Der Tag
30. Juli 2026
imageHeute mit Anne Renzenbrink
Zum Archiv
DaM_Banner_livestream_border_btm
08:15 Uhr

Erst 40 Grad, dann Unwetter - wo es ab heute kracht

Die gute Wetter-Nachricht zuerst: In der zweiten Tageshälfte bringen Niederschläge etwas Kühle in die Extremhitze. Die schlechte Nachricht: Diese Sommergewitter können sich örtlich zu Stürmen entwickeln, es droht zudem Starkregen- und Hagelgefahr.

Erst 40 Grad, dann Unwetter - wo es ab heute kracht
07:31 Uhr

Trinkhalm-Lecken in Singapur: Französischer Teenager kommt mit Geldstrafe davon

Weil er einen Trinkhalm abgeleckt und diesen dann in einen Orangensaft-Automaten zurückgesteckt hat, ist ein französischer Teenager in Singapur zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Der 19-Jährige muss laut Urteilsspruch 600 Singapur-Dollar (gut 400 Euro) zahlen. Damit entging er einer drohenden härteren Strafe wie beispielsweise Haft auf Bewährung.

Der Franzose hatte selbst im März ein Video von seiner Tat bei Instagram veröffentlicht. Darauf leckt er erst einen Trinkhalm ab und steckt ihn dann in den Trinkhalm-Behälter eines Orangensaft-Automaten zurück. Das Video ging sehr schnell viral - und der Franzose wurde festgenommen. Die Anklage lautete auf Sachbeschädigung und "Störung der öffentlichen Ordnung". Singapur ist für seine strengen Hygienevorschriften und drastischen Gesetze bekannt.

Ein-19-Jahre-alter-Franzose-2-v-r-betritt-in-Begleitung-seiner-Anwaelte-das-Gebaeude-der-State-Courts-Der-Student-musste-sich-vor-Gericht-verantworten-er-soll-sich-gefilmt-haben-wie-er-einen-Strohhalm-ableckt-und-ihn-anschliessend-in-den-Spender-eines-Saftautomaten-zuruecksteckt-Das-Video-soll-er-danach-in-sozialen-Medien-verbreitet-haben
Vor Gericht zeigte sich der 19-Jährige (2.v.r.) reumütig. (Foto: picture alliance/dpa/AP)
Trinkhalm-Lecken in Singapur: Französischer Teenager kommt mit Geldstrafe davon
07:30 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

wie geht es der deutschen Wirtschaft? Der Iran-Krieg bremst die Erholung. Jüngste Konjunkturdaten machen aber Hoffnung, dass es auch im zweiten Quartal etwas Wachstum gab. Eine erste Schätzung zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) für den Zeitraum April bis Juni 2026 veröffentlicht das Statistische Bundesamt um 10 Uhr. Volkswirte rechnen mit einem Plus von 0,1 Prozent zum Vorquartal.

Wir blicken weiter auf den Nahen Osten. Nach einigen beschussfreien Nächten haben sich die USA und der Iran erneut einen militärischen Schlagabtausch geliefert. In Reaktion auf Irans "Überraschungsangriff" gegen die US-Truppen im Nahen Osten, griff das US-Militär wieder im Iran an, wie das Regionalkommando Centcom ohne Angaben zu Zielen auf X mitteilt. Kurz darauf meldeten iranische Medien in der Nacht Explosionen unter anderem auf der Insel Gheschm in der Straße von Hormus sowie in der Provinz Buschehr.

Diese Themen haben wir heute außerdem im Blick:

  • Deutschlands Verbraucher müssen sich nach Auslaufen des Tankrabatts wieder auf höhere Teuerungsraten einstellen. Nach dem Rückgang auf 2,3 Prozent im Juni dürfte die Inflation im Juli nach Einschätzung von Volkswirten gestiegen sein. Um 14 Uhr veröffentlicht das Statistische Bundesamt eine erste Schätzung zur Inflation im Juli 2026.

  • Die Deutsche Bahn stellt ihre Halbjahresbilanz vor. Der bundeseigene Konzern fiel zuletzt auch mit schlechten Unternehmenszahlen auf. 2025 verzeichnete die Bahn unter dem Strich einen Milliardenverlust. Medienberichten zufolge hat die Bahn im ersten Halbjahr 2026 schwarze Zahlen im Kernbereich geschrieben.

  • Der Bundesgerichtshof beschäftigt sich um 10 Uhr mit der Frage, ob und wann private Chat-Nachrichten an Dritte weitergeleitet werden dürfen.

  • In der Region Greater Manchester wird ein neuer Bürgermeister gewählt. Ex-Bürgermeister Andy Burnham sitzt nun im britischen Parlament und ist Premierminister. 

  • In New York ist eine erste geheime Abstimmung im UN-Sicherheitsrat über die Nachfolge von Generalsekretär António Guterres geplant.

  • Drei Monate nach dem Wahlsieg von Ungarns neuem Regierungschef Petr Magyar reist mit Markus Söder erstmals ein Ministerpräsident aus Deutschland nach Budapest.

Mein Name ist Anne Renzenbrink und ich begleite Sie heute durch die erste Tageshälfte. Wie immer freue ich mich bei Fragen, Hinweisen und Kritik über Ihre Mail an: dertag(at)ntv.de. Auf geht's!

Das wird heute wichtig
06:46 Uhr

Starker Wellengang schleudert vollbesetzte Fähre ans Ufer

Hohe Wellen werden einem Ausflugsboot an der italienischen Amalfiküste zum Verhängnis: Zeitweise kann die Fähre nicht wie geplant anlegen, an Bord spielen sich chaotische Szenen ab. Für die Passagiere wird der Ausflug unfreiwillig zur Schaukelfahrt.

Starker Wellengang schleudert vollbesetzte Fähre ans Ufer
06:06 Uhr

Nach Fund von fünf toten Babys: Paar in U-Haft

Nach dem Fund von fünf toten Babys in Südfrankreich sind die mutmaßliche Mutter und ihr Lebensgefährte in Untersuchungshaft genommen worden. Wie AFP am Mittwochabend aus Ermittlerkreisen erfuhr, wird die 32-jährige Frau derzeit von den Ermittlern befragt. Auch ihr gleichaltriger Partner, durch den die toten Babys entdeckt wurden, befinde sich in U-Haft. Die Überreste von vier Babys und die Leiche eines Säuglings waren in der Wohnung des Paares im südfranzösischen Orange entdeckt worden - und zwar durch Nachforschungen des Lebensgefährten. Der 32-Jährige war laut eigener Aussage bei der Polizei beunruhigt gewesen über die wiederholt sehr späte Feststellung der Schwangerschaft seiner Freundin.

Die Frau hatte laut Staatsanwaltschaft am Sonntag zu Hause entbunden, ehe sie ins Krankenhaus gebracht wurde. Bei sich zu Hause habe der Mann Nachforschungen unternommen und etwas entdeckt, was "menschlichen Überresten" ähnele. Am Montag durchsuchte die Polizei dann die Wohnung des Paares in Orange. Ein Gerichtsmediziner geht nach Angaben der Staatsanwaltschaft davon aus, dass die gefundenen Knochen und die verweste Leiche zu fünf Säuglingen gehörten. Die Frau wurde laut einem Medienbericht am Mittwoch aus dem Krankenhaus entlassen - und sofort in Untersuchungshaft genommen. Das von ihr am Sonntag zur Welt gebrachte Baby - ein Junge - sei bei guter Gesundheit. Das Paar hat außerdem zwei Kinder im Alter von acht und neun Jahren.

Nach Fund von fünf toten Babys: Paar in U-Haft