Der Tag
18. Februar 2026
imageHeute mit David Schäfer und Heidi Ulrich
Zum Archiv
22:29 Uhr

Das war Mittwoch, der 18. Februar 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

am politischen Aschermittwoch werden zwar immer viele Reden gehalten, trotzdem war es ein verhältnismäßig ruhiger Nachrichten-Tag. Einige Meldungen des Tages finden Sie hier im Rückblick. Gerade erst am Anfang stehen hingegen die christliche Fastenzeit und der islamische Fastenmonat Ramadan, die nun praktisch zur gleichen Zeit beginnen.

40 Tage Fasten, 40 Tage kein Bier oder kein Handy?

Deutschland und Indien schließen "KI-Pakt"

Selenskyj ist mit den Verhandlungen in Genf nicht zufrieden

Deutschland schickt hochrangige Beamte zu Trumps Friedensrat

AfD-Bundestagsabgeordneter beschäftigt Ehemann einer Thüringer Landtagsabgeordneten

Unsicherheiten um USA-Einreise: Was Urlauber wissen müssen

Bruce Springsteen teilt erneut gegen Trump aus

0,7 Sekunden für die Ewigkeit: Das Olympia-Drama der Lena Dürr

Historische Negativbilanz: Preuß versagen bei Führung erneut die Nerven

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend!

Das war Mittwoch, der 18. Februar 2026
21:57 Uhr

Syriens Präsident erlässt Amnestie für viele Inhaftierte

Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa ordnet per Dekret eine Generalamnestie für Inhaftierte an. Diese umfasse vor allem Strafminderungen, heißt es beim Staatsmedium Sana. Zum Beispiel sollen lebenslange Freiheitsstrafen auf 20 Jahre reduziert werden. Unheilbare Kranke und über 70-Jährige sollen freikommen. Bestimmte schwere Verbrechen sollen davon ausgenommen sein. Ebenso Straftaten, die schwere Menschenrechtsverletzungen gegen das syrische Volk darstellten, heißt es weiter vom Präsidialamt. Doch was das genau bedeutet in einem Land, das Jahre des Bürgerkriegs hinter sich hat, und wer deswegen im Einzelnen freikommt, bleibt bisher unklar. Das Justizministerium begründet den Schritt damit, dass ein Teil der verurteilten Menschen eine neue Chance erhalten soll und die überfüllten Gefängnisse entlastet werden sollen. Unter der gestürzten Assad-Herrschaft kam es in Syrien zu massenhaften und oft wahllosen Verhaftungen. Menschenrechtsorganisationen dokumentierten systematische Folter, schwere Misshandlungen und unmenschliche Haftbedingungen in Gefängnissen und Geheimdienstzentren.

Syriens Präsident erlässt Amnestie für viele Inhaftierte
21:06 Uhr

Lawine reißt acht Menschen in Kalifornien in den Tod

In den letzten Tagen mehreren sich in verschiedenen Skigebieten Lawinenunglücke. Nachdem bereits in den französischen Alpen Menschen durch Lawinenabgänge ums Leben kamen, sind auch im US-Bundesstaat Kalifornien Tote zu beklagen. Acht zuvor vermisste Skifahrer wurden im Skigebiet von Castle Peak tot gefunden worden. Das teilt die Polizei mit. Ein weiterer Mensch wird noch vermisst. Sechs Menschen aus der 15-köpfige Gruppe konnten gerettet werden. Mehr dazu lesen Sie hier.

Lawine reißt acht Menschen in Kalifornien in den Tod
20:38 Uhr

Cyberangriff zieht Daten zu 1,2 Millionen französischen Bankkonten

Ein Hackerangriff trifft zahlreiche Menschen: Es sind Daten zu 1,2 Millionen französischen Bankkonten erbeutet worden. Ein "boshafter Akteur" sei in das offizielle Verzeichnis aller französischen Bankkonten (FICOBA) eingedrungen, nachdem er die Zugangsdaten eines Beamten entwendet habe, erklärt das Wirtschaftsministerium in Paris. Abgerufen wurden Kontonummern sowie Namen, Adressen und in einigen Fällen Steuer-Identifikationsnummern der Kontoinhaber. Transaktionen hätten der oder die Täter nicht vornehmen können, auch seien Kontostände nicht ersichtlich gewesen, heißt es weiter. Die betroffenen Bankkunden sollen in den kommenden Tagen informiert werden.

Cyberangriff zieht Daten zu 1,2 Millionen französischen Bankkonten
20:01 Uhr

Bischof steht vor Gericht, weil er von Kindesmissbrauch gewusst haben soll

Zum ersten Mal ist in Polen ein hochrangiges Mitglied der katholischen Kirche wegen der mutmaßlichen Vertuschung von Kindesmissbrauch angeklagt. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Bischof in Tarnów vor, von zwei Fällen in seinem Bistum gewusst zu haben, in denen Priester minderjährige Messdiener missbrauchten. Der Angeklagte weist die Vorwürfe entschieden zurück. Wenn er selbst "die beiden Fälle nicht gemeldet hätte, würde dieser Prozess nicht stattfinden", sagt der Bischof. "Paradoxerweise" werde er für sein Verantwortungsbewusstsein angeklagt. Laut Anklage hatte er die Fälle allerdings jahrelang verschwiegen. Einer der beiden Priester, die er demnach zunächst nicht meldete, soll 95 Kinder missbraucht und Sexualstraftaten gegen 77 Kinder begangen haben. Die Fälle reichen bis in die 1980er Jahre zurück.

Bischof steht vor Gericht, weil er von Kindesmissbrauch gewusst haben soll
19:24 Uhr

Erste Aufnahme: Riesiger Hai taucht in Antarktis auf

In der Antarktis gelingt Forschern eine unerwartete Sensation: Erstmals taucht dort ein Hai vor der Kamera auf. Das neue Bildmaterial widerlegt die langjährige Annahme, dass in den antarktischen Gewässern keine Haie leben. Bei dem Pazifischen Schlafhai in dem Video handelt es sich um ein beeindruckend großes Exemplar.

Erste Aufnahme: Riesiger Hai taucht in Antarktis auf
18:54 Uhr

100-Jähriger auf Straßenbahngleise gestoßen

In dem Alter könnte ein Sturz fatal sein, doch hoffentlich hat sich der 100-Jährige in Ludwigshafen wieder gut erholt. Er ist an einer Straßenbahnhaltestelle von einem Unbekannten gestoßen worden und auf die Gleise gefallen. Der Täterverdächtige soll etwa 17 bis 19 Jahre alt gewesen sein. Die Polizei sucht Zeugen zu dem Vorfall, der sich am Rosenmontag gegen 16.30 Uhr an der Haltestelle Südwest-Stadion ereignete. Der 100-Jährige erlitt nach ersten Erkenntnissen leichte Verletzungen.

100-Jähriger auf Straßenbahngleise gestoßen
18:06 Uhr

Valentinstag-Frage bringt Trump aus dem Konzept

An Bord der Air Force One wird Donald Trump mit einer ungewöhnlich persönlichen Frage konfrontiert - es geht um seine Frau Melania. Die Reaktion des US-Präsidenten überrascht, zumal um die Beziehung des Präsidentenpaars seit Jahren Gerüchte kursieren.

Valentinstag-Frage bringt Trump aus dem Konzept
17:46 Uhr

SEK überwältigt Mann in forensischer Klinik

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Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz. (Foto: picture alliance/dpa/tv-niederrhein)

Ein Spezialeinsatzkommando der Polizei hat einen Mann in einer forensischen Klinik in Bedburg-Hau am Niederrhein überwältigt und festgenommen. Es handele sich um einen 38-jährigen Patienten, sagt ein Polizeisprecher. Mitarbeiter der Klinik hatten die Polizei am Nachmittag alarmiert und gemeldet, dass sich der Patient mit einer Stichwaffe bewaffnet habe. Bei dem Zugriff sei niemand verletzt worden, so die Polizei. Gefahr für die Bevölkerung bestehe nicht. In der Einrichtung sind Straftäter mit Suchterkrankung oder schwerer seelischer Erkrankung untergebracht.

SEK überwältigt Mann in forensischer Klinik
17:21 Uhr

Pick-up-Truck fliegt in hohem Bogen in ein Wohnhaus

Mitten in der Nacht kracht ein Pick‑up‑Truck in Oregon direkt in ein Wohnhaus. Zuvor fährt der Fahrer mit überhöhter Geschwindigkeit und rammt einen Erdwall. Rund 30 Meter schießt das Auto durch die Luft, bevor es in der Häuserwand steckenbleibt. Eine Überwachungskamera hält den unglaublichen Moment fest.

Pick-up-Truck fliegt in hohem Bogen in ein Wohnhaus
16:42 Uhr

Meterlanger Weißer Hai umkreist ahnungslose Taucher – dann geht großer Alarm los

Helikoptergeräusche und eine schrille Sirene beenden den Unterwasser-Ausflug von zwei Tauchern vor Australiens Westküste abrupt. Rettungskräfte haben die bis zu diesem Moment ahnungslosen Taucher so vor möglicher Gefahr gewarnt, da die Wassersportler von einem viereinhalb Meter langem Weißen Hai umkreist wurden. Zu dem Vorfall kam es bereits am Wochenende in der Nähe der Landzunge Cape Naturaliste. Die Taucher wurden erfolgreich gewarnt. Den Angaben von Surf Life Saving Western Australia zufolge setzten sie sich auf ihren Jetski und brachten sich vorsichtshalber in Sicherheit. Zwar enden Begegnungen mit Haien selten tödlich, doch wer möchte sich in so einer Lage schon auf eine Statistik verlassen. Mehr dazu hier.

Meterlanger Weißer Hai umkreist ahnungslose Taucher – dann geht großer Alarm los
16:14 Uhr

Kennedy und Kid Rock trainieren in skurrilem Fitness-Video

US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy und Rockstar Kid Rock werben in einem Video für die Initiative "Make America Healthy Again". Der 72-Jährige und der Musiker setzen sich dabei bei Fitnessübungen in Szene und präsentieren sich oberkörperfrei beim Sauna-Workout - dann steigt Kennedy im Jeans-Look ins Eiswasser.

Kennedy und Kid Rock trainieren in skurrilem Fitness-Video
15:40 Uhr

Hacker bucht sich Luxussuiten für einen Cent

Die Annehmlichkeiten seiner Hotelaufenthalte waren nicht von Dauer: Ein 20-Jähriger ist in einem Luxushotel in Madrid festgenommen worden, wo er für vier Tage einquartiert war. Um die 4000 Euro würde ihn das normalerweise kosten. Doch vermutlich hatte er nicht vor, diese Rechnung zu begleichen. Die Polizei ermittelt seit Anfang des Monats gegen den 20-Jährigen, nachdem ein Buchungsportal "verdächtige Aktivitäten" meldete. Ihm wird vorgeworfen, sich in ein Hotelbuchungssystem gehackt zu haben. Er soll das Zahlungssystem so manipuliert haben, dass seine Buchungen von Luxussuiten als bezahlt angezeigt wurden. Dabei sei nur ein Cent berechnet worden, heißt es. Der Betrug flog auf, als das Portal den tatsächlich gezahlten Betrag an das erste Hotel überwies.

Hacker bucht sich Luxussuiten für einen Cent
14:41 Uhr

Fünf Bundesländer stellen der Bahn ein Ultimatum

Dass sich die Sanierung der Zugstrecke zwischen Berlin und Hamburg verzögert, sorgt bei den umliegenden Bundesländern für Verärgerung. In einem gemeinsamen Brief an die Bahn-Spitze kritisieren die Regierungschefs aus Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Schleswig-Holstein, dass die Bahn über eine Verlängerung der Bauarbeiten entschieden habe, ohne die Länder vorher umfassend zu informieren und ohne abgestimmten Zeitplan. "Wir erwarten eine Klärung und Ihre Antwort zu einem konkreten Maßnahmen- und Zeitplan bis zum 2. März 2026", heißt es in dem Brief an Bahn-Chefin Evelyn Palla, der der Nachrichtenagentur dpa vorliegt. Am Montag hatte die Bahn erklärt, dass die Streckensanierung aufgrund des Winterwetters nicht wie geplant bis Ende April fertig werde und sich um "wenige Wochen" verzögere. Wann die Züge dort wieder fahren können, will die Bahn erst Mitte März sagen.

Fünf Bundesländer stellen der Bahn ein Ultimatum
14:39 Uhr

Schichtwechsel

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

für meinen Kollegen David Schäfer übernehme ich bei "Der Tag", um Sie weiterhin auf dem Laufenden zu halten. Bei Fragen erreichen Sie mich über heidi.ulrich(at)ntv.de. Ich wünsche Ihnen einen schönen Mittwoch!

Schichtwechsel
14:07 Uhr

Mutmaßliches Opfer über Sohn von Prinzessin: "Er wirkte besessen"

In einem Hotelzimmer in Oslo soll Marius Borg Høiby eine Frau im Intimbereich berührt und gefilmt haben, während das mutmaßliche Opfer schlief. "Ich bin mehrfach davon aufgewacht, dass er seine Finger in mir hatte", sagte die Frau laut der norwegischen Zeitung "Verdens Gang" im Prozess gegen den ältesten Sohn der norwegischen Kronprinzessin. Das mutmaßliche Opfer war demnach im November 2024 mit Freunden für ein Wochenende in Oslo, um ein Konzert der Band "Aqua" zu besuchen. Bei einem Bekannten traf sie Høiby. Über Trinkspiele, bei denen sie Kleidungsstücke tauschen sollten, und Gespräche kamen sich die beiden den Angaben zufolge näher. In dem Hotel, in dem die Frau übernachtete, hatten sie später auch einvernehmlichen Sex.

Die Stimmung sei aber plötzlich verändert gewesen, erzählte das mutmaßliche Opfer laut "Verdens Gang": "Er wirkte, als sei er von meinem Unterleib besessen und würde niemals aufhören." Zwischendurch meinte sie, Blitzlichter gesehen zu haben und habe gleich den Verdacht gehabt, dass sie von Høibys Kamera stammten. Aber erst später, als sie von anderen mutmaßlichen Opfern erfahren habe, habe sie Kontakt mit der Polizei aufgenommen, sagte sie laut "Verdens Gang". Dort stellte sich heraus, dass von der Nacht und dem frühen Morgen 27 Videos existierten. Høiby werden unter anderem vier Vergewaltigungen nach norwegischem Recht vorgeworfen.

Mutmaßliches Opfer über Sohn von Prinzessin: "Er wirkte besessen"
13:37 Uhr

Grünen-Fraktionschefin spottet über "Meckerfritzen im Kanzleramt"

Auch die Grünen halten sich beim politischen Aschermittwoch nicht zurück. Bundestagsfraktionschefin Katharina Dröge hat Bundeskanzler Friedrich Merz als "Meckerfritzen im Kanzleramt" verspottet. Bei ihrer Rede im bayerischen Landshut sagte Dröge, der Kanzler erinnere sie an einen "Opa im Feinrippunterhemd" aus dem Ruhrgebiet, der aus seinem Fenster heraus "den ganzen Tag das Volk vollnörgelt".

"So einen Kanzler hat dieses Land nicht verdient", so Dröge weiter. Eigentlich sei ein Regierungschef nötig, der ein Gefühl von Gemeinschaft, Zusammenhalt und auch Wertschätzung hinbekomme. Merz mache dagegen allen nur schlechte Laune. Energisch wies die Grünen-Politikerin die Forderung von Merz nach Mehrarbeit zurück. "Die Wirtschaftsflaute bekämpft man ja nicht dadurch, dass man die Erzieherin zwingt, bis zum Tinnitus zu arbeiten", sagte Dröge.

Grünen-Fraktionschefin spottet über "Meckerfritzen im Kanzleramt"
13:17 Uhr

Söder lästert über Reichinnek: "Rosa Luxemburg für Arme"

Heute Morgen hatte ich schon erwähnt, dass der politische Aschermittwoch in Bayern traditionell eine große Bedeutung hat. Bei seiner Aschermittwochs-Rede in Passau hat CSU-Chef Markus Söder am Mittag ordentlich gegen den politischen Gegner ausgeteilt: "Besonders die Rote Heidi, die sozialistische Tiktok-Tante, die Rosa Luxemburg für Arme, liebe Freundinnen und Freunde. Jetzt habe ich gesehen, dass sie einen Audi fährt. Ich meine, ich verstehe das. Aber mal zur Glaubwürdigkeit: Die soll sich lieber in einen Trabi oder in einen Lada setzen und nicht bayerische Produkte da missbrauchen." Söder meint mit diesen Worten die Fraktionschefin der Linken im Bundestag, Heidi Reichinnek.

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Zieht richtig vom Leder: CSU-Chef Markus Söder. (Foto: picture alliance / SvenSimon)

Zum Hintergrund: In sozialen Medien kursierte zuletzt eine Aufnahme, die Reichinnek neben einer Luxuslimousine der Marke Audi zeigt. In dem Video wird behauptet, die Linken-Politikerin sei neben ihrem Audi A8 im Wert von 100.000 Euro erwischt worden, laut Beitrag "ihrem persönlichen Pkw". Bei dem Auto handelt es sich aber um einen Dienstwagen der Bundestagsfraktion von Reichinnek.

Söder lästert über Reichinnek: "Rosa Luxemburg für Arme"
12:47 Uhr

Xavier Naidoo fabuliert bei Demo über "Menschenfresser"

Der umstrittene Soul-Star Xavier Naidoo hat kurz nach seinem Comeback auf einer Demonstration vor dem Bundeskanzleramt in Berlin mit Aussagen unter anderem zu "Menschenfressern" irritiert. "Wir reden von Menschenfressern", sagte der 54-Jährige auf der Veranstaltung "Sexuelle Gewalt an Kindern stoppen" mit Bezug zu den Epstein-Akten. "Wir reden nicht von normalem Sex-Trafficking und jungen Frauen und so. Nee, die fressen unsere Babys."

Der baden-württembergische Antisemitismusbeauftragte bewertet Naidoos Wortwahl als radikalisierend. "In der Vergangenheit hat Xavier Naidoo mit sehr deutlichen Anspielungen wie "Tothschild" die Spur zum Antisemitismus gelegt und dies leider nicht glaubwürdig aufgearbeitet", sagt Michael Blume. "Ein großer Teil seiner Anhängerschaft wird daher auch die Begriffe "Kinderfresser" und "Menschenfresser" als antijüdische Verschwörungsmythen aufnehmen." Dies sei sehr gefährlich.

Xavier Naidoo fabuliert bei Demo über "Menschenfresser"
12:20 Uhr

Einbrecher flüchtet in Flammen aus Lebensmittelladen

Die Polizei in Australien sucht nach einem Mann und seinen Komplizen, die nachts in einen Lebensmittelladen eingebrochen sind. Vor ihrer Flucht legen die Kriminellen ein Feuer, dessen Wirkung sie aber offensichtlich selbst dramatisch unterschätzen.

Einbrecher flüchtet in Flammen aus Lebensmittelladen
11:48 Uhr

73-Jähriger stirbt beim Heizen an Abgas-Vergiftung

In Mecklenburg-Vorpommern hat ein 73-jähriger Mann eine tödliche Vergiftung durch Abgase eines Notstromaggregats erlitten. Er wurde am Dienstag leblos gefunden, wie die Polizei in Neubrandenburg mitteilt. Der Mann betrieb das Notstromaggregat demnach in einem Schuppen.

Rettungskräfte verständigten die Polizei, diese leitete ein sogenanntes Todesermittlungsverfahren ein. Nach Angaben der Beamten starb der Mann mutmaßlich durch kohlenmonoxidhaltige Abgase, die sich im geschlossenen Schuppen ansammelten. Kohlenmonoxid ist ein hochgiftiges farb- und geruchsloses Gas, das schnell zu Bewusstlosigkeit oder Tod führen kann. Das Notstromaggregat betrieb der Senior demnach offenbar, um einen anderen Raum zu beheizen. Die Polizei warnte vor dem Betrieb von abgasproduzierenden Geräten in geschlossenen Räumen. Diese dürften ausschließlich im Freien betrieben werden. In Deutschland kommt es immer wieder zu mitunter tödlichen Unfällen durch Kohlenmonoxid.

73-Jähriger stirbt beim Heizen an Abgas-Vergiftung
11:12 Uhr

Videos zeigen, wie riesige Lawine über Touristen schießt

Am Wochenende geht im Aostatal in den italienischen Alpen eine Lawine ab. Jetzt kursieren Videos von Augenzeugen, die filmen, wie die Schneemassen auf sie und andere Menschen im Tal zurasen. Die Aufnahmen verdeutlichen das Ausmaß der Lawine. Abseits dieser Szenerie waren bei dem Abgang drei Menschen gestorben.

Videos zeigen, wie riesige Lawine über Touristen schießt
10:26 Uhr

Mutmaßliches Epstein-Opfer klagt Kronprinzessin an

Ein mutmaßliches Opfer von Jeffrey Epstein hat der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit wegen ihrer Freundschaft zu dem Sexualstraftäter schwere Vorwürfe gemacht. "Was wäre, wenn das hier ihren Kindern passiert wäre? Wie würde sie sich dann fühlen?" fragte Marina Lacerda in der Sendung "Debatten" im norwegischen Fernsehen. Dass die Kronprinzessin und andere Umgang mit Epstein hatten, finde sie "abscheulich".

Mette-Marit sei nicht nur Mutter und Prinzessin, sondern auch eine Frau, die Macht habe, mit ihrer Stimme die Welt zu verändern. Als solche müsse sie ehrlich sein und Verantwortung für ihren Kontakt zu Epstein übernehmen, forderte Lacerda: "Das ist der erste Schritt: Verantwortung dafür zu übernehmen, dass sie Gespräche mit ihm hatte, mit ihm geflirtet hat, auch nachdem sie ihn gegoogelt und herausgefunden hat, dass die Dinge nicht gut für ihn aussahen." Die norwegische Kronprinzessin soll über Jahre privaten Kontakt zu dem Sexualstraftäter gehabt haben, nachdem er bereits zum ersten Mal verurteilt worden war und eine Haftstrafe abgesessen hatte. Für ihre Freundschaft zu Epstein hat sich die 52-Jährige bislang nur schriftlich entschuldigt.

Mutmaßliches Epstein-Opfer klagt Kronprinzessin an
10:02 Uhr

AfD-Politiker Krah darf Roman nicht bei Buchmesse vorstellen

Die Leipziger Buchmesse hat die ursprünglich geplante Romanvorstellung des AfD-Politikers Maximilian Krah abgesagt. Die vom Castrum Verlag angemeldete Veranstaltung sei "nach sorgfältiger Prüfung aus Sicherheitsgründen" gestrichen worden, teilt die Buchmesse mit. Die Präsentation von Krahs Roman "Die Reise nach Europa" war am 21. März vorgesehen.

Für die Veranstaltung bestünden wegen der hohen Bekanntheit Krahs und seiner "öffentlich sehr kontrovers diskutierten Positionen massive Sicherheitsbedenken", heißt es zur Begründung. Oberste Priorität sei der Schutz aller Besucherinnen und Besucher, insbesondere der vielen Schulklassen, Familien und jungen Menschen. Das Sicherheitskonzept sehe ausdrücklich vor, Veranstaltungen mit erheblichem Risikopotenzial nicht zuzulassen oder in einen anderen Rahmen zu überführen.

AfD-Politiker Krah darf Roman nicht bei Buchmesse vorstellen
09:30 Uhr

Shia LaBeouf verlässt Gefängnis nach Schlägerei und feiert weiter

Shia LaBeouf ist Medienberichten zufolge direkt nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis zum Karneval in New Orleans zurückgekehrt, um weiterzufeiern. Der US-Schauspieler soll am Dienstag freigekommen sein, kurz nachdem er wegen einer Schlägerei festgenommen worden war. Dem 39-Jährigen wird Körperverletzung vorgeworfen.

Laut "Daily Mail" ist Shia LaBeouf nach seiner Entlassung auf der Mardi-Gras-Parade gesichtet worden. Er wurde offenbar dabei fotografiert, wie er sich unter die Menge mischte. Der "Transformers"-Star soll sich laut "The Hollywood Reporter" bereits seit Donnerstag in New Orleans aufhalten, um Karneval zu feiern. Seiner Festnahme dort soll "TMZ" zufolge ein Streit mit zwei Männern vorausgegangen sein, die der Polizei erzählten, LaBeouf habe sie angegriffen. Nach Angaben der Polizei hatte der Schauspieler in einem Lokal für Unruhe gesorgt und sich zunehmend aggressiv verhalten. Nachdem er deswegen rausgeflogen ist, soll LaBeouf einen Mann mehrmals mit der Faust geschlagen haben.

Shia LaBeouf verlässt Gefängnis nach Schlägerei und feiert weiter
09:13 Uhr

Schnee geht in Regen über - regional Glatteis-Gefahr

Bevor es zum Wochenende hin spürbar milder in Deutschland wird, ist das Wetter landesweit weiter ungemütlich. Im Norden lichtet sich die Wolkendecke heute und erlaubt einen Blick auf die Sonne, im Südwesten herrscht Glättegefahr.

Schnee geht in Regen über - regional Glatteis-Gefahr
08:43 Uhr

Fachkräftemangel in Deutschland auf Fünf-Jahres-Tief

In Deutschland klagen so wenige Unternehmen über den Fachkräftemangel wie seit fünf Jahren nicht mehr. 22,7 Prozent der Unternehmen fehlten im Januar qualifizierte Arbeitskräfte, wie das Münchner Ifo-Institut zu seiner vierteljährlichen Auswertung mitteilte. Im Oktober 2025 waren es noch 25,8 Prozent. "Eine Rolle spielt weiterhin die schwache konjunkturelle Entwicklung", sagt Ifo-Umfragechef Klaus Wohlrabe. "Gleichzeitig verändert der technologische Wandel, vor allem die künstliche Intelligenz, zunehmend den Arbeitsmarkt."

Das Ifo-Institut warnt vor Selbstzufriedenheit. Der Rückgang dürfe nicht darüber hinwegtäuschen, dass strukturelle Herausforderungen bestehen bleiben. "Die Alterung der Bevölkerung trifft auf einen tiefgreifenden technologischen Wandel - das wird die Nachfrage nach bestimmten Qualifikationen weiter verschieben", sagte Wohlrabe. Besonders deutlich sank der Fachkräftemangel demnach im Bereich Transport und Logistik: Der Anteil der betroffenen Unternehmen fiel von 42,7 auf 30,6 Prozent. Insgesamt klagte rund jeder vierte Dienstleister über fehlendes Personal. Rechts- und Steuerberatern (58,4 Prozent) sowie Leiharbeitsfirmen (56,6 Prozent) fehlen weiterhin besonders häufig Fachkräfte.

Fachkräftemangel in Deutschland auf Fünf-Jahres-Tief
08:13 Uhr

James Van Der Beek gab seiner Frau kurz vor Tod noch einmal das Ja-Wort

Zu Teenager-Zeiten war ich großer Fan der Fernsehserie "Dawson's Creek", deswegen hat mich der Tod von James Van der Beek in der vergangenen Woche emotional berührt. Laut einem Bericht haben sich Van der Beek und seine Frau Kimberly kurz vor dem Tod des "Dawson's Creek"-Stars noch einmal das Ja-Wort gegeben. "Unsere Freunde besorgten uns neue Ringe, füllten unser Schlafzimmer mit Blumen und Kerzen, und wir erneuerten unser Gelübde vom Bett aus", sagte Kimberly Van Der Beek dem Promiblatt "People".

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Van Der Beek im Jahr 2018. (Foto: picture alliance / zz/NDZ/STAR MAX/IPx)

Demnach sei die Zeremonie "schlicht, schön und bewegend" gewesen. Die Familie und enge Freunde seien dabei gewesen. Ein Musiker spielte das Stück "Somewhere Over the Rainbow". Auch über Zoom schauten Freunde zu. Der US-Schauspieler starb vor einer Woche mit 48 Jahren. Im November 2024 hatte der sechsfache Vater eine Darmkrebserkrankung öffentlich gemacht. Nach der Scheidung von seiner ersten Frau, Schauspielerin Heather McComb, heiratete er 2010 die Produzentin Kimberly Brook. Einen Monat nach der Hochzeit kam ihre erste Tochter zur Welt, gefolgt von drei weiteren Mädchen und zwei Jungen. Die Hit-Serie "Dawson's Creek" machte Van Der Beek über Nacht zum Teenie-Star.

James Van Der Beek gab seiner Frau kurz vor Tod noch einmal das Ja-Wort
07:43 Uhr

85-jähriges Entführungsopfer nach Verwechslung weiter vermisst

Die mutmaßliche Entführung eines 85 Jahre alten Großvaters in Sydney hält Australien seit Tagen in Atem und sorgt landesweit für Bestürzung. Ich hatte am Montag hier im Tag bereits über den Fall berichtet. Nach Ansicht der Polizei wurde der Mann offenbar Opfer einer tragischen Verwechslung. Seine Familie spricht von einem "Albtraum" und bangt um seine Gesundheit. Chris Baghsarian war am frühen Freitagmorgen aus seinem Haus im Vorort North Ryde im Nordwesten Sydneys verschleppt worden. Nach Angaben der Polizei drangen mindestens zwei maskierte Täter in das Wohnhaus ein, ein weiterer Komplize soll ein Fluchtfahrzeug gesteuert haben. Das Auto wurde später in einem benachbarten Vorort ausgebrannt aufgefunden.

Die Ermittler gehen derzeit davon aus, dass Baghsarian nicht das eigentliche Ziel der Täter war. Die Polizei sei sich diesbezüglich "hundertprozentig sicher", sagte ein Sprecher. Konkrete Hinweise darauf, wer stattdessen entführt werden sollte, nannten die Behörden nicht. Australische Medien berichteten jedoch, dass die Kidnapper offenbar annahmen, ein Mitglied eines prominenten kriminellen Clans entführt zu haben. Zugleich gibt es große Sorge um den Gesundheitszustand der Geisel. Die Ermittler untersuchen ein aufgetauchtes Video, das den 85-Jährigen mit gefesselten Händen und verhülltem Gesicht zeigt. Zudem sei er auf tägliche Medikamente angewiesen, teilte die Familie mit.

85-jähriges Entführungsopfer nach Verwechslung weiter vermisst
07:13 Uhr

Bruce Springsteen teilt gegen "Möchtegern-König" Trump aus

Nach seinem viel beachteten Protest-Auftritt in Minneapolis kehrt US-Rocklegende Bruce Springsteen für das Auftaktkonzert seiner Nordamerika-Tour in die Stadt im Bundesstaat Minnesota zurück. Die Tournee mit der E Street Band unter dem Titel "The Land of Hopes and Dreams" soll am 31. März beginnen und in der Hauptstadt Washington D.C. enden, wie auf der Internetseite des Künstlers bekanntgegeben wurde - inklusive einer neuen Breitseite gegen US-Präsident Donald Trump.

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"The Boss" bei seinem letzten Auftritt in Minneapolis. (Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com)

"Wir werden eure Stadt rocken zur Feier und zur Verteidigung Amerikas, der amerikanischen Demokratie, der amerikanischen Freiheit, unserer Verfassung und unseres heiligen amerikanischen Traums, die alle von unserem Möchtegern-König und seiner Schurkenregierung in Washington D.C. attackiert werden", sagte Springsteen in einem zur Tourankündigung veröffentlichten Video. Der 76-Jährige hatte kürzlich ein Protestlied als Reaktion auf die tödlichen Schüsse auf zwei US-Bürger im Rahmen der umstrittenen Abschiebe-Razzien in Minneapolis geschrieben und es auch bei seinem Auftritt in der Stadt Ende Januar gesungen. Darin bezeichnet er die eingesetzten Bundesbeamten etwa als "Privatarmee von König Trump", die "auf unseren Rechten herumtrampelt" und singt über eine brennende Stadt "unter den Stiefeln der Besatzer".

Bruce Springsteen teilt gegen "Möchtegern-König" Trump aus
07:10 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

nach Karneval und Fasching steht traditionell der politische Aschermittwoch auf dem Programm. In diesem Jahr rücken dabei die anstehenden Landtags- und Kommunalwahlen in den Fokus. Bundeskanzler Friedrich Merz will in Trier ab 17:30 Uhr seiner Partei Rückenwind für die rheinland-pfälzische Landtagswahl am 22. März geben. Besondere Bedeutung hat der politische Aschermittwoch traditionell in Bayern. Meine Kollegen und ich halten Sie dazu auf dem Laufenden.

Und diese Themen haben wir sonst noch auf dem Zettel:

  • Nato übt schnelle Truppenverstärkung: Mit einer Landungsoperation an der deutschen Ostseeküste übt die Nato eine schnelle Verstärkung durch Bündnispartner. Bei der größten Übung des Militärbündnisses in diesem Jahr werden heute Soldaten, Waffen und Material nach einer Seepassage über den Truppenübungsplatz Putlos in Schleswig-Holstein an Land gebracht.

  • Selenskyj offen für Referendum: Die Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland über ein Ende des Krieges scheinen auf der Stelle zu treten. Der erste von zwei Verhandlungstagen in Genf endete gestern ohne greifbare Ergebnisse. Die Gespräche unter US-Vermittlung sollen heute fortgesetzt werden. Selenskyj zufolge haben seine Regierung und die in Washington vereinbart, dass jedes Abkommen über ukrainische Gebietsabtretungen eine Zustimmung der ukrainischen Bevölkerung per Referendum erfordert.

  • Steinmeier in Nahost: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier beendet seine Nahost-Reise in der jordanischen Hauptstadt Amman. Er wird von König Abdullah II. empfangen.

  • Leverkusen in den Champions-League-Playoffs: Nach dem Sieg von Borussia Dortmund über Atalanta will sich auch Bayer Leverkusen eine gute Ausgangsposition für das Weiterkommen ins Achtelfinale der Champions League erspielen. Die Werkself tritt im Hinspiel der Playoff-Runde um 21:00 Uhr bei Olympiakos Piräus an.

  • Olympische Spiele in Italien: Bei den Winterspielen stehen heute neun Medaillenentscheidungen an. Die deutschen Biathletinnen hoffen auf eine Staffelmedaille. Das deutsche Eishockey-Team will im Spiel gegen die Slowakei ins Halbfinale einziehen. Über alles Weitere zum sportlichen Geschehen informieren Sie meine Kollegen hier beim Sport-Tag.

Mein Name ist David Schäfer. Ich begleite Sie bis zum frühen Nachmittag durch den Tag und versorge Sie mit wichtigen, kuriosen und interessanten Nachrichten aus Deutschland und aller Welt. Wenn Sie mich erreichen wollen, schreiben Sie mir gerne unter dertag(at)ntv.de.

Das wird heute wichtig
06:43 Uhr

Zehn Menschen nach Lawinenabgang in Skigebiet vermisst

Nach einem Lawinenabgang im Skigebiet von Castle Peak im US-Bundesstaat Kalifornien werden zehn Skifahrer vermisst. Sechs weitere Menschen hätten überlebt und befänden sich noch am Ort des Lawinenabgangs, teilte das örtliche Nevada County Sheriff's Office mit. Dort warteten sie auf ihre Rettung. Die Gruppe habe aus vier Skiführern und zwölf Gästen bestanden. Mehr als 50 Rettungskräfte seien bis zum späten Nachmittag (Ortszeit) im Einsatz gewesen, hieß es.

Captain Russell Greene sagte im Interview des regionalen Fernsehsenders KCRA 3, dass die Sheriffs über den Tourenanbieter und über Notfall-Signalgeräte verständigt worden seien. Die Einsatzkräfte versuchten, sich zu den Menschen durchzuschlagen. "Es wird ein langsamer und mühsamer Prozess, da die Einsatzkräfte aufgrund der weiterhin sehr hohen Lawinengefahr äußerst vorsichtig sein müssen", sagte er weiter. Am Abend (Ortszeit) hätten sie den Punkt des Lawinenabgangs noch nicht erreicht.

Zehn Menschen nach Lawinenabgang in Skigebiet vermisst
06:03 Uhr

Hollywood-Stars kritisieren "Zensur" bei der Berlinale

In einem offenen Brief üben 81 Filmschaffende scharfe Kritik an der diesjährigen Berlinale. In dem im Branchenmagazin "Variety" veröffentlichten Schreiben zeigen sich bekannte Schauspieler und Regisseure "bestürzt". Ihrer Meinung nach gebe es von den Berliner Filmfestspielen eine "Beteiligung an der Zensur von Künstlern, die Israels andauernden Völkermord an den Palästinensern im Gazastreifen ablehnen" - und die deutsche Regierung spiele "eine Schlüsselrolle bei der Ermöglichung".

Von den Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern - darunter Film- und Serienstars wie Tilda Swinton, Javier Bardem, Tobias Menzies, Tatiana Maslany oder Brian Cox und Regisseure wie Adam McKay und Mike Leigh - wird eine klare Haltung gefordert. Wie sich das Festival in der Vergangenheit bereits mit Menschen in der Ukraine und im Iran solidarisiert habe, solle man auch jetzt seine "moralische Pflicht" erfüllen.

Hollywood-Stars kritisieren "Zensur" bei der Berlinale
05:41 Uhr

Merz kann sich Socia-Media-Verbote für Minderjährige vorstellen

Bundeskanzler Friedrich Merz befürwortet ein Social-Media-Verbot für Minderjährige. "Wenn Kinder heute im Alter von 14 Jahren bis zu fünf Stunden und mehr Bildschirmzeit haben am Tag, wenn die gesamte Sozialisation nur noch über dieses Medium stattfindet, dann brauchen wir uns über Persönlichkeitsdefizite und Probleme im Sozialverhalten von jungen Menschen nicht zu wundern", sagte Merz dem Politik-Podcast "Machtwechsel".

Für den am Freitag beginnenden CDU-Parteitag liegt ein Antrag aus dem Landesverband Schleswig-Holstein vor. Der empfiehlt, das Mindestalter für die Nutzung von Instagram, Tiktok, Facebook und Co. auf 16 Jahre festzusetzen, "begleitet von einer verpflichtenden Altersverifikation". Der CDU-Chef sagte, er habe viel Sympathien für den Vorschlag und auch für jenen aus der SPD. Führende Sozialdemokraten hatten ein Papier mit konkreten Vorschlägen zur Umsetzung eines Verbots vorgelegt. Kern ist ein nach Altersgrenzen abgestuftes Modell, das ein vollständiges Verbot für Kinder unter 14 Jahren beinhaltet.

Merz kann sich Socia-Media-Verbote für Minderjährige vorstellen