Der Tag
26. Juni 2026
imageHeute mit Max Perseke und Leah Nowak
Zum Archiv
22:11 Uhr

Das war Freitag, der 26. Juni 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

und es war ein heißer Freitag! Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat nach vorläufigen Angaben mit 41,3 Grad die höchste Temperatur registriert, die jemals in Deutschland gemessen wurde. Der vorläufige Höchstwert wurde um 17 Uhr in Saarbrücken-Burbach im Saarland gemessen, wie der Wetterdienst auf Anfrage mitteilte.

Und am Wochenende soll es mit der Hitzewelle weitergehen. Es ist damit möglich, dass der Rekord noch etwas nach oben geschraubt wird. Sich einmal nach dem Wohlbefinden gut betagter Nachbarinnen und Nachbarn zu erkundigen, kann da nicht verkehrt sein. Genauso wie genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen.

Nachrichten zur Hitzwelle finden Sie in unserem Liveticker zum Thema.

Und wenn Ihnen noch nach Lesen zumute ist, die Hitze Sie also noch nicht vollends ausgeknockt hat, dann empfehle ich Ihnen noch das Nachrichtenstück von meinem Kollegen Martin Armbruster über den womöglich ersten deutschen Schwergewichts-Weltmeister im Boxen nach Max Schmeling. Nachdem Oleksandr Usyk alle seine WM-Gürtel nun niederlegt, könnte das Agit Kabayel werden, der "Leberking" aus dem Ruhrpott. Der Boxer mit kurdischen Wurzeln hat sich bereits gegenüber ntv Sport geäußert.

Ihnen einen schönen Abend und eine gute Nacht!

Das war Freitag, der 26. Juni 2026
22:10 Uhr

US-Behörde CDC ruft höchste Alarmstufe für Ebola aus

Die US-Gesundheitsbehörde CDC hat ihren Einsatz gegen den Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo deutlich verstärkt. Die Behörde rief nun die Notfallstufe 1 aus. Dieser Schritt ist den schwersten Gesundheitskrisen vorbehalten und sieht vor, dass die größtmögliche Anzahl an Mitarbeitern zur Bewältigung der Lage abgestellt wird. Die CDC betonte jedoch, das Risiko einer Ausbreitung der Krankheit in den USA bleibe gering. Zuvor war die höchste Alarmstufe unter anderem beim Hurrikan Katrina 2005 in New Orleans und während des großen Ebola-Ausbruchs in Westafrika 2014-2016 ausgerufen worden.

Grund für die Maßnahme ist die wachsende Sorge über die schnelle Ausbreitung des seltenen Ebola-Stammes Bundibugyo. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben sich bei dem Ausbruch im Kongo mehr als 1200 Menschen infiziert, was zu 321 Todesfällen führte. Zudem wurden 20 Fälle im Nachbarland Uganda gemeldet. Dies sei die höchste je verzeichnete Fallzahl innerhalb des ersten Monats eines Ebola-Ausbruchs.

Die US-Regierung weitet zudem ihre Hilfsmaßnahmen aus. Die CDC hat bereits 19 Mitarbeiter zur Unterstützung der Teams vor Ort entsandt und will 107 Millionen Dollar an Notfallmitteln bereitstellen. Zudem sollen Dosen eines experimentellen Ebola-Medikaments nach Afrika geschickt und 2500 Diagnosetests geliefert werden. Das Weiße Haus will beim Kongress darüber hinaus mehr als 1,4 Milliarden Dollar an neuen Mitteln beantragen. Davon sollen einem Regierungsvertreter zufolge 800 Millionen Dollar für ein Quarantänezentrum in Kenia für US-Bürger verwendet werden, die dem Virus ausgesetzt waren.

US-Behörde CDC ruft höchste Alarmstufe für Ebola aus
21:11 Uhr

Maler von Merkel-Porträt zeigt vorab vielsagendes Detail

Fünf Jahre nach dem Ende ihrer 16-jährigen Kanzlerschaft hat sich Angela Merkel für die sogenannte Ahnengalerie im Bundeskanzleramt porträtieren lassen. Dafür stand sie dem bislang eher unbekannten 28 Jahre alten Künstler Jérémie Queyras Modell. Seit dem Sommer 2025 hat er die ehemalige Kanzlerin demnach immer wieder getroffen und sie in einem eigens eingerichteten Atelier in Berlin porträtiert. Der Maler und Merkel wollen das Porträt am 30. Juni vorstellen. Es soll dann vom 1. Juli bis 4. Oktober im Bode-Museum in Berlin ausgestellt werden, wie die Stiftung Preußischer Kulturbesitz mitteilte. Danach soll es seinen Platz im Kanzleramt bekommen. Auf Instagram hat der Queyras nun schon vorab etwas geteilt, das einen Ausschnitt des Porträts darstellen dürfte. Darauf zu sehen: Die berühmte Merkel-Raute, geformt von den Händen der früheren Kanzlerin.

Maler von Merkel-Porträt zeigt vorab vielsagendes Detail
20:26 Uhr

Behörden: Mindestens 920 Tote nach Erdbeben in Venezuela

Nach den verheerenden Erdbeben in Venezuela ist die Zahl der Toten nach Angaben der Behörden auf mindestens 920 gestiegen. Das teilte Parlamentspräsident Jorge Rodríguez im Fernsehen mit. Zuvor hatte Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez von mindestens 589 Toten gesprochen. Mit schwerem Gerät sowie mit bloßen Händen suchten Helfer am Freitag weiter nach Überlebenden unter den Trümmern. Das Doppel-Beben hatte sich am Mittwochabend im Abstand von nur 39 Sekunden westlich der Hauptstadt Caracas ereignet. Die beiden Erdstöße hatten eine Stärke von 7,2 und 7,5, in den folgenden Stunden wurden dutzende Nachbeben registriert. Zahlreiche Gebäude stürzten ein oder wurden schwer beschädigt.

Behörden: Mindestens 920 Tote nach Erdbeben in Venezuela
19:34 Uhr

Fritz: "Leute suchen mit bloßen Händen selbst nach Angehörigen"

Nach dem verheerenden Erdbeben in Venezuela ist die Lage im Land katastrophal. Gordian Fritz berichtet aus dem benachbarten Kolumbien, denn wie andere Journalisten und Rettungskräfte hat er Schwierigkeiten, ins Land zu gelangen. Doch es mangelt nicht nur an Rettungskräften - "es fehlt an allem".

Auf einer für die Suche von Vermissten eingerichteten Internetseite sind nach den tödlichen Erdbeben indes Zehntausende Meldungen eingegangen. Die Zahl der derzeit als vermisst gemeldeten beläuft sich auf mehr als 50.000 Menschen, die Daten lassen sich jedoch nicht verifizieren. Auf der inoffiziellen Plattform können Angehörige und Bekannte Fotos der vermissten Personen mit Informationen hochladen.

Seit den Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 am Mittwochabend (Ortszeit) wurden demnach rund 61.000 Menschen anfänglich als vermisst gemeldet. Mehr als 9.200 davon wurden inzwischen gefunden, etwa in Krankenhäusern. Da die Seite von den Betroffenen selbst aktualisiert wird, ist unklar, ob die Zahl der bereits kontaktierten Menschen und der Vermissten auf dem neuesten Stand ist. Die Zahl der Toten ist laut Angaben der Regierung in Caracas auf 589 gestiegen. Zudem seien 2.980 Menschen verletzt worden, sagte die geschäftsführende Präsidentin Delcy Rodríguez im Fernsehsender VTV. 

Fritz: "Leute suchen mit bloßen Händen selbst nach Angehörigen"
18:55 Uhr

Digitalsteuer-Pläne: Trump droht europäischen Ländern mit 100-Prozent-Zoll

US-Präsident Donald Trump droht europäischen Ländern mit neuen Zöllen in Höhe von 100 Prozent, sollten sie Digitalsteuern beschließen. Die Zölle würden an die Stelle vereinbarter Zollabkommen treten, schrieb Trump auf der Plattform Truth Social.

Digitalsteuer-Pläne: Trump droht europäischen Ländern mit 100-Prozent-Zoll
18:53 Uhr

Trump zu Hormus-Attacke: Iran hat Waffenruhe gebrochen

US-Präsident Donald Trump wirft dem Iran vor, gegen die Waffenruhe-Vereinbarung verstoßen zu haben. Wie der Republikaner auf der Plattform Truth Social schrieb, startete der Iran mindestens vier Drohnenangriffe gegen Schiffe in der Straße von Hormus. Eine der Drohnen habe ein Frachtschiff getroffen. Der Frachter konnte demnach aber seine Fahrt trotz Schadens fortsetzen. Das US-Militär habe die anderen drei Drohnen abgeschossen. "Dies ist offensichtlich ein törichter Verstoß gegen unsere Waffenruhe-Vereinbarung", schrieb Trump. Nähere Angaben, wann sich genau die Angriffe ereignet haben sollen, machte er nicht.

Am Donnerstag war ein Angriff auf ein Frachtschiff in der Straße von Hormus bekanntgeworden. Die britische Behörde für die Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) teilte mit, ein "unbekanntes Projektil" habe die Brücke des Schiffes beschädigt. Der Vorfall vor der Küste des Omans ereignete sich wenige Stunden, nachdem Irans Revolutionsgarden gewarnt hatten, dass Durchfahrten nur auf von Teheran festgelegten Routen sicher seien.

Trump zu Hormus-Attacke: Iran hat Waffenruhe gebrochen
18:20 Uhr

UN: Mehr als 50.000 Menschen nach Erdbeben in Venezuela vermisst

Nach dem verheerenden Doppel-Erdbeben in Venezuela werden nach Angaben der Vereinten Nationen mehr als 50.000 Menschen vermisst. "Es handelt sich um eine extrem komplexe Rettungsaktion", sagte der UN-Nothilfekoordinator Tom Fletcher der Nachrichtenagentur in Genf. "Mehr als 50.000 Menschen werden vermisst, mehr als 500 sind tot: die Suche in den Trümmern ist also eine kolossale Aufgabe", fügte er hinzu.

UN: Mehr als 50.000 Menschen nach Erdbeben in Venezuela vermisst
17:49 Uhr

Afrikanische Elefanten zurück im Tierpark Berlin

Im Berliner Tierpark sind wieder Afrikanische Elefanten zu sehen. Mit Leitkuh Pori (44), Tochter Tana (25) sowie den Enkeln Tamika (10), Elani (6) und Simon (2) zieht ein über Generationen gewachsener Familienverband in die Hauptstadt, wie der Tierpark mitteilte. Die neue, noch nicht ganz fertiggestellte Savannenlandschaft mit dem Elefantenhaus biete Platz für bis zu 21 Afrikanische Elefanten, sodass die Familie den nötigen Raum habe, sich natürlich weiterzuentwickeln und zu wachsen. Er hoffe, dass der Tierpark in näherer Zukunft auch einen ausgewachsenen Bullen bekomme, sagte Zoo- und Tierparkdirektor Andreas Knieriem.

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Zwei der Dickhäuter. (Foto: picture alliance/dpa)

"Dass unsere Gäste mehrere Generationen einer Elefantenfamilie gemeinsam erleben können, ist nicht nur ein großer Gewinn für den Tierpark, sondern auch ein bedeutendes neue Kapitel in der langen Geschichte der Elefantenhaltung im Tierpark Berlin", sagte Knieriem. 2020 waren die Tiere wegen des Neubaus des Elefantenhauses ausgezogen. Wenn dieses voraussichtlich gegen Ende des Jahres fertiggestellt sei, werde es sich um das weltgrößte Elefantenhaus handeln.

Afrikanische Elefanten zurück im Tierpark Berlin
17:14 Uhr

Schweizer AKW Beznau wegen Hitze abgeschaltet

Wegen der Hitzewelle ist das Atomkraftwerk Beznau in der Schweiz vorübergehend abgeschaltet worden. Grund sei die zu hohe Temperatur des Flusses Aare, der zur Kühlung der beiden AKW-Reaktoren genutzt wird, teilte das Energieunternehmens Axpo mit. Das Kühlwasser wird in den Fluss zurückgeleitet und kann zu dessen Temperatursteigerung beitragen. Mit der Abschaltung soll nach Angaben von Axpo das Ökosystem des Flusses geschützt und etwa Fischsterben verhindert werden.

Mehr zur Hitzewelle in Europa lesen Sie auch in unserem Liveticker.

Schweizer AKW Beznau wegen Hitze abgeschaltet
16:20 Uhr

Kleinflugzeug prallt offenbar gegen Pekings höchsten Wolkenkratzer

In Chinas Hauptstadt Peking ist offenbar ein Kleinflugzeug gegen das höchste Gebäude der Stadt geprallt. Wie Aufnahmen im Internet aus verschiedenen Perspektiven zeigten, flogen Wrackteile der Maschine vom Himmel, während an der Fassade des Citic Towers, auch als China Zun bekannt, ein sichtbares Loch zu erkennen war.

Wie es zu dem Vorfall am Freitagabend (Ortszeit) kam, ist bislang nicht bekannt. Unklar ist auch, ob es mögliche Todesopfer oder Verletzte gibt. In Chinas Staatsmedien waren zunächst keine Berichte zu finden. Auch eine offizielle Mitteilung der Behörden lag nicht vor. Online sperrte und löschte die Zensur Beiträge in Chinas sozialen Medien zu dem Vorfall.

Kleinflugzeug prallt offenbar gegen Pekings höchsten Wolkenkratzer
15:42 Uhr

Passagiere erleben Erdbeben in Flugzeug auf Rollfeld

Immer mehr Augenzeugenvideos zeigen die unmittelbaren Auswirkungen durch das heftige Doppelbeben in Venezuela. Darunter auch dieses: Ein Passagier in einem am Boden stehenden Flugzeug hat während der Erdstöße gefilmt. Die Zahl der Toten nach den zwei schweren Erdbeben in Venezuela ist laut Angaben der Regierung in Caracas indes auf 589 gestiegen. Zudem seien 2.980 Menschen verletzt worden, sagte die geschäftsführende Präsidentin Delcy Rodríguez.

Mehrere Länder der Europäischen Union schicken Helfer in das Land. Insgesamt sind laut Angaben der EU-Kommission mehr als 520 Einsatzkräfte wie Feuerwehrleute und medizinisches Personal unterwegs. Sie kommen unter anderem aus Spanien, Italien und Tschechien. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen dankte den Mitgliedsstaaten für ihre Solidarität. "Wir stehen dem venezolanischen Volk in dieser Zeit großer Tragödien und Katastrophen zur Seite", sagte sie. "Venezuela ist nicht allein."

Passagiere erleben Erdbeben in Flugzeug auf Rollfeld
15:04 Uhr

UN alarmiert über Zahl der Toten im Gewahrsam der US-Behörde ICE

Die Vereinten Nationen zeigen sich angesichts der Zahl der Todesfälle im Gewahrsam der US-Einwanderungsbehörde alarmiert. Er fordere "unverzügliche, unabhängige, unparteiische und wirksame Untersuchungen zu allen Todesfällen in ICE-Gewahrsam", sagte der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk. Verantwortliche müssten zur Rechenschaft gezogen werden.

In den ersten fünf Monaten des Jahres seien 18 Menschen im Gewahrsam der Behörde gestorben, bezog sich Türk auf offizielle Zahlen der US-Behörde. Im Vorjahr seien es insgesamt 33 gewesen, 2024 seien 11 Menschen gestorben. Türk kritisierte den Mangel an Transparenz zu den jeweiligen Umständen.

Diese Todesfälle ereigneten sich vor dem Hintergrund einer massiven Ausweitung des US-amerikanischen Systems der Einwanderungshaft, hieß es. Aktuellen offiziellen Daten zufolge halte ICE derzeit über 60.000 Personen fest, verglichen mit rund 40.000 Anfang 2025. Es gebe Pläne, die Haftkapazitäten bis Ende 2026 auf bis zu 90.000 Plätze zu erhöhen, so das UN-Menschenrechtsbüro OHCHR.

UN alarmiert über Zahl der Toten im Gewahrsam der US-Behörde ICE
15:02 Uhr

Lange Haftstrafen im Prozess um in Istanbul vergiftete Hamburger Familie

Im Prozess nach dem Tod einer vierköpfigen Familie aus Hamburg, die im Türkeiurlaub mit Insektiziden vergiftet wurde, ist der Betreiber des Hotels zu 13 Jahren und 4 Monaten Haft verurteilt worden. Der Inhaber der Schädlingsbekämpfungsfirma, dessen Sohn und ein Mitarbeiter der Firma erhielten Haftstrafen zwischen 18 Jahren und 12 Jahren und 2 Monaten.

Lange Haftstrafen im Prozess um in Istanbul vergiftete Hamburger Familie
14:23 Uhr

Nach Fund von Babyleiche in Renningen: Mutter verhaftet

Nach dem Fund einer Babyleiche in Renningen bei Stuttgart ist die Mutter des Kindes verhaftet worden. Die 32-Jährige werde verdächtigt, den drei Monate alten Jungen getötet zu haben, teilte die Polizei mit.

Nach Fund von Babyleiche in Renningen: Mutter verhaftet
14:19 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser, meine Kollegin Leah Nowak hat sich in den verdienten Feierabend verabschiedet. Mein Name ist Max Perseke und ich führe Sie bis zum Abend durch den Nachrichtentag. Wie immer freue ich mich bei Fragen, Hinweisen und Kritik über Ihre Mail an: dertag(at)ntv.de. Auf geht's!

Schichtwechsel
13:41 Uhr

"Lächerlich": Nuhr wehrt sich gegen Vorwürfe nach Witz über Femizide

Der Kabarettist Dieter Nuhr hat die Vorwürfe zurückgewiesen, er habe sich in seiner Sendung über Frauenmorde lustig gemacht. "Habe ich nicht", schrieb er auf Facebook. Einen Witz über Femizide habe er weder gemacht noch werde er dies tun. Der entsprechende Vorwurf sei "lächerlich". Ihm sei es um etwas ganz anderes gegangen, erklärte Nuhr in seinem Beitrag. So habe er in seiner Sendung vor den umstrittenen Äußerungen zunächst "dümmliche" Pauschalurteile gegen Männer und auch Frauen aufs Korn genommen, die wissenschaftlich verbrämt würden, so der Komiker.

Auf Facebook schrieb Nuhr nun, ihm gehe es um das Wort "strukturell", das allen Männern Schuld zuweise, weil sie "strukturell" Täter seien. Er bezog sich nach eigenen Angaben auf mehrere Artikel in großen deutschen Zeitungen, in denen Frauen infrage gestellt hätten, noch mit Männern leben zu können, weil diese "statistisch töten". Diese "völlig überzogene pauschale Verunglimpfung" sei Thema seines Beitrages gewesen. 

"Lächerlich": Nuhr wehrt sich gegen Vorwürfe nach Witz über Femizide
12:51 Uhr

Polizist jagt Verdächtigen - und bekommt Mitfahrgelegenheit

Während der Jagd nach einem Verdächtigen bekommt ein Polizist mit Schutzweste und Kampfgewehr in England unerwartet Hilfe. Ein Zivilist bietet sich als Chauffeur an und rast mit dem Beamten auf der Rückbank durch enge Straßen - mit Erfolg. Die Behörden schlagen den Mann nun für eine offizielle Ehrung vor.

Polizist jagt Verdächtigen - und bekommt Mitfahrgelegenheit
12:30 Uhr

Japan ordnet vor Tropenstürmen Massenevakuierung an

Zwei heraufziehende Tropenstürme haben in Japan für Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens gesorgt. Vor allem der Verkehr wurde beeinträchtigt. Die Behörden gaben zudem Evakuierungsanordnungen für rund eine Million Menschen aus. Die Tropenstürme "Mekkhala" und "Higos" führten in weiten Teilen Westjapans bereits zu schweren Niederschlägen, es wurde vor Überschwemmungen und Erdrutschen gewarnt. "Mekkhala" war heruntergestuft worden, noch als Taifun sorgte er schon in Taiwan für heftigen Regen.

Japan ordnet vor Tropenstürmen Massenevakuierung an
11:39 Uhr

Lena Gercke meldet sich aus dem Krankenhaus

Sorge um Lena Gercke: Das Model hat sich mit Fotos aus einem Krankenwagen und einem Krankenhaus auf Instagram an seine Fans gewandt. Was passiert ist, verriet die 38-Jährige nicht. "Was für eine Woche ...", schrieb sie lediglich und kündigte an, dass es auf ihrem Kanal in den kommenden Tagen ruhiger werde.

Zuletzt hatte Gercke über einen Wasserschaden in ihrem neuen Haus in Berlin berichtet. Nach dem Umzug mit ihrer Familie war infolge von Starkregen Wasser in den Keller eingedrungen.

Lena Gercke meldet sich aus dem Krankenhaus
11:06 Uhr

UNO warnt vor gefährlichen Designerdrogen

Weltweit konsumieren immer mehr Menschen Drogen. Nach dem aktuellen Weltdrogenbericht des Büros der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung griffen 2024 rund 331 Millionen Menschen zu illegalen Substanzen – das entspricht 6,2 Prozent der 15- bis 64-Jährigen. Besonders stark nimmt dem Bericht zufolge der Konsum neu entwickelter synthetischer Drogen zu, die als besonders gefährlich gelten. Der Anstieg sei "beispiellos".

Zudem hat sich die weltweit konsumierte Kokainmenge laut UNODC binnen zehn Jahren vervierfacht.

UNO warnt vor gefährlichen Designerdrogen
09:58 Uhr

Dieter Nuhr empört mit Witz über Femizide - ARD nimmt Stellung

In der ARD-Satiresendung "Nuhr im Ersten" hat Dieter Nuhr mit einer Äußerung über Gewalt gegen Frauen für Aufruhr gesorgt. Nuhr sagte, dass die Wahrscheinlichkeit, vom eigenen Partner ermordet zu werden, "praktisch bei null" liege. Immerhin würden ja nur etwa 300 bis 350 Frauen jedes Jahr von ihrem Partner umgebracht. Dies seien zwar 300 bis 350 zu viel. Jedoch sind die Frauen mitunter wohl selbst schuld an ihrem Schicksal: Sie sollten einfach ihre Männer besser kennenlernen, bevor sie mit einem x-beliebigen Partner ins Bett stiegen, rät Nuhr.

Auf Anfrage von "Watson" äußerte sich der Sender und verwies auf die künstlerische Freiheit in Satireformaten. Kritik an der betreffenden Passage sei nachvollziehbar, gleichzeitig gehöre Zuspitzung zum Wesen der Satire. Man sehe den Programmauftrag nicht verletzt, nehme Rückmeldungen jedoch als Anstoß für die redaktionelle Auseinandersetzung auf.

Dieter Nuhr empört mit Witz über Femizide - ARD nimmt Stellung
09:18 Uhr

Südkorea will eine halbe Million "Drohnenkrieger" ausbilden

Südkorea plant einen umfassenden Ausbau seiner Drohnen- und Anti-Drohnen-Einheiten. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Seoul sollen 500.000 sogenannte "Drohnenkrieger" ausgebildet werden. Bis 2029 ist zudem die Produktion von rund 110.000 Drohnen für die verschiedenen Teilstreitkräfte vorgesehen.

Drohnen sollen demnach künftig zur Standardausrüstung von Soldaten werden. Zusätzlich will das Militär mehr als 20.000 kostengünstige Einwegdrohnen beschaffen. Auch Abwehrsysteme gegen Drohnen, darunter Laser- und Mikrowellenwaffen, sollen ausgebaut werden. Die Pläne sind eine Reaktion auf sicherheitspolitische Entwicklungen in der Region sowie internationale Konflikterfahrungen.

Südkorea will eine halbe Million "Drohnenkrieger" ausbilden
08:55 Uhr

Gericht lässt Verfahren gegen Weinstein fallen

In den USA ist vorerst kein neuer Prozess gegen den früheren Filmproduzenten Harvey Weinstein geplant. Die Staatsanwaltschaft lässt den Fall um die mutmaßliche Vergewaltigung der Schauspielerin Jessica Mann fallen, wie sein Sprecher mitteilte.

Zuvor waren zwei Verfahren in der Sache gescheitert, weil sich die Geschworenen nicht auf ein Urteil einigen konnten. Weinstein weist die Vorwürfe zurück. Er verbüßt derzeit bereits eine 16-jährige Haftstrafe in Kalifornien wegen anderer Sexualstraftaten und geht gegen das Urteil in Berufung.

Gericht lässt Verfahren gegen Weinstein fallen
08:14 Uhr

28-Jähriger tot aus Badesee geborgen

Ein Mann ist an einem Badesee in Kremperheide (Kreis Steinburg) tot aufgefunden worden. Der 28-Jährige sei mutmaßlich ein Nichtschwimmer gewesen, teilte ein Sprecher der Polizei mit. Nach seinem Verschwinden am Donnerstagabend wurde mit Tauchern und einem Hubschrauber nach dem Mann gesucht, er konnte jedoch zwei Stunden später nur noch tot geborgen werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

28-Jähriger tot aus Badesee geborgen
07:31 Uhr

Arm im Pool? Trumps "Park Police" macht Jagd auf angebliche Vandalin

Der "Lincoln Memorial Reflecting Pool" in Washington und seine Renovierung entwickeln sich zur Dauer-Posse: Die Bundespolizei "Park Police" ermittelt nun wegen mutmaßlicher Sachbeschädigung an dem Wasserbecken. Dazu veröffentlichte sie Fotos einer bislang unbekannten Frau in grauem T-Shirt, die ihren Arm ins Wasser hält.

US-Präsident Donald Trump hatte zuvor erklärt, unbekannte Vandalen hätten den nach einer Renovierung wieder aufgefüllten Pool verunreinigt und damit Algenwachstum verursacht. Seit seiner Eröffnung im Jahr 1922 färben Algen das Wasser regelmäßig grün. Trump ließ den grauen Boden daher mit Pool-Farbe anstreichen. Presseberichten zufolge kostete dies rund 14 Millionen Dollar. Doch die Algen kehrten dennoch in das 610 Meter lange Becken zurück. Außerdem blätterte die blaue Pool-Farbe an vielen Stellen schon wieder ab.

Die Ermittler sprechen nun von "Zerstörung von Staatseigentum". Was die auf den Fahndungsfotos gezeigte Frau am Pool tat, sei Teil der laufenden Untersuchungen.

Arm im Pool? Trumps "Park Police" macht Jagd auf angebliche Vandalin
07:30 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

anderthalb Jahre nach dem Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt mit sechs Toten wird heute das Urteil gegen den mutmaßlichen Täter Taleb A. verkündet. Die Generalstaatsanwaltschaft fordert vor dem Landgericht Magdeburg für den 51-Jährigen die Höchststrafe - eine Verurteilung zu lebenslanger Haft, die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld und anschließende Sicherungsverwahrung. 40 Tage lang, seit vergangenem November, verhandelte das Landgericht gegen den Angeklagten, hörte Sachverständige, mehr als 100 Zeugen und zahlreiche Opfer. Insgesamt 204 Betroffene hatten sich als Nebenkläger dem Verfahren angeschlossen.

Das wird heute außerdem wichtig:

  • Der Bundestag stimmt am Vormittag über das sogenannte Infrastruktur-Zukunftsgesetz ab.

  • Der Haushaltsausschuss des Bundestages schafft die letzte Voraussetzung für den Börsengang des deutsch-französischen Panzerbauers KNDS

  • Die Projektpartner des Bahnprojekts Stuttgart 21 treffen sich zu einer Sitzung des Lenkungskreises.

  • Kardinäle aus aller Welt kommen für Konsistorium im Vatikan zusammen.

  • Im Prozess um den Tod einer Familie im Türkei-Urlaub wird das Urteil erwartet.

  • Bundestag entscheidet: Einchecken am Flughafen soll vollständig digital möglich werden

Mein Name ist Leah Nowak, ich begleite Sie heute durch den frühen "Tag". Bei Fragen, Anregungen oder Kritik schreiben Sie mir gerne an: leah.nowak@ntv.de.

Das wird heute wichtig
06:46 Uhr

Strandgäste ignorieren Tsunami-Warnzeichen in Venezuela

In Venezuela zieht sich das Meer nach einem Erdbeben plötzlich zurück – eigentlich ein klares Tsunami-Warnzeichen. Doch Strandbesucher ignorieren die möglichen Gefahren und filmen das Ereignis.

Zwei schwere Beben der Stärke 7,2 und 7,5 hatten am Mittwoch den Norden und das Zentrum Venezuelas erschüttert - im Abstand von nur 39 Sekunden. Behördenangaben zufolge starben 235 Menschen. 250 Gebäude seien komplett zerstört oder beschädigt worden. Acht Krankenhäuser, 20 Einkaufszentren und 68 öffentliche Infrastruktureinrichtungen seien außerdem betroffen.

Strandgäste ignorieren Tsunami-Warnzeichen in Venezuela
05:54 Uhr

235 Tote in Venezuela geborgen - Hunderte vermisst

Nach den schweren Erdbeben in Venezuela ist die Zahl der Todesopfer auf 235 gestiegen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden zudem mehr als 4300 Verletzte in öffentlichen Krankenhäusern behandelt. Die Beben der Stärke 7,2 und 7,5 hatten den Norden und das Zentrum des Landes am Mittwoch innerhalb von 39 Sekunden erschüttert. Nach Behördenangaben werden noch rund 200 Menschen unter den Trümmern vermutet. Die Erdbeben gelten als schwerste Naturkatastrophe in Venezuela seit 30 Jahren.

235 Tote in Venezuela geborgen - Hunderte vermisst