesucht, wie die Polizei mitteilt. Bislang gebe es aber keine Hinweise auf den Verbleib der Frau. Sie sei letztmalig am Samstagabend gesehen worden.

Die Polizei schließt nicht aus, dass sie sich an ihrem letzten Wohnort in Mannheim oder in Weimar, wo sie sich zeitweise aufgehalten habe, befinde. Die Ermittlungen zum Verschwinden der Frau liefen in alle Richtungen. Angehörige hatten das drei Wochen alte Mädchen der Frau allein in der Unterkunft vorgefunden und daraufhin die Polizei informiert. Der Säugling sei nach gesundheitlicher Untersuchung im Krankenhaus in die Obhut des Jugendamtes übergeben worden. Das Mädchen sei den Umständen entsprechend wohlauf, hieß es.

Nach der bisherigen ergebnislosen Suche nach der jungen Mutter bittet die Polizei die Bevölkerung um Mithilfe. Die Vermisste sei etwa 1,60 Meter groß, schlank und habe braune, schulterlange Haare. Sie sei mutmaßlich mit einer rot-weißen Jacke bekleidet.

Mutter von Säugling aus Feriendorf verschwunden, Polizei bittet um Hinweise
13:07 Uhr

"Nicht mein König!" - Senatorin beschimpft Charles in Australien

Bei einem Besuch des britischen Königs kommt es zu einer verbalen Attacke auf Charles III. durch die indigene Senatorin Lidia Thorpe. Sie fordert einen Staatsvertrag und wirft dem Monarchen "Massenmord an unserem Volk" vor.

"Nicht mein König!" - Senatorin beschimpft Charles in Australien
12:31 Uhr

Kinder werfen Steine von Autobahnbrücke

Liebe Kinder, das ist keine gute Idee! Steine von Brücken schmeißen ist verboten - wenn euch das eure Eltern nicht gesagt haben, dann nehmt es jetzt hier mit. In dem Auto, das von dem Stein getroffen werden könnte, könnte ja eure Mama sitzen, mit eurem Geschwisterchen, das sie gerade von der Kita - sofern geöffnet - abgeholt hat. Oder euer Opa, der gleich mit euch grillen wollte. So ein Stein auf der Windschutzscheibe kann tödlich sein. Man erschreckt sich, es ist ein Riss in der Scheibe, man sieht nichts, kaum auszumalen, was alles passieren kann! Dann geht doch lieber wieder mit dem Handy spielen, statt draußen Mist zu bauen. Warum das hier steht? Lest selbst:

  • Vier Mal kam es gestern im Zeitraum zwischen 14.30 und 19.15 Uhr zu erheblichen Gefährdungen für Verkehrsteilnehmer im Gelsenkirchener Stadtgebiet. Ein Recklinghäuser befuhr mit seinem Skoda die Bundesautobahn 2 in Fahrtrichtung Oberhausen, als seine Windschutzscheibe im Bereich der Brücke Frankampstraße von einem Stein getroffen wurde. Durch den Einschlag sprang die Windschutzscheibe und splitterte auch in das Innere des Fahrzeugs. Der Recklinghäuser blieb glücklicherweise unverletzt und steuerte im Anschluss einen naheliegenden Parkplatz an.

  • Kurze Zeit später, gegen 14.45 Uhr, wurde an der gleichen Örtlichkeit auch das Wohnmobil eines Mannes aus Mettmann von einem Gegenstand getroffen. Auch in diesem Fall splitterte die Windschutzscheibe, wobei der Fahrzeugführer durch oberflächliche Schnittverletzungen leicht verletzt wurde. Er steuerte sein Fahrzeug nach dem Tunnel auf den Standstreifen und rief einen Rettungswagen und die Polizei. Die Leitstelle der Polizei entsandte daraufhin Einsatzkräfte zur Fahndung in den Bereich des Tunnels. Dabei konnten jedoch keine Tatverdächtigen festgestellt werden.

  • Um 19 Uhr und gegen 19.15 Uhr wurden abermals zwei Autos vor dem Tunnel durch herabgeworfene Steine getroffen. Eine 25-Jährige aus Dinslaken und ein 38-jähriger Gelsenkirchener blieben unverletzt, jedoch trugen ihre Fahrzeuge Beschädigungen davon.

Die Polizei leitete wieder eine Fahndung ein und entsandte Streifenwagen in den Tatortbereich. Anhand von Zeugenaussagen konnten ein 12-jähriger Gelsenkirchener, ein 13-jähriger Gladbecker und eine 13-jährige Gelsenkirchenerin auf der Cranger Straße angetroffen und kontrolliert werden. Es ergaben sich Hinweise darauf, dass sie Steine aus einem Vorgarten entwendet und dann von der Brücke geworfen haben. Auf ihren Smartphones wurde dementsprechendes Beweismaterial festgestellt. Die Kinder wurden zur Polizeiwache gebracht und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an die Erziehungsberechtigten übergeben.

Kinder werfen Steine von Autobahnbrücke
12:09 Uhr

Sido wird wieder Vater

Paul Würdig aka Sido wird erneut Vater. Das bestätigt seine Freundin Georgina Stumpf mit einem Clip bei Instagram. In dem Video präsentiert die Twitch-Moderatorin, in eine grüne Collegejacke gekleidet, stolz ihren nackten Babybauch. Dazu kommentierte sie "Mama" und fügte einige Herzchen-Emojis an.

Begeisterte Kommentare und Glückwünsche unter dem Posting gab es unter anderem von Moderatorin Palina Rojinski und Dilara Kruse. Ein Beitrag unter dem Post fällt besonders ins Auge: Sidos Ex-Frau Charlotte Würdig schreibt: "Here we go. Freuen uns auf das Kleine." Die werdende Mutter kommentierte wiederum: "Liebe euch." Ist das herzig!!

Sido wird wieder Vater
11:43 Uhr

Jennifer Lawrence bleibt als Mutter entspannt, selbst mit Paparazzi

"Tribute von Panem"-Star Jennifer Lawrence und Ehemann Cooke Maroney werden erneut Eltern. Dies bestätigt eine Sprecherin der Hollywood-Schauspielerin gegenüber dem Magazin "Vogue", nachdem Paparazzi bereits am Vortag Fotos der Schauspielerin bei einem Restaurantbesuch veröffentlichten, auf denen sich der Babybauch der 34-Jährigen deutlich abzeichnete. Für die Oscarpreisträgerin und den Kunstgaleriedirektor ist es der zweite gemeinsame Nachwuchs. Nach ihrer Hochzeit im Oktober 2019 kam Söhnchen Cy im Frühjahr 2022 zur Welt.

Nach der Geburt habe sich Lawrence' Einstellung zu Paparazzi-Fotos verändert, wie die Schauspielerin erzählte: "Wenn Cy merkt, dass ich nervös bin, bevor ich das Haus verlasse, oder wütend bin, wenn wir draußen sind, dann wirkt sich das auf ihn aus", so Lawrence. Dadurch sei die Schauspielerin nun entspannter geworden und lasse sich "auch ein bisschen mehr fotografieren, weil ich keine andere Wahl habe. Man muss es einfach akzeptieren, tief durchatmen und losgehen".

Jennifer Lawrence bleibt als Mutter entspannt, selbst mit Paparazzi
11:29 Uhr

Die einen fordern Özoguz' Rücktritt, die anderen stellen sie auf

Bundestagsvizepräsidentin Aydan Özoguz steht wegen eines geteilten Instagram-Beitrags zum Gaza-Krieg in der Kritik. Ihre Entschuldigung reicht Kritikern nicht aus. Israels Botschafter Ron Prosor fordert eine Erklärung von Özoguz: "Frau Özoguz will "Brücken in der Gesellschaft" bauen, aber im Netz macht sie Stimmung gegen den einzigen jüdischen Staat", so Prosor in der "Bild"-Zeitung. "Es wäre wünschenswert, wenn sie uns allen erklärt, was sie wirklich meint, wenn sie von Zionismus spricht. Nach ihren wiederholten Entgleisungen muss sie jetzt Farbe bekennen." Özoguz entschuldigte sich für den Post.

Ihre Parteigenossen hingegen glauben an Özoguz: Der Vorsitzende des SPD-Kreises Wandsbek, Hamburgs Finanzsenator Andreas Dressel , sagt in der "Bild"-Zeitung, dass der Post zwar ein Fehler war, aber "Aydan Özoğuz hat sich glaubhaft entschuldigt. Die SPD Wandsbek hält an ihr fest." Heißt: Die Polit-Karriere von Özoguz soll weitergehen. Denn Özoguz will auch in der kommenden Legislaturperiode wieder in den Bundestag. Sie ist bereits einstimmig vom Wandsbeker Kreisvorstand nominiert worden.

Die einen fordern Özoguz' Rücktritt, die anderen stellen sie auf
11:18 Uhr

Wie läuft's eigentlich bei Fahrrädern momentan?

Die europäische Fahrradbranche muss weiter mit starkem Gegenwind zurechtkommen, während die Kunden auf hohe Rabatte hoffen können. Laut einer Studie bleiben die Absatzzahlen neuer Räder auch in den kommenden beiden Jahren deutlich unter dem Niveau des Rekordjahres 2021, als im Zeichen der Corona-Pandemie europaweit 22,1 Millionen Räder verkauft wurden, was sich in einem Umsatz von 21,2 Milliarden Euro niederschlug.

Obwohl infolge des E-Bike-Booms der Durchschnittspreis pro Fahrrad deutlich steigt, erwarten die Autoren mit rund 20 Milliarden Euro auch noch im Jahr 2026 Erlöse unterhalb des Rekords. Dafür müssten dann 15,9 Millionen Räder verkauft werden. Im laufenden Jahr werden es laut Prognose 15,3 Millionen Räder mit einem Umsatz von 17,5 Milliarden Euro werden. Die Hersteller sitzen auf großen Mengen fertig montierter Räder und teuer eingekaufter Komponenten, während der Handel kaum nachordert, weil er seinerseits zunächst eigene Lagerbestände abbauen muss. Frühestens mit der Saison 2026 werde eine Erholung einsetzen, heißt es in der Marktstudie, für die 40 Brancheninsider qualitativ befragt wurden.

Wie läuft's eigentlich bei Fahrrädern momentan?
10:50 Uhr

Miersch: "Neuauflage der Ampel unwahrscheinlich"

SPD-Generalsekretär Matthias Miersch hat eine Neuauflage der Ampelkoalition selbst bei einem möglichen Wahlerfolg der drei Parteien für sehr unwahrscheinlich erklärt. Der Streit zwischen SPD, Grünen und FDP habe die Erfolge der Koalition überlagert, so Miersch. "Deswegen glaube ich nicht, dass da die Neigung bei den Beteiligten groß ist, die 'Ampel' fortzusetzen."

Miersch glaubt, der "Großteil der Gemeinsamkeiten" sei "aufgebraucht". Das sehe jeder. Er betonte aber, dass die Ampel-Regierung "richtig viel geschafft" habe. Er nannte die Sicherstellung der Energieversorgung nach dem russischen Angriff auf die Ukraine, den Ausbau der erneuerbaren Energien und die Anhebung des Mindestlohns. Auch die Krankenhausreform und die Reform des Einwanderungsrechts hob Miersch hervor.

Laut Miersch "hätten wir das alles in einer großen Koalition nie geschafft". Zur Wiederauflage einer Ampel-Koalition gab Miersch aber auch zu bedenken: "Ich würde nie etwas ausschließen, weil die Zeiten sehr volatil sind." Umfragen zufolge würden SPD, Grüne und FDP eine Mehrheit bei der nächsten Bundestagswahl klar verfehlen. Alle drei Parteien büßten während der Regierungszeit erheblich in der Wählergunst ein. Die FDP müsste sogar um den Einzug in den Bundestag bangen.

Miersch: "Neuauflage der Ampel unwahrscheinlich"
10:29 Uhr

Hisbollah feuert weiter auf Israel

Ungeachtet der massiven israelischen Luftangriffe auf Ziele der Hisbollah im Libanon setzt die Schiitenmiliz ihre Raketenangriffe auf Israels Norden unvermindert fort. Die libanesische Hisbollah-Miliz hat erneut eine Salve von Raketen auf den Norden Israels abgefeuert. Nach Angaben der israelischen Armee flogen rund 25 Geschosse aus dem Libanon auf israelisches Gebiet. Einige davon habe die Raketenabwehr abgefangen, andere seien einschlagen. Es gab zunächst keine Berichte über Schäden oder Verletzte.

In der Nacht hatte das israelische Militär zahlreiche Ziele im Libanon bombardiert, darunter auch im Raum der Hauptstadt Beirut. Seit einem Jahr liefern sich die Hisbollah und Israels Militär schweren Beschuss mit Hunderten Toten, Tausenden Verletzten und Hunderttausenden Vertriebenen, die meisten davon im Libanon. Auslöser des Gaza-Kriegs war der Hamas-Terrorangriff auf Israel am 7. Oktober 2023 mit rund 1.200 Toten. Israelische Bodentruppen sind zudem in das Nachbarland einmarschiert, mit dem erklärten Ziel, die Hisbollah aus dem Grenzgebiet zu vertreiben und die Rückkehr von Israelis in ihre Wohnorte im Norden zu ermöglichen.

Hisbollah feuert weiter auf Israel
09:46 Uhr

Obdachloser in Essen krankenhausreif geschlagen

Am Sonntagabend soll ein Mann einen Wohnungslosen am Essener Hauptbahnhof krankenhausreif geschlagen haben. Gründe für die Tat nannte dieser nicht. Gegen 20.30 Uhr informierte ein Reisender die Bundespolizei über eine körperliche Auseinandersetzung am Nordausgang des Hauptbahnhofs Essen. Die Einsatzkräfte trafen auf die zwei Beteiligten sowie zwei Zeugen. Der 46-Jährige lag längsseitig zu den Treppenabgängen der U-Bahnebene. Dieser wies eine blutende Kopfverletzung, eine Schwellung des Stirnbereichs und eine blutende Nase auf. Der Beschuldigte entfernte sich gemeinsam mit seinem Begleiter zügigen Schrittes, ein Zeuge machte die Beamten auf die flüchtenden Männer aufmerksam.

Polizisten leisteten Erste Hilfe bei dem Verletzten. Augenscheinlich war dieser bewusstlos und reagierte zunächst nicht auf die Ansprachen. Alarmierte Rettungskräfte versorgten den 46-Jährigen und brachten ihn anschließend in ein Krankenhaus. Aufgrund der Schwere der Verletzungen war dieser nicht ansprechbar.

Obdachloser in Essen krankenhausreif geschlagen
09:34 Uhr

Vier Tote bei Helikopter-Absturz

Bei einem Helikopterabsturz im texanischen Houston sind nach Feuerwehrangaben vier Insassen ums Leben gekommen. Die einmotorige R44 soll nach ihrem Start vom Flugplatz Ellington Field am Sonntagabend an Höhe verloren, gegen einen Radioturm gekracht und im Bezirk Second Ward zu Boden gegangen sein, teilen die Behörden mit. Angaben zu den Opfern lagen zunächst nicht vor. Nach Medienberichten eilten zahlreiche Einsatzkräfte zum Absturzort. Polizei und Feuerwehr riefen Anwohner auf, den Notruf zu wählen, falls sie auf ihren Grundstücken irgendetwas fänden, was bei den Ermittlungen helfen könne.

Ein Stadtrat von Houston, Mario Castillo, schrieb später auf der Online-Plattform X, bei der Unglücksmaschine habe es sich um einen Privathelikopter für Rundflüge gehandelt. Die Unglücksursache war zunächst unklar.

Vier Tote bei Helikopter-Absturz
08:42 Uhr

Erdogans ärgster Widersacher im Exil gestorben

Der türkische Prediger Fethullah Gülen ist Medienberichten zufolge im US-Exil gestorben. Das meldet unter anderem der türkische Sender NTV. Gülens Neffe habe den Tod dem öffentlichen Fernsehsender TRT ebenfalls bestätigt. Dem Prediger nahestehende Gruppen berichteten den Sendern, der 83 Jahre alte islamische Geistliche sei in der vergangenen Nacht in einem Krankenhaus gestorben. Laut dem türkischen Sender NTV litt der einstige Erdogan-Freund an Demenz sowie Nierenversagen und Diabetes.

Die Bewegung von Gülen wird von der türkischen Regierung für den Putschversuch vom 15. Juli 2016 verantwortlich gemacht. Gülen bestritt jegliche Verstrickung in den Putschversuch auf Recep Tayyip Erdogan. Er lebte seit 1999 im US-Bundesstaat Pennsylvania. Die USA weigerten sich mehrfach, Gülen auf Bitten der Türkei auszuliefern.

Erdogans ärgster Widersacher im Exil gestorben
08:09 Uhr

Zendaya ehrt Cher in unglaublichem Dress

Cher wurde in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Zendaya hielt nicht nur eine Lobesrede auf die Musikikone, sondern zollte ihr auch mit einem besonderen Vintagelook von Designer Bob Mackie Tribut.

Zendaya trug einen weißen Satin-Trenchcoat und darunter ein quasi hüllenloses Kleid, bestehend aus einem schimmernden, mit glitzernden goldenen Perlen besetzten Body mit Cut-outs. Dazu kombinierte die 28-Jährige goldene Louboutin-Heels.

Zwei von Chers berühmten Looks von Bob Mackie werden derzeit zudem im Rahmen einer Ausstellung der Rock and Roll Hall of Fame in Cleveland ausgestellt. Cher selbst trug zu der besonderen Veranstaltung allerdings keinen Look von Bob Mackie: Die Sängerin entschied sich für ein Leder-Outfit des Labels Chrome Hearts und war damit im Partnerlook mit Sängerin Dua Lipa, die gemeinsam mit ihr auf der Bühne ihren Hit "Believe" performte.

Zu den weiteren neuen Mitgliedern der Rock and Roll Hall of Fame gehören Mary J. Blige, Kool & The Gang, Ozzy Osbourne, A Tribe Called Quest, Peter Frampton, Foreigner und die Dave Matthews Band.

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Cher im Original-Dress ... (Foto: imago images/Cinema Publishers Collection)
Zendaya ehrt Cher in unglaublichem Dress
07:23 Uhr

Palmers Tochter nimmt Stellung zu Trumps "Erinnerungen aus der Dusche"

Wenn eine Tochter meint, Stellung nehmen zu müssen dazu, wie ihr eigener Vater "bestückt" war, dann kann nur einer daran schuld sein: Kandidat Trump. Eine der Töchter von Golf-Legende Arnold Palmer hat sich jetzt zu den Äußerungen Trumps über den Penis ihres Vaters eingelassen. Es sei ein schlechter Ansatz, das Erbe ihres Vaters zu würdigen, so die 68-jährige Peg Palmer Wears. Recht hat sie.

Trump hatte bei einem Auftritt in Pennsylvania ausführlich über den Profigolfer gesprochen, der 1929 in dem zwischen Demokraten und Republikanern umkämpften Bundesstaat geboren wurde, dem Ort der Wahlkampfkundgebung am Samstag. Dabei ließ sich der 78-Jährige auch dazu ein, wie Palmer unter der Dusche aussah. "Arnold Palmer war ein Mann, und ich sage das mit allem Respekt vor Frauen, der ganz Mann war." Dann ging er noch einen Schritt weiter: "Wenn er mit anderen Profis duschte, sagten diese: "Oh mein Gott. Das ist unglaublich". Wears sagt, sie kenne Trump nur flüchtig von Veranstaltungen vor Jahrzehnten, ihr 2016 im Alter von 87 Jahren gestorbener Vater habe zwar an die Republikanische Partei geglaubt, es vergehe jedoch kein Tag, an dem sie sich nicht frage, was ihr Vater zur momentanen Situation sagen würde. Wears beschreibt sich selbst als "ungebundene" Wählerin.

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Arnold Palmer mit seinen Töchtern Peggy (l) und Amy. (Foto: AP)
Palmers Tochter nimmt Stellung zu Trumps "Erinnerungen aus der Dusche"
07:08 Uhr

Was heute wichtig wird

In meiner unmittelbaren Nachbarschaft sollte ein Anschlag verübt werden, auf die israelische Botschaft. Gegenüber der Botschaft ist ein Tennisplatz, fußläufig das alteingesessene, italienische Restaurant, Fahrradfahrer auf dem Gehweg, denn die Straße ist gesperrt, Autos dürfen da schon lange nicht mehr entlangfahren. Ja, seit dem Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 und dem Beginn des Gaza-Kriegs hat sich die Sicherheitslage in Deutschland verändert: Jüdinnen und Juden werden angegriffen, israelische Einrichtungen geraten vermehrt in den Fokus, und mit ihnen alles, was zufällig im Weg rumsteht. Am Wochenende jetzt der Schock, wenngleich auch keine wirkliche Überraschung: Ein mutmaßlicher IS-Unterstützer soll einen Anschlag auf die israelische Botschaft in Berlin geplant haben. Der Verdächtige ist ein abgelehnter Asylbewerber aus Libyen und soll Kontakte zum IS gehabt haben. Eine Woche mit Debatten über das Sicherheitspaket der Bundesregierung dürfte anstehen, mit dem auch Migrationsregeln verschärft werden sollen. Aber es gibt noch mehr Themen an diesem Oktobermontag:

  • Nach dem mutmaßlich vereitelten Anschlag auf die israelische Botschaft fordert Thüringens Verfassungsschutzchef Stephan Kramer mehr Befugnisse für die Nachrichtendienste: "Wieder einmal ist ein ausländischer Nachrichtendienst der Hinweisgeber, und das sehr zeitkritisch." Das zeige, dass "die gute und vertrauensvolle internationale Zusammenarbeit funktioniert. Aber es zeigt auch, dass wir endlich grundsätzlich über die Befugnisse der deutschen Nachrichtendienste zur Informations- und Datenerhebung reden und Konsequenzen ziehen müssen."

  • Israels Militär weitet den Krieg im Libanon auf Finanzeinrichtungen der proiranischen Hisbollah aus, die ein wichtiger Machtpfeiler der Schiiten-Miliz sind. Die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtet von erneut heftigen Luftangriffen in den als Dahija bekannten Vororten der Hauptstadt Beirut und anderen Landesteilen.

  • Vertreter der Königshäuser von Dänemark, Schweden und Norwegen sowie die Präsidenten von Finnland und Island sind heute zu Gast in Berlin. Sowohl der dänische König Frederik X. in Begleitung seiner Frau Königin Mary als auch die isländische Präsidentin Halla Tómasdóttir werden bei ihren Antrittsbesuchen mit militärischen Ehren von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier empfangen.

  • Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wertet die militärische Zusammenarbeit Russlands und Nordkoreas als neue Eskalationsstufe in Moskaus Angriffskrieg gegen sein Land. "Wir müssen reagieren und gegensteuern. Wir dürfen nicht zulassen, dass das Böse weiter zunimmt", so Selenskyj. "Wenn die Welt jetzt schweigt und wir an der Front genauso regelmäßig mit nordkoreanischen Soldaten konfrontiert werden, wie wir uns gegen Drohnen verteidigen, nützt das niemandem auf dieser Welt und verlängert nur diesen Krieg."

  • Die für Fischerei zuständigen Ministerinnen und Minister der EU treffen sich zu voraussichtlich letzten Verhandlungen über die Ostseefangmengen für das kommende Jahr. Für deutsche Ostseefischer sieht die Lage angesichts kleiner Fischbestände weiterhin trüb aus.

  • Zukunftsthemen wie digitale Innovation, digitale Souveränität und internationale Zusammenarbeit stehen im Fokus des Digital-Gipfels 2024 der Bundesregierung. Auf dem Event will die Bundesregierung auch eine Zwischenbilanz ihrer Digitalisierungsbemühungen ziehen.

Was heute wichtig wird
06:47 Uhr

"Zur Ritze" wird 50

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Willkommen ... (Foto: dpa)

Wenn man die bekanntesten Kultkneipen der Hamburger Reeperbahn an einer Hand aufzählen sollte, dürfte das Lokal "Zur Ritze" sicherlich direkt mit genannt werden. Die Kneipe mit den zwei weit gespreizten fast nackten Beinen an der Eingangstür gibt es seit 50 Jahren. Am 24. Oktober will "Ritze"-Chef Carsten Marek das mit einer großen Party feiern. Rund 1.000 Leute hat er eingeladen, darunter viele Promis und Gäste aus Politik, Milieu, Medien und Boxsport.

Gleichzeitig startet Marek zusammen mit einigen Wegbegleitern und Freunden die 90-minütige Personality-Show "Kiezlife Live" im berühmten Boxkeller der berüchtigten Kneipe. Mehrere Kiezoriginale wollen gemeinsam mit ihm im Ring stehen und den rund 120 Zuschauerinnen und Zuschauern selbst erlebte Geschichten aus dem Kiez-Alltag von einst und heute erzählen. "Wir wollten ein Format auf die Beine stellen, das weiter geht als die Führungen über den Kiez - mit Geschichten, die auf jeden Fall authentisch sind", sagt Produzentin und Moderatorin Jasmin Taiebi. Die Show soll erstmals am 7. November laufen.

"Zur Ritze" wird 50
06:23 Uhr

Internet in der Bahn soll keine Utopie bleiben, zumindest zwischen Berlin und Hamburg

Manchmal ist man ja einfach schon froh, wenn die Bahn überhaupt fährt - wenn dann noch das Internet funktioniert - ein Traum. Dabei soll es auf der Strecke Berlin-Hamburg nicht bleiben: Bahnreisende sollen künftig in bester Qualität telefonieren und das Internet nutzen können. Dazu haben sich die Bundesregierung, die Deutsche Bahn sowie die vier deutschen Mobilfunknetzbetreiber 1&1, Deutsche Telekom, Telefónica/O2 und Vodafone auf dem Digital-Gipfel der Bundesregierung in einer Absichtserklärung verpflichtet."Die Bahnstrecke Hamburg-Berlin soll Deutschlands Innovationsstrecke für Mobilfunk mit Gigabit-Datenraten im Zug werden", so Verkehrs- und Digital-Minister, Volker Wissing. Klingt wie eine Meldung aus dem letzten Jahrhundert, ist aber brandaktuell, liebe Leser.

Die 278 Kilometer lange Eisenbahnverbindung zwischen Hamburg und Berlin ist eine der meistbefahrenen Strecken Deutschlands. Täglich sind hier bis zu 230 Züge und bis zu 30.000 Fahrgäste unterwegs. Dabei können sich die Passagiere bislang nicht darauf verlassen, durchgehend mit einer akzeptablen Datengeschwindigkeit online zu sein. Schuld an der Misere ist primär die geringe Netzabdeckung in den ländlichen Gebieten auf der Strecke. Fahren Sie also mal wieder nach Hamburg. Und vergessen Sie Köln, München oder Leipzig ...

Internet in der Bahn soll keine Utopie bleiben, zumindest zwischen Berlin und Hamburg
05:57 Uhr

Aus fürs Heizungsgesetz? SPD wirft Union Planlosigkeit vor

Ein möglicher Stopp des Heizungsgesetzes in einer unionsgeführten Bundesregierung stößt in der SPD auf Empörung. "Ein verlässliches Merkmal der Klimaschutzpolitik von CDU/CSU ist erschreckende Konzeptlosigkeit", so die klima- und energiepolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Nina Scheer. CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hatte zuvor in der "Welt am Sonntag" angekündigt, das Heizungsgesetz stoppen zu wollen, wenn die Union wieder an die Regierung käme. Alle Kostentreiber bei Energie müssten auf den Prüfstand. Stattdessen wolle man "den Ausstoß von klimaschädlichen Emissionen über den CO₂-Preis regulieren".

Scheer kritisierte, die Union schlage - etwa mit dem Wiedereinstieg in die Atomenergie - selbst nur Kosten treibende Maßnahmen vor. "Die Beseitigung von Kostentreibern verlangt vielmehr ein klares Bekenntnis zum beschleunigten Umstieg auf Erneuerbare Energien." Ohne dieses mache sich Deutschland abhängig von unkalkulierbaren Preisschwankungen von fossilen Energieträgern und staatlichen Subventionen - "ganz zu schweigen von Klimafolgeschäden".

Aus fürs Heizungsgesetz? SPD wirft Union Planlosigkeit vor