Der Tag
29. Juli 2026
imageHeute mit Anne Renzenbrink
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15:00 Uhr

Lkw-Fahrer missachtet Höhenbegrenzung: Stahlstange durchschlägt Pkw

Ein Lkw-Fahrer nimmt in China eine für ihn eigentlich verbotene Abfahrt von einem Highway - mit dramatischen Folgen. Sein Lastwagen ist zu hoch und rammt mit voller Wucht die Stangen, die die Durchfahrt begrenzen sollen. Eine der Stahlstangen fliegt quer über die Fahrbahn - in einen dort fahrenden Pkw.

Lkw-Fahrer missachtet Höhenbegrenzung: Stahlstange durchschlägt Pkw
14:30 Uhr

Babyglück bei Sportschau-Reporterin Lea Wagner

Die Sportjournalistin Lea Wagner ist Mutter geworden. "Es war großartig, dass ich bei den WM-Übertragungen noch so lange dabei sein konnte. Doch nun ist erst einmal etwas anderes viel wichtiger, und wir sind sehr glücklich über die neue Zeit zu dritt", sagte die 31 Jahre alte ARD-Moderatorin. Wagner freut sich über die Geburt einer Tochter. Die Journalistin gehört in der ARD zum Moderationsteam der "Sportschau".

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Wagner ist unter anderem bei Fußball-Länderspielen und beim Skispringen im Einsatz. (Foto: picture alliance / Wagner)

Wagner moderierte zuletzt auch bei den Olympischen Winterspielen und bei der Fußball-WM aus dem Sport-Hub des WDR in Köln. "Wir freuen uns, wenn Lea so weit ist, zur "Sportschau" zurückzukehren", kommentierte ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky. "Aber natürlich liegen ihre Prioritäten in den nächsten Wochen erst einmal bei der Familie, und das ist auch genau richtig so." Sie sei froh, "dass es auch innerhalb der ARD bereits viele Frauen gibt, die zeigen, wie gut sich unser Job und Familie verbinden lassen", sagte die Journalistin, die Tochter des Fußballtrainers David Wagner ist. Ihre ARD-Kollegin Esther Sedlaczek hat drei Kinder.

Babyglück bei Sportschau-Reporterin Lea Wagner
13:56 Uhr

Beifahrer muss Flug erwischen - Frau lässt Pannenauto einfach stehen

Weil ihr Begleiter einen Flug erwischen musste, hat eine Autofahrerin ihren liegengebliebenen Wagen auf der Autobahn 94 in Oberbayern kurzerhand stehen gelassen und ist per Anhalter zum Flughafen München weitergereist. Polizei oder Autobahnmeisterei habe sie nicht informiert, teilt die Autobahnpolizei mit.

Die 47-Jährige sei am Dienstagnachmittag auf der A94 unterwegs gewesen, als ihr Auto bei Mühldorf am Inn eine Panne hatte. Sie habe den Wagen auf den Pannenstreifen gelenkt, den Warnblinker angeschaltet, abgesperrt und sei mit ihrem Begleiter weitergetrampt, um dessen Abflug nicht zu verpassen. Erst später und auf Nachfrage habe die Frau die Autobahnpolizei informiert. Eine Streife verständigte einen Abschleppdienst, der das Auto barg. Die Frau muss einem Polizeisprecher zufolge wohl die Kosten des Abschleppdiensts übernehmen; ob wegen Ordnungswidrigkeiten ermittelt wird, konnte er nicht sagen. Verkehrsteilnehmer seien nicht gefährdet worden.

Beifahrer muss Flug erwischen - Frau lässt Pannenauto einfach stehen
13:13 Uhr

Französischer DJ Kavinsky tot in seiner Wohnung gefunden

Der französische DJ und Produzent Kavinsky ist tot. Der Musiker, der mit bürgerlichem Namen Vincent Belorgey hieß, starb im Alter von 50 Jahren, wie französische Medien einstimmig berichten. Nach Informationen der Tageszeitung "Le Parisien" wurde der Künstler am Dienstagabend in seiner Wohnung leblos aufgefunden.

Kavinsky wurde vor allem mit "Nightcall" international bekannt. Der Song gehört zum Soundtrack des Films "Drive" (2011) von Nicolas Winding Refnaus mit Schauspielstar Ryan Gosling. Der Franzose war eine prägende Figur der französischen Elektroszene. 2024 trat er bei der Abschlusszeremonie der Olympischen Spiele in Paris gemeinsam mit der belgischen Sängerin Angèle auf. Wie Medien unter Bezug auf die Staatsanwaltschaft weiter berichten, wurde eine Untersuchung zur Ermittlung der Todesursache eingeleitet. Am Ort des Geschehens hätten die zuerst eingetroffenen Einsatzkräfte keine verdächtigen Hinweise festgestellt, teilt die Staatsanwaltschaft demnach mit. Nach Informationen von "Le Parisien" werde die Möglichkeit eines Schlaganfalls geprüft.

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Frankreichs Kulturministerin Catherine Pégard würdigt Kavinsky auf X als einen besonderen Künstler, dessen zugleich tanzbare und nostalgische Musik Menschen weltweit begeistert habe. (Foto: picture alliance / abaca)
Französischer DJ Kavinsky tot in seiner Wohnung gefunden
12:49 Uhr

Spaniens Regierungschef: Kommende zwölf Stunden "entscheidend" für Brandbekämpfung

Die kommenden zwölf Stunden sind nach den Worten des spanischen Regierungschefs Pedro Sánchez "entscheidend" für die Bekämpfung der in der Nähe der Hauptstadt Madrid lodernden Waldbrände. "Die Dinge entwickeln sich positiv, wenn auch größte Vorsicht geboten ist", sagt Sánchez in einer vom Fernsehen übertragenen Stellungnahme vor Journalisten in der Nähe des Brandgebiets. "Ich glaube, die kommenden zwölf Stunden werden sehr wichtig sein", fügt er hinzu.

Sie würden "entscheidend dafür sein, die Arbeit des Zivilschutzes zu konsolidieren", sagt der Regierungschef. Am Dienstag hatte Sánchez mit Blick auf die Lage bereits erklärt, er sehe "Licht am Ende des Tunnels". Zuvor hatte es nach tagelangen Bränden eine leichte Entspannung der Lage gegeben. Den Behörden zufolge hatte es in der Nacht kein erneutes Aufflammen der Brände gegeben.

Spaniens Regierungschef: Kommende zwölf Stunden "entscheidend" für Brandbekämpfung
11:56 Uhr

Ex-Islamist: Worte eines Polizisten öffneten mir die Augen

Eren Recberlik landet als Jugendlicher im Terror-Netzwerk von Al Qaida. Nach dem Ausstieg will er andere vor dem Extremismus bewahren. Dabei kritisiert er die staatlichen Aussteigerprogramme scharf und erklärt, warum diese seiner Meinung nach scheitern müssen.

Ex-Islamist: Worte eines Polizisten öffneten mir die Augen
11:16 Uhr

Ermittler finden DNA-Spuren von Abdul B. im Tatwagen

Nach dem Anschlag am Rande des Berliner CSD haben die Ermittler DNA-Spuren vom Täter in dem Tatwagen festgestellt. Es sei die DNA von Abdul B., sagt eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft. Es seien keine weiteren DNA-Spuren in dem Fahrzeug entdeckt worden. Somit sei klar, dass B. den Wagen höchstwahrscheinlich gesteuert habe.

Bei dem Terroranschlag am Rande des CSD am Samstag wurde eine Frau getötet und 31 Menschen wurden teils schwer verletzt. Der Täter Abdul B. soll auch eine Machete benutzt haben. Er starb am Tag nach dem Anschlag durch Schüsse von Polizisten, die ihn gestellt hatten. Auf seinem Handy wurde nach Angaben der Bundesanwaltschaft ein Bekennervideo gefunden, in dem eine vermummte Person, mutmaßlich Abdul B. selbst, einen Treueschwur auf die Terrororganisation "Islamischer Staat" (IS) leistet.

Ermittler finden DNA-Spuren von Abdul B. im Tatwagen
10:30 Uhr

Kleinflugzeug muss auf kalifornischem Strand notlanden - vor Badegästen

Ein Kleinflugzeug muss nach einem Triebwerksausfall am Huntington Beach in Kalifornien notlanden. Der Pilot bringt die Maschine auf dem Sand vor dem Meer sicher herunter - vor den Augen der Strandbesucher. An Bord sind nur er und sein 16-jähriger Neffe. Verletzt wird niemand. 

Kleinflugzeug muss auf kalifornischem Strand notlanden - vor Badegästen
09:55 Uhr

Wieder Korruptionsverdacht in JVA in NRW - Razzia im Gefängnis

In NRW gibt es Korruptionsermittlungen in einem weiteren Gefängnis. Bereits am 13. Juli gab es Durchsuchungsmaßnahmen in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Willich 1, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Krefeld bestätigt. Ermittelt werde gegen zwei Vollzugsbeamte unter anderem wegen des Verdachts des Drogenhandels und der Bestechlichkeit.

Laut Staatsanwaltschaft werden die sichergestellten Beweismittel der Durchsuchung aktuell ausgewertet. Detailliertere Angaben macht die Behörde bislang nicht. Zuvor waren bereits Razzien wegen mutmaßlich korrupten Beamten in den Gefängnissen von Euskirchen und Rheinbach bekanntgeworden. Die JVA Siegburg war vor wenigen Tagen nach Hinweisen auf eine angeblich geplante Meuterei von Gefangenen durchsucht worden. Der Tippgeber hatte auch dort von korrupten Bediensteten gesprochen - zunächst aber ohne Namen zu nennen.

Wieder Korruptionsverdacht in JVA in NRW - Razzia im Gefängnis
09:07 Uhr

Mann aus Hessen stellt neuen Tempo-Rekord mit Bobby-Car auf

Marcel Paul aus Hessen hat mit einem umgebauten Bobby-Car einen Geschwindigkeitsrekord aufgestellt. Der 34-Jährige erreicht nach Angaben des Rekord-Instituts für Deutschland (RID) auf einer Bergstraße in Österreich 149,875 Kilometer pro Stunde. Damit ist Paul deutlich schneller als bei seinem Rekord von 2022, als er 130,72 km/h erreichte.

Die Strecke mit bis zu 16 Prozent Gefälle war 2,4 Kilometer lang. Paul räumt ein, dass die Abfahrt diesmal besonders schwierig war. "Das lag an einigen leichten Kurven, in denen ich die Ideallinie fahren musste", sagt der Elektrotechnik-Ingenieur. Paul kommt aus Gedern im hessischen Wetteraukreis. Dort habe er sehr gute Trainingsbedingungen. Eine Strecke, auf der er rund 100 Kilometer pro Stunde erreiche, liege sehr nahe an seinem Haus, sagt Paul. Im Sommer übe er etwa einmal die Woche. Zum Bremsen verwendet Paul nach eigenen Angaben normale Hallenturnschuhe. "Diesmal war der Bremsweg 230 Meter lang", sagt der Rekordhalter.

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Marcel Paul hat das Bobby-Car umgebaut und damit eine Rekord-Abfahrt in Österreich hingelegt. (Foto: picture alliance/dpa)
Mann aus Hessen stellt neuen Tempo-Rekord mit Bobby-Car auf
08:08 Uhr

16-Jähriger stürzt sich in Riesenwellen, um Kind zu retten

Ein zehnjähriger Junge gerät in Kalifornien in eine gefährliche Strömung. Ein gerade mal 16 Jahre alter Rettungsschwimmer stürmt ins Meer und ringt mit den Wellen. Es gelingt ihm, den Jungen zu retten.

Daraufhin meldet sich sogar Donald Trump zu Wort. Auf Truth Social schreibt der US-Präsident, er werde ihn ins Weiße Haus einladen. "Wir werden diesen heldenhaften jungen Mann und seine Familie ins Weiße Haus einladen, vielleicht zusammen mit dem Jungen, den er gerettet hat, um ihm eine hohe zivile Auszeichnung zu verleihen."

16-Jähriger stürzt sich in Riesenwellen, um Kind zu retten
07:34 Uhr

US-Regierung will keine ausländischen Roboter

Die US-Regierung verbietet die Einfuhr von im Ausland hergestellten Robotern, die sich bewegen können. So sollen unter anderem künftige Modelle zweibeiniger und vierbeiniger Roboter nur noch mit einer speziellen Genehmigung etwa vom Verteidigungsministerium zugelassen werden, wie die Telekommunikationsaufsicht FCC mitteilt. Das wird vor allem chinesischen Herstellern den Weg auf den US-Markt versperren - und amerikanische Entwickler vor deren Konkurrenz abschirmen.

Die FCC (Federal Communications Commission) verweist zur Begründung auf die Netzwerk-Fähigkeiten der Roboter. Diese könnten für Spionage oder Überwachung von Amerikanern missbraucht werden - und um die Roboter fernzusteuern. Bestehende Modelle, die von der FCC bereits zugelassen wurden, dürfen weiterhin importiert und genutzt werden.

US-Regierung will keine ausländischen Roboter
07:30 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

die durch den Rücktritt von CDU/CSU-Fraktionschef Jens Spahn in Gang gekommene Personalrotation soll heute vorerst abgeschlossen werden. Die Unionsfraktion trifft sich zu einer Sondersitzung, um den bisherigen Kanzleramtsminister Thorsten Frei zu ihrem neuen Vorsitzenden zu wählen. Die neuen Bundesminister erhalten von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ihre Ernennungsurkunden. Sie übernehmen anschließend die Ministerien.

Erstmals seit dem vorläufigen Stopp der US-Angriffe auf Ziele im Iran haben Teherans Streitkräfte nach Darstellung des US-Militärs mehrere ballistische Raketen auf US-Truppen im Nahen Osten abgefeuert. Alle Geschosse seien abgefangen worden, teilt das US-Regionalkommando Centcom auf X mit. Unterdessen griffen die US-Streitkräfte nach eigenen Angaben gemeinsam mit dem Verbündeten Saudi-Arabien im Irak "Terroristen" an, die dem Iran nahestünden.

Zudem haben wir heute diese Themen auf dem Zettel:

  • Nach dem Terroranschlag am Rande des Christopher Street Days in Berlin ist für 10 Uhr eine Sondersitzung des Innenausschusses im Abgeordnetenhaus geplant.

  • Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) entscheidet über ihre weitere Geldpolitik. Angesichts der Inflation auf hohem Niveau in den USA erwarten Ökonomen nahezu durchgehend eine weitere Zinspause: Der Leitzins würde in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent bleiben. Die Entscheidung der Fed wird um 20 Uhr deutscher Zeit bekannt.

  • UN-Generalsekretär António Guterres gibt in Nikosia eine Pressekonferenz zum Ende seines Besuchs auf der geteilten Insel Zypern. Es ist der erste Besuch eines UN-Generalsekretärs dort seit 2010.

  • In Hamburg wird um 09.30 Uhr der Prozess gegen Christina Block wegen mutmaßlicher Kindesentführung fortgesetzt. 

  • Mit erwarteten 85.000 Fans und Stars wie Def Leppard und Judas Priest beginnt im schleswig-holsteinischen Wacken das weltbekannte Heavy-Metal-Festival Wacken Open Air.

  • Der FC Bayern München stellt im Trainingslager in Rottach-Egern um 14 Uhr den Neuzugang Nathaniel Brown vor.

Mein Name ist Anne Renzenbrink und ich versorge Sie bis zum frühen Nachmittag mit wichtigen, kuriosen und interessanten Nachrichten aus Deutschland und aller Welt. Wie immer freue ich mich bei Fragen, Hinweisen und Kritik über Ihre Mail an dertag(at)ntv.de. Auf geht's!

Das wird heute wichtig
06:50 Uhr

Gefährliche Bakterien in Nord- und Ostsee: 2026 schon zwei Todesfälle nach Vibrionen-Infektionen

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat in diesem Jahr bislang zwei Todesfälle nach in Deutschland erworbenen Vibrionen-Infektionen registriert. Insgesamt seien 17 Fälle erfasst worden, die die entsprechenden Kriterien erfüllten, teilt das RKI auf Anfrage mit. Bei den beiden Todesfällen handele es sich jeweils um "hochaltrige" Menschen. Unter den 17 von Infektionen Betroffenen seien 10 Männer und 7 Frauen im Alter zwischen 3 und 95 Jahren. Angaben zu Vorerkrankungen und offenen Wunden lägen dem RKI nur lückenhaft vor und würden nicht ausgewertet.

Vibrionen sind natürlicherweise in Süß-, Brack- und Salzwasser vorkommende Bakterien. Mit sommerlicher Hitze steigt das Risiko für Vibrionen-Infektionen an Nord- und Ostsee. Bei Wassertemperaturen über 20 Grad können sich nach Angaben des Robert-Koch-Instituts Vibrionen in Oberflächengewässern stark vermehren.

Gefährliche Bakterien in Nord- und Ostsee: 2026 schon zwei Todesfälle nach Vibrionen-Infektionen
06:05 Uhr

Hai greift urplötzlich Mann beim Speerfischen an

Vor Fidschi macht sich ein Speerfischer auf die Pirsch. Alles ist entspannt, bis ein Hai mit offenem Maul aus der Tiefe auftaucht. Der Raubfisch - vermutlich ein Grauer Riffhai - verletzt den Mann schwer.

Hai greift urplötzlich Mann beim Speerfischen an